Bikepark-Urlaub - Unterkunft im Harz

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Hallo zusammen,

wir planen Anfang September zu zweit oder dritt (stellt sich die Tage raus) einen Bikepark-Urlaub im Harz.
Primär steht auf dem Plan: Hahnenklee, MSB X Trail und Schulenberg.

Wir suchen daher eine möglichst zentrale Unterkunft für uns und insbesondere unsere Bikes. ;-)
Gerne etwas moderner gehalten und weniger altbacken.

Da geeignete Unterkünfte, mit sicherer Verwahrung unserer Bikes, gar nicht so einfach zu finden sind, hoffe ich auf euer Schwarmwissen.

Hat jemand Erfahrungen / Empfehlungen für entsprechende Unterkünfte in der Nähe zu den o.g. Bikeparks?
Danke schon mal vorab. 8-)
 
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Moin Jan,

tatsächlich ist eure Unterkunft die einzige, die wir bisher als für uns passend empfunden haben. :)

Ich wollte mich allerdings gern mal umhören, ob es noch Alternativen ggf. näher an Hahnenklee gibt, die man über die üblichen großen Suchmaschinen vielleicht gar nicht findet.

Da wir erst Anfang nächster Woche genaueres wissen, ob wir nun zu zweit oder dritt unterwegs sind, haben wir bis dahin nämlich noch Zeit. Aktuell ist es sehr wahrscheinlich das ihr uns dann Anfang September begrüßen dürft. ;)
 
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:) Das nehm ich mal als Kompliment.
Tatsächlich wüsste ich aktuell auch kein weiteres MTB-Hotel/B&B im Harz, das vergleichbar wäre. In Ilsenburg wird eines entstehen, das dauert aber noch.

Nicht MTB, aber richtig super ist die Fellerei in Buntenbock (Clausthal): https://www.diefellerei.de
 

DR_Z

und der alte Mann
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Guck doch mal hier:
Ich war gerade dort. Ist zwar kein reines MTB-Hotel aber hat eine schöne ruhige Lage und die Küche ist auch in Ordnung.
Wir waren nicht auf einen reinen Bikeparkurlaub aus und deswegen auch viel auf Trails unterwegs.
Ich bin schon stark enttäuscht, wie landschaftlich sehr schöne Trails vollkommen ungepflegt sind.
Da wird eine Menge Werbung gemacht und es werden auch Schilder aufgehangen, GPS-Tracks angeboten aber es gab viele Trails, die vollkommen mit Brombeerhecken zugewuchert waren aber auch sehr schöne flowige und auch anspruchsvolle Trails. Die Wälder zwischen Clausthal-Zellerfeld und Goslar sind zu großen Teilen durch Harvester verwüstet und die Trails gleich mit..
Die Bikeparks sind vielfältig angelegt teilweise aber auch recht zerbomt.
Wenn man kurz vorher in Davos, Lenzerheide und Flims war, dann ist man natürlich etwas verwöhnt.
Wünsche euch viel Spaß!
 
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St. Andreasberg
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Ich war gerade dort. Ist zwar kein reines MTB-Hotel aber hat eine schöne ruhige Lage und die Küche ist auch in Ordnung.
Wir waren nicht auf einen reinen Bikeparkurlaub aus und deswegen auch viel auf Trails unterwegs.
Ich bin schon stark enttäuscht, wie landschaftlich sehr schöne Trails vollkommen ungepflegt sind.
Da wird eine Menge Werbung gemacht und es werden auch Schilder aufgehangen, GPS-Tracks angeboten aber es gab viele Trails, die vollkommen mit Brombeerhecken zugewuchert waren aber auch sehr schöne flowige und auch anspruchsvolle Trails. Die Wälder zwischen Clausthal-Zellerfeld und Goslar sind zu großen Teilen durch Harvester verwüstet und die Trails gleich mit..
Die Bikeparks sind vielfältig angelegt teilweise aber auch recht zerbomt.
Wenn man kurz vorher in Davos, Lenzerheide und Flims war, dann ist man natürlich etwas verwöhnt.
Wünsche euch viel Spaß!
Was den Zustand der Trails im Harz angeht, stimme ich dir uneingeschränkt zu. Da muss noch einiges passieren, wir engagieren uns zumindest in unserem Umkreis dafür, dass sich daran etwas ändert.
In Sachen Werbung, Schilder, GPS-Tracks (und Infrastruktur!) müsste meiner Meinung nach auch noch viel mehr passieren, sprich: der Harz sollte sich zeitgemäß auf den zunehmenden MTB-Tourismus einstellen.
Ich war selbst noch nicht dort, aber was Graubünden mit dem Bike Kingdom Lenzerheide auf die Beine gestellt hat, könnte ein gutes Vorbild sein! :)
 

DR_Z

und der alte Mann
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Ich komme vom Niederrhein und wir haben hier gegenüber euch nur eingeschränkte Möglichkeiten.
Bin selbst sei Jahren an eine knapp 100m hohen Bergehalde aktiv um unserem Nachwuchs eine Möglichkeit zu geben mit dem MTB Sport zu treiben.
Wir schaffen es damit die Grundlagen zu erwerben uns auch im anspruchsvollen Terrain zu bewegen 😅
Ich war mit den 5 Tagen bei euch trotz allem zufrieden. Die Info mit den vielen gut beschriebenen Touren aus der Volksbankarena haben uns eine gute Basis geliefert.
 
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Vielen Dank für eure Tipps.
Wir sind zu dritt und haben nun in Hahnenklee ein Ferienhäuschen genommen.

Vielleicht überzeugt uns der Harz ja und ich komme auf die Tipps hier nochmal zurück für einen der nächsten Bikeurlaube. 😁
 

Ritter Runkel

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Ich war gerade dort. Ist zwar kein reines MTB-Hotel aber hat eine schöne ruhige Lage und die Küche ist auch in Ordnung.
Wir waren nicht auf einen reinen Bikeparkurlaub aus und deswegen auch viel auf Trails unterwegs.
Ich bin schon stark enttäuscht, wie landschaftlich sehr schöne Trails vollkommen ungepflegt sind.
Da wird eine Menge Werbung gemacht und es werden auch Schilder aufgehangen, GPS-Tracks angeboten aber es gab viele Trails, die vollkommen mit Brombeerhecken zugewuchert waren aber auch sehr schöne flowige und auch anspruchsvolle Trails. Die Wälder zwischen Clausthal-Zellerfeld und Goslar sind zu großen Teilen durch Harvester verwüstet und die Trails gleich mit..
Die Bikeparks sind vielfältig angelegt teilweise aber auch recht zerbomt.
Wenn man kurz vorher in Davos, Lenzerheide und Flims war, dann ist man natürlich etwas verwöhnt.
Wünsche euch viel Spaß!
An einigen Zuständen im Harz kann man als Auswärtiger nichts ändern, das müssen die Eingeborenen dort schon selber machen. Was sie ja auch tun (Arbeitseinsätze z.T. zusammen mit dem Harzclub, Trailcenter Darlingerode usw). Aber auch als Besucher ist's kein Problem, eine gut gehende Klappsäge und eine Gartenschere im Rucksack zu haben und pro Ausfahrt und Mann ein paar Bäume (trockene Fichten sind ruckzuck durch) wegzusägen und ein paar Brombeerranken vom Lieblingstrail zu schneiden. Das ist im Harz unter einigen Locals üblich und ohne diese wären viele schöne Trails nicht mehr fahrbar. Also nicht auf Tourismusinitativen warten (bei denen eh auf Grund des Nationalparks sehr viele schöne Pfade außen vor blieben), sondern selber machen.
 

DR_Z

und der alte Mann
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Aber auch als Besucher ist's kein Problem, eine gut gehende Klappsäge und eine Gartenschere im Rucksack zu haben und pro Ausfahrt und Mann ein paar Bäume (trockene Fichten sind ruckzuck durch) wegzusägen und ein paar Brombeerranken vom Lieblingstrail zu schneiden.
Also ich habe meine Hometrails in Ordnung und schleppe dafür teilweise sogar eine e-Kettensäge mit weil manche Bäume nur so gesägt werden können. Wenn ich aber in Urlaub fahre, dann suche ich mir als zahlende Gast mit langer Anreise eine Gegend aus, die gute Trails und Quartiere verspricht. Die Tourismusbranche im Harz wirbt vollmundig und hält im Moment an vielen Stellen nicht was sie verspricht. Darauf erlaube ich mir an dieser Stelle hin zu weisen.
Was ich erlebt habe waren Kilometer lang zugewucherte Trails und genaus so lange ausgewiesen Strecken die von Harvestern mit Ästen zugelegt und kaputt gefahren waren. Daran kann ich als Gast nichts ändern außer andere davor zu warnen.
 

Ritter Runkel

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Hm, Deinen Frust kann ich schon nachvollziehen. Das sollte auch keine Belehrung von mir sein. Ich fahre halt mit einer anderen Einstellung in den Harz, ich weiß, was mich erwartet. Auch kenne ich die vollmundigen Versprechen der Tourismusbranche nicht, denen traue ich grundsätzlich nicht (kenne ich vom Thüringer Wald, angeblich ein MTB-Paradies und dann wird man nur auf Forstautobahnen gelenkt ...). Schade, dies so von Dir zu hören, der Harz hat so viel Potential. Das wird verschenkt.
 

DR_Z

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Ich denke, wir sind nicht so weit auseinander.
Biken hat ja auch was mit Abenteuer zu tun und auch in den Alpen habe ich so manche stundenlange Schlepperei oder einen schlimmen Unwettereinbruch verflucht. Bis zum Bauch im Schnee ist auch kein wirklicher Spaß. Die schönen Momente gleichen alles mehr als aus.
Es ist schon so, dass in vielen Büros mittlerweile erkannt wird, dass die Biker Geld ins Land bringen und man etwas dafür tun muss.
Der Schwarzwald war ja auch mal recht verrufen und mein verlängertes Wochenende in Freudenstadt und Beiersbron war ein wirkliches Erlebnis. Es tut sich was.
Im Harz hat man viel zu lange dem Waldsterben zugeschaut und nun sind die Aufräumarbeiten der schlimmste Waldschaden. Ich hoffe mal, dass dies bald vorbei geht oder die "Baustellen" schnellstmöglich wieder tourismussfähig gemacht werden. ich komme bestimmt wieder.
 
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