All-Mountain oder Enduro? Was wäre das Richtige?

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Hallo zusammen,

mit dem Risiko, dass es so einen Thread schon gibt, würde ich mich mal mit meinem Anliegen an euch wenden. Falls es das schon haufenweise gab tut`s mir Leid --> Anfängerfehler 😉

Kurz zu meiner Persson, ich bin im mittleren Schwarzwald zuhause und auch meistens dort mit meinem Bike unterwegs. Fahrtechnisch würde ich mich als relativ fit bezeichnen und komme bei uns eigentlich überall ziemlich schnell runter und genau da liegt mein „Problem“ 🤦‍♂️

Aktuell fahre ich nämlich ein Canyon Neuron 9.0 SL aus dem Jahr 2021 mit 120mm Federweg in der Front und 110mm im Heck. Bergauf und auf langen Touren (bis zu ≈100km mit z.T. 3000Hm) ist das Bike für mich echt ein super Partner. Bergab sieht es jedoch wieder anders aus, da das Bike bei vielen verblockten Stellen und Sprüngen natürlich an seine Grenzen kommt.

Daher bin ich aktuell auf der Suche nach einem zweiten Bike, dass als Ergänzung und Spaßmaschine dienen soll. Das Bike sollte auf jeden Fall ausreichend Potential bergab bieten, aber auch noch bergauf fahrbar sein, da es in der nähe meiner Hometrails keine Shuttle- und Liftmöglichkeiten gibt. Auch in Freiburg oder Sasbachwalden, wo ich aufgrund der Nähe öfters zu Gast bin, fahre ich immer selbst hoch. Ausflüge in die ein oder andere Bike-Region Europas stehen aber natürlich auch auf der to-Do-Liste.

Meine Frage an euch wäre daher, in welcher Kategorie würdet ihr nach einem neuen Bike Ausschau halten. Ich bin noch kein Enduro oder All-Mountain ausgiebig im Gelände gefahren und wollte mir einfach ein bisschen zusätzlichen Input bei euch holen, da ich am Anfang meiner Planung stehe. Generell würde ich gerne das größtmögliche Spektrum mit beiden Bikes abdecken, aber es sollte noch alles sinnvoll sein (Ein reines DH-Bike brauch ich nicht 😂)

Hoffentlich habe ich jetzt genug geschrieben, mal schauen was hier für Input kommt.

Danke schonmal für eure Hilfe



Gruß Jonas
 
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Habe auf der Homepage nur das CF 9 SL gefunden mit 130mm Gabel.

Würde mir jetzt ein Propain Hugene bestellen und dann bei Auslieferung das Neuron verkaufen. Dazu evtl. einen zweiten LRS, bei dem ich eine Bereifung wähle, mit der ich mehr Strecke machen kann.
Ansonsten kann auch, meiner Meinung nach, ein Fuel ex und das neue Stumpjumper den Spagat zwischen Touren und Enduro ganz gut hinbekommen.
 
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Hi, danke für deine Rückmeldung. Da hat sich bei meinem Post ein Fehler eingeschlichen, das Canyon ist von 2018.
An deinen Vorschlag habe ich noch gar nicht gedacht. Würdest du das Hugene dann mit der 150er Gabel oder der 140er kaufen?
 
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Hm. Ich komme eigentlich mehr so aus der XC Ecke. Da können dir andere wahrscheinlich einen besseren Tipp geben. Ich würde eher die 140mm nehmen.
Wäre aber wahrscheinlich sinnvoll, wenn du anhand der Trailskala uns mitteilen würdest, bis zu welchem Schwierigkeitsgrad du unterwegs bist.
 
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..ich würde im Moment einfach dein Rad noch weiter fahren, die Lieferzeiten sind unglaublich. Bei dem Propain nehme ich an, wenn Du jetzt bestellst, das Rad vielleicht im Nov. bekommst. Ich habe im März bestellt und das wird nix vor Mitte September. Evnt sieht es 2022 wieder besser aus. Wer weiß.
 

sebhunter

Brennsuppnschwimma
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..ich würde im Moment einfach dein Rad noch weiter fahren, die Lieferzeiten sind unglaublich. Bei dem Propain nehme ich an, wenn Du jetzt bestellst, das Rad vielleicht im Nov. bekommst. Ich habe im März bestellt und das wird nix vor Mitte September. Evnt sieht es 2022 wieder besser aus. Wer weiß.
deshalb ja schon der strategische Vorschlag von @dino113 , jetzt bestellen und dann zu Weihnachten das Neuron verkloppen...

@Wurstbrot123 was kannst/willst den ausgeben? Was hast für Maße und welche Größe braust?
 
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Danke für eure Antworten.
Vielleicht habe ich meine aktuelle Situation in meinem ersten Post nicht ganz verständlich dargestellt.
Ich stehe erst am Anfang der Planung. Ich schaue bei solchen Beschaffungen erst eine Weile was es auf dem Markt gibt und brauche sehr lange für eine Entscheidung. Ich werde jetzt noch nicht direkt ein neues Bike kaufen, da ich vor solchen Investitionen mir immer erst alles genau anschaue und abwäge. Mir geht es aktuell darum, ich welcher Bikekategorie ich mich umschauen sollte, damit ich mir ein stimmiges Konzept erarbeiten kann.
Ich weiß aktuell nämlich nicht, ob ein Enduro oder ein All-Mountain die bessere Wahl für mich wären.
Wäre aber wahrscheinlich sinnvoll, wenn du anhand der Trailskala uns mitteilen würdest, bis zu welchem Schwierigkeitsgrad du unterwegs bist.
Bei der Singletrailskala würde ich sagen, dass ich auf jeden Fall S3-Trails fahre. Gerade im verblockten, technischen Gelände suche ich gerne die Herausforderung.
 
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Ich hatte Langeweile im Urlaub und wollte probieren ob man quer durch den Schwarzwald an einem Tag kommt 😂 . Hat geklappt aber da war auch das maximale Limit erreicht.
 
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Gewicht, Budget und Größe wären sinnvoll zu wissen um eine Empfehlung abzugeben.

Typische Kandidaten. Sind, sofern das Neuron bleibt, ein propain tyee, Trek Slash, orbea rallon, Santa Cruz Megatower/hightower, radon swoop, usw,usw. Aber ohne Budget wird das nicht machbar sein
 
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Ich bin 1,84m groß und wiege 65kg. Budget würde ich gerne bis maximal 4000€ gehen, da ich doch sehr viel fahre. Eigentlich hatte ich vor das Neuron nach dem aktuellen Stand zu behalten, da ich wie oben beschrieben gerne große Tagestouren mache und ich so ein weiteres Spektrum abbilden könnte.
 
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Schau ob du ein Slash in L bekommst oder eben die Wartezeit auf ein tyee in Kauf nehmen. Sind wohl die mit am besten tretbaren Enduros fürs Geld
 

Schnegge

Hardtailschluchtenwürfler
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Wenn du mit dem Neuron zufrieden bist und es behalten möchtest, dann würde ich ein Enduro nehmen. Ein Allmountain und ein Tourenfully sind doch arg nah beieinander. Du möchtest ja mit beiden bikes ein möglichst grosses Spektrum abdecken. Da es aber auch technisch anspruchsvoll sein soll würde ich nach einem verspielten Enduro mit kurzen Kettenstreben un 27.5er Laufrädern schauen. Federweg um die 160. Viele neue Enduros sind leider nur noch ewig lange Ballermaschinen, damit kann man zwar über alles drüber bügeln, sobald es aber eng und verblockt wird hört der Spass auf...
Bei dem Budget kann man mit ein bissl Schnäppchensuche bei den Parts sich sicherlich auch was schönes selbst aufbauen... z.B. ein Banshee rune V3...
 
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Der Übergang AM/Enduro ist ja recht fließend. Wenn du noch ordentlich Höhenmeter bergauf treten möchtest würde ich nicht zu weit Richtung Enduro gehen. Habe momentan neben Alltagsrad und Gravelbike ein Fully für alles das ziemlich gut funktioniert. Hatte früher 3 Mountainbikes von XCHarttail bis DH Fully und vermisse keines davon. Kompromisse muss man eh immer eingehen. Such dir ein Bike das zu dir passt und versteife dich nicht auf irgendwelche Kategorien die sich eh nicht zu 100% definieren lassen.
 

roudy_da_tree

sucht_nach_wald
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Ich würde das Neuron behalten und was in der 160mm Klasse suchen.
CANYON Spectral als Beispiel

Da du 3000Hm treten kannst, bist du ziemlich frei was Gewicht und so was angeht.

Wichtig ist mir bei meiner zwei-Bike-Strategie, die Schnittmenge klein zu halten
 
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Auf jeden Fall Enduro.

Wenn du mit dem Neuron 3000hm am Tag schaffst dann kommst auch 3 mal den Kybfelsen hoch/runter mit dem Enduro.
 
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YT hat auch schöne Bikes für AM, Enduro, etc. Siehe YT-Industries.com. Die Frage der Verfügbarkeit ist eine andere, aber das ist zur Zeit überall so. ;)
 
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Shonzo

Wer 29er fährt ist selbst schuld!
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Mir gings wie dir.

Bin letztendlich von einem Nerve (Neuron) auf ein Transalp mit 140mm und 27.5x2.60 umgestiegen. Geht nach wie vor super hoch aber 10x besser runter. Genau das was ich gesucht habe.
 
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