Besuch bei Actofive in Dresden: Auf die Fräse, fertig, los!

Besuch bei Actofive in Dresden: Auf die Fräse, fertig, los!

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Actofive aus Dresden stellt mit dem P-Train CNC ein komplett gefrästes Trailbike her. Von der Entwicklung bis zum fertigen Produkt findet alles im minimalistischen Firmensitz nahe der Dresdner Heide statt. Wir haben das innovative Unternehmen besucht und uns mit Gründer Simon Metzner ausführlich über die Hintergründe unterhalten.

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Besuch bei Actofive in Dresden: Auf die Fräse, fertig, los!
 
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Geiles Bike, es sieht einfach Top aus und technisch der Hammer.
Das einzige Problem, das ich mit ihm hab: es hat einfach zu wenig Federweg. Das so als 180/170mm oder 170/160mm Rad mit etwas flacherem LW wäre Top. Dann wäre es ein Enduro, das Gewicht wäre dafür zwar nicht wenig aber noch okay und Coil-tauglichkeit, Mullet-Möglichkeit, high-pivot und lange Gabel gäbe für mich ein schlüssigeres Bike. So fährt es irgendwo in der Trail-Kategorie in der es sich schon noch mehr um Spritzigkeit (und damit unweigerlich auch Gewicht) dreht, in der die Skepsis gegenüber Kettenumlenkung größer ist, usw.
Das macht's dem sonst sehr hübschen und schlüssigen Bike unnötig schwer, würde ich vermuten.

Wenn es sich verhält wie mit dem druid und dem Kavenz, schluckt der Hinterbau tatsächlich wie andere bikes mit mehr Federweg. Daher sind 170 oder 180 nicht nötig, falls es hier auch so ist
 
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"absolute Hightech Cnc Fräse" :lol:

So eine Fräse hat doch heutzutage nur noch ein Schreiner! Klar, für ein 1 Mann Unternehmen besser als keine, aber wirtschaftlich damit arbeiten würde bei den meisten Betrieben so nicht mehr funktionieren!
 
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Ich find's gut, dass der Umweltaspekt des Energieaufwands wenigstens Erwähnung findet, im Gegensatz zum z.B. der Vorstellung des ebikes von Alutech, wo der Rahmen auch aus dem Vollen geschnitzt wird.
Wie lange muss denn die Fräse denn für ein Rad nun arbeiten, und hat dabei welche elektrische Leistungsaufnahme?
Wann gibt es Rahmen im 3DMetalldruckverfahren?
 

Tyrolens

E-Biker grüßen nicht.
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Ich verstehe nicht, warum jemand mit einem F&E&E
"absolute Hightech Cnc Fräse" :lol:

So eine Fräse hat doch heutzutage nur noch ein Schreiner! Klar, für ein 1 Mann Unternehmen besser als keine, aber wirtschaftlich damit arbeiten würde bei den meisten Betrieben so nicht mehr funktionieren!

Wundert mich auch ein wenig, wie man als kleines, sehr junges Unternehmen noch Zeit für solche Spielereien hat.

Das Argument mit dem ökologischen Fußabdruck, es ist lächerlich. Ist schon klar, dass Giant mit einem Output von Millionen Carbonrahmen in Summe einen höheren Impact hat, aber pro Rahmen kann das schon anders aussehen und wenn man ehrlich ist, müsste man einen Actofive Rahmen mit einem UNNO Rahmen vergleichen.
 
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Ich find's gut, dass der Umweltaspekt des Energieaufwands wenigstens Erwähnung findet, im Gegensatz zum z.B. der Vorstellung des ebikes von Alutech, wo der Rahmen auch aus dem Vollen geschnitzt wird.
Wie lange muss denn die Fräse denn für ein Rad nun arbeiten, und hat dabei welche elektrische Leistungsaufnahme?
Wann gibt es Rahmen im 3DMetalldruckverfahren?

https://www.mtb-news.de/news/actofive-p-train-cnc-erster-test/ ...
Wie bereits erwähnt, besteht der Hauptrahmen aus zwei Hälften. Diese werden zusammen über etwa 13 Stunden aus zwei 16 Kilo schweren Block Alu gefräst. Einmal eingerichtet läuft das Programm jedoch mannlos und über Nacht.

Unter Umweltaspekten betrachtet sollten wir das Radfahren einstellen, auch wenn es noch eines der Hobbys mit kleinerem Fußabdruck ist ;)
 
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Ich finde den Rahmen wirklich Traumschön. :love::love::love:
Neben all den runden und organischen Carbon-Formen mal wieder was frisches fürs Auge!

Gewicht und Preis sind für mich leider beide zu hoch (die 3 davor ist meine innere magische Grenze 8-))
Ansonsten wäre der Rahmen mein Top1 auf der Wunschliste.

Und ja die Taschen im Hinterbau gruseln mich bei Ausfahrten bei dem aktuellen Wetter... das will kein Mensch putzen.

Test bei Pinkbike war ja auch recht gut :daumen:
 

konamann

dirt don't hurt...oder so
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Wahnsinn, toller Bericht!

Krasse Planung und Durchführung, und vor allem ein wirklich beeindruckendes Produkt! Natürlich nicht für den Massenmarkt aber im Gegensatz zu anderen hochpreisigen Anbietern wirklich tolle Ingenieursleistung!

Traumschick die Kiste, haben will! Geh ich doch mal wieder Lotto spielen...
 
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Wenn es sich verhält wie mit dem druid und dem Kavenz, schluckt der Hinterbau tatsächlich wie andere bikes mit mehr Federweg. Daher sind 170 oder 180 nicht nötig, falls es hier auch so ist
Das stimmt aber nur für Schläge am Boden, bei harten Landungen merkst du den wenigen Federweg dann doch. Deshalb bin ich da etwas spektisch, 120mm Federweg sind halt doch nur 120mm. Die arbeiten zwar beim Fahren perfekt, aber beim Landen sinds halt 120mm.

In meinen Augen dann nicht wirklich Bikepark tauglich.
 

draussen

Wirtriding
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Das stimmt aber nur für Schläge am Boden, bei harten Landungen merkst du den wenigen Federweg dann doch. Deshalb bin ich da etwas spektisch, 120mm Federweg sind halt doch nur 120mm. Die arbeiten zwar beim Fahren perfekt, aber beim Landen sinds halt 120mm.

In meinen Augen dann nicht wirklich Bikepark tauglich.

Hängt vom Bikepark ab, aber warum sollte man damit nicht in bspw. Spicak fahren und sich schadlos halten können? Davon abgesehen hat das P-Train entweder 135mm oder 145mm und ich würde das Rad so wie es derzeit dasteht, nicht mit 170mm Enduros vergleichen wollen. Warum auch, anderes Konzept, anderer angedachter Einsatzzweck.
 
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Wenn es sich verhält wie mit dem druid und dem Kavenz, schluckt der Hinterbau tatsächlich wie andere bikes mit mehr Federweg. Daher sind 170 oder 180 nicht nötig, falls es hier auch so ist
Das mag beim Fahren in den meisten Fällen so sein, aber wenn richtig große Schläge kommen hilft halt einfach Federweg und keine Raderhebungskurve und gutes Setup. Genauso wenn ich eine harte Landung habe, z.B. ins Flat segel, dann sind 135mm halt einfach keine 170mm.
Ich bin noch keines der genannten Räder gefahren, wohl aber High Pivot Bikes, z.B. Canfield Jedi und mir ist - denke ich - ganz bewusst, wo sie tatsächlich einfach besser arbeiten als normale Bikes und wo nicht.
 
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Wenn es sich verhält wie mit dem druid und dem Kavenz, schluckt der Hinterbau tatsächlich wie andere bikes mit mehr Federweg. Daher sind 170 oder 180 nicht nötig, falls es hier auch so ist

Sehe ich auch so. Geht auch last als gutes Beispiel mit Coil. Da reichen mir 140mm für sehr, sehr viel.
Aber mit dem Gewicht hat er Recht. Weil wenn ich mich für ein Trail Bike entscheide, möchte ich was spritiziges verspieltes handliches. Mein Clay Rahmen, der auf super robust konstruiert ist, wiegt 3,0 kg.
Das Actofive liegt da mal nen glatte kg drüber. Und kein Mullet versteh ich bei CNC Fertigung auch nicht. Klar muss man da nochmal konstrutive Änderungen machen. Aber die Flexibilität von CNC ist doch gerade der Vorteil. Da muss ich halt nicht direkt ne 1000er Charge bestellen.
 

null-2wo

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null-8cht-n9un
"absolute Hightech Cnc Fräse" :lol:

So eine Fräse hat doch heutzutage nur noch ein Schreiner! Klar, für ein 1 Mann Unternehmen besser als keine, aber wirtschaftlich damit arbeiten würde bei den meisten Betrieben so nicht mehr funktionieren!
als jemand, der gerade dabei ist ne fräse für ne schreinerwerkstatt zu kaufen, kann ich dir sagen: ne 2,5/3-achs-fräse ist nicht gleich 2,5/3-achs-fräse. weder preislich, noch qualitiativ, noch im funktionsumfang. natürlich würde so'n deckel 5-achs-bearbeitungszentrum geiler aussehen auf den fotos - brauchen tut's das aber nicht.

€: hab gerade gesehen, du hast dich ja nur zum rumhaten hier angemeldet :daumen: na dann. herzlich willkommen im forum, viel spaß, und bitte beizeiten wegen des rauen tonfalls beschweren.
 

Geisterfahrer

ab und zu da
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Ich find's toll, aber mehr so zum angucken, bestaunen als zum selber haben wollen. Für letzteres hat es für mich doch zuviele Nachteile.
Als Exot, der heraussticht, für den man sich interessiert, weil es halt nicht das x-te Cube, Radon, Santa Cruz oder Canyon (setze irgendeine Bikemarke, die häufig in Galerien vertreten ist) ist, finde ich es wirklich stark, zumal es ja bei aller technischer Raffinesse auch echt hübsch ist. Aber selber zulegen eher nicht.

Wünsche ihm, dass es auf Dauer genügend Abnehmer gibt, damit wir weiter solche besonderen Räder bestaunen können. :daumen:
 
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als jemand, der gerade dabei ist ne fräse für ne schreinerwerkstatt zu kaufen, kann ich dir sagen: ne 2,5/3-achs-fräse ist nicht gleich 2,5/3-achs-fräse. weder preislich, noch qualitiativ, noch im funktionsumfang. natürlich würde so'n deckel 5-achs-bearbeitungszentrum geiler aussehen auf den fotos - brauchen tut's das aber nicht.

€: hab gerade gesehen, du hast dich ja nur zum rumhaten hier angemeldet :daumen: na dann. herzlich willkommen im forum, viel spaß, und bitte beizeiten wegen des rauen tonfalls beschweren.
Ich glaube du hast mich falsch verstanden. Hightech Fräse sieht für viele anders aus! Und wer braucht schon eine DMU? Da gibt's zig andere Hersteller die in Sachen Servicefreundlichkeit und Ersatzteillieferungen besser aufgestellt sind!

Ich weiß ja nicht was du unter rumhaten verstehst? Ich hab nur geschrieben, daß das in meinen Augen keine Hightechfräse ist! Aber wahrscheinlich fühlst dich, als kleiner Holzwurm auf den Ast getreten! (nix für Ungut) ;)
 

null-2wo

silver parts ambassador
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null-8cht-n9un
ja genau, du hast mich erwischt. ich hab minderwertigkeitskomplexe, weil es nicht für'n reguläres studium gereicht hat, und ich nur n handwerksberuf gelernt habe (das bisschen praktische berufserfahrung und das mehrjährige, berufsbegleitende studium neben ner 50 std. woche hätte ich mir auch sparen können). damit fehlt mir natürlich auch jegliche kompetenz bezüglich der beurteilung von maschinen, ich benutze sie ja nur und zeichne sie nicht.

€: der profi verwendet das werkzeug, das am besten für die aufgabe geeignet ist. man kann einen nagel natürlich auch mit nem fabergè-ei in die wand hauen. is auf jeden fall teurer :daumen: oder mit nem 12er iphone, das is dann auch high-tech.
 
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