Alpencross Training: 5 Stunden die Woche

Aber gut, zum einfach aufs Rad schwingen und drauflosfahren braucht man den nicht. Den brauchst Du erst, wenn Du mal mit weniger Anstrengung und/oder schneller irgendwo hinkommen möchtest. Wenn Du süchtig wirst nach dieser gottlosen Power, die Du leider nur viel zu kurze Zeit rausballern kannst. 8-900 Watt in den Waldboden zu brennen, das fetzt.
Auf den Alpenpässen habe ich mir immer den vorausfahrenden RR Fahrer als Ziel genommen, mir machts Spaß an so einem Pass einen nach den anderen einzukassieren. Die haben oft blöd geschaut wenn ich mit meinem 12kg Retro Peugeot RR an diesen High Tec Carbon RR vorbei bin...:D
 
Hier das was die Ärztin geschrieben hat:

Fahrradergometrische Belastung von 50 Watt bis 200 Watt= 9.5 METS ( 124% von Ziel Leistung 161 W) über 0734 Minuten(sitzend), Ruheblutdruck 11O/80mmHg, Blutdruck auf der 100 Wattstu{e 150/B0mmHg, maximaler Blutdruck 190/960mmHg,maximaler Puls 153/min

Vielleicht kannst Du mir das übersetzen. :D Ich fühlte mich damals auf jeden Fall sehr schlecht in Form wegen Covid.

Nun Fit heißt bei mir, dass ich ohne mich auszupowern mit dem MTB in schwierigen Gelände 40km mit 1000hm in ca. 4h fahren kann.
Das war wohl ein Stufentest von 50-200 Watt. Man startete in dem Fall mit einem Widerstand von 50 Watt. Normalerweise wird alle 3 Minuten der Widerstand um z.B 25 Watt erhöht. Der Test wird abgebrochen wenn die Testperson nicht mehr in der Lage ist weiterzutreten.

War das bei Dir so?
200 Watt sollte man als trainierter Radfahrer relativ problemlos 3 Minuten treten können.
Wenn Du dabei schon fast kollabiert bist wärst Du eher unfit bzw. hatte da dann sicher Covid seine Auswirkungen.
Dazu passt wiederum der angegebene Maximalpuls von 153/min für mich eher nicht. Wenn Du Dich bei dem Test ausbelastet hast sollte der deutlich näher bei deinem Maximum von 190/min sein.

Wenn der Test vom Personal abgebrochen wurde und du noch entspannt 200 Watt bei einem Puls von 153/min getreten hast fällst Du wahrscheinlich in die Kategorie genetisch bevorteilt.
:)
Vielleicht hat sich auch Covid zu dem Zeitpunkt auf deine HF ausgewirkt...

Nachdem die Ärztin zufrieden war, war wohl alles gut.

40 km, 1000 hm, schwieriges Gelände kann relativ einfach zu bewältigen sein oder fast schon mörderisch. Topographie und Untergrund spielen da eine große Rolle :-)

Wenn sich die 1000 hm sehr gleichmäßig auf die 40 km verteilen und der Untergrund primär aus Forststraße besteht ist jemand der dafür 4h braucht (aus meiner Warte) eher unfit (für einen "trainierten Radfahrer")
Wenn Du die 1000 hm am Stück nach 1,5h abgehakt hast und danach noch 30km auf völlig verblockten Singletrails wegballerst bist Du eher brutal fit...


Auf alle Fälle braucht man eine solide Grundfitness um solche Distanzen entspannt bewältigen zu können. :daumen:
 
Das war wohl ein Stufentest von 50-200 Watt. Man startete in dem Fall mit einem Widerstand von 50 Watt. Normalerweise wird alle 3 Minuten der Widerstand um z.B 25 Watt erhöht. Der Test wird abgebrochen wenn die Testperson nicht mehr in der Lage ist weiterzutreten.
Das von mir markierte ist nur dann relevant, wenn es sich um einen Leistungstest handelt. In diesem Fall war es aber kein Sportmediziner, sondern eine Kardiologin, und die hat andere Ziele als ein Sportmediziner. Zeigt sich auch daran, dass wohl bei 200 Watt abgebrochen wurde, egal ob vom Personal oder vom Ergometer (aber wohl nicht von @Black-Under ).

Vielleicht hat sich auch Covid zu dem Zeitpunkt auf deine HF ausgewirkt...
Bei mir hat sich Covid so ausgewirkt, dass der Puls selbst beim Spazieren gehen durch die Decke gegangen ist.
 
Das war wohl ein Stufentest von 50-200 Watt. Man startete in dem Fall mit einem Widerstand von 50 Watt. Normalerweise wird alle 3 Minuten der Widerstand um z.B 25 Watt erhöht. Der Test wird abgebrochen wenn die Testperson nicht mehr in der Lage ist weiterzutreten.
Die Kardiologen testen nicht bis zur Ausbelastung, sondern bis Abbruchkriterium. Das sind entweder Herzfrequenz, Blutdruck oder andere Risikoindikatoren. Die Normen da sind für Sportler relativ niedrig* - da geht es um ganz andere Dinge.
*) Da gibt es Tabellen im Netz. 57Jahre männlich 70-73kg ist das Sollkriterium 160W. Für mich (51, 87kg) wären es 190W.
153 Puls bei der Leistung ist schon ganz brauchbar, vor allem wenn man sich noch nicht so fit fühlt. Meinen Sollwert erreiche ich mittlerweile im unteren Zone 2 Bereich. Das ist schon krass, daß das „Abbruchkriterium“ ist.
Einen richtigen Ausbelastungstest kannst Du beim Sportarzt machen, nach eingehender Untersuchung auf Risiken. Da geht es dann bis zum Aufgeben. „Oh, Sie wollen noch eine Stufe? Bitte sehr, machen Sie ruhig noch ein bisschen weiter. Wir haben hier noch jeden klein gekriegt“. 😁
Wenn der Test vom Personal abgebrochen wurde und du noch entspannt 200 Watt bei einem Puls von 153/min getreten hast fällst Du wahrscheinlich in die Kategorie genetisch bevorteilt.
:)
Für den Kardiologen ist jede Fortführung jenseits des Sollwertes (=Hurra, Patient gesund) nur mit Risiken verbunden. Warum sollten sie das tun. @Black-Under wäre vermutlich locker über 300W gekommen. Kommt aber immer auf Stufendauer und -Höhe an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf den Alpenpässen habe ich mir immer den vorausfahrenden RR Fahrer als Ziel genommen, mir machts Spaß an so einem Pass einen nach den anderen einzukassieren. Die haben oft blöd geschaut wenn ich mit meinem 12kg Retro Peugeot RR an diesen High Tec Carbon RR vorbei bin...:D
Mag schon motivierend sein - geht mir ja auch so - aber Du weisst weder, ob die nicht schon 2000hm mehr in den Knochen haben (oder noch vor sich), oder ob die gerade geruhsam ihre Zone 2 fahren, während Du Zone 3-4 an ihnen vorbeikeuchst…
 
Das war wohl ein Stufentest von 50-200 Watt. Man startete in dem Fall mit einem Widerstand von 50 Watt. Normalerweise wird alle 3 Minuten der Widerstand um z.B 25 Watt erhöht. Der Test wird abgebrochen wenn die Testperson nicht mehr in der Lage ist weiterzutreten.

War das bei Dir so?
200 Watt sollte man als trainierter Radfahrer relativ problemlos 3 Minuten treten können.
Wenn Du dabei schon fast kollabiert bist wärst Du eher unfit bzw. hatte da dann sicher Covid seine Auswirkungen.
Dazu passt wiederum der angegebene Maximalpuls von 153/min für mich eher nicht. Wenn Du Dich bei dem Test ausbelastet hast sollte der deutlich näher bei deinem Maximum von 190/min sein.

Wenn der Test vom Personal abgebrochen wurde und du noch entspannt 200 Watt bei einem Puls von 153/min getreten hast fällst Du wahrscheinlich in die Kategorie genetisch bevorteilt.
:)
Vielleicht hat sich auch Covid zu dem Zeitpunkt auf deine HF ausgewirkt...

Nachdem die Ärztin zufrieden war, war wohl alles gut.

40 km, 1000 hm, schwieriges Gelände kann relativ einfach zu bewältigen sein oder fast schon mörderisch. Topographie und Untergrund spielen da eine große Rolle :-)

Wenn sich die 1000 hm sehr gleichmäßig auf die 40 km verteilen und der Untergrund primär aus Forststraße besteht ist jemand der dafür 4h braucht (aus meiner Warte) eher unfit (für einen "trainierten Radfahrer")
Wenn Du die 1000 hm am Stück nach 1,5h abgehakt hast und danach noch 30km auf völlig verblockten Singletrails wegballerst bist Du eher brutal fit...


Auf alle Fälle braucht man eine solide Grundfitness um solche Distanzen entspannt bewältigen zu können. :daumen:
Der Test wurde abgebrochen weil der Sattel runtergerutscht ist und ich wie aufm Liegerad die 200W gefahren bin :D :ka:....ich hätte noch einiges gekonnt.
Da sind schon knackige Anstiege und fiese Singletrails bei, im besten Fall grober Schotter. Aber Umgebungsbedingt nicht mehr als 150hm am Stück. Die Anstiege gehen aber dafür auch schon bis zu 20%.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Kardiologen testen nicht bis zur Ausbelastung, sondern bis Abbruchkriterium. Das sind entweder Herzfrequenz, Blutdruck oder andere Risikoindikatoren. Die Normen da sind für Sportler relativ niedrig* - da geht es um ganz andere Dinge.
*) Da gibt es Tabellen im Netz. 57Jahre männlich 70-73kg ist das Sollkriterium 160W. Für mich (51, 87kg) wären es 190W.
153 Puls bei der Leistung ist schon ganz brauchbar, vor allem wenn man sich noch nicht so fit fühlt. Meinen Sollwert erreiche ich mittlerweile im unteren Zone 2 Bereich. Das ist schon krass, daß das „Abbruchkriterium“ ist.
Einen richtigen Ausbelastungstest kannst Du beim Sportarzt machen, nach eingehender Untersuchung auf Risiken. Da geht es dann bis zum Aufgeben. „Oh, Sie wollen noch eine Stufe? Bitte sehr, machen Sie ruhig noch ein bisschen weiter. Wir haben hier noch jeden klein gekriegt“. 😁

Für den Kardiologen ist jede Fortführung jenseits des Sollwertes (=Hurra, Patient gesund) nur mit Risiken verbunden. Warum sollten sie das tun. @Black-Under wäre vermutlich locker über 300W gekommen. Kommt aber immer auf Stufendauer und -Höhe an.
Das Abbruchkriterium war der Sattel.....im wahrsten Sinne des Wortes :-)
 
Was ich für Alpencross oder Alpenpässe auch trainiere sind längere Fahrten , mind. 5h um auch die Muskeln und den Hintern an die Haltung bei langen Touren auf dem Fahrrad zu trainieren.
Wenn meine Beine schwer werden kann ich mich nämlich durchkämpfen, aber wenn die Schultern schmerzen oder man am nächsten Tag Verspannungen hat wird es fies.
 
Wenn meine Beine schwer werden
A propos Beine schwer… die meinen sind am glühen, als wenn ich richtig Sport gemacht hätte. Dabei wars nur 2h unteres Z2… fühlt sich gestresster an als nach 4h oberes Z2 Ende. Als hätte ich tatsächlich die ganze Last der Tour einer Fasergruppe zugemutet, die sonst immer die Arbeit von anderen, kräftigeren Fasern abgenommen bekommt. Da bin ich ja mal gespannt, wie dieses Experiment ausgeht.
 
Da sind schon knackige Anstiege und fiese Singletrails bei, im besten Fall grober Schotter. Aber Umgebungsbedingt nicht mehr als 150hm am Stück. Die Anstiege gehen aber dafür auch schon bis zu 20%.
Das ist leider das verzwickte am Radsport. Es fließen so viele Variablen ein das eine Vergleichbarkeit von Leistungen oder gezielte Trainingssteuerung nur über objektive Messungen gewährleistet ist...
 
Warum das? Wenn ich das Rad in den Ständer hebe und einmal die Laufräder in Schwung habe, laufen die ganz lange in fast derselben Geschwindigkeit von alleine weiter. Eine weitere Beschleunigung (=Kraft) ist nicht mehr erforderlich. Das gleiche gilt, wenn ich auf dem Rad sitze.
Wenn man das Walken des Reifens, Verdrängung des Bodens, Widerstand durch Fahrtwind und alle anderen Größen ignoriert hast du recht. 😄.
 
Das ist leider das verzwickte am Radsport. Es fließen so viele Variablen ein das eine Vergleichbarkeit von Leistungen oder gezielte Trainingssteuerung nur über objektive Messungen gewährleistet ist...
Du wolltest wissen was ich als fit bezeichne und da spielt es nicht eine so große Rolle. Ich denke wer 40km und 1000hm im Gelände ohne danach völlig verausgabt zu sein bewältigt, darf sich als fit bezeichnen.
 
Wenn man das Walken des Reifens, Verdrängung des Bodens, Widerstand durch Fahrtwind und alle anderen Größen ignoriert hast du recht. 😄.
Wir waren im Kontext verschieden schwerer Laufräder. Die von dir genannten Faktoren sind im Wesentlichen unabhängig vom Gewichtsunterschied der Laufräder (in Relation zum Gesamtgewicht von Rad und Fahrer).
 
Du wolltest wissen was ich als fit bezeichne und da spielt es nicht eine so große Rolle. Ich denke wer 40km und 1000hm im Gelände ohne danach völlig verausgabt zu sein bewältigt, darf sich als fit bezeichnen.
Da hast Du absolut recht. Letztlich definiert jeder für sich wie "Fit" er sein muss um seine persönlichen Ziele zu erreichen. Gemessen an der durchschnittlichen Leistungsfähigkeit der meisten Menschen ist jeder der 40km und 1000 hm Radfahren kann nicht nur "fit", sondern wahrscheinlich sogar "ultrafit".

Trotzdem habe ich den Eindruck das es Dich durchaus interessiert inwieweit deine Leistungsfähigkeit in Vergleich zu anderen "trainierten" Radfahrern einzuschätzen ist.
 
Trotzdem habe ich den Eindruck das es Dich durchaus interessiert inwieweit deine Leistungsfähigkeit in Vergleich zu anderen "trainierten" Radfahrern einzuschätzen ist.
Nicht unbedingt, das teste ich dann an den Alpenpässen und da gab es natürlich auch immer welche die besser waren oder eben diejenigen welche im Sprint auf der Geraden besser sind.
Wenn ich diese 40km mit 1000hm fahren kann dann weiß ich, dass ich wieder meinen üblichen soliden Trainingsstand im Jahr erreicht habe und ich auch keine Panik vor einem durchschnittlichen Alpencross haben muss.

Ich denke dich interessiert das mehr, weil ich diesen Trainingsstand ja ohne irgendein Voodoo Training relativ schnell hinbekomme. Aber vielleicht bin ich wirklich eine Ausnahme, was aber auch belegen würde dass man da individuell (wie ich schon mal schrieb) anders vorgehen muss und mit den pauschalen Empfehlungen Vorsicht walten lassen sollte.
 
Ich denke dich interessiert das mehr, weil ich diesen Trainingsstand ja ohne irgendein Voodoo Training relativ schnell hinbekomme. Aber vielleicht bin ich wirklich eine Ausnahme, was aber auch belegen würde dass man da individuell (wie ich schon mal schrieb) anders vorgehen muss und mit den pauschalen Empfehlungen Vorsicht walten lassen sollte.
Ja, mich interessiert die Thematik Training. Da hast Du vollkommen recht. Vor allem weil man von fast jeden Fall etwas dazu lernen kann. Von daher fände ich es durchaus spannend zu wissen was und wie Du konkret trainierst und was Du damit erreicht hast. Vielleicht hast Du ja wirklich, völlig intuitiv, den perfekten Trainingsplan für Dich etabliert.
Den würde ich dann sehr gerne kopieren!
:)

... aber dazu bräuchte man halt harte Fakten von Dir... Dur wirst deine Geheimrezepte für erfolgreiches Training wohl mit ins Grab nehmen ...:heul:
 
Aber vielleicht bin ich wirklich eine Ausnahme, was aber auch belegen würde dass man da individuell (wie ich schon mal schrieb) anders vorgehen muss und mit den pauschalen Empfehlungen Vorsicht walten lassen sollte.
Was bei mir dazu geführt hat, dass ich versuche, möglichst genau zu verstehen, was wozu führt und warum ich welche Form habe oder eben nicht habe. Weil ich gemerkt habe, dass so Standardkram (Maximalpuls aus Lebensalter bestimmen, Zoneneinteilung pauschal nach Pulsbereichen (die am besten auf dieser Maximalpuls „Berechnung“ basieren), Trainingseinteilung basierend auf einem Profi Kalender oder nach fertigem Plan X) für mich nicht funktionieren. Bzw. funktionieren tut das ja, aber weil meine Grundvoraussetzungen überall bissl abweichen, kommen halt komische Ergebnisse raus. Mich interessieren die Zusammenhänge einerseits und frustriert das Nichtfunktionieren der Schablonen andererseits. Beides lässt sich eigentlich nur durch „mehr verstehen“ beheben.
 
Ja, mich interessiert die Thematik Training.
Mich interessieren die Zusammenhänge einerseits und frustriert das Nichtfunktionieren der Schablonen andererseits. Beides lässt sich eigentlich nur durch „mehr verstehen“ beheben.
Warum macht ihr nicht eine individuelle Beratung? Natürlich kann man sich sehr in eine komplexe Materie einarbeiten, aber ob es der Aufwand wert ist, ist eine andere Frage.

Zwei Ansätze, die ich kenne: Vor acht Jahren habe ich mal meine Leistungswerte messen lassen: Stufentest, mit Laktatmessung. Erst durch die Laktatmessung wird das Ganze sinnvoll, Puls alleine ist Käse (weil dann wieder die Schablonen kommen). Ein individuelles Trainingskonzept dazu habe ich aber dann nicht machen lassen (war auch nicht das Ziel).
Jetzt habe ich aktuell ziemlich Probleme mit dem Rücken bzw, mit dem ganzen Oberkörper. Einarbeiten in ein sinnvolles (!) Training hätte ich machen können, aber ob das Ergebnis so passen würde, habe ich bezweifelt, ganz zu schweigen vom zeitlichen Aufwand. Ich habe jetzt vor kurzem eine Personal Trainerin, die baut ein Trainingskonzept für mich auf. Obwohl das erst seit zwei Wochen läuft, hatte ich schon einige Aha-Effekte, auf die ich nie gekommen wäre. Klar, der Spaß ist nicht gerade günstig, aber ein Profi sieht halt sofort, wo die Fehler sind, die ich vielleicht nie entdecken würde. Ich kann das nur empfehlen. Am Ende spart es auch Zeit, die ich lieber auf dem Bike verbringe.
 
Von daher fände ich es durchaus spannend zu wissen was und wie Du konkret trainierst und was Du damit erreicht hast.
Hat er doch publiziert - Fahr nach Lust und Laune, und versuch andere Rennradler zu überholen.

Du @493 und ich haben das doch auch schon durch. Tolle VO2max durch viel Vollgas und schlechte Ausdauer durch Aerobes Defizit. Scheint ja bei @Black-Under (1000hm, 40km fällt in genau diese Klasse) ähnlich zu sein. Meine 5000hm Bestleistung kommen im Prinzip zu 100W aus nachgeschütteten KH, 50W Fettstoffwechsel und ein bisschen (20-30W) Glykogenspeicher. Das ist jetzt nix worauf ich stolz wäre. Das muss doch echt besser gehen. Mit 100W aus Fetten (das entspräche 0,6g/kg/h) müsste ich entweder nur die Hälfte essen oder wäre Stunden früher am Ziel. Das wär echt traumhaft. Da muss ich irgendwie hin. (@TvMatterhorn: Hilft auch bein AlpX… 😁 )
 
Hat er doch publiziert - Fahr nach Lust und Laune, und versuch andere Rennradler zu überholen.

Du @493 und ich haben das doch auch schon durch. Tolle VO2max durch viel Vollgas und schlechte Ausdauer durch Aerobes Defizit. Scheint ja bei @Black-Under (1000hm, 40km fällt in genau diese Klasse) ähnlich zu sein. Meine 5000hm Bestleistung kommen im Prinzip zu 100W aus nachgeschütteten KH, 50W Fettstoffwechsel und ein bisschen (20-30W) Glykogenspeicher. Das ist jetzt nix worauf ich stolz wäre. Das muss doch echt besser gehen. Mit 100W aus Fetten (das entspräche 0,6g/kg/h) müsste ich entweder nur die Hälfte essen oder wäre Stunden früher am Ziel. Das wär echt traumhaft. Da muss ich irgendwie hin. (@TvMatterhorn: Hilft auch bein AlpX… 😁 )
Nein so ist es nicht. Ich erklär es später mal genauer Ich höre auf meinem Körper und Vollgas erst dann wenn ich gut trainiert bin.
 
So jetzt mal genauer. Im Grunde beginne ich z.B. nach dem Winter mit leichten Touren so um die 2h und 30km mit wenig hm. Wenn ich merke das ich stagniere, fahre ich dann mal eine Tour die für meinen Trainingsstand zu viel ist und ich danach für 2 bis 3 Tage platt bin. Das löst bei mir dann etwas aus so dass ich zwei Wochen später eine deutliche Leistungssteigerung bemerke. Ich fahre selten mehr als 1 x pro Woche. Nebenbei gehe ich 1 x die Woche 5km laufen (ca. 30min). Ab da baue ich viele Sprints und Intervalle ein und steiger mich so von Woche zu Woche. Wenn ich für einen Event wie einem Alpencross trainiere, fahre ich dann auch bewusst öfter an zwei folgenden Tagen schwere lange Touren. Alles ohne Pulsmesser immer nach Gefühl.
 
Warum macht ihr nicht eine individuelle Beratung? Natürlich kann man sich sehr in eine komplexe Materie einarbeiten, aber ob es der Aufwand wert ist, ist eine andere Frage.
Ich habe tatsächlich seit 5 Jahren einen Trainer der mir wöchentlich einen Trainingsplan erstellt. Definitiv die beste Investition seit langem. Dadurch ist mein Interesse an der Thematik allerdings nochmal gestiegen.
:)

So jetzt mal genauer. Im Grunde beginne ich z.B. nach dem Winter mit leichten Touren so um die 2h und 30km mit wenig hm. Wenn ich merke das ich stagniere, fahre ich dann mal eine Tour die für meinen Trainingsstand zu viel ist und ich danach für 2 bis 3 Tage platt bin. Das löst bei mir dann etwas aus so dass ich zwei Wochen später eine deutliche Leistungssteigerung bemerke. Ich fahre selten mehr als 1 x pro Woche. Nebenbei gehe ich 1 x die Woche 5km laufen (ca. 30min). Ab da baue ich viele Sprints und Intervalle ein und steiger mich so von Woche zu Woche. Wenn ich für einen Event wie einem Alpencross trainiere, fahre ich dann auch bewusst öfter an zwei folgenden Tagen schwere lange Touren. Alles ohne Pulsmesser immer nach Gefühl.
Spannend! Im Winter (Dez-März?) machst Du gar keinen Sport? Oder fährst Du viel mit dem Rad für alltägliche Besorgungen, gehst viel zu Fuß? (Das hätte ja durchaus Auswirkungen auf die "Fitness")
Wenn nein, dann kommst Du auf ca. 80-120 "Trainingstunden" im Jahr?

Das was Dubeschreibst fällt unter den Begriff "Superkompensation". Man erhöht sukzessive die Belastung bis zu dem Punkt an dem der Körper erst mit einem Leistungsabfall sowie einem anschließenden Leistungszuwachs reagiert. Das ist quasi das Standardprinzip im Ausdauertraining.

So wie Du es beschreibst betreibst Du eine Mischform aus Aerob/Anaerob beim Radfahren sowie primär Anaerob beim Laufen. Bei der Kombination aus sehr geringem Trainingsvolumen und viel Regenerationszeit ist der hohe anaerobe Part gut zu verkraften.

Um eine gute Grundlagenausdauer auszubilden ist dein Trainingsvolumen viel zu gering bzw. der anaerobe Anteil viel zu hoch.
Du machst genau das was @Schnitzelzauber oder auch ich jahrelang betrieben haben.

Das Leistungsniveau das man damit erzeugt ist ganz passabel, aber halt sehr weit von dem entfernt was mit gezieltem Training (in deinem Fall aber auch mit mehr Zeitaufwand) erreichen könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Spannend! Im Winter (Dez-März?) machst Du gar keinen Sport? Oder fährst Du viel mit dem Rad für alltägliche Besorgungen, gehst viel zu Fuß? (Das hätte ja durchaus Auswirkungen auf die "Fitness")
Wenn nein, dann kommst Du auf ca. 80-120 "Trainingstunden" im Jahr?
Doch nur nicht mehr regelmäßig und nicht so intensiv.

Mir reicht dieser Fitnessgrad, es reicht um die höchsten Strassen-Alpenpässe zu bezwingen und dort nicht der langsamste zu sein, es reicht um vielen 20 Jahre Jüngeren davon zu fahren. Was will ich mehr. Wettkämpfe brauche ich nicht.
Ich möchte ab einem gewissen Punkt im Jahr einen Trainingsstand haben, an welchen ich auch mal 70km mit 1500hm fahren kann, ohne dass es nur Quälerei ist. Um Spass daran zu haben.........
Ich habe noch andere Hobby deswegen soll das Training nicht zu viel Platz einnehmen und das braucht es bei mir auch nicht.

PS. wie kommst du auf anaerob beim Laufen?
 
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