Bikepacking – Trailparks in Tschechien: 1.500 km & 26.000 hm in drei Wochen

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Bikepacking – Trailparks in Tschechien: 1.500 km & 26.000 hm in drei Wochen

Frank und Moni von Radblog.de haben sich vor ihrem Trailpark-Urlaub in Tschechien folgende Frage gestellt: Wieso eigentlich mit dem Auto in den Bikeurlaub fahren? Also wurde ein Hänger gekauft, um mit den Mountainbikes drei Wochen lang von Trailparks zu Rennen zu touren – 1.500 km und 26.000 Höhenmeter durch Tschechien.

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Bikepacking – Trailparks in Tschechien: 1.500 km & 26.000 hm in drei Wochen
 

Lenka K.

franc-tireuse
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Ansonsten: die Bewertung der MTB-Tauglichkeit von (Wander-)Wegen in Tschechien zwischen unfahrbar und asphaltiertem Waldweg muß man sich schon erarbeiten...
Das stimmt natürlich, wie überall! Für mich gehört das einfach zum Biken (war da vorher nicht die Rede vom "Abenteuer"? ;)), wenn die Tour richtig schön wird, freut frau sich um so mehr. Und stundenlanges Schieben, wie bei einer Fehleinschätzung in den Alpen, ist dort eher unwahrscheinlich ...
 

jalgrattad

es begann mit einem Blitz
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Das stimmt natürlich, wie überall! Für mich gehört das einfach zum Biken (war da vorher nicht die Rede vom "Abenteuer"? ;)), wenn die Tour richtig schön wird, freut frau sich um so mehr. Und stundenlanges Schieben, wie bei einer Fehleinschätzung in den Alpen, ist dort eher unwahrscheinlich ...
Jasno! So gehe ich biken, seit ich vor Urzeiten angefangen habe. Alleine bzw. in einer Gruppe, die mit unvorhergesehenem umgehen kann.
Mit Kindern muß man aber umdenken, schon wegen der sehr unterschiedlichen Leistungsniveaus, und lernt auch die andere Welt schätzen.
Genau genommen fahren wir bei der Nutzung von Wanderwegen als Mitnutzende quasi in einem Mega-Wegepark. Extra angelegt für eine spezielle, meist urbane Zielgruppe. Von Organisationen unterhalten/gepflegt & markiert (in CZ/SK & PL sogar so wunderbar einheitlich & logisch). Mit kommerziellen Verpflegungs- & Nächtigungsplätzen versehen (Chaty). Bei Nichtnutzung zugewuchert/vergessen (Hallo Dr. Wiessner :winken:). Oder auf Wirtschaftswegen der Wald-, Wiesen- und Ackerbewirtschafter. Es gibt keinen Weg ohne Zweck. So gesehen, war es eine Frage der Zeit, bis die Bike-Community sich eigene Wege schafft. Solange daraus kein Bike-Park-Zwang wird, kann ich gut damit leben.
 
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Finde ich gut, das du nie dein "Local" verlässt oder dich höchstens ins auswärtige Trailcenter begibst, nicht das du zum Touri degenerierst oder die ruhigen Trails der Einheimischen störst.
mir geht's um den Wanderzirkus - irgendwo einschlagen, Trails abgrasen und ab zum nächsten Spot. Ist überall gleich.
Daher - immer schön in die Parks/Center fahren, da sind die Kollateralschäden gering, die Locals verdienen was und die sensiblen Lokalitäten bleiben möglichst lange verschont.
Und ja, wenn ich losziehe und auswärts fahre, dann versuche ich möglichst keinen Stress zu machen. Ist blöd, wenn einem die Trails "hinterm Haus" gentrifiziert werden oder die Waldbesitzer alles dicht machen nur weil die Strecken veröffentlicht wurden auf einmal komplette Geburtstagsparties unterwegs sind.
 
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mir geht's um den Wanderzirkus - irgendwo einschlagen, Trails abgrasen und ab zum nächsten Spot. Ist überall gleich.
Daher - immer schön in die Parks/Center fahren, da sind die Kollateralschäden gering, die Locals verdienen was und die sensiblen Lokalitäten bleiben möglichst lange verschont.
Und ja, wenn ich losziehe und auswärts fahre, dann versuche ich möglichst keinen Stress zu machen. Ist blöd, wenn einem die Trails "hinterm Haus" gentrifiziert werden oder die Waldbesitzer alles dicht machen nur weil die Strecken veröffentlicht wurden auf einmal komplette Geburtstagsparties unterwegs sind.

Irgendwie hast du ja recht. Dieses Trail Termiten tum ist eine wirklich sehr verbreitete Spaßsegelschafts Konsequenz geworden.

Der Silberrücken sprach: FRÜHER gab es rührige Lokale Baukommandos, man traf Gleichgesinde und hat sie bei Sympathie auf sein Werk ehrenamtlicher Freizeitarbeit eingeladen, als Dankeschön gabs einen Kasten Bier, welchen man nach dem fahren lehrte. Was auch den Vorteil hatte das man die Ausfahrten etwas steuern konnte, sah man das Auto vom garstigen Hunter hat man den Trail ausgespart usw. Nun Strava angemacht und die KOMs gejagt, ohne Verbindung zu Trails und Leuten, einfach als kostenloses Konsumobjekt betrachtet und wenns abgenutzt ist weiter gezogen. Aber so ist das wohl leider einfach....:ka:
 
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