Besuch bei Actofive in Dresden: Auf die Fräse, fertig, los!

Besuch bei Actofive in Dresden: Auf die Fräse, fertig, los!

aHR0cHM6Ly93d3cubXRiLW5ld3MuZGUvbmV3cy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAyMC8xMi9hY3RvZml2ZTItc2NhbGVkLmpwZw.jpg
Actofive aus Dresden stellt mit dem P-Train CNC ein komplett gefrästes Trailbike her. Von der Entwicklung bis zum fertigen Produkt findet alles im minimalistischen Firmensitz nahe der Dresdner Heide statt. Wir haben das innovative Unternehmen besucht und uns mit Gründer Simon Metzner ausführlich über die Hintergründe unterhalten.

Den vollständigen Artikel ansehen:
Besuch bei Actofive in Dresden: Auf die Fräse, fertig, los!
 
Dabei seit
1. Juni 2009
Punkte Reaktionen
779
Ort
Toskana Deutschlands
Ansich eine echt interessante Idee. :daumen:
Was mir allerdings etwas negativ aufgefallen ist:
  • Hochpräzise Anlagen , die aufs hundertstel oder sogar tausendstel exakt fahren können, und dann kommen Teile mit optischen Makeln heraus (Bild 33).
  • Er hat nun die Möglichkeit, sich von der Optik geschweißter Rahmen abzuwenden und organische und damit stabilere Formen zu nutzen, und dann kommt sowas bei rum... die Anbindung von Steuerrohr, Tretlager und Sitzrohr könnte viel schöner sein!
 
Dabei seit
23. Juli 2004
Punkte Reaktionen
1.570
schon ein traum, das so umsetzen zu können. und ich muss auch sagen, der rahmen ist schon sehr durchdacht, wahnsinn!
 
Dabei seit
23. Juli 2004
Punkte Reaktionen
1.570
Ansich eine echt interessante Idee. :daumen:
Was mir allerdings etwas negativ aufgefallen ist:
  • Hochpräzise Anlagen , die aufs hundertstel oder sogar tausendstel exakt fahren können, und dann kommen Teile mit optischen Makeln heraus (Bild 33).
  • Er hat nun die Möglichkeit, sich von der Optik geschweißter Rahmen abzuwenden und organische und damit stabilere Formen zu nutzen, und dann kommt sowas bei rum... die Anbindung von Steuerrohr, Tretlager und Sitzrohr könnte viel schöner sein!
da muss ich wiederum sagen, das würde mich nicht jucken. so, wie ich das sehe, kommen die "optischen mängel" davon, dass du nicht jede mögliche form fräsen kannst, sondern du hast die werkzeugform und die freihetsgrade, die die maschine zur verfügung stellt. es geometrien, die entweder gar nicht oder nicht wirtschaftlich (also mit völlig unverhältnusmäßigen Maschinenzeiten) herstellbar sind.

außerdem sind nicht alle formen, die spannungsmäßig optimal sind, auch von der ästhetik her optimal. als technik nerd nehme ich natürlich die spannungsoptimale variante.
 

I3uchi

schreibt ein И immer so
Dabei seit
2. November 2011
Punkte Reaktionen
357
Was für ein geiles Rot! Und der Rest liest sich auch interessant. Finde es toll, wenn Leute den unternehmerischen Mut entwickeln, so etwas auf die Beine zu stellen. Viel Erfolg!
 
Dabei seit
17. Mai 2008
Punkte Reaktionen
887
Hut ab - ich bewundere solche Leute.
Das Radl ist gigantisch schick.
Ich würde direkt ordern, würde es eine S4 Variante geben.
Bei meiner Länge kann ich mit den Größen allerdings nix anfangen.
Btw., hat schon jemand geordert???
 

MarvinM

Hmm...
Dabei seit
1. Mai 2013
Punkte Reaktionen
965
Wunderschönes Teil! Cooler Typ und scheinbar fahrtechnisch der Knaller!

Leider versteh ich nicht, wie so ein helles Köpfchen:
  • so ein schweres Rad bastelt (fahr selbst ein Raaw somit ist bei mir Gewicht nicht Prio 1)
  • sich für Fräsen entscheidet wenn es deutlich ökologischere Möglichkeiten gibt - und das in dieser Zeit.

Ja es darf auch andere Ansätze geben, allerdings Leben wir in einer Zeit in der wir (Menschen) so vieles so viel besser machen könnten und von solch hellen Birnchen erwarte ich einfach dass in einer Zeit in denen Ressourcen, Energie, Nachhaltigkeit usw. usw. so wichtig wie noch nie zuvor sind, in einer Branche die auf Natur angewiesen ist- diese Themen so ernst wie möglich genommen werden.

Trotzdem größten Respekt für das ins Leben rufen und den sympathischen Auftritt!
 

xMARTINx

Echter (Ex) Nordhäuser!
Dabei seit
7. Dezember 2006
Punkte Reaktionen
12.438
Ort
Goslar
Bike der Woche
Bike der Woche
Aha, nachhaltiger als das böse CfK. Die Clickbait Aussage schadet jedenfalls dem prinzipiell interessantem Ansatz. Hätte auch ohne getextet werden können.
Was für ein Unsinn. CFK ist nunmal nicht nachhaltig.punkt. CFK wird teils unter übelsten Bedingungen in Billiglohnländern verarbeitet. Noch ein Punkt. Soll für dich ja verhältnismäßig billig bleiben.

Und Alu kann man halt wieder der Produktion zuführen.
Wenn man clickbait nicht versteht sollte man mit solchen begriffen mkvbg um sich werfen. Und wenn man behauptet daß diese Aussage nkvbf stimmen würde, sollte man es begründen.

Ansonsten tolle Story und schönes Rad! Hoffe da kommt noch mehr !!
 

bastl-axel

bei der Arbeit
Dabei seit
20. Oktober 2009
Punkte Reaktionen
727
Ort
Bad Kreuznach
Das ist eher was für Liebhaber und Technikfans, wie Titanrahmen z.B..
In den ausgefrästen Taschen auf der Innenseite der Schwinge und auch an andereren Stellen kann sich schon eine Menge an nassem Matsch sammeln und der ist nicht gerade leicht. Ist insgesamt aber ein schönes und ästhetisches Stück Technik, aber ich sehe da keinen Vorteil gegenüber der Standardbauweise aus geschweißten dünnwandigen Alurohren. Carbon ignoriere ich, als MTBer, mal, denn das ist eigentlich nur was für Rennräder oder für professionelle MTBer, bei denen Geld keine Rolex spielt.
 
Dabei seit
17. Januar 2003
Punkte Reaktionen
2.363
da muss ich wiederum sagen, das würde mich nicht jucken. so, wie ich das sehe, kommen die "optischen mängel" davon, dass du nicht jede mögliche form fräsen kannst, sondern du hast die werkzeugform und die freihetsgrade, die die maschine zur verfügung stellt. es geometrien, die entweder gar nicht oder nicht wirtschaftlich (also mit völlig unverhältnusmäßigen Maschinenzeiten) herstellbar sind.

außerdem sind nicht alle formen, die spannungsmäßig optimal sind, auch von der ästhetik her optimal. als technik nerd nehme ich natürlich die spannungsoptimale variante.

Ich vemute @Hardtail94 meinte diesen "Grat" der quer über die Schwinge läuft.


Und sehr cooler eigenen Ansatz.

Viel Erfolg..
 

Gregor

Forum-Team
MTB-News.de Redaktion
Dabei seit
20. Februar 2017
Punkte Reaktionen
3.125
Ort
Ilmenau
Aha, nachhaltiger als das böse CfK. Die Clickbait Aussage schadet jedenfalls dem prinzipiell interessantem Ansatz. Hätte auch ohne getextet werden können.
Glaub du hast Clickbait nicht ganz verstanden, wo soll man denn noch draufklicken, wenn es irgendwo weit unten im Text erwähnt wird? Dafür müsste es schon mindestens mal im Titel stehen.

Außerdem kam die Frage von mir, weil das eine riesige Diskussion z. B. zwischen Pole und Unno war.
Der Bericht kam doch letztens hier schon mal ...
Nein, meinst du den hier?
Ist auch oben direkt dick verlinkt.
 

525Rainer

Inoffizieller Account
Dabei seit
12. September 2004
Punkte Reaktionen
11.562
Sehr cooles firmenportrait. Mir wär der rahmen aktuell noch zu schwer und zu endurolastig aber er passt perfekt in den markt. Optisch und technisch hat das hand und fuss. Gefällt mir!
 
Dabei seit
24. Dezember 2007
Punkte Reaktionen
711
Finds immer ein bisschen problematisch wenn Pole nach wie vor als positives Beispiel aufgeführt wird. Momentan siehts ja scheinbar eher so aus als würde bei Pole die Verklebung eben nicht halten.

Actofive finde ich trotzdem super. Schönes Rad und super Umsetzung.
 
Dabei seit
1. Juni 2017
Punkte Reaktionen
57
Stimmt, ihr habt recht. Clickbait ist als Begriff falsch gewählt. Bitte durch „krass vereinfachende, unnötig provozierende Aussage“ ersetzen. Alles wo CfK draufsteht per se als unrecycelbar abzutun ist einfach nicht korrekt und das steht so ja auch im Artikel. Allerdings nicht als O-Ton sondern Info vom Mtb-News Autor.

Für jeden Rahmen ein zweiteiliges Positiv-Urmodell zu fräsen, wobei dieser Schritt bei CFK Prepeg Layup / RTM etc. für jede Rahmengröße nur ein einziges Mal für die mehrteiligen, teueren Negativformen (für mehrere hundert bis tausende Entformungen) anfällt ist allerdings ein Material und Maschinen/Energieaufwand, der mir wie auch schon bei Pole als „auffällig und bemerkenswert“ erscheint. Ich lasse mich aber gerne in 5-10 Jahren eines besseren belehren, wenn sich der goldene Weg der Rahmenherstellung weiter verfeinert hat.

Besitze auch unterschiedliche Stahl / Alu / CfK Hardtails und Fullies und will daher nicht als Materialglaubenskrieger auftreten, der seine persönliche Werkstoffwahl als einzig „sinnvolle“ Entscheidung durchsetzen will, was ja durchaus in der MTB Community vorkommt. Sozialisation beim Segelfliegen hat mir beim Blick auf Werkstoffe immer die Augen geöffnet...

Außerdem musste ich mich vom Bayern-Bike-Beschlagnahme-Thread ablenken.... ;-)
 
Dabei seit
15. August 2010
Punkte Reaktionen
1.211
Ort
Linz
Bike der Woche
Bike der Woche
Geiles Rad. Leisten würde ich es mir nicht wollen wenn ich überlege das mein Santa komplett nicht wirklich mehr gekostet hat. Aber eintauschen würde ich es sofort.
 

BIKETIFF

Hochstarter
Dabei seit
25. März 2005
Punkte Reaktionen
37
Ort
Nähe Berlin
Crossworx und Actofive sind i.M. die schönsten Räder mit tollen Konzepten am Markt. Das Stahlfully hat mir schon live super gefallen, jedoch bin ich nicht besonders groß, weshalb ich ne Mulletversion (nicht zwangsläufig rein 650b) geil fände. Geklebt,gefräst,geschweißt,gepresst,gebogen, handgeklöppelt.... Mir Wurst, Hauptsache es rockt. Tolles Teil.... Wenn ich mich nicht schon entschieden hätte....
 
Dabei seit
4. April 2009
Punkte Reaktionen
5.584
Geiles Bike, es sieht einfach Top aus und technisch der Hammer.
Das einzige Problem, das ich mit ihm hab: es hat einfach zu wenig Federweg. Das so als 180/170mm oder 170/160mm Rad mit etwas flacherem LW wäre Top. Dann wäre es ein Enduro, das Gewicht wäre dafür zwar nicht wenig aber noch okay und Coil-tauglichkeit, Mullet-Möglichkeit, high-pivot und lange Gabel gäbe für mich ein schlüssigeres Bike. So fährt es irgendwo in der Trail-Kategorie in der es sich schon noch mehr um Spritzigkeit (und damit unweigerlich auch Gewicht) dreht, in der die Skepsis gegenüber Kettenumlenkung größer ist, usw.
Das macht's dem sonst sehr hübschen und schlüssigen Bike unnötig schwer, würde ich vermuten.
 
Oben