Achtung: Newbie-Alarm :) Kaufberatung

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Hallo Forum!

Achtung: Ihr habt es hier mit einem Newbie zu tun... und zwar sowohl was das Forum, als auch das Rennradfahren angeht. Naja letzteres nicht so ganz Newbie... ich fahre seit gut 5 Jahren (seit ich 15 bin) auf einem damals schon gebraucht gekauftem Peugot-Rahmen ein wenig Rennrad (mit geradem Lenker). Nix großartiges... so 1000-2000 km pro Jahr mit 26er Schnitt ohne große Berge.

So und jetzt kommts... will diese Saison mal intensiver einsteigen... das heißt erstmal muss ein neues Rad her!

Und sorry wenn diese allgemeinen Fragen hier sicher häufig auftreten, ich hab auch schonmal die Suchfunktion bemüht, aber nicht so richtig tolle Ergebnisse gefunden.

Ich brauche Kaufberatung, da ich was die Technik angeht total unwissend bin. Ich kann zwar auch ein wenig rumschrauben und weiß wie alles funktioniert am Rad ;) aber intensiv damit beschäftigt hab ich mich nie und neue Entwicklungen und die Szene hab ich auch nicht verfolgt.

Also nochmal die Zusammenfassung:
- 20 Jahre, 5 Jahre Rennraderfahrung aber nicht so richtig :)
- Bisher 1000-2000km / Jahr, soll erheblich gesteigert werden!
- Schönwetterfahrer. 40-120 km Touren meist flach.

Und jetzt zu den konkreten Fragen, was brauche ich für ein Rad, auf was muss ich besonders achten.

Was die preisliche Situation angeht, da bin ich "relativ flexibel". Ich weiß, dass ich ordentlich Geld ausgeben kann fürs Rennrad. Ich dachte so round about an 1500 Euro. Absolute Schmerzgrenze 2000 Euro. Aber die Frage ist ob soviel überhaupt nötig ist für meine Zwecke und ich nicht auch für <=1000 Euro was ordentliches bekomme?

Was ist mit dem Rahmen? Läuft heutzutage alles auf Aluminium heraus? Rahmenhöhe geht bei mir wohl zu 59/62cm. Wie genau werde ich nach Probefahrt entscheiden, aber wenn ich dazwischen liege, sollte ich eher die kleine oder die große wählen.

Ich hab mich mal ein wenig informiert was die Schaltung angeht. 105 / Ultegra / Dura Ace ... das ist doch etwa die Qualitätsreihenfolge, oder?! Reicht eine 105er oder habe ich merkliche Vorteile von den teureren?

Bisher fahre ich vorne 2 Kettenblätter und komme meist zurecht. Muss es jetzt unbedingt ein 3*9 sein, kostet ja auch meist ordentlich Aufpreis.

Warum sehe ich in Anzeigen für Rennräder sooft "ohne Pedale"? Ich fahre im Moment mit Shimano SPD. Kann ich die irgendwie mit rübernehmen aufs neue Rad, oder gibts dafür noch Pedale/Schuhe? Welches sind gute Pedal/Schuh-Systeme?

Ich bin bisher nie mit einem richtigen Rennlenker gefahren, ist das eine große Gewöhnungssache?

Sattelstützen mit Federung finde ich schwachsinnig, sehe ich das richtig?

Was muss ich bei den Laufrädern beachten?

Gibt es sonst was wichtiges, was ihr mir empfehlt?



Ich danke für eure Geduld und hoffe auf einige Antworten, so schwer es bestimmt auch fällt auf so allgemeine Fragen zu antworten.
 

Rune Roxx

...a bloody legend.
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Alter Schwede... viele Fragen hast du da - aber hast Glück, ich lieg grad krank im Bett und kann das schöne Wetter so gar nicht ausnutzen -> Forumsbiker ;)

Bisher 1000-2000km / Jahr, soll erheblich gesteigert werden!

Was ist erheblich? Sei realistisch!

Schönwetterfahrer. 40-120 km Touren meist flach

Good news: Dieses Anforderungsprofil macht's dir viel einfacher, was passendes auszusuchen... (btw: wie groß / schwer bist du?)

Was die preisliche Situation angeht, da bin ich "relativ flexibel". Ich weiß, dass ich ordentlich Geld ausgeben kann fürs Rennrad. Ich dachte so round about an 1500 Euro. Absolute Schmerzgrenze 2000 Euro. Aber die Frage ist ob soviel überhaupt nötig ist für meine Zwecke und ich nicht auch für <=1000 Euro was ordentliches bekomme?

Nach dem Gesamteindruck, den dein Posting hinterlässt wirst du auch mit einem Rad um 1000 Euro deinen Spaß haben. Wenn du wirklich "flexibel" bist, würd ich aber den ein oder anderen Kompromiss auslassen und in die 1500er-Klasse gehen. Ob du den Sprung zu 2000 bemerkst, ist mehr als fraglich. Aber wieviel dir dein Hobby wert ist, musst du schon selbst entscheiden...

Was ist mit dem Rahmen? Läuft heutzutage alles auf Aluminium heraus?

Pauschal beantwortet: ja. Es gibt noch den ein oder anderen Stahlrahmen (fällt eher aus dem Rahmen) und Carbon kommt in der Preisklasse nicht in Frage (bei der Gabel sieht das schon anders aus...).

wenn ich dazwischen liege, sollte ich eher die kleine oder die große wählen.

Kommt drauf an. Wenn du eher ein gemütlicheres Rad haben willst (Touren, ...) nimmst du den größeren, willst du eher eine Renngeometrie ist der kleinere eher geeignet. Kannst dir ja auch mal Sloping-Rahmen (abfallendes Oberrohr) anschauen - da bin ich ganz großer Fan von...

Ich hab mich mal ein wenig informiert was die Schaltung angeht. 105 / Ultegra / Dura Ace ... das ist doch etwa die Qualitätsreihenfolge, oder?! Reicht eine 105er oder habe ich merkliche Vorteile von den teureren?

Qualitätsreihenfolge? Zumindest die Preisreihenfolge ;) Ich hab den direkten Vergleich zwischen Tiagra und Dura Ace und hätte überhaupt kein schlechtes Gewissen, jemand zu Shimanos Einsteigergruppe zu raten. Bin zwei Jahre echt gut damit klar gekommen. Sauberes Schalten, kein Verschleiß, nix. Dazu geschrieben hab ich schon mal hier ein bisschen was. Wenn du damit leben kannst, dass du an der Eisdiele weniger Aufmerksamkeit bekommst, als dein Nachbar nimm die 105.

Bisher fahre ich vorne 2 Kettenblätter und komme meist zurecht. Muss es jetzt unbedingt ein 3*9 sein, kostet ja auch meist ordentlich Aufpreis.

Eigentlich empfehle ich jedem, der mich nach meiner Meinung frägt, 3-fach. Grund: bessere Abstufung, universeller, leichter am Berg zu fahren (höhere Kadenz!), gelenkschonend. Musst dir halt bewusst sein, dass du dann kein *echter* RR-Fahrer bist (Weichei, Warmduscher, Verlierer sowieso). Genau wie Roberto Heras bei der Vuelta 2001 am Anglirú. Wenn du allerdings überwiegend flach fahren möchtest oder nur geringe Steigungen tut's 2-fach auch. Nur das Mehrgewicht hat sich schnell gelohnt, wenn du mal bei ner RTF mitfährst und am letzten Berg aus ebensolchem Loch pfeifst... Fundierte Antworten und sachliche Kommentare zu diesem Thema besonders im Rennradforum :D :D :D

Warum sehe ich in Anzeigen für Rennräder sooft "ohne Pedale"?

Weil eh jeder seine Präferenzen hat und die Systeme nicht zueinander kompatibel sind.

Ich fahre im Moment mit Shimano SPD. Kann ich die irgendwie mit rübernehmen aufs neue Rad

Logisch. Sei dir aber bewusst, dass das Gelästere von NKWD vernichtend sein wird...

Ich bin bisher nie mit einem richtigen Rennlenker gefahren, ist das eine große Gewöhnungssache?

Jein. Die ersten Touren werden nach 60km beendet sein, weil dir danach das Genick weh tun wird. Evtl. ist für den Anfang ein verstellbarer Vorbau ganz gut um dich nach und nach an die RR-Haltung zu gewöhnen. Da du aber immer zwischen Unterlenker, Oberlenker und Bremsgriffhaltung wechseln kannst isses auch net sooo dramatisch (außerdem, wir sind Rennradler, keine Jammerlappen!).

Sattelstützen mit Federung finde ich schwachsinnig, sehe ich das richtig?

Ich darf mich selbst zitieren: "wir sind Rennradler, keine Jammerlappen!" Im Ernst, das ist komplett Schwachsinn und wird auch so gut wie nicht verbaut (hab noch nie ein Rad life mit Federung gesehen).

Was muss ich bei den Laufrädern beachten?

Äh, die Frage ist ein bisschen ungenau. Was magst denn wissen. Leicht sollten sie halt sein, klar. Aber in der angepeilten Preisklasse wirst du wahrscheinlich keine Systemlaufräder finden. Ist aber auch nicht weiter tragisch (wobei, wenn ich mich an den Sound meiner Rädels erinner... es ist *definitiv* tragisch ;))

Gibt es sonst was wichtiges, was ihr mir empfehlt?

Sattel vorher testen, Computer Sigma BC 1400, zwei Flaschenhalter, Satteltasche (mit Schlauch, Pumpe und Tool). Vor allem: Als Einsteiger beim Händler kaufen - die einzige Möglichkeit sicher zu sein, dass du ein passendes Rad kaufst. Wenn du nach 1000km mit der Geo unglücklich bist, ist das viel schlimmer, als wenn du nur n 105er statt Ultegra-Derailleur hast.

Gruß,
Rune.
 

Rune Roxx

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Anmerkung:

1.) Verdammt, so viele Kommas hab ich wohl noch nie vergessen.

2.) Zum Preis des Rades musst du noch hinzurechnen:

- Ersatzschlauch 5€, Flaschenhalter 2x 5€, Trinkflaschen 2x 5-15€, Pumpe 15€, Tool 20€, Helm ca. 80€, Computer 20€, mind. zwei kurze Trikots / Hosen je ca. 50€ = 200€, lange Tight ca. 70€, langes Trikot ca. 70€, Windweste 50€, Wind-/ Regenjacke 100€, Schuhe 120€, Radunterwäsche 2x 40€, Brille 50-150€, Pulsmesser 50€, ...

Jemand ne Idee, was ich an elementaren Utensilien vergessen hab?

Optional gibt's noch viel, viel mehr, glaub mir ;) So oder so... 750 € an Zubehör hast schnell rausgehauen. Sieht man als Newbie meistens nicht beim Kauf...
 
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Hey cool!

Danke für die schnelle und ausführliche Antwort!

Hab jetzt erstmal nur alles überflogen, hab gleich Feierabend ;)

Werd später noch weitere Fragen hinterherschießen, wenn dass hier immer so schnell geht ist das ja super Service :)

Zu dem Zubehör... 750 Euro und so... den meisten Kram hab ich ja Gott sei Dank schon, wie gesagt, fahre ja schon seit 5 Jahren...

Eine Frage schon schnell: Was genau ist denn diese Sloping-Geometrie? Vorteile? Nachteile?

BTW: 190cm, 79kg
 

Manitou

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Sloping= ein abfallendes Oberrrohr wie es die meisten MTBs haben!!!

anbei ein Rad mit geslopten Rahmen!!!

Manitou
 

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Rune Roxx

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@Manitou

Jetzt hättest mir wirklich den Gefallen tun können und das Bild von meinem Radl zur Veranschaulichung nehmen können...
 

Rune Roxx

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Original geschrieben von Flaschenmann
Nein, Dude, bitte kein sloping bei 190cm Körpergrösse. Da könnte Dich die Ästhetikkommision aus dem Verkehr ziehen..

Hey Flaschenmann, ich kenn nen 2 Meter Mountainbiker der ein Rad mit abfallendem Oberrohr fährt... der würde dich gern mal freundlich unter vier Augen sprechen...
 

Flaschenmann

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Hey Rune,
am MTB ist das was anderes. Am Renner gefällt mir sloping optisch schon , aber nicht bei so grossen Leuten. Da sieht ein klassischer Rahmen besser aus.
 

Rune Roxx

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Original geschrieben von Flaschenmann
am MTB ist das was anderes. Am Renner gefällt mir sloping optisch schon , aber nicht bei so grossen Leuten. Da sieht ein klassischer Rahmen besser aus.

Der Gesamteindruck macht's. 1,90+, dann am besten 100kg und so schmal dimensionierte Rohre wie die zwei Räder in diesem Thread würden schon komisch wirken.

Bei etwas dickeren Rohren, wie z. B. bei meinem alten Rad sieht das schon wieder anders aus. Ich mag das z. B. gar nicht, wenn das Steuerrohr so ewig lang wird (wobei... ne kreative Flaschenhalterposition isses allemal ;))
 

Coffee

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wollt auch nur schnell hallo DUDE sagen udn willkommen im RR Club ;-)

aber bitte frag lieber nix im Rennradforum . Da fahrn sie alle nur C40 und machen einen gerne nieder :D wenn man keinen fährt.

Bleib lieber hier ;-))

Grüße coffee
 
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So ich nochmal...

weiterhin danke für eure rege Beteiligung und die Tipps...

Jetzt weiß ich schonmal was Sloping ist :)

Rune, du schreibst bei der Gabel könnte ich in der Preisklasse schon auf eine aus Carbon zurückgreifen. Seh auch öfter solche Angebote. Was bringt mir eine Carbon-Gabel, sind die den Aufpreis wert?

Was für Pedal-Systeme sind denn zu empfehlen?
 

Rune Roxx

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Original geschrieben von DerDude
Rune, du schreibst bei der Gabel könnte ich in der Preisklasse schon auf eine aus Carbon zurückgreifen. Seh auch öfter solche Angebote. Was bringt mir eine Carbon-Gabel, sind die den Aufpreis wert?

Was es dir bringt? Nuuuun... im Zweifel: nichts. Rennradgabeln sind halt de facto aus Carbon. Ein bisschen leichter, ein bisschen formschöner (schmaler!) als Alu. Na ja, das sagt dir einer, der auch seine SID SL Mountainbikegabel für ausreichend steif hält (1,2kg Federweg für 66kg Kampfgewicht).

Da hat vielleicht noch jemand anders ne Meinung dazu?

Original geschrieben von DerDude
Was für Pedal-Systeme sind denn zu empfehlen?

Was für SPD hast du denn? Die normalen Mountainbikeplatten? Dann kannst dir mal das anschauen: einseitiges relativ leichtes MTB-System-Pedal (das fahre ich - u.a. auch, weil ich meine MTB-Schuhe am RR benutzen möchte).

Ansonsten... die Frage ist ein bisschen wie "Soll ich mich evangelisch oder katholisch taufen lassen?" (und dann kommen immer noch Spezialisten und schlagen andere Religionen vor).

Generell würd ich mir mal diesen Thread, sowie diesen hier anschauen. Wenn du ein neues System kaufst, brauchst du halt evtl. noch neue Schuhe dazu.

Gruß,
Rune

P.S: Habe noch nen Satz Time-Pedale (und ein Paar 636er :D) günstig abzugeben.
 

Principia

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hinter dem Berg scharf links...
zu den gabeln:

ne carbongabel ist einfach leichter und man geniale formen herstellen. meine mizuno-gabelscheiden sind "tragflächen" ähnlichgeformt und somit windschnittiger, defakto auch schneller !!!! und darum geht es uns ja auch.:D
 

petcash

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Minga-Ost
@ Coffee
...bitte frag lieber nix im www.rennradforum. Da fahrn sie alle nur C40 und machen einen gerne nieder :D wenn man keinen fährt.

Bleib lieber hier ;-))


Bleib ich gerne, werde mir nämlich dieses Jahr auch mein erstes RR schenken. :D

Aber -was, bitte, ist C40? :confused:

Ist wirklich sehr nett hier, :bier: man muss gar nix fagen. lesen reicht schon


petcash
 

Manitou

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Ein C40 (Rahmenpreis ca. 2000,-€) ist ein Rahmen der Firma Colnago aus Carbon!! Sündhaft teuer und tadellos verarbeitet!!!

Manitou
 

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petcash

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Minga-Ost
Vielen dank für die Erleuchtung.

Is schon schick, aber jetzt weiss ich was Coffee oben gemeint hat "...im Rennradforum fahren sie alle nur C40..."

Bleibe also hier. ;)


petcash
 
D

dubbel

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Original geschrieben von Rune Roxx
Versuchst du jetzt grad alle zu widerlegen, die behaupten, dass Carbon ein besonders steifer Werkstoff ist?
wer ne stahl-, alu- und carbongabel gefahren ist, weiss, dass eine entsprechend geformte carbongabel am besten von allen dämpfen kann.
natürlich keine oversized straight fork wie an dem rahmen:

oder


aber sowas is superbequem im vergleich zu alu:


steif in eine richtung =/= elatisch in die andere. das is ja gerade da geile an vernünfig konstruiertem carbon.
 

Flaschenmann

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Original geschrieben von Rune Roxx


Versuchst du jetzt grad alle zu widerlegen, die behaupten, dass Carbon ein besonders steifer Werkstoff ist?

Noeh. Carbon ist erst mal gar kein Werkstoff, sondern eine Menge von Fasern, die zu Fasern geflochten und mit Harz zusammengepappt wird. Es zählt, was man draus macht. Im Vergleich zwischen Stahlgabel, Alugabel und Carbongabel, die ich bisher gefahren bin, kommt mir die Carbongabel am steifsten und dennoch am komfortabelsten vor. Das bezieht sich aber auf ganz normale gebogene Gabeln, nix straight fork oder hyperaerodynamischverspoilert.
 
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