Bewahrt mich vor einem potenziellen Fehlkauf

@Coogh, genau genommen ist 50 % der Strecke befestigt (also Asphalt, Beton, Pflaster, ...), siehe Anhang.
warum hast du nicht das Exceed CF 5 in der engeren Auswahl?
Gute Frage, das Exceed gefällt mir auf den ersten Blick ausgesprochen gut!
man sollte dann halt nicht mit aller Gewalt anderen etwas ausreden
Keine Sorge, (gut begründete) kontroverse Meinungen sind genau das, was ich mir gewünscht habe.
 

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warum ein Gravel kontrolliertere Abfahrten auf Forststrassen als ein das alte Trekkingrad des TE erlaubt
Das kann man mal generell so stehen lassen; aber auch Trekkingräder haben heutzutage (vergleichsweise) breite Reifen und Scheibenbremsen.
warum in dem Fall ein Gravelbike zudem deutlich besser aufgestellt ist als ein MTB.
Genau das hast Du eben nicht erklärt. Die Zusammenfassung Deiner Posts war eigentlich "bis S1 geht es auch mit Rennlenker". Eine Binse; das geht sogar mit Ommas Hollandrad.
die Kategorie an sich abtun.
In meiner subjektiv objektiven Hitliste sinnloser Hypes liegt das "Gravel"bike nur auf Platz 2, wenn Dich das beruhigt. Die 1 ist immer noch unangefochten das Fatbike.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dort wird ein schnelles Mountainbike quasi unfahrbar und man geht besser zu Fuß weiter :D
Auch für diese extremen Anforderungen gibt es passendes Material.


War eigentlich "Fullface-Helm" schon, wegen der Airtime den Bordstein runter...?
 
Deine Wunschliste läßt sich m.E. auch mit Deinem bisherigen Rad erfüllen:

Folgende Wunschliste an das neue Fahrrad ist dabei entstanden:
  • Kräftige, gut dosierbare Bremsen --> Magura HS....
  • Größere Übersetzungsbandbreite --> Wirklich notwendig ? Welche Gänge fehlen ? --> andere Kassette, Kettenblatt (eventuell Antrieb auf Shimano Deore umrüsten.)
  • Sportlichere Sitzposition als bisher --> breiterer Lenker
  • Reifen mindestens so breit wie bisher --> breitere Reifen,weniger Luftdruck
  • Höherer Komfort bei schlechtem Straßenbelag --> breitere Reifen, breiterer Lenker
  • Gute Befestigungsmöglichkeiten für GPS und oder Smartphone --> breiterer Lenker
  • Geringeres Gewicht, da ich unweigerlich schieben und tragen werde --> OK,der einzige Knackpunkt, aber wo und wieviel wirst Du tatsächlich schieben und tragen ?

Das ganze noch 2-3 Jahre fahren und dann eventuell wissen, was für ein Rad in Betracht kommt.
 
noch eine Bemerkung zum Thema Federgabel:

'Anfänger' vermuten sie bräuchten keine teuere Fedrgabel, da das Gelände in dem sie sich bewegen nur wenig Federung/Dämpfung notwendig macht.
Das ist ein Trugschluss, denn umso weniger Unebenheit ausgeglichen werden muss, umso sensibler, feinfühliger und dosierter muss eine Federung/Dämpfung abgestimmt werden können und funktionieren, was unweigerlich zu teuren Felder/Dämpfungselementen führt.

Ich hatte bei einem Leihrad mal so eine 50€ xcm oder so ähnlich. Ja, die ist eingefedert, als ich den Bordstein runter bin. Aber auf dem (groben) Schotter hat die eigentlich nix gemacht.
 
@NomadsChant, ich hab zwar meine Zweifel, ob es wirklich Sinn machen würde, meine alte Möhre mit hydraulischen Felgenbremsen auszustatten, aber grundsätzlich finde ich den Gedanken, erst mal mein altes Rad noch ein wenig aufzumöbeln, gar nicht so verkehrt. Denn wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, dann waren die V-Brakes damals im Neuzustand gar nicht so übel.
Mein jetziger Lenker ist 60 cm breit und ich seh aktuell eigentlich keinen Bedarf für einen noch breiteren.
Größere Übersetzungsbandbreite --> Wirklich notwendig ? Welche Gänge fehlen ?
Zwingend nötig ist es wohl nicht, aber jeweils unten und oben ein Gang mehr wäre nicht verkehrt.
aber wo und wieviel wirst Du tatsächlich schieben und tragen ?
Bei der Tour in Post #1 habe ich 8 % der Zeit geschoben, aber fairerweise muss ich dazu sagen, dass ich den Feldweg mit 14 % Steigung mit einem Mountainbike vermutlich ohne absteigen hochgekommen wäre.

Bei meiner fünften Radrunde hab ich der alten Tretmühle auf Asphalt mal ordentlich die Sporen gegeben:
bike-tour.png

Mit einem Gravel mit Rennlenker sollte auf so einer Distanz ein 30er Schnitt in greifbare Nähe kommen. Aber andererseits, wozu so schnell fahren? "10 % schneller = 21 % mehr Aua" bei einem Sturz. 😅
 
Ja, wenn Du jetzt Stollenreifen oder schlechte "Touring"reifen drauf hast, und Dein Gravelrad gute Strassenreifen, dann ist ein Sprung von 27 auf 30 machbar.
Wenn Du Spass am Tempobolzen hast, wäre ein Rennrad die Lösung.

Die Strecken in Deiner Eingangspost fahre ich übrigens mit 25mm Reifen und Rennrad.

Statt einem gehypten Graveldingsbums, für das Du dann eh zwei Laufradsätze brauchst, kannst Du auch über n+1 nachdenken: Rennrad + MTB, denn das Leben ist zu kurz für Kompromisse.
 
Ja, wenn Du jetzt Stollenreifen oder schlechte "Touring"reifen drauf hast, und Dein Gravelrad gute Strassenreifen, dann ist ein Sprung von 27 auf 30 machbar.
Wenn Du Spass am Tempobolzen hast, wäre ein Rennrad die Lösung.

Die Strecken in Deiner Eingangspost fahre ich übrigens mit 25mm Reifen und Rennrad.

Statt einem gehypten Graveldingsbums, für das Du dann eh zwei Laufradsätze brauchst, kannst Du auch über n+1 nachdenken: Rennrad + MTB, denn das Leben ist zu kurz für Kompromisse.
+1, den Weg zu RR plus MTB bin ich auch gegangen und sehr zufrieden damit.
Die gezeigten Strecken fahre ich mit 28-35mm am Renner, je nach Saison.
 
Tempobolzen macht mir zwar schon auch Spaß, aber ein reinrassiges Rennrad ist so ziemlich das Einzige, was ich für mich sicher ausschließen kann, denn "bei notfalls stark reduzierter Geschwindigkeit möglichst wenig in der Wahl der Wege beschränkt sein", ist wirklich ein zentraler Punkt auf meiner Anforderungsliste.

Auf jeden Fall habt ihr mir schon wahnsinnig viele gute Tipps gegeben und bei meinen Überlegungen enorm weitergeholfen. Danke!

Der Schlachtplan sieht jetzt erst mal folgendermaßen aus:
  • Die Bremsen des alten Rads optimieren (Bowdenzüge gründlicher ölen und eventuell neue V-Brakes einbauen)
  • Mein altes Rad möglichst häufig von der Leine lassen und herausfinden, was mir wirklich wichtig ist
  • Gleichzeitig den Gebrauchtmarkt beobachten und mittelfristig sowohl ein Gravel- als auch ein Cross-Country Bike ausprobieren
 
  • Die Bremsen des alten Rads optimieren (Bowdenzüge gründlicher ölen und eventuell neue V-Brakes einbauen)
Am besten gleich neue Züge und Zughüllen.

Und damit du erfolgreich in deine Selbstschrauberkarriere startest, direkt das passende Werkzeug dazu kaufen.
 
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