Alpencross - neue Routenideen

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Nachdem ich Heckmair, Albrecht- und Joe-Route mittlerweile schon das eine oder andere Mal gefahren bin, bin ich jetzt auf der Suche nach neuen Routen. Da ich am Bodensee wohne, würde ich gerne ab dort fahren. Bregenz oder das Rheintal ist an sich ein guter Startort, da mit dem Zug vom Gardasee für die Rückfahrt gut erreichbar.
Die Schweizroute von Andreas Albrecht bin ich auch schon gefahren, fand sie aber schon sehr anstrengend. Insbesondere der Venerocolo hat mich an meine Grenzen gebracht, aber da bin ich wahrscheinlich nicht der Einzige...

Jetzt habe ich ein paar Ideen, wie es losgehen könnte. Ein Problem ist natürlich, dass es überall tolle Berge und Trails gibt, aber eigentlich nicht immer genug Zeit bleibt, um das alles auch zu geniessen. Und wenn man dann 9 Etappen in 7 packt, geht einem irgendwann die Kraft aus. Zumindest mir.

Meine erste Idee wäre jetzt, in Dornbirn anzufangen, und über die Rappenlochschlucht nach Mellau zu fahren - das ist gleich zu Beginn ein ordentlich steiler Anstieg auf Teer und Schotter, oben geht es auf Schotter weiter und auf Teer und Schotter wieder runter nach Mellau. Von dort über das Mellental auf die Kanisfluh Obernalm, und über Damüls auf das Faschinajoch. Von dort aus nach Fontanella oder Sonntag und dort übernachten. Von der Kanisfluh Obernalm ist das ein Wanderweg, ob der fahrbar ist, weiss ich nicht. Ist aber nicht furchtbar weit, wenn es nicht geht. Rechnerisch sollen das über 3000 hm sein, das glaube ich aber nicht. Der Track dazu wäre hier:

 
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Als zweite Etappe habe ich mir eine Alternative zur Auffahrt auf das Rauhe Joch vorgestellt. Ich würde von Sonntag her auf die Oberpartnomalpe fahren wollen, und von dort zwischen Garmil und Groriggenkopf durch zur Laguzalpe. Von dort über die lange Furka zur Freiburger Hütte, Rauhes Joch und runter nach Dalaas. Und schon bin ich wieder auf einer der Hauptrouten.

 
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Die zweite Idee ist etwas spezieller:

Hier geht es in Feldkirch/Bludenz/St. Anton los in Richtung Rellstal, über das Schweizer Tor und die Carschinafurgga nach St. Antönien und Fideris. Damit umgehe ich das Schlappiner Joch, wo ich das Hochtragen mühsam finde, und bin auf dem Weg in das Trailparadies über Davos. Es sind viele Höhenmeter, und ich bin mir nicht sicher, wie das mit dem Schweizertor auf der Südseite mit dem Bike geht. Ich bin das noch nicht gegangen, scheinbar gibt es eine Klettersteigpassage, die man aber umgehen kann. Weiss da jemand mehr?

 
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Weiter geht es am zweiten Tag den Berg rauf auf Schotter oder Strasse, je nachdem, was noch geht. Den Panoramaride entlang bis zum Durannapass oder wieder runter bis zur Mittelstation Seilbahn. Auf jeden Fall dann weiter bis Wasserscheidi und mit toller Aussicht zum Strelapass, von dort runter nach Davos und über Scalettapass nach S-Chanf. Wahrscheinlich werde ich das auf zwei Tage aufteilen müssen, wenn ich nicht die Seilbahn nehme.

 
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Am nächsten Tag von S-Chanf weiter über den Chachauna-Pass (da haben sie einen besser fahrbaren Flowtrail gebaut, wie das von der Seite her im Uphill aussieht, weiss ich noch nicht), aber nicht nach Livigno abfahren sondern weiter die Torrente Federia entlang und von hinten auf Schotter auf das Carosello 3000. Scheinbar geht da auch ein Lift rauf, wenn es nicht mehr geht. Abfahrt über Bikers United und H-Dream nach Livigno.

Von dort über die Forcola di Livigno auf den Bernina und über den Bernina Express nach Poschiavo, auf Strasse runter nach Tirano. Wahrscheinlich werden das wieder eher zwei Tage werden...

 
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Jetzt kommt die Venerocolo-Etappe:
Ab Aprica entweder mit der Seilbahn Magnolta rauf oder aus eigener Kraft bis zum Höhenweg Richtung Venerocolo. Der Höhenweg selbst ist eigentlich grösstenteils gut fahrbar, in den letzten Jahren schön hergerichtet worden. Ab dem Passo selbst wird es aber knackig. Entweder runter nach Schilpario (habe ich einmal gemacht, kann ich nicht fahren, dazu reicht meine Fahrtechnik nicht. Ich habe allerdings den Verdacht, dass die den Trail saniert haben, weil es bei Strava mittlerweile Leute gibt, die ihn in recht kurzer Zeit gefahren sind. Alternativ rüberschieben und tragen zum Passo del Gatto - Passo Vivione. Weiter auf Trail zum Passo Campelli und runter nach Ono S. Pietro, Übernachtung in Breno oder Bienno. Ist auf jeden Fall eine knackige Etappe, auch wenn es sich nach nicht so viel anhört.

 
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Weiter auf bekannter Route zum Lago di Idro. Die Auffahrt geht auch über Degna zum Croce Domini, aber den scheint ausser mir hier keiner zu mögen. Ich finde die Strasse oben zum Passo Maniva und insbesondere die Abfahrt zum Idrosee eigentlich sehr schön, aber scheinbar ist das Geschmackssache. Im September sind da auch nicht so viele Motorradfahrer unterwegs.

 
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Schöne Ideen, besonders durch die Bergamasker Alpen.

Hier kannst du das hier mitnehmen, anstelle der Strasse, lohnt sich.


Weiter auf bekannter Route zum Lago di Idro. Die Auffahrt geht auch über Degna zum Croce Domini, aber den scheint ausser mir hier keiner zu mögen. Ich finde die Strasse oben zum Passo Maniva und insbesondere die Abfahrt zum Idrosee eigentlich sehr schön, aber scheinbar ist das Geschmackssache. Im September sind da auch nicht so viele Motorradfahrer unterwegs.

 
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Schöne Ideen, besonders durch die Bergamasker Alpen.

Hier kannst du das hier mitnehmen, anstelle der Strasse, lohnt sich.

Das klingt auch noch ziemlich geil. Allerdings ist das am Ende des vorletzten Tages des Alpencross. Damit steigt nach meiner Erfahrung das Risiko für Fahrfehler...
 
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Wenn du sowieso in Dornbirn anfangen willst - fang doch gleich in Chur an oder fahre über Chur - Lenzerheide - Arosa - Davos oder sogar "hinten rum" Septimer -> St.Moritz.
Aus deinem Plan sehr ich, dass du gegen den ein oder anderen Geshapten Trail nichts einzuwenden hast (?)

...ansonsten bist du nach dem kurzen Stück Bregenzer Wald (wobei ich nicht weiss, ob dass überhaupt so der Kracher ist) wieder auf den "Standardpfaden"
Aber dazu: Wenn Schweizer Tor zu alpin, schau doch mal Richtung Tilisunahütte und dort z.B. über den Grubenpass - das oder der Übergang daneben hat Stuntzi schon mal beschrieben.
 
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Wenn du sowieso in Dornbirn anfangen willst - fang doch gleich in Chur an oder fahre über Chur - Lenzerheide - Arosa - Davos oder sogar "hinten rum" Septimer -> St.Moritz.
Aus deinem Plan sehr ich, dass du gegen den ein oder anderen Geshapten Trail nichts einzuwenden hast (?)

...ansonsten bist du nach dem kurzen Stück Bregenzer Wald (wobei ich nicht weiss, ob dass überhaupt so der Kracher ist) wieder auf den "Standardpfaden"
Aber dazu: Wenn Schweizer Tor zu alpin, schau doch mal Richtung Tilisunahütte und dort z.B. über den Grubenpass - das oder der Übergang daneben hat Stuntzi schon mal beschrieben.
Auch eine spannende Idee. Aber in Chur anfangen wären dann ja nur noch die halben Alpen - das widerspricht für mich dem Grundgedanken eines Alpencross. Das wäre für mich dann eine Mehrtagestour mit Ziel Gardasee, könnte ich natürlich dieses Jahr auch noch planen. Geshapte Trails würde ich tatsächlich mit einbauen wollen, bringt noch etwas Abwechslung rein...

Septimer -> St. Moritz steht dieses Jahr auf jeden Fall so oder so auf dem Programm, nachdem ich ihn letztes Jahr wegen Vollsperrung bei Sprengung und Felsrutsch nicht fahren konnte. Wir wollten die Schweizer Nationalroute 1 ab St. Moritz Richtung Westen fahren, und standen nach der Abfahrt vom Malojapass unten am Einstieg zum Septimerpass, wo alles grossräumig gesperrt war. Also sind wir wieder rauf und langweilig über den Julier...
Septimer -> St. Moritz bedeutet aber auch, entweder aus dem Rheintal zu starten oder sogar noch weiter westlich in Richtung Glarus über Panixerpass, Risetenpass etc. Das ist natürlich auch interessant, geht dann aber sehr Richtung Schweizroute oder Abkürzung im Tal. Und man könnte das Ganze natürlich auch einfach am Comer See enden lassen...

Das mit dem Schweizer Tor weiss ich eben nicht, weil ich das noch nie gegangen oder gefahren bin. Ich könnte natürlich eine kleine Wanderung einplanen, um mir das einmal vor Ort anzusehen. Aber vielleicht gibt es hier im Forum ja auch noch jemanden, der das schon gemacht hat, oder zumindest vom Wandern her kennt...

Grubenpass und Tilisunahütte klingen sehr spannend. Der Wanderweg ist als T2 gekennzeichnet, der Biketrail teils als S3. Ich habe auch schon im Forum gesucht, scheinbar geht das wirklich gut. Insgesamt wären es maximal 5 km zu schieben oder tragen, wenn gar nichts davon fahrbar wäre...
 
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Hi, also deine Ideen hören sich meiner Erfahrung nach alle gut an (und machbar) kommt natürlich auf Fitness, quälwillen und vorallem Trail vorliebe(n) an. Ich bin auch aus Dornbirn. Und schon die Schweizer Albrecht Route gefahren. Die fand ich sehr gut. Risetenpass war schön, aber sehr einsam und auch sehr lang und Tragerei. Die anderen späteren Etappen kennst du dem nach aber schon wie von dir beschrieben? Denn die waren in meiner Schweiz Route so mehr oder weniger enthalten...
bwald/ Mellau: an sich ganz schön aber natürlich eher wenig trails. Freiburger Hütte / Rauhes Joch: Klassiker und schöne Landschaft - Trail eher so lala. Schweizer Tor: war ich auch schon alles soweit machbar, bin nicht nach Süden angefahren aber würde meiner Meinung sicherlich gehen (irgendwie). Können gerne direkt dazu schreiben falls du mehr wissen möchtest. Evtl auch mal eine Ausfahrt in der Gegend gemeinsam :)
 
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Hi, also deine Ideen hören sich meiner Erfahrung nach alle gut an (und machbar) kommt natürlich auf Fitness, quälwillen und vorallem Trail vorliebe(n) an. Ich bin auch aus Dornbirn. Und schon die Schweizer Albrecht Route gefahren. Die fand ich sehr gut. Risetenpass war schön, aber sehr einsam und auch sehr lang und Tragerei. Die anderen späteren Etappen kennst du dem nach aber schon wie von dir beschrieben? Denn die waren in meiner Schweiz Route so mehr oder weniger enthalten...
bwald/ Mellau: an sich ganz schön aber natürlich eher wenig trails. Freiburger Hütte / Rauhes Joch: Klassiker und schöne Landschaft - Trail eher so lala. Schweizer Tor: war ich auch schon alles soweit machbar, bin nicht nach Süden angefahren aber würde meiner Meinung sicherlich gehen (irgendwie). Können gerne direkt dazu schreiben falls du mehr wissen möchtest. Evtl auch mal eine Ausfahrt in der Gegend gemeinsam :)
Die Etappen, die ich noch nicht gefahren bin, sind für Variante 1:
  • der „Verbindungsteil“ von der Kanisfluh zum Faschinajoch),
  • die Auffahrt von Sonntag zur Freiburger Hütte
Für Variante 2 bin ich noch nicht selbst gefahren:
  • Der Teil von Vandans bis Küblis über das Schweizertor (komplett neu für mich, habe ich nur auf der Karte geplant)
  • Der Teil von Fideris bis Wasserscheidi / Weissfluhjoch (hier folge ich ausgewiesenen MTB-Trails)
  • Der Teil von Torrente Federia bis Carossello 3000 und dann nach Livigno (ausgewiesene Trails)
  • Der Teil von Livigno bis Bernina und dann der Bernina Express runter bis Poschiavo (ausgewiesene Trails)
  • Den Teil von Tirano über Croce dei Motti nach Aprica (auf Karte geplant, teils auf ausgewiesenen Trails)
  • Den Teil vom Passo Vivione bis Passo Campelli (auf der Karte Wanderweg, soll aber fahrbar sein). Dort bin ich die letzten Male ein Stück auf der Strasse abgefahren und habe dann die Schotterpiste hoch zum Passo Campelli genommen
  • Den Teil von Prestine zum Sella dell‘Auccia (da habe ich bisher immer die Strasse genommen, weil mir diese Route aufgrund von Steigung und Fahrbahnzustand zu anstrengend war, kann wieder passieren :)
Das heisst, ich bin gefühlt die Hälfte der vorgeschlagenen Routen schon selbst gefahren, viel davon auf Transalbis Spuren. Vom Rest halte ich 80% für machbar, bei den restlichen 20% bin ich mir nicht sicher, deswegen frage ich hier im Forum.

Die Grundidee der Tour war:
  • möglichst viel im Hochgebirge unterwegs zu sein,
  • „oben“ zu bleiben,
  • vorhandene MTB-Trails bestmöglich zu nutzen,
  • wenig Kontakt mit Autos und Motorrädern zu haben,
  • und einen Startpunkt zu haben, an den man mit der Bahn gut zurückkommt.
Bis zur Abfahrt ins Valposchiavo kann man so ab Mitte des ersten Tages fast durchgehend auf über 1000 m bleiben, richtig ins Tal geht es erst wieder in Tirano. Und ab dort geht es wieder auf über 2000 m rauf, dann bei Breno/Bienno kurz runter und wieder rauf auf über 2000, erst in Anfo ist man wieder auf 500 m unten. Und dann kommt schon wieder der Tremalzo...
 
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Das Hauptproblem bei der Route ist, dass es rein rechnerisch sehr viel Höhenmeter sind:

1. Tag 2663 hm/79.1 km
2. Tag 3570 hm/69.8 km
3. Tag 2754 hm/80.6 km
4. Tag 1773 hm/33.2 km
5. Tag 2065 hm/57.0 km
6. Tag 2051 hm/40.4 km
7. Tag 1886 hm/62.3 km

Jetzt ist es nach meiner Erfahrung so, dass Höhenmeter auf der Karte nicht gleich sind den Höhenmetern nach GPS/Barometer, d.h. es könnten auch etwas weniger sein.

Trotzdem sind die Tage 1-3 schon sehr hart angelegt, ich weiss nicht, ob das klappt. Es könnte gut sein, dass da noch 2 Tage dazugerechnet werden müssen, um das mit Genuss fahren zu können.
Nach meiner Erfahrung sind 1500 hm am Tag auf längeren Touren das Limit für viele Normalbiker wenn noch Trage- und Schiebepassagen mit dazukommen. Und das ging mir auch selbst schon das eine oder andere Mal so...
 
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17. Februar 2008
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Am nächsten Tag von S-Chanf weiter über den Chachauna-Pass (da haben sie einen besser fahrbaren Flowtrail gebaut, wie das von der Seite her im Uphill aussieht, weiss ich noch nicht), aber nicht nach Livigno abfahren sondern weiter die Torrente Federia entlang und von hinten auf Schotter auf das Carosello 3000. Scheinbar geht da auch ein Lift rauf, wenn es nicht mehr geht. Abfahrt über Bikers United und H-Dream nach Livigno.

Von dort über die Forcola di Livigno auf den Bernina und über den Bernina Express nach Poschiavo, auf Strasse runter nach Tirano. Wahrscheinlich werden das wieder eher zwei Tage werden...

Carosello 3000 von hinten hab ich schon gemacht. Da musste ich viel schieben, bin nicht besonders fit, aber meine Frau schon, und die konnte das auch nicht fahren. Der Schotterweg geht zum Schluß einfach gerade die Piste hoch. Lift geht nur von Livigno hoch, der Lift von der Rückseite ist im Sommer 2019 nicht gefahren und ich denke das ist immer so im Sommer.
 
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Carosello 3000 von hinten hab ich schon gemacht. Da musste ich viel schieben, bin nicht besonders fit, aber meine Frau schon, und die konnte das auch nicht fahren. Der Schotterweg geht zum Schluß einfach gerade die Piste hoch. Lift geht nur von Livigno hoch, der Lift von der Rückseite ist im Sommer 2019 nicht gefahren und ich denke das ist immer so im Sommer.
Das ist doch mal eine gute Info, vielen Dank. Dann könnte man entweder schieben, klassisch nach Livigno abfahren und wieder mit dem Lift rauf, oder einfach ab Livigno weiter zum Bernina.

Hast Du im Kopf, wie lange Du etwa geschoben hast?
 
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Das Valle de Federaia ist landschaftlich recht schön. Bis zur Alm ist es auch kein Problem zu fahren, erst weiter hinten wird´s richtig steil. Ich denke, wenn Du genug Kraft für 3500hm hast, dann kannst du das auch hochpressen. ;) Der Einstieg ins Tal ist auch etwas steil, aber das ist nicht sehr weit.
 
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Die Etappen, die ich noch nicht gefahren bin, sind für Variante 1:
  • der „Verbindungsteil“ von der Kanisfluh zum Faschinajoch),
  • die Auffahrt von Sonntag zur Freiburger Hütte
Für Variante 2 bin ich noch nicht selbst gefahren:
  • Der Teil von Vandans bis Küblis über das Schweizertor (komplett neu für mich, habe ich nur auf der Karte geplant)
  • Der Teil von Fideris bis Wasserscheidi / Weissfluhjoch (hier folge ich ausgewiesenen MTB-Trails)
  • Der Teil von Torrente Federia bis Carossello 3000 und dann nach Livigno (ausgewiesene Trails)
  • Der Teil von Livigno bis Bernina und dann der Bernina Express runter bis Poschiavo (ausgewiesene Trails)
  • Den Teil von Tirano über Croce dei Motti nach Aprica (auf Karte geplant, teils auf ausgewiesenen Trails)
  • Den Teil vom Passo Vivione bis Passo Campelli (auf der Karte Wanderweg, soll aber fahrbar sein). Dort bin ich die letzten Male ein Stück auf der Strasse abgefahren und habe dann die Schotterpiste hoch zum Passo Campelli genommen
  • Den Teil von Prestine zum Sella dell‘Auccia (da habe ich bisher immer die Strasse genommen, weil mir diese Route aufgrund von Steigung und Fahrbahnzustand zu anstrengend war, kann wieder passieren :)
Das heisst, ich bin gefühlt die Hälfte der vorgeschlagenen Routen schon selbst gefahren, viel davon auf Transalbis Spuren. Vom Rest halte ich 80% für machbar, bei den restlichen 20% bin ich mir nicht sicher, deswegen frage ich hier im Forum.

Die Grundidee der Tour war:
  • möglichst viel im Hochgebirge unterwegs zu sein,
  • „oben“ zu bleiben,
  • vorhandene MTB-Trails bestmöglich zu nutzen,
  • wenig Kontakt mit Autos und Motorrädern zu haben,
  • und einen Startpunkt zu haben, an den man mit der Bahn gut zurückkommt.
Bis zur Abfahrt ins Valposchiavo kann man so ab Mitte des ersten Tages fast durchgehend auf über 1000 m bleiben, richtig ins Tal geht es erst wieder in Tirano. Und ab dort geht es wieder auf über 2000 m rauf, dann bei Breno/Bienno kurz runter und wieder rauf auf über 2000, erst in Anfo ist man wieder auf 500 m unten. Und dann kommt schon wieder der Tremalzo...
Hi,

also dazu noch im Detail:
Variante 1:
  • der „Verbindungsteil“ von der Kanisfluh zum Faschinajoch --> Die Route sieht meiner Meinung nach stimmig aus, natürlich mit 2700HM für den ersten Tag eher "streng". Auch sind viele Anstiege im Bwald eher von der Sorte sacksteil :) Die Umrundung der Kanisfluh sollte so gehen, ist auch eine offizielle Biketour, nur eben in die Gegenrichtung. Und das Stück Wanderweg bergauf sollte leicht zu Schieben gehen. Ich bin das so aber noch nie gefahren, da waren mir immer zu viele Wanderer am Wochenende -> sehr beliebte Wanderrunde in der Hauptsaison. Und wie du wahrscheinlich eh gesehen hast, ist auf der ganzen Etappe nicht viel mit Trails. Aber landschaftlich alles lohnenswert.

  • die Auffahrt von Sonntag zur Freiburger Hütte --> Meiner Meinung nach auch alles machbar. Das kurze Stück Wanderweg an der Lagunzalpe wirst du notfalls auch Schieben können. Würde mich dann interessieren wie es "da hinten war" Das hab ich auch noch auf der Liste, aber eben vom Formarinsee runter Richtung Walsertal/Marul. Bei der Abfahrt nach Dalaas würde ich den Weg der rechts aus Fahrtrichtung geht empfehlen, Hintergantweg. Der geht bis runter und ist schön (anspruchsvoll)
Für Variante 2 bin ich noch nicht selbst gefahren:
  • Der Teil von Vandans bis Küblis über das Schweizertor (komplett neu für mich, habe ich nur auf der Karte geplant) --> Bis nach Vandanz kannst du theoretisch auch die Bahn nehmen;) Auffahrt bis Schweizer Tor habe ich genau so gemacht. Ist am Ende zum Schieben, aber besser als ich gedacht hatte. Bergab sehe ich da auch kein Problem: Ist das nicht auch mehr oder weniger der offizielle Teil der Route Prettigauer Höhenweg?

  • Der Teil von Fideris bis Wasserscheidi / Weissfluhjoch (hier folge ich ausgewiesenen MTB-Trails --> Ich hatte da den Zug ab Küblis bis Davos genommen :) Da du an beiden Gipfeln/Pässen Schieben musst auf Wanderwegen, würde ich 70km 3300HM als sehr lang einordnen.

  • Der Teil von Torrente Federia bis Carossello 3000 und dann nach Livigno (ausgewiesene Trails)
  • Der Teil von Livigno bis Bernina und dann der Bernina Express runter bis Poschiavo (ausgewiesene Trails) --> Super zu fahren, hat mir gut gefallen. Bin dann gleich Nachmittags weiter gerollt bis runter nach Tirano und habe da übernachtet.

  • Den Teil von Tirano über Croce dei Motti nach Aprica (auf Karte geplant, teils auf ausgewiesenen Trails) --> Bin ich am nächsten Tag auch so gefahren, bergab kurz vorher abgebogen auf einem Trail der bis Aprica ging. Dann in Aprica die Gondel benutzt :) und dann weiter auf dem Höhenweg zum Venerocolo

  • Den Teil vom Passo Vivione bis Passo Campelli (auf der Karte Wanderweg, soll aber fahrbar sein). Dort bin ich die letzten Male ein Stück auf der Strasse abgefahren und habe dann die Schotterpiste hoch zum Passo Campelli genommen
  • Den Teil von Prestine zum Sella dell‘Auccia (da habe ich bisher immer die Strasse genommen, weil mir diese Route aufgrund von Steigung und Fahrbahnzustand zu anstrengend war, kann wieder passieren :)
 
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Das Valle de Federaia ist landschaftlich recht schön. Bis zur Alm ist es auch kein Problem zu fahren, erst weiter hinten wird´s richtig steil. Ich denke, wenn Du genug Kraft für 3500hm hast, dann kannst du das auch hochpressen. ;) Der Einstieg ins Tal ist auch etwas steil, aber das ist nicht sehr weit.
Super, vielen Dank! Dann sind das noch so 200 hm ab der Alm, das ist zu schaffen. Da hier ja auch schon Der Trixxer geschrieben hat, dass der Lift von hinten zum Carosello eben nicht fährt im Sommer, wird das schon sehr happig mit den über 3000 hm...
 
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  • der „Verbindungsteil“ von der Kanisfluh zum Faschinajoch --> Die Route sieht meiner Meinung nach stimmig aus, natürlich mit 2700HM für den ersten Tag eher "streng". Auch sind viele Anstiege im Bwald eher von der Sorte sacksteil :) Die Umrundung der Kanisfluh sollte so gehen, ist auch eine offizielle Biketour, nur eben in die Gegenrichtung. Und das Stück Wanderweg bergauf sollte leicht zu Schieben gehen. Ich bin das so aber noch nie gefahren, da waren mir immer zu viele Wanderer am Wochenende -> sehr beliebte Wanderrunde in der Hauptsaison. Und wie du wahrscheinlich eh gesehen hast, ist auf der ganzen Etappe nicht viel mit Trails. Aber landschaftlich alles lohnenswert.
Tip top, ist halt Bregenzerwald, wenig Trails aber schöne Landschaft in den Bergen geht für mich auch :)
  • die Auffahrt von Sonntag zur Freiburger Hütte --> Meiner Meinung nach auch alles machbar. Das kurze Stück Wanderweg an der Lagunzalpe wirst du notfalls auch Schieben können. Würde mich dann interessieren wie es "da hinten war" Das hab ich auch noch auf der Liste, aber eben vom Formarinsee runter Richtung Walsertal/Marul. Bei der Abfahrt nach Dalaas würde ich den Weg der rechts aus Fahrtrichtung geht empfehlen, Hintergantweg. Der geht bis runter und ist schön (anspruchsvoll)
Super, das ist auch eine wichtige Info, vielen Dank!
Für Variante 2 bin ich noch nicht selbst gefahren:
  • Der Teil von Vandans bis Küblis über das Schweizertor (komplett neu für mich, habe ich nur auf der Karte geplant) --> Bis nach Vandanz kannst du theoretisch auch die Bahn nehmen;) Auffahrt bis Schweizer Tor habe ich genau so gemacht. Ist am Ende zum Schieben, aber besser als ich gedacht hatte. Bergab sehe ich da auch kein Problem: Ist das nicht auch mehr oder weniger der offizielle Teil der Route Prettigauer Höhenweg?
Da hast Du Recht, mit der Bahn ginge auch. Aber wenn ich ganz ehrlich sein darf, würde ich schon aus Prinzip alles fahren wollen mit dem Bike, ggf. sogar schon ab Konstanz über St. Gallen und das Appenzell, obwohl viel davon für mich reine Routine wird. Ist halt so eine Prinzipiensache...
Das mit dem Schweizer Tor ist genial, dann probiere ich das mal ein Wochenende so aus. Genau: Es geht auf den Prättigauer Höhenweg. Den habe ich weiter westlich schon Richtung Lünersee ein Stück erwandert, das hätte ich aber nicht so gut fahren können, wenn ich mich recht erinnere...

  • Der Teil von Fideris bis Wasserscheidi / Weissfluhjoch (hier folge ich ausgewiesenen MTB-Trails --> Ich hatte da den Zug ab Küblis bis Davos genommen :) Da du an beiden Gipfeln/Pässen Schieben musst auf Wanderwegen, würde ich 70km 3300HM als sehr lang einordnen.
Da hast Du ebenfalls Recht. Die 70 km schrecken mich nicht, die 3300 hm aber sehr, wenn das stimmt. Wie gesagt, nach Karte sind es manchmal wesentlich mehr hm als nach Barometer. Und es gibt ja noch die Möglichkeit, ab der Mittelstation die Seilbahn zu nehmen...
  • Der Teil von Livigno bis Bernina und dann der Bernina Express runter bis Poschiavo (ausgewiesene Trails) --> Super zu fahren, hat mir gut gefallen. Bin dann gleich Nachmittags weiter gerollt bis runter nach Tirano und habe da übernachtet.
Tirano ist nett, hat gutes Essen und ein Paar Sachen anzuschauen. Wenn etwas am Rad kaputt ist, gibt es ein Paar Bikeshops. Von daher sicher eine gute Idee.
  • Den Teil von Tirano über Croce dei Motti nach Aprica (auf Karte geplant, teils auf ausgewiesenen Trails) --> Bin ich am nächsten Tag auch so gefahren, bergab kurz vorher abgebogen auf einem Trail der bis Aprica ging. Dann in Aprica die Gondel benutzt :) und dann weiter auf dem Höhenweg zum Venerocolo
Das ist eventuell auch eine gute Idee. Der Teil bis zur Magnolta kostet schon vorab einiges an Kraft, der Höhenweg zum P. Venerocolo kommt dann noch obendrauf, und danach die Wanderung zum Passo Vivione oder ggf. auch die steinige Abfahrt nach Schilpario...
 
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Super, vielen Dank! Dann sind das noch so 200 hm ab der Alm, das ist zu schaffen. Da hier ja auch schon Der Trixxer geschrieben hat, dass der Lift von hinten zum Carosello eben nicht fährt im Sommer, wird das schon sehr happig mit den über 3000 hm...
Ich weis nicht mehr wie lange ich gebraucht habe, aber die steilen Stücke kommen erst am Talende so ungefähr ab 2350m Höhe. Carosello 3000 liegt auf 2800m! Von der Alm sind es noch 600hm, nicht 200hm. Ab 2400hm habe ich fast nur geschoben, bis auf den Schluss (habe aber Asthma). Also ca. 400hm. Ich glaube nicht das du Zeit hast von Livigno mal kurz nochmal hochzufahren und nochmal runter. Das sind fast 1000hm bergab.
 
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Ich weis nicht mehr wie lange ich gebraucht habe, aber die steilen Stücke kommen erst am Talende so ungefähr ab 2350m Höhe. Carosello 3000 liegt auf 2800m! Von der Alm sind es noch 600hm, nicht 200hm. Ab 2400hm habe ich fast nur geschoben, bis auf den Schluss (habe aber Asthma). Also ca. 400hm. Ich glaube nicht das du Zeit hast von Livigno mal kurz nochmal hochzufahren und nochmal runter. Das sind fast 1000hm bergab.
Ah, ok, verstehe. Auf meiner Karte geht es ab Talende zuerst weiter mit 15% bergauf, dann kurz nach der Alm auf etwa 2450 m mit 24% weiter, aber etwa 150 hm weiter auf 2600 m geht die Steigung wieder auf 15% zurück. Wobei 15% auf grobem Schotter und in der Höhe auch nicht so ohne sind...
 
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Ah, ok, verstehe. Auf meiner Karte geht es ab Talende zuerst weiter mit 15% bergauf, dann kurz nach der Alm auf etwa 2450 m mit 24% weiter, aber etwa 150 hm weiter auf 2600 m geht die Steigung wieder auf 15% zurück. Wobei 15% auf grobem Schotter und in der Höhe auch nicht so ohne sind...
Ich glaube wir reden nicht von der selben Alm. Ich meinte das Agriturismo Federia. Welche Alm meinst du?
 
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