Beste Reifen-Felgen-Kombi für Fatbike?

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Hier wird getestet ob ein Fatbike langsamer fährt als ein normales Fully mit 2,3" Reifen.
Das Ergebnis finde ich erstaunlich.

Ich träume immer mehr von einem Bike wie das Salsa Bucksaw.
Wenn man nicht nur auf Trails unterwegs ist, sondern auch Gelände befahren möchte, gibt es für die Kreativität nichts besseres. Aber eine FS ersetzen die fetten Reifen natürlich auch nicht.
Aber leider scheint die Versorgung von Fatbike teilen eher wieder einzuschlafen.

Wie sind eure Erfahrungen was die breiten Reifen angeht?
Kann man ein FS-Fatbike noch treten?
Zwecks besserem Rollwiderstand, Gewicht oder Profil?
Was ist für euch die beste Felgen-Reifen-(Breite)-Kombination?
 

DerPUCK

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Hi @dampflocke ,

ich fahre 2 Fatbikes. Ein Surly Pugsley aktuell so aufgebaut:

IMG_20220108_164721_404.jpg
IMG_20220108_164717_729.jpg




Und dann noch ein Salsa Bucksaw. Da hab ich leider kein aktuelles Bild 🙈 Also mir machen Fatbikes richtig Spaß vor allem auf weichen Böden oder rumpeligen Strecken oder im Schnee 🤪.
Also mit meinen Fatbikes bin ich bisher immer so weit gekommen, bzw die gleichen Touren gefahren wie meine Dackelschneider Bikes 😂 also vom Rollwiderstand her kann man das echt im Vergleich zu normalen Bikes vernachlässigen. Außer du fährst damit nur Straße. Aber im Gelände schon auf technischen Trails im uphill ist die Antriebstraktion und im Downhill der Bremsgrip für mich immer wieder ein Aha Erlebnis. Oder auch der geringere Rollwiderstand in weichen Böden oder im Schnee.

Wegen der Reifenwahl und Laufradwahl ist das stark von dem Fahrerprofil abhängig. Für Fatduro z.B. Vanhelga für Fatcountry z.B Fat Nimble oder Jumbo Jim. Da kommts drauf an. Ich empfehle dir dich da ein bisschen im fatbike Forum einzulesen und dort Mal genauer dein Fahrprofil zu schildern. Ich fahre am Pugsley z.B. im Winter die Vanhelga und im Sommer vorne Nate und hinten Larry oder Knard von Surly. Am Bucksaw fahre ich die Surly Edna im ganzen Jahr. Da brauchts für Fatduro dauerhaft grobstollige Reifen 🙈

Wo kommst du denn her bzw. kannst ja evt Mal ein fatbike probefahren. Dann kannst du dir mehr darunter vorstellen. Weil das alles zu schreiben ist sehr abstrakt. Und zumindest scheine ich zu vermuten, dass du noch kein fatbike gefahren bist oder🙈 wegen der Frage nach dem Rollwiderstand 🙈

Hoffentlich konnte ich weiterhelfen.

Ride on,

Johannes
 
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Fatbike ist halt sehr langsam und eher für weiches Gelände.
Alles über 2.6 Breite wird schnell träge und unpräzise am Vorderrad. Bei 4.0 ist es etwas völlig anderes als 29*2.4 zB.
Solche Vergleiche wie in dem Video sind unsinnig - da spielt zu viel mit rein.

Schon sehr speziell aber sicher spaßig als Viertbike. Wenn die Gegend das her gibt, warum nicht.

B+ ist ja auch deswegen wieder ausgestorben, ich fahre B+ nur noch am Hinterrad des Hardtails weil 27.5*3.0 doch Einiges wegfedert und auf sandigem oder verschneitem Grund deutlich weniger einsinkt als ein 29*2.5. Als Dualcompund mit wenig Stollen (Chronicle) rollt er auf Asphalt noch ordentlich und die Traktion reicht. Bei 3.0 habe ich eine Felge mit 45mm innen, 40mm ginge sicher genausogut und die Flanken wären weniger exponiert (hauchdünn!). Plattfuss wird nämlich schnell sehr unangenehm, besonders wenn Maxalami nicht mehr hilft und man einen Schlauch einziehen muss.
 

DerPUCK

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Stellenweise bin ich mit dem fatbike deutlich schneller als mit den Schmalspur Reifen manchmal langsamer das kommt echt darauf an. Fatbikes fühlen sich entkoppelter bzw schwammiger an auf dem Boden. Kommt aber hauptsächlich nur bei harten Böden oder bei Anliegern vor. Das typische beim Fatbike ist es dann, es mehr zu neigen. Das war für mich im Vergleich zu meinem Enduro echt ein komisches Gefühl, aber das verfliegt schnell wenn man sich an die fatte Fahrtechnik gewöhnt hat 🤪🤙

Und das beschleunigen mit Fatbike-Reifen sollte man eher entschleinigen nennen 😂 im Vergleich zu 29ern aber um das mit Neil's Worten von Gmbm zu sagen: "But once it's rolling, Boy, it's rolling"😂🤙



Und zur Video Analyse, die waren langsamer im steilen DH aber die Reifen waren dafür auch nicht das wahre (Schwalbe Jumbo Jim, Panaracer Fat Nimble sind eher so Schwalbe Nobby Nix oder Continental Mountain King) Zumindest an der Front. Da machen aggressive Reifen echt viel aus (Surly Nate, Edna, Bud&Lou; 45nrth Flow- Dunderbeist, Vanhelga, Vittoria Cannoli, Vee Snow Avalanche, ... Eher wie Conti Baron/Kaiser Schwalbe Magic Mary, MAXXIS Minion, Assegai...) Da wären die nicht unbedingt langsamer gewesen sondern ca. genau so schnell.
 
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speedwolf

Das Können ist des Dürfens Maß
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26x4.0 auf einem Salsa Beargrease, keine Probleme, im Toureneinsatz unwesentlich langsamer als auf dem 29er
 

DerPUCK

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Und wegen den Ersatzteilen man bekommt noch alles her, aber leider wegen Corona nur mäßig wie bei anderen Biketeilen. Der Markt ist zumindest aktuell, was teile angeht noch gut
 
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Ich hab zwei Fatties, ein Bucksaw und ein Aluhardtail. Beide mit Schwalbe jjs auf DT Swiss BR 710, das BS mit 4.0, das HT mit 4.8. Beide laufen leicht (beim Rollen bergab bin ich auf Asphalt kaum langsamer als normale MTB, hängt aber stark vom Luftdruck ab). Das BS ist halt ein Nobelhobel, ich (52 Lenze, nicht mehr ganz so wild wie vor 20 Jahren) würde jetzt aber zu einem Hardtail greifen. Bergab komm ich mit dem HT den meisten Bikes locker hinterher (Region Basel/Jura).

Im Winter montier ich einen Veetire Snowshoe (sauschwer, auf Asphalt schon fühlbar mehr Widerstand), hatte auch schon einen surly nate 3.8 (dünn, gut) und einen Hüsker dü 4.0 (geht so, schwer und beachtlicher Rollwiderstand). Auf dem Trail spürt man die Unterschiede beim Widerstand weniger als das Gewicht (gefühlt). Schlauchlos ist ein Muss. Meine Meinung: je dicker desto besser (schon nur, weils geil aussieht).
 
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