Bike für vom Tal auf den Berg und wieder runter sowie für Bikepacking: Tipps?

LeSaviesan

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Danke nochmals für die Inputs!
Ich habe die letzten Wochen in der regionalen Occasionsplattform gestöbert; meistens werden da halt Enduros verkauft. Nun hätte es aber hier ein weniges gebrauchtes Norco Revolver mit 120 mm Federweg in XL für 3200.- (neu >7000.-). Tönt in der Norco-Beschreibung fast ein bisschen schnell (= unbequem?), zudem nicht ganz leicht, oder was meint ihr?
 
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LeSaviesan

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Ciao,
Für das Revolver war ich leider zu lahm, hat dann ein anderer gekriegt...
Nochmals eine Frage: wenn gemäss Hersteller zwei Grössen passen würden, sollte ich da eher auf die kleinere oder die grössere Grösse spekulieren? Z.B. Trek Top Fuel: L 177-188, XL 186-196, und ich 187.5. Ich weiss, Probefahren usw., aber vielleicht gibt es ja trotzdem Überlegungen diesbezüglich.
 
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Ciao,
Für das Revolver war ich leider zu lahm, hat dann ein anderer gekriegt...
Nochmals eine Frage: wenn gemäss Hersteller zwei Grössen passen würden, sollte ich da eher auf die kleinere oder die grössere Grösse spekulieren? Z.B. Trek Top Fuel: L 177-188, XL 186-196, und ich 187.5. Ich weiss, Probefahren usw., aber vielleicht gibt es ja trotzdem Überlegungen diesbezüglich.
Fahre mit 1,89/89 SL das XL. Finde es genau passend. Fahre es mit 80er Vorbau 13° negativ montiert.
Für mehr Laufruhe definitiv XL

Edit: korrigiere mich, so oder so XL. Bedenke bitte das relativ kurze Steuerrohr. Wenn du kein Racer bist und eher entspannt sitzen willst geht kein Weg am größeren Rahmen vorbei
 
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Für das Revolver war ich leider zu lahm, hat dann ein anderer gekriegt...
Nochmals eine Frage: wenn gemäss Hersteller zwei Grössen passen würden, sollte ich da eher auf die kleinere oder die grössere Grösse spekulieren? Z.B. Trek Top Fuel: L 177-188, XL 186-196, und ich 187.5. Ich weiss, Probefahren usw., aber vielleicht gibt es ja trotzdem Überlegungen diesbezüglich.
Auch sehr subjektiv, aber ich habe genau in der Situation zu dem Kleineren gegriffen und bereue es
 

LeSaviesan

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In der Stadt unten verkauft jemand sein Rocky Mountain Element. Das ist das Rocky Mountain Element Carbon 99 von 2018, korrekt?
Download (1).jpg


Grösse ist XL, würde also passen. Gemäss Beschreibung sind Sram Guide Bremsen verbaut. Original wären es gemäss Homepage Sram Level Ultimate. Guide sind für meine Zwecke passender, korrekt?
Die Geometrie scheint sich seit 2018 nicht gross verändert zu haben. Lockout scheint vorhanden.
Der Preis ist bei CHF 5200.- angesetzt. Der Neupreis ist glaub >10'000.-. Ist 5200.- zu viel für ein 2018er-Modell? Der Zustand sieht auf dem Foto gut aus.
Das sieht irgendwie interessant aus finde ich: leicht, 120/100mm Federweg, hochwertige Komponenten, passende Bremsen, 3 Flaschenhalter und recht grosses Rahmendreieck, schöner Paintjob (ok, Kashima bräuchte ich eigentlich nicht wirklich...). Einzig die maximale Reifenbreite von 2.35 dürfte ein bisschen üppiger sein.
Eure Meinung?
 

_Olli

BadBoy
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In der Stadt unten verkauft jemand sein Rocky Mountain Element. Das ist das Rocky Mountain Element Carbon 99 von 2018, korrekt?
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Grösse ist XL, würde also passen. Gemäss Beschreibung sind Sram Guide Bremsen verbaut. Original wären es gemäss Homepage Sram Level Ultimate. Guide sind für meine Zwecke passender, korrekt?
Die Geometrie scheint sich seit 2018 nicht gross verändert zu haben. Lockout scheint vorhanden.
Der Preis ist bei CHF 5200.- angesetzt. Der Neupreis ist glaub >10'000.-. Ist 5200.- zu viel für ein 2018er-Modell? Der Zustand sieht auf dem Foto gut aus.
Das sieht irgendwie interessant aus finde ich: leicht, 120/100mm Federweg, hochwertige Komponenten, passende Bremsen, 3 Flaschenhalter und recht grosses Rahmendreieck, schöner Paintjob (ok, Kashima bräuchte ich eigentlich nicht wirklich...). Einzig die maximale Reifenbreite von 2.35 dürfte ein bisschen üppiger sein.
Eure Meinung?
Was heißt zu viel....?

Wenn ich das richtig gesehen habe dann hat der Besitzer das Rad komplett umgebaut.
Da wäre vielleicht gut zu wissen wie alt die ganzen Teile sind und ob irgendwas ein Service braucht.
Wenn es in der Nähe ist, dann würde ich mal schauen ob es möglich ist das Rad live zu sehen.

Sollten die Teile so gut wie neu sein.... Verhandeln
Eine 4 sollte davor stehen.
Bike Markt ist verrückt, muss man auch bedenken..
 
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Dehemm
In der Stadt unten verkauft jemand sein Rocky Mountain Element. Das ist das Rocky Mountain Element Cadrbon 99 von 2018, korrekt?
Anhang anzeigen 1206542

Grösse ist XL, würde also passen. Gemäss Beschreibung sind Sram Guide Bremsen verbaut. Original wären es gemäss Homepage Sram Level Ultimate. Guide sind für meine Zwecke passender, korrekt?
Die Geometrie scheint sich seit 2018 nicht gross verändert zu haben. Lockout scheint vorhanden.
Der Preis ist bei CHF 5200.- angesetzt. Der Neupreis ist glaub >10'000.-. Ist 5200.- zu viel für ein 2018er-Modell? Der Zustand sieht auf dem Foto gut aus.
Das sieht irgendwie interessant aus finde ich: leicht, 120/100mm Federweg, hochwertige Komponenten, passende Bremsen, 3 Flaschenhalter und recht grosses Rahmendreieck, schöner Paintjob (ok, Kashima bräuchte ich eigentlich nicht wirklich...). Einzig die maximale Reifenbreite von 2.35 dürfte ein bisschen üppiger sein.
Eure Meinung?
Entscheidend ist, wie der Voreigentümer mit dem Bike umgegangen ist (Stürze, Laufleistung usw.). In Deutschland werden immer wieder "Blender" verkauft. D.h. stark beanspruchte Bikes, die mit hochwertigen (gebrauchten) Komponenten gepimpt werden.
Du musst zudem schauen, ob Dir die Geometrie passt. Fühlst Du Dich wohl beim Fahren. Das Setup sieht "auf den ersten Blick" relativ aggressiv von der Sitzposition her aus.
Hast Du Dir mal das neue Ibis Ripley in der Aluversion angesehen? Das ist vom Preis-/Leistungsverhältnis interessant und tickt alle Deine Boxen. Das Ripley wurde auch in Bikepacking.com mehrfach erwähnt als klasse Bike zum Bikepacking.
 
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In der Stadt unten verkauft jemand sein Rocky Mountain Element. Das ist das Rocky Mountain Element Carbon 99 von 2018, korrekt?
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Grösse ist XL, würde also passen. Gemäss Beschreibung sind Sram Guide Bremsen verbaut. Original wären es gemäss Homepage Sram Level Ultimate. Guide sind für meine Zwecke passender, korrekt?
Die Geometrie scheint sich seit 2018 nicht gross verändert zu haben. Lockout scheint vorhanden.
Der Preis ist bei CHF 5200.- angesetzt. Der Neupreis ist glaub >10'000.-. Ist 5200.- zu viel für ein 2018er-Modell? Der Zustand sieht auf dem Foto gut aus.
Das sieht irgendwie interessant aus finde ich: leicht, 120/100mm Federweg, hochwertige Komponenten, passende Bremsen, 3 Flaschenhalter und recht grosses Rahmendreieck, schöner Paintjob (ok, Kashima bräuchte ich eigentlich nicht wirklich...). Einzig die maximale Reifenbreite von 2.35 dürfte ein bisschen üppiger sein.
Eure Meinung?
Ich würde eher sowas kaufen : https://www.cube.eu/it/2021/bikes/m...0/cube-stereo-150-c68-tm-29-flashgreynorange/
Erst einmal ist es neu, dann gefallen mir Magura MT7 besser als SRAM Bremsen und ich komme mit meinem Cube Stereo All Mountain mit 2015er Vollcarbonrahmen und 13 Kilo Gewicht überall hoch und runter. Es ist einfach extrem bequem und die (selbst aufgebaut, von mir montierten) MT5 Bremsen sind erste Sahne. Die Geometrie ist extrem ausgewogen, für hoch und runter. Früher (2015) hieß die Gattung "All Mountain", heute nennt man das gleiche "Enduro", wobei man mit den Enduro Bikes bergab etwas mehr rasen kann, dank flacherem Lenkwinkel. Mein Stereo All Mountain hat 68°, die neuen um die 66.
 

olev

weon
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Mir wäre das zu sehr oldschool Cross Country: Eher knappe Reifenfreiheit, zu steiler Lenkwinkel, magerer Federweg (wobei das letzte nicht das Killerkriterium ist).

Das von @Zucchi genannte Cube Stereo ist dann wahrscheinlich in die andere Richtung zu viel. Und: Ich kann mich täuschen, aber mit 5000 Franken steht dir die Welt offen (falls sie liefern kann).

Bezüglich Bandbreite: 1*12 passt für alles (1*11 mit 10/11-42 ist knapp)
 
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Dehemm
@drWalliser Schau Dir mal das Ibis Ripley an (in der Alu Version sehr gutes Preis- / Leistungsverhältnis)
Ibis-Ripley-Review_20.jpg
 

peterbe

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Ich finde, mit dem Rocky fährst du gut. Die neue Geometrie (ich fahr das alte Element) ist abfahrtslastiger, aber immer noch gut heran und Tour fahrbar. Der Federweg ist nicht Enduro, aber auch im Hochgebirge ok. Für Bikepacking hast du genug Reserven, das Rad kann genausoviel packen wie das Ibis. Ich würde es kaufen. Kürzerer Vorbau und breiter Lenker mit ordentlich Rise, das sollte es für dich auch grössentechnisch passen. Du hast geschrieben, dass du nicht springen willst und hardcore auch nicht, dann passt es umso mehr.
 

LeSaviesan

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Grazie tanto für eure Meinungen - sehr hilfreich!
Ja, die Geo scheint recht aggro... Aber vielleicht mag ich das ja? Nach diesem langen Winter mit viel schlechtem Wetter und entsprechend wenig Fahren bin ich ziemlich geladen, aggro würde entsprechend momentan passen.
Das Ripley habe ich mir angeschaut. Es hat aber leider keinen Ibis-Händler in der Nähe. Und zudem sieht es für mich ein bisschen aus, als würde man darauf sitzen wie ein Legomännchen auf einem Legovelo sitzt. Oder anders gesagt: klar ist das cool wenn das Sitzrohr steil und das Lenkwinkel flach ist. Aber gibt das dann nicht ein Gequetsche beim Oberkörper? Da sitzt man überspitzt gesagt fast wie auf einem Hollandrad, oder nicht?
Gleiche Konklusion wie immer: ich muss den Plunder mal fahren (aber bei der Saukälte...).
 
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Gleiche Konklusion wie immer: ich muss den xxx mal fahren ... .
Ja, nur Du weißt / kannst feststellen, ob es Dir zusagt :) .
Steigst Du (jetzt) jedoch auf ein Fully, wo Du bisher vornehmlich "Gravel" gefahren bist, ist für Dich jedes Rad komfortabel - die Unterschiede ob abfahrtslastig oder XC, rennorientiert oder verspielt, kannst Du dann auch erst im Vergleich ;) feststellen. Und dafür wiederum braucht es mehr als jeweils "eine Runde ums Haus".
Also wird Dir nicht viel übrigbleiben, als auf die Beratung durch andere :D und Deinen ersten Eindruck :daumen:zu vertrauen. Nach einer Saison damit weißt Du dann mehr ...
 

Colt__Seavers

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wenn du wirklich was für bikepacking suchst und es unbedingt ein MTB sein soll, dann such dir eins wo es passende Taschen und ein Bikepacking-Konzept für gibt, bzw. überlege dir eines.
Für deine Ansprüche ist ein Fully mit >=120mm Federweg schon etwas zu grob. Damit wirst du auf langen Asphaltwegen keinen Spaß haben.
Das Cutthroat is doch eigentlich DAS bike was du brauchst. Vielleicht noch ne Lauf fork oder gedämpfter Vorbau und Sattelstütze.
 

LeSaviesan

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Ciao,
Nach der Frühling-Sommer-Herbst-Pause fahre ich hier mal weiter :) Was in den letzten Monaten geschah:
  • Das Cutthroat hat mir sehr schöne Erlebnisse beschert, aber in den Bergen haben sich seine Limiten klar gezeigt: Dropbar ist ist einfach wesentlich unsicherer als Flat, vor allem wenn man müde ist. Und bei ein paar Abfahrten (z.B. Parpaillon) kam ich total zerschlagen unten an.
  • In den Familienferien habe ich ein paar Tage ein Hardtail gemietet, Modell weiss ich nicht mehr. Auf Trails sicherer als ein Gravel, klarer Fall. Aber halt auf langen Touren auch weniger komfortabel - Dropbar ist bei langen Ausfahrten ein Riesenplus...
  • Letzte Woche konnte ich ein Stumpjumper (140/130) testen. Ich fand's Kacke: rauf total ineffizient, runter schwammig und wie in Watte eingepackt. Irgendwie hatte es für mich etwas von "by unfair means", da man sich gar nicht mit dem Weg auseinandersetzen muss. Fazit für mich: so viel Federweg muss für mich nicht sein. Und ausgesprochen hässlich fand ich es auch. Ich liebe schlichte Sachen, und da liegt mir dieses Hinterfederungsgedöns nicht...
  • Beim Händler bin ich rasch auf einem BMC Twostroke (Hardtail) ums Haus gefahren. Ich fand's von der Haltung her unbequem (irgendwie zu gebückt). Und die hintere Federung hat mir dann doch irgendwie gefehlt.
  • Auf einem Transition Spur bin ich auch noch ums Haus gekurvt. Ich fand's zwar auch ein bisschen stark gefedert, aber nach einem langen Tag bzw. in alpinem Gelände wäre ich wohl eher froh um diesen Komfort und um das Plus an Sicherheit. Jedenfalls konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen - cooles Teil!

Für mich läuft das auf Folgendes hinaus:
1) Ich suche ein Bike mit komfortabel Geometrie: ich will ja nicht schnell sein, sondern einfach stundenlang komfortabel sitzend in den Bergen rumcruisen. Daher: eher keine XC-Feile.
2) Ich will nicht allzu viel Federweg: erstens weil wegen der langen Anfahrt der Trailanteil auf meinen Touren doch nicht enorm ist, und zweitens weil ich es schon noch gerne habe, wenn ich den Untergrund spüre (ich finde das Trailfahren mit dem Cutthroat cool: da spürt man jeden Stein - sehr intensives, direktes und geiles Gefühl! Aber halt auch sehr ermüdend... Daher: gerne ein bisschen Federweg, aber nicht allzu viel, denn dann wird es mir zu "sedativ". In so krasses Gelände, wo viel Federweg nicht sedativ, sondern überlebenswichtig ist, will ich nicht).

Tönt das einigermassen schlüssig, oder bin ich auf dem Holzweg?


Was ich momentan im Auge habe:
  • Transition Spur: Scheint von den Anforderungen her zu passen und finde ich auch ästhetisch einigermassen ansprechend. Ich frage den Händler mal ob ich es ein bisschen länger ausfahren darf.
  • Scott Spark: kann ich wohl in den nächsten Wochen mal probefahren.
  • Ibis Ripley: für mich schwierig anzuschaffen...
  • Trek Fuel Ex: finde ich nicht schön.
  • Norco Optic: muss ich mal noch genauer anschauen
  • Simplon Cirex: Hat gemäss Bike-Stats eine ähnliche Geometrie wie das Spur und gefällt mir optisch gut. Aber trotz ähnlicher Geometrie wie das Spur wird es als XC beworben. Blöde Frage: wieso?
  • Und jetzt wird es irrational: bei Rocky Mountain habe ich das neue Element gesehen - und es war wie beim Cutthroat: Liebe auf den ersten Blick :love: Diese filigrane Schlichtheit :love: Un der gleiche Händler wie beim Cutthroat (in meiner alten Heimat :love:). Aber: 130/120 und eher XC-Geometrie. Also eher nicht das was ich suche... Oder ist das Teil auch bei tagelangen Fahrten komfortabel? Und kann man beim Fahren gemütlich die Aussicht geniessen? Bitte sagt ja :D
  • Weitere Ideen?
 
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olev

weon
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Kauf dir doch ein zweites Cutthroat, mach einen Flatbar dran und eine Federgabel rein :D

Bei den Fullies habe ich ehrlich gesagt nicht so den Überblick, da ich mir geschworen habe, dass es erst ein neues Fully gibt, wenn das alte 10'000km hat und wenn ich so weitermache wie die letzten drei Jahre, dauert das noch mindestens fünf Jahre. Und wenn ich nur ca. 500km pro Jahr mit dem Fully mache, kann ich mich auch fragen, ob ich das überhaupt brauche (hab gerade nachgeschaut: der aktuelle Stand dieses Jahr ist 387km :(, das gibt in diesem Leben wohl kein neues Fully mehr.)

ABER: Für etwas fährt man ja 1x die Woche mit der Jugend (mit dem Hardtail, sonst komm ich ihnen bergauf nicht hinterher) und der bestinformierte Jugendliche, den ich kenne, sagte mir: Transition Spur!
(Da frag ich mich: Vielleicht könnte ich mit einem Transition Spur Hardtail und Fully ersetzen :D )
 

McDreck

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Das Cutthroat hat mir sehr schöne Erlebnisse beschert, aber in den Bergen haben sich seine Limiten klar gezeigt: Dropbar ist ist einfach wesentlich unsicherer als Flat, vor allem wenn man müde ist. Und bei ein paar Abfahrten (z.B. Parpaillon) kam ich total zerschlagen unten an.
Hast Du schon mal Alt-Bars, also halt andere Lenkerformen, versucht?
 

daniel77

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Ich bin durch meinen 8jährigen Sohn im Frühjahr auf eher abfahrtslastiges biken gekommen. Ich habe mir ein leichtes Trailbike mit 140/130mm und 12.5kg aufgebaut. Ich habe explizit auf eine gute bergauf Performance geachtet, da ich meinen Sohn hier in Basel mttels Tow-Whee teilweise zu den Trails hochziehen muss. Da ich eigentlich aus der Marathon/Racer-Ecke komme war das für mich erstmal totales Neuland. Nach einer doch recht intensiven Saison mit einigen Bikeparks und alpinen Trails muss ich sagen, das es ein sehr guter Kompromiss aus effizient hoch und sicher/spassig bergab ist. Als Rahmen hab ich einen (altmodischen) Ghost SL AMR gewählt.
Grundsätzlich sehe ich bei dir einige Parallelen. Allerdings ist dein Heimrevier doch fahrtechnisch wesentlich anspruchsvoller. Ich würde an deiner Stelle mal ein modernes DownCountry-Bike, z.B. Trek TopFuel mit einem Trailbike, z.B. Rocky Mountain Instinct; Propain Hugene, vergleichen. Dann weisst du in welcher Nuance der Federweg angepasst werden muss ;)
 

Colt__Seavers

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Nach der Frühling-Sommer-Herbst-Pause fahre ich hier mal weiter :) Was in den letzten Monaten geschah:
  • Das Cutthroat hat mir sehr schöne Erlebnisse beschert, aber in den Bergen haben sich seine Limiten klar gezeigt: Dropbar ist ist einfach wesentlich unsicherer als Flat, vor allem wenn man müde ist. Und bei ein paar Abfahrten (z.B. Parpaillon) kam ich total zerschlagen unten an.
  • In den Familienferien habe ich ein paar Tage ein Hardtail gemietet, Modell weiss ich nicht mehr. Auf Trails sicherer als ein Gravel, klarer Fall. Aber halt auf langen Touren auch weniger komfortabel - Dropbar ist bei langen Ausfahrten ein Riesenplus...
  • Letzte Woche konnte ich ein Stumpjumper (140/130) testen. Ich fand's Kacke: rauf total ineffizient, runter schwammig und wie in Watte eingepackt. Irgendwie hatte es für mich etwas von "by unfair means", da man sich gar nicht mit dem Weg auseinandersetzen muss. Fazit für mich: so viel Federweg muss für mich nicht sein. Und ausgesprochen hässlich fand ich es auch. Ich liebe schlichte Sachen, und da liegt mir dieses Hinterfederungsgedöns nicht...
  • Beim Händler bin ich rasch auf einem BMC Twostroke (Hardtail) ums Haus gefahren. Ich fand's von der Haltung her unbequem (irgendwie zu gebückt). Und die hintere Federung hat mir dann doch irgendwie gefehlt.
  • Auf einem Transition Spur bin ich auch noch ums Haus gekurvt. Ich fand's zwar auch ein bisschen stark gefedert, aber nach einem langen Tag bzw. in alpinem Gelände wäre ich wohl eher froh um diesen Komfort und um das Plus an Sicherheit. Jedenfalls konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen - cooles Teil!

Für mich läuft das auf Folgendes hinaus:
1) Ich suche ein Bike mit komfortabel Geometrie: ich will ja nicht schnell sein, sondern einfach stundenlang komfortabel sitzend in den Bergen rumcruisen. Daher: eher keine XC-Feile.
2) Ich will nicht allzu viel Federweg: erstens weil wegen der langen Anfahrt der Trailanteil auf meinen Touren doch nicht enorm ist, und zweitens weil ich es schon noch gerne habe, wenn ich den Untergrund spüre (ich finde das Trailfahren mit dem Cutthroat cool: da spürt man jeden Stein - sehr intensives, direktes und geiles Gefühl! Aber halt auch sehr ermüdend... Daher: gerne ein bisschen Federweg, aber nicht allzu viel, denn dann wird es mir zu "sedativ". In so krasses Gelände, wo viel Federweg nicht sedativ, sondern überlebenswichtig ist, will ich nicht).

Tönt das einigermassen schlüssig, oder bin ich auf dem Holzweg?


Was ich momentan im Auge habe:
  • Transition Spur: Scheint von den Anforderungen her zu passen und finde ich auch ästhetisch einigermassen ansprechend. Ich frage den Händler mal ob ich es ein bisschen länger ausfahren darf.
  • Scott Spark: kann ich wohl in den nächsten Wochen mal probefahren.
  • Ibis Ripley: für mich schwierig anzuschaffen...
  • Trek Fuel Ex: finde ich nicht schön.
  • Norco Optic: muss ich mal noch genauer anschauen
  • Simplon Cirex: Hat gemäss Bike-Stats eine ähnliche Geometrie wie das Spur und gefällt mir optisch gut. Aber trotz ähnlicher Geometrie wie das Spur wird es als XC beworben. Blöde Frage: wieso?
  • Und jetzt wird es irrational: bei Rocky Mountain habe ich das neue Element gesehen - und es war wie beim Cutthroat: Liebe auf den ersten Blick :love: Diese filigrane Schlichtheit :love: Un der gleiche Händler wie beim Cutthroat (in meiner alten Heimat :love:). Aber: 130/120 und eher XC-Geometrie. Also eher nicht das was ich suche... Oder ist das Teil auch bei tagelangen Fahrten komfortabel? Und kann man beim Fahren gemütlich die Aussicht geniessen? Bitte sagt ja :D
  • Weitere Ideen?
was spricht gegen ein Cannondale Top Stone Lefty? breiten Lenker dran für mehr Kontrolle in den Trails. Hinterbau hat ordentlich Komfort und die Lefty Ocho sowieso.
 

s37

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Ich werfe mal noch ein Müsing Petrol 2C in den Raum...120mm vorne, 110mm hinten (sehr straff und effektiv)...fahre jetzt eins seit 1,5 Jahren und bin super happy damit...lässt sich auch komplett individuell konfigurieren, sofern die Teileverfügbarkeit es zulässt ;)
 
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Nach der Frühling-Sommer-Herbst-Pause fahre ich hier mal weiter :) Was in den letzten Monaten geschah:
  • Das Cutthroat hat mir sehr schöne Erlebnisse beschert, aber in den Bergen haben sich seine Limiten klar gezeigt: Dropbar ist ist einfach wesentlich unsicherer als Flat, vor allem wenn man müde ist. Und bei ein paar Abfahrten (z.B. Parpaillon) kam ich total zerschlagen unten an.
  • In den Familienferien habe ich ein paar Tage ein Hardtail gemietet, Modell weiss ich nicht mehr. Auf Trails sicherer als ein Gravel, klarer Fall. Aber halt auf langen Touren auch weniger komfortabel - Dropbar ist bei langen Ausfahrten ein Riesenplus...
  • Letzte Woche konnte ich ein Stumpjumper (140/130) testen. Ich fand's Kacke: rauf total ineffizient, runter schwammig und wie in Watte eingepackt. Irgendwie hatte es für mich etwas von "by unfair means", da man sich gar nicht mit dem Weg auseinandersetzen muss. Fazit für mich: so viel Federweg muss für mich nicht sein. Und ausgesprochen hässlich fand ich es auch. Ich liebe schlichte Sachen, und da liegt mir dieses Hinterfederungsgedöns nicht...
  • Beim Händler bin ich rasch auf einem BMC Twostroke (Hardtail) ums Haus gefahren. Ich fand's von der Haltung her unbequem (irgendwie zu gebückt). Und die hintere Federung hat mir dann doch irgendwie gefehlt.
  • Auf einem Transition Spur bin ich auch noch ums Haus gekurvt. Ich fand's zwar auch ein bisschen stark gefedert, aber nach einem langen Tag bzw. in alpinem Gelände wäre ich wohl eher froh um diesen Komfort und um das Plus an Sicherheit. Jedenfalls konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen - cooles Teil!

Für mich läuft das auf Folgendes hinaus:
1) Ich suche ein Bike mit komfortabel Geometrie: ich will ja nicht schnell sein, sondern einfach stundenlang komfortabel sitzend in den Bergen rumcruisen. Daher: eher keine XC-Feile.
2) Ich will nicht allzu viel Federweg: erstens weil wegen der langen Anfahrt der Trailanteil auf meinen Touren doch nicht enorm ist, und zweitens weil ich es schon noch gerne habe, wenn ich den Untergrund spüre (ich finde das Trailfahren mit dem Cutthroat cool: da spürt man jeden Stein - sehr intensives, direktes und geiles Gefühl! Aber halt auch sehr ermüdend... Daher: gerne ein bisschen Federweg, aber nicht allzu viel, denn dann wird es mir zu "sedativ". In so krasses Gelände, wo viel Federweg nicht sedativ, sondern überlebenswichtig ist, will ich nicht).

Tönt das einigermassen schlüssig, oder bin ich auf dem Holzweg?


Was ich momentan im Auge habe:
  • Transition Spur: Scheint von den Anforderungen her zu passen und finde ich auch ästhetisch einigermassen ansprechend. Ich frage den Händler mal ob ich es ein bisschen länger ausfahren darf.
  • Scott Spark: kann ich wohl in den nächsten Wochen mal probefahren.
  • Ibis Ripley: für mich schwierig anzuschaffen...
  • Trek Fuel Ex: finde ich nicht schön.
  • Norco Optic: muss ich mal noch genauer anschauen
  • Simplon Cirex: Hat gemäss Bike-Stats eine ähnliche Geometrie wie das Spur und gefällt mir optisch gut. Aber trotz ähnlicher Geometrie wie das Spur wird es als XC beworben. Blöde Frage: wieso?
  • Und jetzt wird es irrational: bei Rocky Mountain habe ich das neue Element gesehen - und es war wie beim Cutthroat: Liebe auf den ersten Blick :love: Diese filigrane Schlichtheit :love: Un der gleiche Händler wie beim Cutthroat (in meiner alten Heimat :love:). Aber: 130/120 und eher XC-Geometrie. Also eher nicht das was ich suche... Oder ist das Teil auch bei tagelangen Fahrten komfortabel? Und kann man beim Fahren gemütlich die Aussicht geniessen? Bitte sagt ja :D
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Ich gehöre zur seltenen Spezies, die gerne bergauf fährt. Wegen der tollen bergauf Performance habe ich mich für das Ripley V4 (Carbon) entschieden. Da ich schon ein paar Rad Tage fahre und auf vielen unterschiedlichen Bikes unterwegs bin, will ich meine Erfahrungen mit Dir teilen.

Zur modernen Geometrie habe ich folgende Erfahrungen gemacht. Ich sitze relativ aufrecht auf dem Bike und mehr "im Bike" als auf meinen früheren Bikes. Zwei unmittelbar spürbare Vorteile sind die Kletterfähigkeit und die Sicherheit bei der Abfahrt. Bergauf ist das Treten sehr angenehm und effizient. Bergab sitze bzw. stehe ich zentraler und durch den längeren Radstand habe ich mehr Kontrolle und Sicherheit.

Leider gibt es eine Schattenseite. Durch die zentrale Sitzposition lastet mehr Gewicht und damit Druck auf den Händen und Handgelenken. Wenn ich längere Strecken insbesondere im Flachen fahre spüre ich dies deutlich und habe mit einschlafenden Händen zu kämpfen.

Insgesamt empfinde ich drop bars als angenehmer auf langen Fahrten als Mountainbike Lenker durch die unterschiedlichen Griffmöglichkeiten. Für lange Touren mit dem MTB tendiere ich deshalb zu weiteren Griffoptionen wie Lenkerendbars, "inbars" oder auch andere Speziallösungen. Auch beim Lenker musste ich mehr experimentieren als üblicherweise. Bei den Griffen bin ich bei ESI gelandet.

Als weiteres Bike könntest Du das Pivot 429 ins Auge fassen. Für mich ist der "Super Boost" Standard allerdings ein Nachteil.

Zum Ripley gibt es mehrere interessante Tests und zwar z.B. hier.

Da mehrfach das Transition Spur genannt wurde hier noch ein Vergleich zum Ripley und dem Tallboy.

Für mich ist diese Klasse (Spur, Ripley, Tallboy) der Bikes mein "Schweizer Taschenmesser", da ich damit praktisch alles fahren kann (außer Bike Parks - mache ich aber eh nicht). Das Ripley ist das Bike zu dem ich am häufigsten greife, wenn ich MTB fahre. Und es zaubert mir jedes Mal ein Lächeln in mein Gesicht.
 
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