Bikepacking - Der günstige Einstieg

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Bikepacking muss nicht teuer sein! Der Faden für Einsteiger
Aus vielen Kommentaren habe ich rausgehört:
  • Ich würde ja gerne mal eine Übernachtung draußen mit dem Rad machen, aber die Ausrüstung ist so teuer
  • Die Taschen sind viel zu teuer
  • Wieso kostet dieser Titantopf denn 60€
  • Ein Zelt für 400€? Da ist doch kaum Stoff vernäht
  • usw usw
Ich würde hier gerne mal einen Faden startet, der allen potentiellen Einsteigern zeigen soll, dass Bikepacking mit etwas Improvisationstalent und offenen Augen kein teures Hobby sein muss!

Natürlich verschieben sich später die Ansprüche. Dies kennt ihr Fahrradliebhaber ja auch. Günstig starten, nach und nach aufrüsten. Ich würde euch nur einmal bitten, eure Lösungen für die Herausforderungen des Bikepackings darzustellen, die leicht und günstig sind. Einiges wurde ja schon in diversen Themen genannt aber ich würde mich freuen wenn ihr euch die Mühe macht, das hier noch einmal zu wiederholen.

Dazu sind Preise und Gewichte immer interessant (Super Schnäppchen vom Flohmarkt sind auch spannend, helfen jedoch nicht immer).

Letztlich würde ich mich freuen, wenn hier viele Produkte kommen, aus denen man sich eine vernünftige Ausrüstung zusammensuchen kann, ohne mehrere hundert Euro auszugeben und nicht zu dem 3 Kilo - 2 Personenzelt greifen muss auch wenn es günstig ist.
Muss es die Revelate Designs Sweet Roll sein oder tut es auch der 15€ Packsack von Alpkit?
Mir ist auch klar, dass günstig immer relativ ist. Denkt vielleicht zurück an euer Budget, als ihr Schüler, Azubis oder Studenten wart.

Schön wären auch Erfahrungsberichte aus eigener Hand.
Sehr schön wären Fotos dazu ;).
 
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Meine Anfänge letztes Jahr waren auch die günstig Variante

2014-07-04_08-45-40_210.jpg


die Ortlieb Satteltasche hab ich Neu für`n paar € in der Bucht geschossen. Die zwei Deuter Täschchen (Rahmen und Tanktop) kosten net viel. Dazu noch nen Mc Kinley Schlafsack, Billig und Leicht, dafür net Warm :D, und nen Esbit Spiritus Kocherset für irgendwas in die 30 Euronen. Das Schlafzimmer vorn am Lenker is mit zwei Spanngurten in nem 08/15 Packsack festgetütelt, im Satteltäschchen is die Küche. Übernachtet wurde ohne Zelt und Tarp.
Nach einigen Touren.

Fazit Saugei....also was passiert.

2015-08-20_18-53-31_798.jpg

Nach ein paar wohlüberlegte Investitionen sieht es so aus.

Nur Schlafsack, Isomatte wird demnächst noch geordert.
Der Spirituskocher wurde durch Titangaskocherchen ersetzt, die Taschen durch Revelate und KTM. Ein Zelt mit knapp einem Kilo macht auch unabhängig in der Schlafplatzwahl.

Nun bin ich regelmäßig in der Fränkischen Schweiz oder aufm Rennsteig unterwegs, und es gefällt immer besser. Die Tricks und Kniffe werden mehr, durch erfahrung oder dem Forum hier.

Also...das nehmen was man hat (oder günstig bekommt), und los gehts. Die ersten Touren sind bestimmt von wackelder Ausrüstung, Übergewicht und Kalten Nächten geprägt, aber die tollen Erlebnisse werden trotzdem Überwiegen. Und wenn nicht, dann nützt auch die beste Ausrüstung nix, dann is man kein Bikepacker.

In diesem Sinne

Kette Rechts und Vollgas :daumen:
 

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olev

weon
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Am günstigsten und leichtesten ist immer weglassen :teufel:

Wer unbedingt eine Plane mitnehmen will, dem sei sowas empfohlen:
lässt sich unterschiedlich aufspannen, ist ca. 700g schwer (also natürlich viel zu schwer, aber he, für den Preis!)





Einen Kocher kann man selber basteln. Denjenigen, die wie ich zu faul dazu sind, empfehle ich guten Gewissens den Trangia Mini. Ist auch zu schwer, aber kostet nicht viel und ein Windschutz ist auch schnell gebastelt.

Bei der Matte führt leider nichts an der Therm a'Rest Neoair XLite vorbei. Ausser man ist sich nicht zu schade, sowas mitzunehmen. Ist nur unwesentlich schwerer, aber wesentlich voluminöser.

Fehlt noch der Schlafsack. Da gilt leider auch: Leicht und kompakt = teuer. Allerdings reicht im Sommer ja meist ein dünner Kunstfaserlumpen, der leicht und günstig ist.

Dann bindet man sich den Schlafsack an den Lenker, packt den Rest in einen Rucksack und bindet die Riesenmatte an denselben und los geht's!
 
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Also zum Ausprobieren ist das doch alles kein Thema. Man fährt dafür ja nicht gleich durch Nordamerika, wo man mehrere Tage außerhalb der Zivilisation unterwegs ist. Größtes Problem ist sicherlich der Schlafsack, aber im Sommer reicht etwas leichtes. Auf ein Zelt o.ä. kann man dann auch verzichten. Ggf. sucht man sich vorher eine Schutzhütte in der man übernachten kann.
Einen 25-35 l Rucksack haben die meisten, da geht einiges rein. Dazu ggf. ein paar normale (kleinere) Taschen am Rad (Satteltasche, Rahmentasche, Oberrohrtasche), in die man Kleinzeugs packen kann, kosten nicht die Welt, hat man evtl. auch schon. Isomatte kann man z.B. an den Lenker binden, oder einen einfachen Packsack.
Auf Kocher usw. verzichte ich komplett, ich denke, einen Overnighter zum Ausprobieren überlebt man ohne warme Mahlzeit oder den Tee/Kaffee direkt nach dem Aufstehen.
Den ein oder anderen Ausrüstungsgegenstand (Schlafsack, Isomatte, Zelt) kann man sicht vielleicht von Bekannten leihen. Trekking ist ja auch kein so exotisches Hobby.

Wenn es einem gefällt, kann man nach und nach in die Ausrüstung investieren. Schlafsack, Isomatte, größere Taschen, um mehr Ausrüstung ans Rad zu bekommen. Statt einem Zelt ist ggf. auch ein Biwaksack eine Alternative.
 

tanztee

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Tolle Idee son Faden!
Hier mal ein Low-Budget-Klassiker:
http://www.ausgeruestet.com/2011/01/ultraleicht-trekking-ausrustung-unter.html

Eigene Erfahrungen:
-> Schlafsack (Schlafdecke) für 2,99 €!

Das geht natürlich nur mit selber Nähen. Material liefert der Möbelschwede mit der Schlafdecke MYSKGRÄS
die dann mit der Overlock, notfalls mit Zickzackstich zu einer Schlafdecke umgenäht wird.
Beispiele liefert die Suchmaschine, so etwa.
Bisher habe ich das nur auf dem Balkon ausprobiert, ganz klar nur für den Sommer geeignet (nachts über 10 Grad) und in diesem Falle dient es dem Prototyping für ein Exemplar aus feinerem Stöffchen.

Dosenkocher - ein weiterer Klassiker! Wenn man die Dose in der Mitte einsticht, reicht sogar eine aus!
Hier mit Bodenschutz aus einem Deckel vom Assietten-Essen, Windschutz ist Modellbau-Alu von Conrad für wenige Euronen.



Noch ein paar Ideen:
  • Handtuch: einfach mal im Drogeriediscounter deines Vertrauens die Putzabteilung frequentieren - das eine oder andere Microfaser - Putzwunder geht auch gut als kleines Reisehandtuch.
  • Trinksystem: da habe ich diese 2,5 l Trinkblase für 3,49 €, gleich zwei oder drei kaufen und gelegentlich austauschen ist immer noch billiger als das Markenzeug. Trinkschlauch gibts billig als "Dusch-Set" für die Platypussis, passt perfekt an den "Standard-Plasteflaschen-Verschluß". Aber Achtung!! Da geht nur pures Wasser, sonst Schimmel. Nur das Mundstück selber muss relativ teuer gekauft werden.
  • Löffel: da gibt es dieses komische Eis bei der "Goldenen Möve" - da hast Du deinen UL-Löffel
  • Es haben welche auch Bierdosen als Kochtopf/Becher benutzt, zum Beispiel die bei Karstadt erhältliche Tuborg-Dose mit 1l Volumen. Inwiefern die innere Beschichtung beim Wasserkochen ungesunde Bestandteile in das Wasser abgibt, bleibt natürlich offen.
  • Aufblasbare, preiswerte und dazu noch recht leichte Kinder-Isomatte ("Self inflating") nehmen und unter die Füße kommen Beutel, Rucksack etc. (die "echten" ULer haben da echt derbe Isomatten-Setups mit Torsolangen Isomatten)


    ride on
    tanztee

 
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sigggi

Ditfurter
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Statt einem Zelt ist ggf. auch ein Biwaksack eine Alternative.
Ich mache das zwar erst seit diesem Jahr. Doch bis jetzt komme ich mit der Biwaksackvariante bestens klar.
Als Schlafsack habe ich den Cumulus Lite Line 200
Matte die Thermarest Neoair Xlite
Biwaksack ist der Goretexbiwaksack von der Bundeswehr (als neu gekauft).
Dann noch ein DD-Tarp 3x3m.
Hab bis jetzt etwa 20 Übernachtungen mit dieser Kombination gemacht, auch im Regen.
Ich finde das Ganze sehr flexibel und hatte auch im Biwaksack bis jetzt keine Probleme mit Kondenswasser.

Die Isomatte rolle ich mit dem Biwaksack zusammen und schnalle mir das Genze vor das Steuerrohr.
Davor sitzt meine 13l Ortlieb Gepäckrolle die ich an einen, nach unten gedrehten, Spinaci Lenkeraufsatz geschnallt habe.
Am Sattelrohr hängt eine grosse Ortlieb Satteltasche.
 
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Es kann ganz hilfreich sein in Forenmarktplätzen wie z.B. im Ultraleicht-Trekking Forum nach guten gebrauchten Sachen zu schauen - etwas Geduld vorausgesetzt. Speziell für die essentiellen Dinge wie einen Daunenschlafsack und eine aufblasbare Isomatte. Mehr braucht es für den Anfang eigentlich auch nicht.

Mit einem überschaubaren Budget zu starten ist auch nicht ganz verkehrt, so konzentriert man sich aufs Wesentliche und kauft keine unnötigen Sachen.
 

kommski

Bergabschieber
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Letztes Jahr erste bikepacking Tour:


Kosten 10,00 € gebrauchtes Aldi Zelt

So sah es bei den Kollegen aus:


Aufbau:


Erste Entwicklung und neue Investitionen:


Aufbau:


Nach den kalten Erfahrungen vom letzten Jahr habe ich in eine Isomatte, Biwak (backup), Dackelgarage und Poncho investiert. Kostenpunkt ca. 200,00 €. Der miltec Poncho hat leider nicht lange standgehalten.
In dem Biwak war die Isomatte und der Schlafsack, diese habe ich direkt in die 1/2 Dackelgarage/Zeltplane samt Zubehör eingewickelt und mit Expandern am Lenker befestigt.

Aktueller Stand:




Investiert wurde dieses mal in einen besseren Daunen-Schlafsack Komfort 5° C und in einen Brooks Sattel. Kosten ca. 250,00 € Beides top!
 
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Hallo!

Ich habe in letzter Zeit auch damit begonnen mich mit dem Thema auseinanderzusetzen/einzulesen. Meine Frau und ich wollen einfach mal ein paar Touren mit ein, oder zwei Übernachtungen machen. Auf Campinglatz oder mal im Wald. Schlafen wollen wir im Zelt. Und weil wir nicht wissen ob das alles wirklich was für uns ist wollten wir natürlich auch nicht viel Geld ausgeben. Und beim Zelt bin ich dann bei Gelert gelandet:

Gelert Track1 (http://www.gelert.com/gelert-track-1-man-tent-783104?colcode=78310490)
28,80€: http://de.sportsdirect.com/gelert-track-1-man-tent-783104?colcode=78310490

Gelert Track 2 (http://www.gelert.com/gelert-track-2-tent-783105?colcode=78310590)
38,40€ http://de.sportsdirect.com/gelert-track-2-tent-783105?colcode=78310590

Das Track 2 habe ich bestellt. Mal schauen wann es ankommt.

Jetzt bin ich auf der Suche nach einem Schlafsack und einer passenden Isomatte. Und da komme ich derzeit zu dem Entschluss entweder Geld in die Hand nehmen zu müssen für einen leichten Schlafsack der warm ist (Cumulus Dynamic Zip 159€) oder einfach den 2KG Brocken irgendwie ans Bike zu binden. Mal schauen. Ich denke für die erste Tour versuche ich Variante zwei.

Und um die Sachen ans Bike zu bringen benötige ich Ideen für Befestigungsmaterial. Wie kiege ich so ne Rolle an den Lenker? Und welche günstigen Satelstangenträger gibt es? Oder doch ein "richtiger" Gepäckträger?
 
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Ja...
@Denyodp
Das ist nicht als Kritik an deinem Kauf gemeint!
Aber mit 2,4kg bist du einfach sehr weit vom ursprünglichen "Light/ Ultralight Gedanken entfernt ;)

Ich fahre zum Beispiel derzeit mit einem 600g Tarp unterwegs. Das ist mit Biwaksack von 300g schon einmal 1,5 Kilo unter deinem Zelt.
http://www.begadishop.de/catalog/product_info.php?cPath=460_488&products_id=6558

Schau mal was andere Bikepacker dabei haben.

Mein Krempel für den Sommer:


In der Mitte ist zum Beispiel mein Küche zu sehen.
Unter 200g und um die 25€.
Trangia Topf, Trangia Zange, Spork, Schwamm, Windschutz und Deckel aus Alufolie, Kocher aus einer Deodose, Spiritus in Caprisonne ;)
 
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2,4 Kg auf zwei Räder verteilt macht 1,2Kg ;)
Ich weiß aber was du meinst :) Mal schauen wie ich mit dem Zelt klar komme. Diese Hundehütten wie beispielsweise Track 1 empfinde ich einfach als viel zu klein. Da würde ich dann tatsächlich auch auf ne Baumarktplane als Tarp zurück greifen. Oder sowas ähnliches.
 
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Teilweise bleibt´s hier ja recht allgemein. Ich will das nicht kritisieren, habe aber eine Verständnisfrage:
Da wir einen allgemeinen Zugang zum Thema schon mal hier hatten, hatte ich diesen Thread als etwas mehr ins Detail gehend verstanden, also als einen Platz für konkrete Tipps zu Preisleistungstipps. Verstehe ich das falsch?
 
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tanztee

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hatte ich diesen Thread als etwas mehr ins Detail gehend verstanden

Dito!! Das nervt langsam, wie die Diskussionen hier total zerfransen und irgendwann geht es um Gott und die Welt :crash:

Deshalb mal weiter im Stoff:

Der tanztee lüftet ein Teil seines Pack-Geheimnisses - was ist in seinem Rucksack an bezahlbarer Ausrüstung drin?

Heute: Klamotten!
  • UL-Windjacke (ALDI), mit Packsack 103 g (gibts wh. im Frühjahr wieder)
  • lange Kunstfaser-Unterwäschen, dünnes glattes Material, komplett 355g (ALDI)
  • im Winter: dünne, lange Merinowoll-Unterwäsche, komplett 347g (ALDI)
  • blauen Regenjacke mit Kapuze vom Kaffeeröster, 251g (einige Nähte nachträglich mit Nahtdichter behandelt)
  • diesen Sommer probiert: eine dünne, ganz kurze "Turnhose" mit Netzeinsatz aus Kunstfaser; als Reserve beim Sachen Waschen und zum Baden genutzt, 96g (ALDI, war ein Set mit Trägerhemd)
  • noch ein Produktbeispiel: dünne Pulloverjacke mit Eingrifftaschen, 271g, entspricht geschätzt 100er Polarfleece (ALDI, Sonderpreis 7 €); blieb aber zugunsten meiner selbst genähten Primaloft-Weste (186g!) zuhause
  • warme Schlafhose, im Winter genutzt: Schnitt von FunFabric (Hose für Alle), Stoff war ein Sonderangebot von Extremtextil, 277g (lieber eine Nummer größer nähen, Schnitt ist sehr körpernah)
  • Winter: MYOG Primaloft-Booties aus den Resten anderer Projekte, 60er Primaloft, 83g:
Selber Nähen spart richtig Geld, verglichen mit den Markenprodukten. Ansonsten bin ich bis auf meine Marken-Bikeshirts und die teure Bikeshort im Freeride-Style bei den Discountern fündig geworden.

Hier der Bonustipp, wobei ich dieses Messer nur im Alltag nutze:

Das berühmte Fischmesser - 30 g, kostet knapp 3 Euronen, gibts aber nur in den tschechischen Nationalpark-Infostellen.

ride on!
tanztee
 

kommski

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Lenkertasche:

1x Packsack ich habe einen 13 L Kompressionspacksack von Ortlieb ca. 20,00 €
Gewicht: 170g
https://www.ortlieb.com/de/produkt-details/?produkt=drybag_ps10comp&list=packsack&slug=packsack&clearname=Packsäcke

2x Zurrband ca. 2,00 € / Stck.
2x Steckschließen ca. 1,00 € / Stck.


Konstruktion:
Gewicht: 42g pro bestückten Gurt.

Ich hoffe man kann es einigermaßen erkennen

Sack verschnüren:


Am Lenker befestigen:

Darauf achten, dass der Gurt hinter den Leitungen verlegt ist.

Festziehen:

Bei den Expandern hatte ich das Problem, dass sich die Leitungen stellenweise verklemmt haben. Das Problem ist mit der neuen Befestigung beseitigt.

Transportsystem Lenker Gesamtgewicht: 254g

Vorteil: Schnell am Lenker befestigt noch schneller abgenommen. Zusätzlich spart man alle Kompressionssäcke, da der Packsack selbst als solcher funktioniert.
Nachteil: Sobald aus dem Packsack etwas herausgenommen wird, verliert dieser an Stabilität. Deshalb sollte man darauf achten nur Dinge dort zu verstauen, die man erst nach der Tagestour benötigt (z.B.: Schlafzimmer).
 
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Ich hatte erst den Packsack vorn dran, der war etwas groß und dünn (in 22L):
https://www.ortlieb.com/de/produkt-details/?produkt=drybag_ps10&list=packsack&slug=packsack&clearname=Packsäcke


Ich glaube für 15€ gekauft.

Als günstiger Framebag funktioniert dieser hier ganz gut:
http://www.rosebikes.de/artikel/xtreme-easybag-xl-rahmentasche/aid:635693

Der lag damals noch bei 12 Euro, ich müsste noch einen originalverpackt haben. ;)
Da geht einiges an Essen und Kleinkram rein.



Für den Start funktioniert dieser Bag gut als Satteltasche:

https://www.alpkit.com/products/airlok-xtra-8-litre
 
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Bitte Bitte Bitte lest euch nur einmal einen Thread durch, bevor ihr irgend etwas schreibt.

Mein Beitrag kann von einem Moderator (hahaha) auch gerne gelöscht werden.
 
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Peine im flachen Land...
Benutzt eigentlich jemand von euch den Salsa anything cage?
Ja, die HD-Variante.


Zum Thema günstig: Bevor man sich das Rad mit irgendwelchen teuren Spezialtaschen zuballert, sollte man es mit Packsacken mit angenähten Schlaufen versuchen. Gibt es von Alpkit. Auf dem Foto hängt eine unter dem Sattel.

Zu viele einzelne Taschen am Lenker, Oberrohr, Rahmendreieck finde ich nervig. Grade wenn alles schlammig wird... Die Reißverschlüsse hakeln, beim Kramen saut man sich ein usw.

Viele Grüße
Ingmar
 
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tanztee

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Aktuell zum Wetter:

10er Pack "Duschhauben" aus einem Billigladen - übern Helm gezogen ein prima Regenschutz, Multi-Use als Saddlecover möglich. Hält natürlich nur einige Anwendungen durch, aber man hat ja einen 10er Pack 8-)

Das nutze ich inzwischen ausschließlich on Tour und im Alltag.

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tanztee
 

tanztee

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Nachhaltigkeit ist was anderes...

Und was bitte schön? Ich verbrauche pro Jahr (!) vielleicht 2 bis 3 Duschhauben, fahre jeden Rad! Da kommt nichts mit, kein Gore-Tex mit Chlorchemie (mal PTFE googeln) und lecker Fluorcarbonbeschichtung, ...
Sorry, so ganz ohne Sachgehalt ist "Nachhaltigkeit" in deinem Statement für mich ein ideologischer Kampfbegriff >:(

Besser ist meiner Meinung nach aber ne Jacke mit Kapuze, unterm Helm getragen.

Das finde ich aus zwei Gründen gefährlich:
  • Der feste Helmsitz ist nicht mehr gewährleistet, da quasi eine Gleitschicht zwischen Helm und Kopf gebracht wird (glatter, beschichteter Stoff mit Falten)
  • Die Sicht wird unter Umständen massiv beeinträchtigt, meine Duschhaube (oder ein anderes Helmcover) bringt volle Kopfbeweglichkeit und volle Sichtwinkel.
Diskussionen bitte gerne als PN weiter, aber hier würde ich mich jetzt über Beiträge zum Thema freuen ...

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tanztee
 
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Wer nicht gleich zur Neoair greifen will. Eine hochwertige Isomatte ist die Therm-a-rest „prolite“. Als Vorjahresmodell oder Angebot, mit Handeln für 50 oder 60€ zu bekommen. Die kosten sonst um die um die 80 - 100€. Meine von 2005 ist für heutige (meine) Verhältnisse viel zu groß und schwer (als ich sie gekauft habe waren das 50% weniger Gewicht und 1/3 Volumen zu meiner Vorherigen). Meine damalige Freundin hat ihre 2012 für 60€ bekommen und ich hätte wegen der Größe und dem Gewicht am liebsten mit ihr getauscht. Das derzeitige Modell sollte nochmal „schmaler“ daher kommen…
 
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