Anregungen für Transalp Route

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  1. Thane

    Thane Berghochschieber

    Dabei seit
    06/2007
    Bin gerade bei der Planung vom diesjährigen Alpencross und hab ein, zwei Fragen und vielleicht gibt’s auch noch Anregungen der Forumsgemeinde;
    Route soll in 6-7 Tagen von Innsbruck zum Gardasee gehen, wir wollen nicht mehr als 2000hm am Tag aufwärts kurbeln oder auch mal schieben/tragen, bergab sollte es S2 nicht dauerhaft übersteigen…

    Tag 1: Innsbruck-Gries am Brenner/Vinaders
    Tag ist zum einen etwas zum Einrollen geplant, ausserdem können einige Mitfahrer erst am Abend am Brenner dazukommen… Hier habe ich keine richtig brauchbare Strecke gefunden, man könnte zwar über Maria Waldrast fahren, würde aber in Steinach doch wieder auf der Bundeststrasse landen, es gibt nur einige Tracks das Wipptal rauf parallel zur Strasse, hat das schonmal jemand gemacht? Alternativ irgendwas spannendes was ich noch nicht gesehen habe. Mit Zug bis Mayrhofen und dann via Tuxerjoch nach Gries hatte ich schon überlegt, kenn ich allerdings schon…

    Tag 2: Gries-Sattelberg-Brenner Grenzkamm-Portjoch-1er Trail-Gossensass-Ridnauntal
    Einzig fraglich an dem Tag ist der böse Bauer, hier hört man von „alles easy“ bis „der Sohn is genauso drauf“ alles…
    Im Ridnauntal gibt es zwar jede Menge Übernachtungsmöglichkeiten, aber viel Appartments, nur wenig ÜF Pensionen für Durchreisende, hat da jemand Tipps?

    Tag 3: Ridnauntal-Schneebergscharte-Passeiertal-Pfelders

    Tag 4: Pfelders-Eisjöchl-Naturns

    Tag 5: Naturns-Naturnser Alm-Vigiljoch-Ultental
    Hier würde mich interessieren, ob jemand ne Idee für was sinnvolles runter ins Ultental kennt, rauf zur Naturnser Alm aus dem Vinschgau findet sich ne Menge, aber zur Querung zum Vigiljoch rüber und Abfahrten ins Ultental habe ich nichts Aktuelles bzw. Sinnvolles gefunden…

    Tag 6: Ultental-Rabbijoch-Madonna di Campiglio

    Tag 7: Madonna-Storo-Tremalzo
    Die lange Strassenüberführung zum Tremalzo lässt sich wie ich das sehe nicht vermeiden, bei der Abfahrt vom Tremalzo hatte ich überlegt mal nach Limone abzufahren, um das Finisherbier auf dem Schiff nach Riva zu geniessen. Hat das schon mal jemand gemacht und gibt es Trailempfehlungen nach Limone, die man mit Transalprucksack gut runterbringt?

    Vielleicht hats jemand schon so ähnlich gemacht und hat ein paar Tipps für uns... Vielen Dank!
     
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  3. Tag 5: Suche mal nach "Ortler" da kommt einiges zur Querung: Falko-Dingensalm - hab den Namen grad nicht parat
    Tag 7: Wie immer Geschmackssache - aber das mit dem Boot kann gegen Abend (wann wollt ihr da sein?) schon in Stress ausarten
    Ansonsten:
    Abfahrten gibt es einige (kann man wenn man will auch noch mal 1100hm einbauen) - entweder direkt vom Rifugio Garda Richtung Vesio (nur runter) oder übern Tremalzo -> Passo Nota mit Gegenanstieg Corne Vecchia (Tunnelstrecke) oder Straße oder schwieriger Val di Pura oder richtig schwierig Dalco - oder weiter zum Passo Guil und von da runter (bringt dann aber glaube ich nix mehr)
     
  4. Wir sind ein einmal von Sterzing mit der Bahn hinauf zum Rosskopf und dann hinter ins Ridnauntal und hinauf zur Schneebergscharte.
    Lässt sich gut an einem Tag machen


    Der Tag vom Vigil Joch ins Ultental ist zwar nicht weit braucht aber Zeit. Die kurzen Anstiege kosten Zeit und Kraft. Am Ende gibt es eine kleinen kurzen Klettersteig hinunter. Ist ausgesetzt und das Rad in der eine Hand schwebt die 50 Meter frei über dem Abgrund.
    Im Ultental gibt es hinten nur wenige Unterkünfte. Wir hatten damals Glück und sind zu viert ohne Reservierung gerade noch untergekommen.

    Du kannst anstelle Der Tragestrecke am Lago di Agolo die Forststrasse weiter und hast ca 100 m Schiebestrecke und fährst ganz gemütlich auf Forststreasse weiter nach Pinzolo.

    Von Creto aus gibt es eine Teerstrasse und später alten Militärweg hinauf in Richtung Nozzolo Piccolo. Auf der anderen Seite runter kommt ihr am Lago di Idro raus.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Mai 2017
  5. Thane

    Thane Berghochschieber

    Dabei seit
    06/2007
    @McNulty@McNulty
    Falkomaialmen meinst Du oder? Ist aber denke das, was @killerpellet@killerpellet auch beschreibt mit der kraftraubenden Abfahrt incl. Gegenanstiege und Klettersteig, das wollte ich an sich vermeiden. Was ich gefunden hab ist vom Vigiljoch zu den Staffelalmen und nicht zu den Falkomaialmen...?
    Danke für den Tip mit dem Boot, dass das wegen der Tagestouristen am Abend eng werden könnte...

    @killerpellet@killerpellet
    Von Madonna wollen wir nicht über den Wasserfall und Lago d´Agola zum Bärenpass, sondern via Strasse über Tione und Storo zum Tremalzo, ansonsten wird das zuviel denke ich...
     
  6. @Thane@Thane

    Tag 2
    "Böser Bauer": Bin vor zwei Jahren vorbei, alles entspannt. Hab in letzter Zeit auch nix gehört, was auf Stress hindeutet
    Übernachtung: Ich würde versuchen, auf der Sattelbergalm (urig) zu übernachten und am nächsten Tag bis zur Poschalm (noch uriger) zu fahren. Dann kannst du nach dem Frühstück mit frischer Kraft die Tragestrecke auf die Schneebergscharte angehen.

    Tag 5
    Naturnser Alm ins Ultental: Wir sind über Falkomaisee und Falkomaialm. Landschaftlich natürlich schöner als unten im Tal lang, aber recht zäh (Gegenanstiege, teilweise verblockt und sehr wurzelig). Der "Klettersteig" ist eine ca. 5 m kurze Steilstufe mit Drahtseil. Ich bin rückwärts runter, linke Hand am Seil, in der rechten Hand das bike am Vorbau frei in der Luft baumelnd. 50 m gings da sicher nicht runter und die Tritte waren recht gut, aber weiche Knie sollte man besser nicht bekommen. Für trittsichere und schwindelfreie Leute ist das machbar.

    Hab ein Bild im Netz gefunden, das ist die Stelle.

    [​IMG]

    Tag 7
    Ich würde den Tremalzo weglassen und den Bärenpass mitnehmen. Sonst habt ihr am letzten Tag viel Aspahltgeballer und die Abfahrt vom Tremalzo ist auch kein Sahnestück (o.k., die Blicke auf den Lago sind nett).
    Eure Planung über den Tremalzo und dann noch mit dem Schiff von Limone rüber hört sich nach Stress an, und sich am letzten Tag der Tour abzuhetzen, ist schade.
     
  7. Genau - wenn ihr den Tag nix sonst mehr vorhabt ist es eigentlich recht nett - ist eben ein Höhenweg mit ein paar Gegenanstiegen. Das mit dem "Klettersteig" würde ich vorsichtig kommentieren: Das sind irgendwie 50 Meter und nix Wildes. Die Standard-Abfahrt nach dem Drahtseil ist eher langweilig (Forstweg) - da könnte man sich noch höher am Hang durchsuchen.
    Aber über die Varianten gehen die Meinungen auseinander - so vermeidet man halt im Ultental hochzugurken. Liftlen würde Richtung Naturnser ALm auch gehen. Wenn man nicht ausgelastet ist kann man noch zur Haslgruber Hütte hoch.
     
  8. Mausoline

    Mausoline ganz oder gar nicht

    Dabei seit
    08/2006
    Schneeberghaus war super zum Übernachten :daumen:

    Wir sind übers Vigiljoch und über verschiedene Trails über Pawigl ins Ultental.
     
  9. Dizzzy

    Dizzzy

    Dabei seit
    04/2007
    zu Tag1:
    ich bin mal von Innsbruck - Patsch - Ellbögen - Pfons gefahren. Die Strecke ist recht ruhig und zum Einrollen geeignet. Ab Matrei fahrst du zwar auf der Bundesstraße, aber es geht meiner Meinung nach. Wenn ihr Glück, habt ihr Rückenwind.
     
  10. Tag 1: Falls eure Nachzügler nicht zu spät am Brenner ankommen könnten sie ja noch ein paar Meter fahren. Dann könnt ihr in der Sattelbergalm übernachten.
     
  11. Thane

    Thane Berghochschieber

    Dabei seit
    06/2007
    Die Idee mit Übernachten auf der Sattelbergalm und Poschalm/Moarerbergalm find ich gut, muss ich mir mal anschauen. Sattelbergalm sollte vom Brenner auch am Nachmittag noch drin sein...
    Naturnser Alm/Vigijoch gibt es also die Möglichkeit unspannend recht weit runter ins Ultental abzufahren oder spannender im Auf und Ab mit Klettereinlage über die Falkomaialmen etwas weiter oben im Ultental rauszukommen...
    Für den Schluss Tremalzo oder Bärenpass find ich hat beides was, mal schauen, was wir machen... Abfahrt nach Limone würde ich jetzt streichen...
    Vielen Dank bis hierhin! :daumen:
     
  12. Phil87

    Phil87

    Dabei seit
    07/2010
    Wir sind damals übers Tarscher Joch ins Ultental. Ich habe die Strecke als Großteil fahrbar im Hinterkopf. Nach Aussage vom Wirt der Tarscher Alm erfreut sich dieser Weg auch größerer Beliebtheit. Man landet halt weiter "oben" im Ultental. Tarscher Alm kann man auch super nächtigen, weiß nur nicht, ob das nach Eisjöchl noch drin ist. Ist schon ein Stück bis hoch zur Alm. Wenn ihr aber bis hier hoch kommt, könntet ihr dann am nächsten Tag bis zum Rabbijoch und auf der Haselgruber nächtigen.
     
  13. Wenn du vom Brenner nach Sterzing fährst und auf dem Radweg bleibst und auch unten im Ridnauntal bis ans Talende kurbelst ist Schneebergscharte auf jeden Fall machbar. Wir sind so gegen 8:30 in Sterzing gestartet und über Rosskopf ins hintere Ridnauntal getrailt. Dann hoch zur Alm und anschließend ca. 1,5 Stunden das Rad getragen (Schneefeldreste mit Beginn der Tragepassage / Ende Juli). Dann auf dem Trail hinunter zur Schneeberghütte. Kamen dort so gegen 15 Uhr an.

    Schneeberghütte bis zum Eisjöchl ist gut machbar. Ab dem Talende geht es auf der alten Militärstrasse meistens durch schieben bergauf. Wir sind so gegen 8 Uhr gestartet und waren so gegen 14:30 Uhr auf der Hütte.

    Schneeberghütte hinunter ins Vinschgau war bei uns im oberen Teil völlig unter Schnee. Wir sind damals in die Bahn und nach Prad weiter. Von Naturns aus geht es auf der Teerstrasse und später Schotter nach Sankt Vigil. Wenn es knapp wird mit der Kraft, kann auch ein Stück mit der Seilbahn geshuttelt werden.
    Alternativ kannst du auch nach Tarsch und zur Tarscher Alm. Mit der Seilbahn hinauf (die Forststrasse ist wirklich nicht prickelnd) und dann über das Tarscher Joch ins nächste Tal.

    Wie du ins Ultental kommst, hast du ja schon einige Vorschläge.

    Von der Haselgruberhütte gibt es einen ausgeschilderten Weg hinunter.
     
  14. Gusti

    Gusti

    Dabei seit
    07/2005
    Zum 1.Tag: hier gibt`s einige Möglichkeiten ( mit Bahnunterstützung recht gemütlich) - Innsbruck - Mutterers - Muttereralm (Bahn) - Innsbrucker Almenweg - Raitiser Alm - Kreither Alm - Richtung Pfarrachalm dann aber über Trails und Forstweg ins Tal - Telfes - Mieders - mit der Bahn und dann kurz Bergauf Richtung Maria Waldrast - Abfahrt nach Matrei - Steinach (zw. Abfahrt nach Matrei und Steinach sollte angeblich es auch einen Fortweg geben - kenn ich aber nicht) - Bergeralm (mit Bahn) dann zur Nösslachhütte und ins Tal nach Gries.

    Alternativ könnte man die Aufstiege auch radln - dann wirds aber anstrengend bzw. kann man statt auf die Mutterer Alm von Mutters nach Kreith und über die Telfeser Wiesen nach Telfes (so spart man einen Lift)
     
  15. Kann die Sattelbergalm empfehlen. Bilder gibts in meinem Bericht von 2015.