Andix - von Kolumbien nach Feuerland

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Wagen ! -10° ist für ein paar Tage doch drin. :DDas hast Du doch sicher ausrüstungstechnisch einkalkuliert. Und schneien tut's nicht stark mit teils trockenen Tagesabschnitten. Wind scheint auch schwach zu sein. Zwischendurch schaut sogar die Sonne raus. Also, aufi geht's.
 

stuntzi

alpenzorro
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10.09. Camp bei "Lallapata", 4000m


Wir bleiben eine Nacht in Urcos, aber auch am nächsten Morgen sieht der Wetterbericht nicht besser aus: Sonne in den Tälern, Sauwetter mit Schneefall und Gewitter auf den Bergen. Schade... die Trails am "Ausangate" hätt ich schon gerne noch mitgenommen. Aber wenn man nix sieht und nur drei Tage lang bei Minusgraden in den Wolken rumstochert, bringt das irgendwie auch nix. Ausangate abgesagt... das wars dann wohl mit Singletracks in Peru. Nächstes Ziel: Bolivien!


Zunächst stecken wir ne Weile auf der Hauptstraße zwischen Cusco und der Grenzstadt Puno am Lago Titicaca fest. Nicht übermässig viel Verkehr, aber auch nicht wirklich toll. Später werden die Straßen kleiner, die Autos verschwinden...


... und werden duch Campesinos ersetzt. Besser ist das.


Blick zurück in Richtung der unsichtbaren hohen Berge. Dort wären in den nächsten Tagen wohl wirklich keine besonders hübschen Blumentöpfe zu gewinnen.


Hie "unten" auf kaum viertausend Metern rollt es sich dagegen recht gut.


Und irgendwie muss die Tour ja auch mal weiter gehen. Die Gegend um Cuzco war genial, aber in Bolivien wirds bestimmt auch nicht so schlecht.


Darauf einen kleine Tüte Popcorn!
 

scylla

likes chocolate
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Gute Entscheidung, weiterzufahren, auch wenn's sehr schade ist!
Eine Tagestour im europäischen "Niedriggebirge" kann man bei solchen Minusgraden ja problemlos verkraften. Zumal man sich abends auf gemütliche Wärme in einer fest gemauerten Unterkunft freuen kann. Aber mehrere Tage eklige Kälte mit Übernachtung im Zelt in dieser Höhe fände zumindest ich persönlich deutlich zuviel der Ungemach. Da bräuchte man schonmal eine ganz andere Ausrüstung als die, die ihr vermutlich dabei habt. Eine Softshell-Jacke reicht da nicht mehr.
 
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Hab ichs doch geahnt: warum laufen die Einheimischen mit Hüten rum? Um sich vor der intensiven Sonnenstrahlung zu schützen. Sonst gibts gefährliche Gen-Mutationen.

Eure Räder waren in keinster Weise irgendwie gesschützt. Und, was ist das Ergebnis? Man siehts am vorletzten Bild: aus den beiden Canyon-Rädern ist ein Lastendreirad geworden. Na toll.

Jürgen - sorgenvoll wie immer.
 

crossy-pietro

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Das Dreirad is' aber nicht wirklich lenkbar, oder?
...und die "Fußbremse"... stark!
Würde auch ne Kettenführung nachrüsten ;) (Ausfallenden schlecht genutzt)
 
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Ach, diese Kurbel: aus chromiertem Schwedenstahl mit Spaltkeil. Und das Tretlager: wahrscheinlich aus selektierten Einzelkugeln. Zum Schreien.

Jürgen - nostalgisch
 

InoX

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Die Kurbel könnte ich sponsorn aber nur wenn auch wirklich jemand mit sowas um die Welt fährt.:D
 

DocB

PrivDoz
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Ich find' die Konstruktion toll angesichts der verfügbaren Ressourcen. Die Führung der Bremsbacken! Das "Pedal"! Das nennt man "requirements engineering" - reicht gerade so für den angepeilten Zweck. War wohl ein McGyverPeruaner am Werk...
 

stuntzi

alpenzorro
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Das Dreirad ist beileibe kein Einzelstück, die sehen hier alle so aus. Weniger ist offensichtlich mehr und wo nix ist, kann auch nix kaputt gehen. Fehlende Gangschaltung und fragwürdige Lenkung und Bremsen hindern natürlich niemand dran, Fünfzigkilosäcke mit Mais und noch ihre zwei Kinder vorn aufzuladen.
 

stuntzi

alpenzorro
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11.09. 12:00 Descanso, 4000m


Viertausendercamp bei Lallapata kurz vor Aufbruch am Morgen. Mit dicker Wolkendecke sind die Nächte auch hier oben erstaunlich warm. Hätte trotzdem lieber stahlblauen Himmel mit eiskalter Sonne, aber Peru im September ist kein Wunschkonzert.


Schluss mit den komfortablen Hostels in Cusco und im Valle Sagrado, Schluss mit leckerem Essen, Schluss mit Busshuttles, Schluss mit Singletrack auf Inkatrails. Statt dessen zurück zur peruanischen Alltagskost: endlose Pisten durch einsames Andenhochland.


Kleine Dörfer statt touristisch aufgemotzter Städte. "Descanso" ist trotzdem sehr willkommen, wird schopn lange Zeit fürs Frühstück!
 

olev

weon
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@freddy_walker das sind Felgen für Wulstpneus, da brauchst du kein Felgenband, dafür viel Geduld bei der Montage. Gibt es z.B. auch noch an den alten Schweizer Militärvelos. Gebremst wird nicht auf der Seite, sondern von innen neben der Speichen mit Stängelibremsen. Auch die Kurbelbefestigun mit Keilen war bis in die 60er/70er Jahre Standard.
Ich habe genug an Velos mit dieser Ausstattung geschraubt, dass mich diese Tricicleta jetzt nicht besonders erstaunt hat - wobei die Bremsklötze schon sehr beeindruckend sind.
 

stuntzi

alpenzorro
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12.09. 07:00 Hector Tejada, 4000m

Während ich hier hunderte Kilometer durch die endlose peruanische Pampa in Richtung Grenze am Lago Titicaca radle, könnt ihr euch ja vielleicht mal Gedanken zu Bolivien machen. Wo sind die Trails? Wo sind die GPS-Tracks? Habe bisher Daten für zwei Sachen bei Sorat ("Chuchu" und "Loma Loma") und für diverse Inkatrail-Geschichten in den Dschungel runter ("Chorro" und "Takesi") und natürlich die gehypte "Death Road". Später dann die Salzseen (Salar de Uyuni) und die Lagunenroute nach San Pedro de Atacama in Chile.

Wer weiss sonst noch was über Bolivien?
 
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Hallo Stunzi,
das erinnert mich an einen Bericht, den ich vor einiger Zeit verfolgt habe. Allerdings etwas mehr auf das Thema Freeride / Gravity bezogen. Hier findest Du sicher die ein- oder andere Anregung für Bolivien: Mission Bolivia - 15 Tage Freeride in den Anden.

Ich sehe, Du hast dort ja auch mal kommentiert. ;-)

In dem Thread vertrauen sie offenbar auf die Dienste von GRAVITY BOLIVIA in La Paz. Dort findest Du sicher, neben Ersatzteilen und Reparatur, einige gute Shuttletouren.

Die Trails schaffst Du sicher alle. Musst sie ja nicht so ballern wie die Freerider. :D

Gruß,
Michael
 
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Ringsum La Paz gibt es einige Trails. GPS Tracks habe ich leider keine, uns haben damals die Jungs von Gravity Bolivia mit dem Landcruiser durch die Gegend geshuttelt. Die ganze Tour hieß "Secret Single Track Tour".

Die Dead Road wird Dir wohl zu langweilig sein (war sie mir auch). Ist halt eher wie ne Forstautobahn (nur ohne Forst, dafür aber mit Ausblick in die Tiefe). Ich vermute La Paz als Stadt wird Dir zwar nicht so gefallen, aber vielleicht taugts ja zum Wäschewaschen und so.
 
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stuntzi

alpenzorro
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gps-tracks... koordinaten... harte fakten... das ist das einzige, was mir weiter hilft. ihr habt noch zwei tage.

gravity-bolivia schweigen sich tot, wen man sie nach sowas fragt. und shuttle-touren in der gruppe sind nicht so das meine.
 
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Hallo Stuntzi, hab dich nicht so, ich bin zwar auch oft als Einzelkämpfer unterwegs, aber in der Gruppe macht das auch großen Spaß.
Bin schon gespannt auf deine nächsten Bilder. Gruß Joe
 

Jaz

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Hab hier n paar tracks gefunden, vielleicht ist da was für dich dabei?

http://de.wikiloc.com/wikiloc/view.do?id=202483

(edit: Hier gibts sogar n Video mit Bollywood-Musik-Untermalung dazu! :D Aber was man vom Trail sieht, schaut guad aus!)

http://de.wikiloc.com/wikiloc/view.do?id=6467126

http://de.wikiloc.com/wikiloc/view.do?id=1280712

http://de.wikiloc.com/wikiloc/view.do?id=6467331

http://de.wikiloc.com/wikiloc/view.do?id=238764

Sieht so aus als bräuchte man bei manchen Trails Shuttle-Unterstützung. Vielleicht dennoch ne Option? =)
 
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