Bike-Tech Achsspanner? Oder wozu sind die gut?

Ganimed!

"TheAmericanBikeDriver"
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Hi Leute

Hab mal ne kurze Frage.

Wozu dienen diese Bike-Tech Teile hier? Sind das Achsspannschrauben für Nabenachsen mit M6 Innengewinde? Sie sind von Bike-Tech und ich hab ein goldenes und ein dunkles Set seit etwa 1992 als ich mit dem biken anfing. Hab sie aber eigentlich immer nur zur Brakeboostermontage verwendet (vor den Booster). Aber ich glaube ihr eigentlicher Zweck war zur Laufradbefestigung, oder? Kennt die Dinger jemand?

DSC00908.JPG

Ist das so angedacht?

DSC00909.JPG


Ich frage lieber, bevor ich mich hier in Lebensgefahr begebe, weil ich damit meine Laufräder montiere.

PS: Ich seh gerade auf dem unteren Foto zum ersten mal dass da SAPIM "SAP" Speichen an dem LRS verbaut sind. Dachte als ich die LR bekommen hatte, es wären No-Name Speichen, weil ich nur auf die Speichenköpfte geachtet hatte :D

http://www.mrrabbit.net/docs/spokeheads/main.html

sapim_shank_photo.jpg




Gruß,

Olli
 

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Stahlpabst

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Anfang der 90er haben einige Leute in meinem Bekanntenkreis M6 Gewinde in die Achse (die ja ein 5mm Loch hat) geschnitten und so etwas ähnliches montiert.
Damit verliert aber die Stabilität der Befestigung immens. Es gab damals einige heftige Unfälle damit, weil die Achse ja nicht vorgespannt sondern auseinander gezogen wird.
Aber das ist nur meine Erfahrung.

LG
Robert
 

Ganimed!

"TheAmericanBikeDriver"
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Cool :dope:

Gefällt mir:)
Aber welche Naben haben denn so ein Innengewinde?o_O

LG
Andre
Find die Teile auch cool. Hab sie immer nur genommen, um meine Brakebooster damit zu befestigen, dabei schauen die richtig gut als Nabenspanner aus. Hab hier in der XTR M900 ne SRP Titan-Achse drin. Die ist mit Gewinde ausgestattet. Ich glaube die TEC Poggipolini Titanachsen sind auch mit Innengewinde. Aber auch die alten Pulstar Naben und Bullseyes hatten glaub ich solche Innengewinde. Hab hier ne Pulstar für Prostop Scheibenbremse die auch so ein Innengewinde hat.

DSC00913.JPG

Gruß,

Olli
 

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Stahlpabst

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Ist das Gewinde nur in den Endstücken der Nabe, dann gibt es gar keine Verbindung zwischen den beiden Befestigungen..........OMG
 

Ganimed!

"TheAmericanBikeDriver"
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Anfang der 90er haben einige Leute in meinem Bekanntenkreis M6 Gewinde in die Achse (die ja ein 5mm Loch hat) geschnitten und so etwas ähnliches montiert.
Damit verliert aber die Stabilität der Befestigung immens. Es gab damals einige heftige Unfälle damit, weil die Achse ja nicht vorgespannt sondern auseinander gezogen wird.
Aber das ist nur meine Erfahrung.

LG
Robert
Stimmt schon, hier wird die Achse von rechts und links durch die Schrauben auseinander gezogen. Ob das instabiler ist für den Nabensitz in Gabel und Hinterbau weiß ich nicht. Aber ich denke, wenn man die Schrauben in den Achsen nicht übermäßig stark anknallt, sollte da nichts passieren bzw. kein übermäßiger Zug auf die Achse enstehen, der sie reißen lässt.

Ich fahre sie mal und überprüfe dann mit einem Inbus, ob die Schrauben ihren Sitz verändern oder sich gelockert haben. Beim geringsten Anzeichen, dass dort Bewegung stattfindet, werde ich sie wieder entfernen.

Gruß,
 

Stahlpabst

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Hohlachsen sind, wenn sie vorgespannt werden, wesentlich stabiler als jede Vollachse.
Der Grund Gedanke bei hohlachsen im Mountain Bike bereich war in erster Linie Stabilität.
Ich habe mal gelesen dass ende der 80er jahre bei mehreren Bergrennen viele der Vollachsen gebrochen sind.
Bei den hohlachsen war das nicht der Fall da sie vorgespannt werden.
Ich würde sagen dass die Konstruktion mit dem Gewinde in der Achse nicht gut ist da keine Vorspannung auf die Achse gegeben werden kann.

Aus:http://www.smolik-velotech.de/technik/08naben.htm

Laufradbefestigung

Vorsicht auch bei der "Leichtbefestigung" der Laufräder mit Inbusschrauben. Das sollten sich einzig und allein leichtgewichtige Velo-Freunde "gönnen", denn ohne Vorspannung hält die hohlgebohrte Achse logischerweise noch weniger als eine Vollachse. Ferner: Durch die Konterung wird der Achsbereich unter der Kontermutter auf Zug belastet. Endet genau an diesem Punkt die ebenfalls Zugkräfte iniziierende Befestigungsschraube und gesellt sich dort noch die durch Fahrbahnstöße ausgelöste Biegebelastung hinzu, riecht es förmlich nach einem Achsbruch. Wer dennoch nicht von dieser Form der Laufradfixierung abzubringen ist, sollte wenigstens längere Schrauben verwenden. Sie sollen zumindest 15 mm über den Konterbereich hinaus in Richtung Achsmitte reichen.



Ich hoffe dir geholfen zu haben.

LG
Robert.
 
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Ganimed!

"TheAmericanBikeDriver"
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Danke euch :daumen:

Ich hab sie wieder entfernt. Will nicht wegen 20 Gramm Gewichtsersparnis einen schweren Sturz riskieren. Werde diese Hub-Drops wieder zur Brakebooster-Montage verwenden. Die Sache mit der Achsvorspannung und dass das mehr Stabilität bringt als bei einer Zugbelasteten Achse hatte ich zu Anfang gar nicht bedacht. Aber es leuchtet ein. Noch zudem steht in der Beschreibung der Bike-Tech Hub Drops, dass man sie NUR bei Stahlachsen verwenden soll. Ich habe allerdings Titanachsen in Vorder und Hinterrad. Bei Titanium ist die Zugbelastung um gut 30% höher als bei Stahl soweit ich weiß. Also ein weiterer Grund lieber auf die Hub Drops zu verzichten.

Hab meine Fast Feather Schnellspanner wieder montiert. :bier:

Gruß,

Olli
 
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