Biken im Deister [Teil 4]

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Die Studien sind so neutral, wie die Frage, die untersucht wird, gestellt wird.
Jain, meine Freundin behandelt das Thema ziemlich erfolgreich. Philosophie und so. Ein Seriöses Forschungsinstitut hat die Intention möglichst Neutral ran zu gehen. Genau da liegt aber der Knackpunkt. Jeder Wissenschaftler hat ja den Codex neutral zu sein aber leider ist auch jeder Wissenschaftler nur ein Mensch. Gerade im Gesundheitswesen kann ich zumindest sagen das es dort Institute gibt die das entsprechend behandeln.
 

jammerlappen

human Ford killah & Panoramadabbler
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Jain, meine Freundin behandelt das Thema ziemlich erfolgreich. Philosophie und so. Ein Seriöses Forschungsinstitut hat die Intention möglichst Neutral ran zu gehen. Genau da liegt aber der Knackpunkt. Jeder Wissenschaftler hat ja den Codex neutral zu sein aber leider ist auch jeder Wissenschaftler nur ein Mensch. Gerade im Gesundheitswesen kann ich zumindest sagen das es dort Institute gibt die das entsprechend behandeln.
 
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Wie gesagt ich kann nur für Medizinehtik sprechen. Für die anderen Themen wo es um viel Lobby geht kommt das durchaus vor und ist leider auch kein Geheimnis.


Gerade mal rüber geflogen. Die Forschung wird gezielt gestört durch anzweifeln usw. Die Forscher selbst haben aber wie gesagt die Intention möglichst Objektiv und frei von Emotionen abzuliefern
 

jammerlappen

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Wie gesagt ich kann nur für Medizinehtik sprechen. Für die anderen Themen wo es um viel Lobby geht kommt das durchaus vor und ist leider auch kein Geheimnis.


Gerade mal rüber geflogen. Die Forschung wird gezielt gestört durch anzweifeln usw. Die Forscher selbst haben aber wie gesagt die Intention möglichst Objektiv und frei von Emotionen abzuliefern
Guck es dir an, verkleinert den Interpretationsspielraum erheblich...
 

demlak

meckerziege
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Die Sitzung ist übrigens öffentlich. Und es gibt eine "Fragen von Einwohnerinnen und Einwohnern"-Runde.

Man könnte z.B. Fragen:
Die Aussage, dass im Deister Zitat: "mehrere Hundert illegale Wege, Pfade und Trails" angelegt wurden - also damit zusätzlich zum schon vorhandenen Wegenetz existieren sollen - dient als Begründung neben den bereits vorhandenen Studien zum Thema "Mountainbiken in Wäldern" eine weitere Studie für 150.000 Euro zu finanzieren. Bei solch einer Belastung für die Steuerzahler, stellt sich die Frage, auf welcher Informationsquelle diese harsche Aussage stammt und wie parteiisch diese Informationsquelle einzuordnen ist? Die Zitat "Navigationssysteme" (vermutl. sind hier einschlägige Apps und Internetseiten gemeint) die uns Mountainbikern bekannt sind, geben solche überbordenden Zahlen nicht her, nachdem man die Hunderten Rennradstrecken des legalen Wegenetze aus der Zahl der angezeigten Strecken rausrechnet.
 
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roudy_da_tree

sucht_nach_wald
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Wäre vielleicht nicht schlecht wenn jemand vom Verein sich das vor Ort anhört....?
Wenig hilfreich - meine ich. Es wird ja nur beschlossen, den Antrag 150.000,-€ für 4 Jahre bereit zu stellen zur Regionsversammlung zuzulassen.
Dort werden dann zwischen 80 und 120 solcher Anträge abgestimmt.
Eine Debatte erwarte ich dort nicht.
 

roudy_da_tree

sucht_nach_wald
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Was allgemeines zu den Sitzungen der Region Hannover
Ich habe mal nachgefragt:

Die Sitzungen sind öffentlich
Termine und Themen stehen auf der HP
Eine Anmeldung bei "Sitzungsbetreuer" (unter 0511-616-0 erfragen) ist gewünscht
Dann im Gebäude Corona-konform mit sicherem Sitzplatz (AHA Regeln, Desinfektion etc)
 

hw_doc

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Gestern war ein Artikel in der Gratispresse - sogar mit Kommentar von Mirko Haendel von den deisterfreunden:
IMG_20210314_0944166.jpg


Auf den eigentlichen Zustand vom Wald (im ökologischen Sinn) wird aber eher nicht eingegangen.
Ich hätte gerne noch erfahren, in welchem Kontext das zu meinem Eindruck und dem Opener-Artikel zu diesem Faden steht:

 
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Dann hätte man vielleicht eingestehen müssen, daß das Mountainbiken überhaupt kein Problem für die Natur ist. So wie vor ein paar Jahren in der Untersuchung durch die Region Hannover festgestellt wurde.
Aber mit so einem negativen Ergebnis, aus Forst- und Jägersicht, kann diese Lobby natürlich schlecht leben. Da hackt man lieber auf gewohnten Feindbildern rum,statt Fehler aus der Vergangenheit und Gegenwart einzugestehen.
Die Zukunft sieht wohl nicht besser aus, wenn man weiter krampfhaft versucht, mit dem Wald Geld zu verdienen.
Diese Art der Ausnutzung von Bürgern und der Natur lässt sich auch beliebig auf andere Themen übertragen. Gesundheit, Energie, Wasser... Privatisierung lässt grüßen.;)
Das eigentlich Bedenkliche daran ist, dass die Politik mittlerweile gefühlt nur noch für Lobbyisten arbeitet und nicht mehr für den Bürger. Von einigen positiven Beispielen mal abgesehen, die sich aber sehr in Grenzen halten.
 

Asphaltsurfer

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Dann hätte man vielleicht eingestehen müssen, daß das Mountainbiken überhaupt kein Problem für die Natur ist. So wie vor ein paar Jahren in der Untersuchung durch die Region Hannover festgestellt wurde.
Aber mit so einem negativen Ergebnis, aus Forst- und Jägersicht, kann diese Lobby natürlich schlecht leben. Da hackt man lieber auf gewohnten Feindbildern rum,statt Fehler aus der Vergangenheit und Gegenwart einzugestehen.
Die Zukunft sieht wohl nicht besser aus, wenn man weiter krampfhaft versucht, mit dem Wald Geld zu verdienen.
Diese Art der Ausnutzung von Bürgern und der Natur lässt sich auch beliebig auf andere Themen übertragen. Gesundheit, Energie, Wasser... Privatisierung lässt grüßen.;)
Das eigentlich Bedenkliche daran ist, dass die Politik mittlerweile gefühlt nur noch für Lobbyisten arbeitet und nicht mehr für den Bürger. Von einigen positiven Beispielen mal abgesehen, die sich aber sehr in Grenzen halten.
Ich sehe keinen Widerspruch in der forstwirtschaftlichen Nutzung des Waldes und unserem Sport!
Wir fahren die Setzlinge nicht platt, dann muss sich keiner Sorgen um die Bäume machen. Alle anderen Argumente mögen in Einzelfällen relevant sein (Steiler Hang, besondere Böden oä), aber in der Masse eher in die Rubrik fallen: ich möchte alleine bestimmen dürfen. Wenn ich lese, dass es nur mit Kompromissen gehe, ist das schon ein ziemlich weitgehendes Entgegenkommen der MTB-Lobby, wie ich finde.
 

hw_doc

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Ich sehe auch nicht, wo da ein Trail wehtun oder den Wald bzw. Förster vom Wiederaufforsten abhalten sollte. Für die Schäden kann "der Biker" sicherlich nichts bzw. nur in verschwindend geringen Fällen. Eigentlich sollte da nur die Haftungsfrage Thema sein - aber auch dazu gibt es ja Lösungsansätze.
 
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