Alkoholismus? Der Thread für Betroffene und Interessierte

Cpt_Oranksch

Unfluencer
Dabei seit
10. Dezember 2020
Punkte Reaktionen
38.734
Bike der Woche
Bike der Woche
Teilweise wird hier ja sogar Spezi oder Cola mit 50g Zucker pro Flasche als die Lösung angepreist o_O
Und alkoholfreies Bier verteufelt...
Das liegt aber daran, dass auch im alkoholfreien Bier Alkohol ist und man sich damit trotzdem den "Suchtstoff" zuführt.
Dass Spezi kein Gesundheitstrunk ist, dürfte jedem klar sein.
 
Dabei seit
11. November 2012
Punkte Reaktionen
59
Ort
Hamburg
Bin vor Jahren zu Hause auf 90% alkoholfreies Bier gewechselt.
Man gewöhnt sich dran und ich bin happy damit.
Krombacher schmeckt gut!
Nicht mein Ding: Jever, Flens, aber nur ohne Alkohol, sonst gut!
Bei Partys und Veranstaltungen trinke ich auch Bier mit Alkohol.
Wein trinke ich nur noch selten.
Somit konnte ich meinen Alkoholkonsum deutlich reduzieren.
 
Dabei seit
21. Juni 2013
Punkte Reaktionen
9.440
Das liegt aber daran, dass auch im alkoholfreien Bier Alkohol ist und man sich damit trotzdem den "Suchtstoff" zuführt.
Klar, der Alkoholiker auf Entzug sollte sicher auch darauf verzichten. Und ein Diabetiker sollte sich vielleicht nicht unbedingt von Cola ernähren. Jeder Mensch ist anders.

Aber wenn jemand, der vielleicht täglich ein Feierabendbier genießt die Hälfte davon mit alkoholfreiem Bier ersetzt ist schon viel geschafft.
Ich kenn auch durchaus einige, die fast jedes davon damit ersetzt haben.
Sicher besser als auf Cola oder Spezi umzusteigen...

Wie sooft mach die Dosis das Gift. Sogar der Sonnenschein ist krebserregend.
Man darf nicht vergessen, dass die überwiegende Mehrheit durchaus verantwortungsbewusst mit Alkohol umgehen kann.

Dass Spezi kein Gesundheitstrunk ist, dürfte jedem klar sein.
Anscheinend ja nicht.
 
Dabei seit
22. November 2022
Punkte Reaktionen
258
Wollte wirklich viel zu diesem Thema schreiben, aber nachdem ich dann das hier im Forum gelesen habe, heute lasse ich das bleiben!


@430er Das ist sehr, sehr schade! Vielleicht überlegst Du es Dir nochmal?


Denn gerade Du, der immer und überall davon geschrieben hast, dass Du aufgehört hast, zu trinken, warst für mich ein inspirierendes und leuchtendes Vorbild! Du, ja, genau Du, hast einen nicht geringen Anteil daran, dass ich an mir arbeite und Dir nacheifern will! :love: :winken:



@Osama Sorry, dass ich Dich hier reinhole, aber ich wollte Dich bitten in Zukunft Personen, die sich erfolgreich ihren Dämonen gestellt haben nicht den Wind aus ihren Segeln zu nehmen. Lass @430er doch schreiben so viel er will! Was störts Dich? Und wenn es anderen hilft? Also bitte!
 

seblubb

Für nix gut✌🏼
Dabei seit
23. September 2015
Punkte Reaktionen
74.964
Ort
Fegefeuer
Wollte wirklich viel zu diesem Thema schreiben, aber nachdem ich dann das hier im Forum gelesen habe, heute:
Ach stimmt, fast vergessen: seit Mai 2020 ernähre ich mich vegan 🤓
Du warst der erste im Forum, der bewusst schrieb, dass er 1. mit Alkohol ein Problem hat und 2. den Schritt gefasst hat aufzuhören (zumindest in meiner Wahrnemungsblase).
Unterbewusst hast du vllt sogar einen ANteil daran, dass ich aufgehört habe und damit so offen* umgehen kann: Danke! Vie Erfolg und wenn du Bock hast es in deine Signatur zu packen oder jeden deiner Posts mit "I bims 1 Trockener" zu beginnen mach das 😘

*offen...den Thread zu beantworten hat mich ein bisschen Überwindung gekostet aber nun bin ich froh, bin offensichtlich nicht allein


wann Alkohol ein ernstes Problem ist
siehe medizinische Definition. Nicht umsonst sind Suchterkrankungen ein eigenes wissenschaftliches/medizinisches Gebiet, dass dann nochmal nach den Suchtmitteln aufgeteilt wird.

ab wann man Mitmenschen Ratschläge geben sollte
Wenn dir 1. genug an besagten Mitmenschen liegt und du sie nicht ins Verderben rennen lassen willst und 2. die Definitionen nach ICD erfüllt werden.
Ein bewusst (nicht mal eben zwischendrin) gegebener Ratschlag/Hinweis, den Rest muss man selbst erledigen - die Entscheidung (Aufhören, Hilfe in Anspruch nehmen etc) muss man selbst treffen, sonst wird's nix (pauschalisert)

Gerade auf das Thema gestoßen. Ich muss echt mal ein Lob aussprechen dass es wirklich sachlich ist der thread, sogar @seblubb der normalerweise eher gerne mal sarkastisch unterwegs ist, was ich prinzipiell echt gut finde 😄
oh da war ja was :troll:
wie war das? die mit dem dicksten Grinsen im Gesicht und den lustigsten* Sprüchen sind frei von Sorgen, Ängsten und Problemen, oder? ;)
Spaß beiseite: ich kenne meinen Ruf im Forum (hart erarbeitet) und wenn sich einer der Quatschköppe ernsthaft auf so ein sensibles Thema meldet ist es für den ein oder anderen evtl "hilfreicher" als wenn Norman Normal, Musterforumsuser und Steuerberater, 43 aus Bottrop sich zum Thema äußert....aber ich bin auch etwas selbstverliebt also kann ich eine leicht verzerrte Wahrnehmung haben ;)


*ICH finde meine Sprüche ungemein lustig, Rest ist mir Wumpe 🤗

Und bei Alkoholismus hilft nur die harte Hand.
das ist mMn der einzige Weg.
Wer hier schreibt, dass er seit Weihnachten 1973 (erster und einziger Abend mit einem dritten Bier) mit 5 Bier im Jahr auskommt und sonst nur Jever Fun trinkt hatte nie ein Problem.


Ich hatte anfangs geschrieben, dass es bei mir ein phasenweises Ding war: lange Zeit geregelter Konsum, nur am Wochenende, keine Totalausfälle, kein Kater, vollständige Erinnerungen.
Dann psychisch ins Schleudern gekommen, vermehrtes Trinken gelöst von Anlässen und Wochenende, häufiger "oh, das waren zwei zu viel" inklusive der enstsprechenden Begleiterscheinungen. Eskalation in völligem Absturz, Erninnerungslücken und Scham am nächsten Morgen gefolgt von bewusster Aufarbeitung des ursprünglichen Problems - Phase des geregelten Konsums und so weiter...

Am meisten fuchst mich, dass ich seit dem Teenageralter weiß, dass mein (damaliges) ADHS eine Prädisposition für Suchterkrankungen mit sich bringt, ich mir schnell dessen bewusst war, dass ich da eine Schwachstelle habe aber mir dennoch immer wieder vormgemacht habe, dass ich es im Griff haben kann. Ich brauche nur Übung und Erfahrung, blabla, das werde ich ja wohl hinbekommen, blabla, kann doch nicht so schwer sein, blabla, die Anderen, blabla

was habe ich dazu gelernt: auf den eigenen Körper/Kopf hören! Reflektion, Konflikte und Probleme aufarbeiten (Verhaltenstherapie FTW!, Danke @LetzRoll , dass du mit dem Thema so offen umgehst - noch so ein Tabuthema) und ganz wichtig: einen feuchten 💨 darauf geben, was andere machen, von einem Denken oder wie man als bewusst Verzichtender wahrgenommen werden könnte.

Deine Leber, dein Leben: Deine Regeln!


P.s. @Avocado Danke! Aber jetzt aufhören mit dem Zwiebeln schneiden 🥲
 
Dabei seit
13. August 2008
Punkte Reaktionen
57
Erstmal, das ist ein wichtiger und wertvoller Thread.

Ich finde es sehr bemerkenswert, wie sich Forum's Bruder und Schwestern hier öffnen und outen.

Dazu gehört auch hier, im relativ anonymen Forum, Mut und Vertrauen.

Ich bitte freundlich darum, gerade diesen Thread nicht für persönliche Nicklichkeiten und Streit zu nutzen. Das führt nur dazu, dass wichtige, zukünftige Beiträge nicht mehr geschrieben werden, weil man sich durch das Exponieren verletzlich und angreifbar macht.

Ich habe eine lange Tradition von Alkoholismus in meiner Familie.

Mein Großvater mütterlicherseits hat mit 12 Jahren als Vollwaise einen Gutshof geerbt und einen gesetzlichen Vormund bekommen.

Er hat eine Alkoholsucht entwickelt und den ganzen Besitz für Alkohol versetzt.

Er ließ sich mit dem Taxi 60 Kilometer in den Alko Laden fahren, und reichlich eingedeckt wieder zurück.

Die leeren Flaschen liegen noch unter dem Fundament des Hauses.

Für die Sucht wurden immer wieder Felder, Wald und Vieh verkauft, so dass meine Großmutter im zarten Alter von Mitte 50 in die Fabrik musste um den Resthof zu halten.

Der einzige Sohn - mein Onkel - hatte nichts mehr zu Erben und war darüber sehr unglücklich, und verfiel auch dem Alkohol.

Beide - Großvater und Onkel - wurden keine 58 Jahre alt.

Meine Mutter und meine Tante gingen aus lauter Scham und Verbitterung ins Ausland und gründeten dort ihre Familien.

Deshalb gibt es unter anderem Mich.

Mein Vater deutschem Ursprungs, war auch Alkoholiker und verstarb vor 3 Jahren.

Ich bin also von beiden Eltern vorbelastet und gefährdet.

Ich selbst habe eine blutige Scheidung vor 10 Jahren hinter mir, und habe in der Akutphase danach bestimmt mehr getrunken als gut für mich war. Ich meinte diese "Krücke" zu brauchen.

Wenn ich mich vor dem Schlafengehen zugeballert habe, kam ich für ein paar Stunden zur Ruhe, mein rastloser Geist konnte "Entspannen".

Vermeintlich.

Die Probleme und der Schmerz waren am nächsten Morgen natürlich wieder da und präsent.

Ich habe funktioniert, bin brav in die Arbeit gegangen.

Irgendwann habe ich selbst gemerkt, dass es so nicht mehr weiter gehen kann, als ich Nachts die Treppen runtergefallen bin, und am nächsten Morgen merkte, dass ich im Wohnzimmer neben die Hifibox uriniert hatte.

Das hat mich so schockiert, dass ich ich von einem auf den anderen Tag dem Alkohol für einige Wochen entsagte.
Ich hatte keine körperlichen Entzugserscheinungen aber meine Gedanken kreisten vor allem Abends um den Alkohol.

Marius Müller-Westernhagen - die Älteren hier werden das Lied vielleicht kennen - hat das Gefühl im Song "Johnny Walker" finde ich sehr gut besungen.

Ich lernte dann meine jetzige Frau kennen, und das gab meinem Leben wieder Sinn und Antrieb.

Ich schaffe es jetzt ein "normales" Trinkverhalten zu haben, und das Glas zuviel sein zu lassen.

Aber ich bin mir schon immer bewusst, gefährdet zu sein, und mir nicht zu sicher zu sein, mein Trinkverhalten unter Kontrolle zu haben.

Ich freue mich über den Austausch und die Offenheit hier.
 
Zuletzt bearbeitet:

LetzRoll

Follow me on Strava!
Dabei seit
25. März 2020
Punkte Reaktionen
391
Ja, ich habe definitiv empfohlen Spezi zu trinken. 10 Liter. Täglich.
Und ich hab auch geschrieben dass es DIE Lösung ist. Wo genau ich das geachrieben habe, weiß ich leider nicht mehr. Durch mein ADHS bin ich so vergesslich. Aber @feedyourhead darf mir hier gerne weiterhelfen 😘

Wie gut dass ich hier meinen geliebten vergorenen Rote Beete Saft oder Karottensaft nicht empfohlen hab. Sonst hätte die, die ein Spezi-Problem haben auch ein Problem mit orangenfarbener Haut und täglich roten, breiigem Stuhl. 😁Vielleicht hört ihr auch auf zu essen, weil zu viel essen ja auch schädlich ist. 🤦‍♀️

PS: war heute produktiv und belohne mich heut abend mit 1l Kinderpunsch. Assoziiere ich zwar nicht im geringsten mit Alk aber meine Fettzellen werden ne fette Party feiern. Das wird geil. 🥳
 
Zuletzt bearbeitet:

Tillus

trinkt seinen Kaffee mit Dichtmilch
Dabei seit
24. Januar 2016
Punkte Reaktionen
1.279
Wenn man weiß man kann damit nicht umgehen, einfach akzeptieren damit zu leben. Der Gedanke man könnte doch damit umgehen funktioniert nicht.
Besser kann man es nicht beschreiben. Von meinen 10 Rauchstops hat auch nur der ohne Ausnahmen funktioniert. Die kleinste Ausnahme war nie die einzige sondern immer die erste.

Sollten sich die 3 von Mountainbike-Podcast von MTB-News.de alles genau durchlesen!
"Bier der Sendung" ist sicher nicht zeitgemäß und wurde schon öfter völlig zurecht kritisiert!
Das ist als ob man aus Rücksicht auf Diabetiker keinen Kuchen mehr verkaufen dürfte oder als ob wegen Verkehrstoten Rennstrecken geschlossen werden müssten. Im Podcast wird in vertretbarem Maße Alkohol getrunken, dass hat mit Alkoholismus wenig zu tun. So lange man das nicht tolerieren oder zumindest ignorieren kann, ist man nicht von der Sucht geheilt.
@Avocado Ich glaube, dass Du auf 'nem sehr guten weg bist. Du hast erkannt, dass dein Konsum zu viel ist. Jetzt heißt es "nur" noch durchhalten. So wie Du schreibst kommst du nur mit völligem Verzicht aus (das geht sehr vielen so). Jetzt wäre es die Frage, wie Du das am komfortabelsten gestaltest.
Das Sportpensum ordentlich hochzuschrauben könnte eine Idee sein. Wenn man vom Training völlig hinüber ist, dann hat man Abends gar nicht mehr den Antrieb, sich lange hinzusetzen und den Suff zu vermissen. Ob diese Minimalmengen Alkohl im alkfreien Bier schaden oder ob die Nähe zum klassischen Bier Sehnsüchte weckt, muss wohl jeder für sich entscheiden. Ich hab auch mal an 'ner Zigarette mit tabakersatz gezogen und das war so schön, dass ich es vor Gefahr der Wiedereingewöhnung dann gelassen habe.
 
Dabei seit
21. Juni 2013
Punkte Reaktionen
9.440
Ja, ich habe definitiv empfohlen Spezi zu trinken. 10 Liter. Täglich.
Und ich hab auch geschrieben dass es DIE Lösung ist. Wo genau ich das geachrieben habe, weiß ich leider nicht mehr. Durch mein ADHS bin ich so vergesslich. Aber @feedyourhead darf mir hier gerne weiterhelfen 😘

Wie gut dass ich hier meinen geliebten vergorenen Rote Beete Saft oder Karottensaft nicht empfohlen hab. Sonst hätte die, die ein Spezi-Problem haben auch ein Problem mit orangenfarbener Haut und täglich roten, breiigem Stuhl. 😁Vielleicht hört ihr auch auf zu essen, weil zu viel essen ja auch schädlich ist. 🤦‍♀️

PS: war heute produktiv und belohne mich heut abend mit 1l Kinderpunsch. Assoziiere ich zwar nicht im geringsten mit Alk aber meine Fettzellen werden ne fette Party feiern. Das wird geil. 🥳
Ruhig.
Du hast nichts falsch gemacht.

Deine Aussage dass Du "Fan" von dem "geilen Getränk" namens Spezi bist im Zusammenhang mit Alternativen zum Alkoholsaufen wurde von mir sicher nur falsch verstanden.

Mein Post war gedacht darauf hinzuweisen, dass alkoholfreies Bier nicht immer Böse ist und auch andre Getränke ihre Tücken haben. Nicht um Dich zu ärgern oder schlecht zu machen...

Alles ist gut.
 
Dabei seit
29. Juni 2021
Punkte Reaktionen
162
Ort
Bei München
@renegade5569
Was verstehst du unter einer harten Hand?
Das einzigste was hilft bei einem täglichen Rausch (unkontrolliertes Saufen) ist ein Entzug sowie die anschließende Therapie. Bei leichteren Fällen kann eine Selbsthilfegruppe helfen.
Alles andere ist Nonsens. Ich spreche aus Erfahrung. Es ist schön wenn jemand von Bier auf alkoholfreies Bier umgestiegen ist. Ich für meinen Teil werde es nicht ausprobieren.

@430er
Schreib doch Mal. Ich nehme an es wird etwas sehr konstruktives sein. Ich nehme an ,ohne dich zu kennen,das du eine Aussage triffst die hier vielen nicht gefallen wird.
 

Anferd

Zu Diensten
Dabei seit
25. Oktober 2019
Punkte Reaktionen
1.014
Ort
Franken
Sollten sich die 3 von Mountainbike-Podcast von MTB-News.de alles genau durchlesen!
"Bier der Sendung" ist sicher nicht zeitgemäß und wurde schon öfter völlig zurecht kritisiert!
Naja. Da würde ich den dreien mal künstlerische Freiheit einräumen. Zeitgemäß ist für mich erstmal, was keinem anderen schadet und mit Beleidigungen im Rahmen bleibt.

Wenn wir da mit Verboten anfangen, dann sind wir schnell bei der Scharia und Musikverbot wie in Afghanistan seiner Zeit. An sexy Personen, Musik und Alphabaten stören sich nämlich auch Leute gewaltig.

Positiven Wandel in der Gesellschaft bewirkt man mit positivem Wirken. Nicht damit, anderen die Freiheit einzuschränken. Wenn hier jemand mitliest, der eine Idee für alkoholfreie Angebote hat: Es scheint da eine echte Marktlücke zu geben!
 

null-2wo

my bike looking like a crash dummy drove.
Dabei seit
22. April 2011
Punkte Reaktionen
84.903
Ort
null-8cht-n9un
Bike der Woche
Bike der Woche
Naja. Da würde ich den dreien mal künstlerische Freiheit einräumen. Zeitgemäß ist für mich erstmal, was keinem anderen schadet und mit Beleidigungen im Rahmen bleibt.
+1. die sitzen ja nicht da und sagen "ihr müsst alle saufen und wer das nicht macht is kjein richtiger biker" - bei der anzahl von club mate&cappucino könnte man die rubrik aber genausogut "getränk der woche" nennen.
 
Dabei seit
15. August 2013
Punkte Reaktionen
195
Biere der Sendung
1. Es wird, wie so oft in der Gesellschaft, verharmlost und als cool und Teil des MTB Sports dargestellt.
2. MTB begeisterte, leicht zu beeinflussende Kinder und Jugendliche hören das auch!
3. Wozu??

Höre den Podcast regelmäßig, der Teil nervt aber und wird übersprungen...
 
Dabei seit
29. Juni 2021
Punkte Reaktionen
162
Ort
Bei München
@Avocado
Du hast schon Mal den ersten Schritt getan und erkannt das du zuviel trinkst. Dann gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Dein Trinkverhalten (Suchtverhalten)musst du für dich einschätzen. Kannst du z.b. für ein paar WOCHEN!!! aufhören zu trinken? Oder geht das nicht mehr.
Für ersteres würde eine Selbsthilfegruppe reichen. Bei zweitem solltest du professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.
 

Nasum

Harzer
Dabei seit
9. April 2010
Punkte Reaktionen
221
Ich denke mal es geht hier nicht um Verbote oder Gebote. Es geht darum das es einen Konsens in der Gesellschaft gibt der Alkoholkonsum als völlig normal darstellt. Du wirst niemals schräg angeschaut wenn du dir mittags um zwölf im Restaurant mehrere Weine reinprügelst oder mit deinen Kindern mal schnell 6 Kästen kaufst weil is im Angebot oder dir im Podcast ein paar Bier trinkst. Und das ist Ok.
Um mal wieder den blöden Vergleich zu ziehen. Rauch dir mal einen Joint im Park und du bist der letzte Haschgiftspritzer weil Drogen sind nur das was andere nehmen.
Dieser völlig laxe Umgang mit Alkohol in der Werbung oder auf Festen(Oktoberfest) und die tiefe Verankerung von Alkohol in der Gesellschaft macht es für Menschen mit problematischen Konsumverhalten nicht einfach.
Ich bin absolut gegen Verbote. In meiner kleinen Welt wären noch einige Substanzen mehr legalisiert aber das ist wieder ein anderes Thema.
Den Umgang mit Alkohol in unserer Gesellschaft sehe ich teilweise kritisch.
Ganz großen Respekt an alle die sich ihren Problemen stellen. Es kann jeden passieren mal das Gleichgewicht zu verlieren, das ist keine Schande.
 
Dabei seit
15. August 2013
Punkte Reaktionen
195
+1. die sitzen ja nicht da und sagen "ihr müsst alle saufen und wer das nicht macht is kjein richtiger biker" - bei der anzahl von club mate&cappucino könnte man die rubrik aber genausogut "getränk der woche" nennen.
Getränk der Woche wäre schon ein Verbesserung! Stellt sich aber noch immer die Frage: Wozu?
Eigentlich ist es mir egal, nervt und überspringe das einfach, aber es ist ein schönes Beispiel für Verharmlosung von Alkohol. Und komplett unnötig
 
Dabei seit
13. Juni 2012
Punkte Reaktionen
11.327
Ich finde es erschreckend, wie viele sich hier zu Wort melden mit einer Vergangenheit zu Alkohol oder einem aktuellen Problem mit dem Alkohol - Nicht die Meldung an sich, sondern die Anzahl!

Chapeau auf jeden Fall für diesen „Striptease“ und ich hoffe die Betroffenen können hier etwas mitnehmen aus dem Thread, wenn auch nur n klitzekleines bisschen. 💪🏼

Selber aufgewachsen in einem der wohl versoffensten Ecken Deutschlands, in der das Saufen einer Flasche „Roten“ auf dem Weg mit dem Fahrrad zum Vorsaufen ab 14-15 Jahren schon zum guten Ton gehörte, beim Vorsaufen dann Whiskey Cola mit Baileys durch die Rutsche gestürzt wurde, war es immer ein richtiger Kampf den Leuten beizubringen, dass man an dem Abend keinen Alkohol trinkt.
ABSOLUTES Unverständnis für die Entscheidung an dem Abend nicht zu trinken und total in der Position sich rechtfertigen zu müssen. Meinten zumindest diejenigen, die einen dafür komisch angequatscht haben - oh man, was für ein verqueres Denken!
 
Oben Unten