Biker gegen Forstbesitzer

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  1. cobaltracer

    cobaltracer

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    06/2010
    Gerade in Quer gesehen: Biker gegen Forstbesitzer in Bayern Da braut sich wieder was zusammen. Biker ziehen eine ununterbrochene Todesspur durch die Wälder mit gravierenden Folgen, so der Krötenschützer gegen die Sportler auf sogenannten Hochleistungsrädern und plädiert für die Änderung des Grundgesetzes, damit die Biker unwiderbringlich aus den Wäldern ferngehalten werden können.
    http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/quer/171005-quer100.html


    Am besten mal in der Mediathek ansehen:
    http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/quer/-durch-die-woche-mit-christoph-suess-158.html
    ab Minute 25
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. Oktober 2017
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  3. Abragroll

    Abragroll Bürger zwecks Bike

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    07/2011
    Drei Ansichten, drei "aufgewärmte Supp'n" - insofern rein gar nix Neues. Schade um die Sendezeit :( .
     
  4. bastifunbiker

    bastifunbiker Rated S for superfast

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    09/2008
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  5. hulster

    hulster

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    12/2012
    der mit der Todesspur war richtig klasse :lol::lol::lol:

    Trotzdem - auch wenn man "quer" durchaus Ironie unterstellen darf, wurden die MTBler doch mal wieder als etwas oberfläch und ignorant dargestellt.
     
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  6. cobaltracer

    cobaltracer

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    06/2010
    Ja, kann man so sehen, aber Chrisoph Süß sagte ja gleich zu Anfang, dass es im nächsten Beitrag um die ginge, die "die ... Wälder platt führen. Ist das ihr Recht? Eigentlich schon!" Also Fazit vorweggenommen, schon mal 1:0.
    Was soll man auch schon Hochgeistiges auf den Dünnsch.. des selbsternannten Naturschützers antworten, der am Trail steht und MTBler zählt. Wenn der dann noch was von Grundgesetzänderung schwafelt, sagt das ja schon genug über sein juristisches Grundverständnis aus.

    Der Waldbesitzer war ja schon eher einsichtig und gut man muss auch keine Erdbaumaßnahmen in seinem Wald dulden. Andererseits wundert es mich immer wie mit zweierlei Maß gemessen wird: Die Waldbesitzer prangern so was an und andererseits reissen Sie selber riesen Schneisen der Verwüstung mit schwerstem Gerät in die Wälder, wenn das Holz erntereif ist ohne Rücksicht auf Verluste. Da geht es dann nur um Dollars und der Umweltschutz ist passee. Die Wälder in Deutschland sind doch zum größten Teil nur Nutzwälder. Wenn man an biologischer Vielfalt wirklich interessiert wäre, würde man ganz andere Mischwälder/Biotope fördern.
     
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  7. PORTEX77

    PORTEX77

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    10/2008
  8. Roedler

    Roedler

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    06/2013
    Dem Naturschützer geht glaube ich das ganze Leben zu schnell...

    husch husch weg sans...!

    70 MTB´ler pro Stunde! An dem Weg sieht man mal das es kaum Wegschäden bei solch hohem Aufkommen gibt!
     
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  9. Chris1968

    Chris1968

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    02/2011
    Komisch, wenn ich behaupte, Radfahren ist gut für die Umwelt und es könnten dadurch 7000 PKW-Bewegungen weniger auf der Hauptstrasse gezählt werden in meiner Nähe, werde ich als Umweltschützer nur müde belächelt. Es ist halt das Ding, wo man grade steht: An der Straße oder im Wald...
     
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  10. travelgerd

    travelgerd

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    08/2014
    Bauern, Land- und Forstwirte geht und ging es doch noch nie um Naturschutz. Denen geht es rein um Ihren Profit.
    Zwar etwas offtopic, aber wenn ich schon höre, dass Bauern mit Klärschlamm aus der Kläranlage düngen. Nur weil der Dreck kostenlos ist.
    Und der Waldbesitzer haut in die fast metertiefen Löcher und Furchen die der Harvester gegraben hat einfach tonnenweise Mineralbeton und Schotter rein. Ist doch auch schließlich sein Wald, oder nicht? Der und nur der kann doch tun was ihm beliebt, Umwelt hin und Naturschutz her.
    Nachtrag: Im nördlichen Bayern, in Franken, im Steigerwald, stemmen sich die Bauern und Waldbesitzer mit aller Macht gegen eine vorgesehene Errichtung eines Nationalparks.
    Warum denn bloss.
    Ganz einfach, weil sie dann die Bäume nicht mehr so leicht abhacken dürften!
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Oktober 2017
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  11. scratch_a

    scratch_a

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    08/2011
    Ändert aber nix daran, dass umfangreiche Baumaßnahmen innerhalb unserer Reihen auf fremden Eigentum nicht fördernd für Toleranz sind. Auch wenn die "Schäden" zu ihren selbst gemachten oft viel geringer sind.
     
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  12. Abragroll

    Abragroll Bürger zwecks Bike

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    07/2011
    Die Bauern, die mit Klärschlamm düngen und die Waldbesitzer, die in Harvester-Furchen Mineralbeton schütten sind genauso unvoreingenommen wie die Mountainbiker, die quer durch den Wald rasen :rolleyes: .
     
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  13. travelgerd

    travelgerd

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    08/2014
    Stellt sich nur die Frage wer der größere Umweltverschandler ist und zwar bewusst. Ich bin sicher Du weißt es. Ich nämlich auch.
     
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  14. tombrider

    tombrider

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    05/2007
    Na die Fatbike-Fahrer! Ich sehe da immer diese 15 Zoll breiten Spuren auf den durchweichten Forstwegen. Erstaunlich, wie sauber da zwei Biker exakt parallel fahren können und dabei den Boden 20-25 cm tief eindrücken. Wirklich schlimm, diese Bodenzerstörer! Da muss doch jedem echten Umweltschützer (Föster, Harvesterfahrer, Langholztransporter, Jäger mit LandRover) die Galle hochgehen!!!
     
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  15. Vaultier

    Vaultier

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    05/2017
    Von diesen Reportagen gibt es ja viele. Ich meine das in einer der Reportagen gesagt wurde, der Waldbesitzer muss die Haftung für Rampen, Sprünge, etc. übernehmen wenn diese auf seinem Grund und und Boden stehen. Aus sichte des Waldbesitzers kann dann durchaus verstehen, das diese nicht immer ganz glücklich über die Mountainbiker sind.

    Da ich das ganze wie in einem anderen Thread bereits erwähnt, auch Sicher des Forstes kenne kann ich beide Seiten verstehen.
    Man muss sich immer vor Augen halten, das man sich auf dem Grund und Boden von anderen Menschen befindet.
    Ich weiß von einigen Förstern die durchaus Mountainbiker und auch Motorcrossfahrer tolerieren wenn, diese sich auf bestimmt Strecken beschränken und nicht kreuz und quer durch den Wald fahren.

    Auch bei den Moutainbikefahrern gibt es schwarze Schafe die nicht förderlich für unsere Zunft sind. Ich bin auch schon beim Spaziergang mit den Hund von dem ein oder anderen Bike fast über den Haufen gefahren worden, weil diese nicht bremsen konnten da sie sonst ihren Schnitt kaput gemacht hätten.
     
  16. Abragroll

    Abragroll Bürger zwecks Bike

    Dabei seit
    07/2011
    DIE Waldbesitzer gibt es genauso wenig, wie es DIE Mountainbiker gibt.
    Das wollte ich damit sagen :rolleyes: .

    Ich war sicher, das wüsstest du. Ich weiß es nämlich auch.
     
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  17. travelgerd

    travelgerd

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    08/2014
    Gestern in BR3 die Sendung "Unkraut". Ein Beitrag darin:
    In Italien werden im Schnitt 6kg Pestizid pro Hektar verwendet. Im unteren Vinschgau, mit der Apfelmonokultur, immense 50kg/ha!
    Nach dem Motto viel hilft viel.
    Der Bauer, ein Naturschützer - hallelujah:winken:

    Mals hat sich in einem Bürgerentscheid zu über 75% gegen die Verwendung von Pestiziden ausgesprochen, die Verwaltung bzw. der Bürgermeister des Ortes steht hinter dieser Entscheidung. Der Bauernverband übt massiv Druck auf die Verwalktung aus, diese Entscheidung zu revidieren.
    Noch Fragen?
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Oktober 2017
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  18. scratch_a

    scratch_a

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    08/2011
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  19. travelgerd

    travelgerd

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    08/2014
    Das kannst Du so handhaben, wenn Du Solidarität zeigen willst. Die Malser werden sich sicherlich freuen.
    Wenn nicht, darfste gerne die selbstgemachte Marmelade aus Vinschgauer Obst zum Frühstück essen.
    Was soll eigentlich die doofe spitzfindige Frage?
     
  20. prince67

    prince67

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    02/2012
    Nicht witzig. Ich hab tatsächlich schon so einen Fatbike-Fahrer mit E-Hilfsantrieb quer durch die Pampa fahren sehen.
     
  21. prince67

    prince67

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    02/2012
    Ich wäre auch schon beinahe auf einem Waldweg von einem Hund umgerannt worden, der in vollen Sprint mir entgegen kam. Der Besitzer fuhr in seinem SUV einige hundert Meter hinter dem Hund her. Da weiß man auch nicht, wie man reagieren soll, wenn man zuerst nur den Hund sieht und erst viel später das Auto.
     
  22. Abragroll

    Abragroll Bürger zwecks Bike

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    07/2011
    Ich habe mal ein Reh gesehen :daumen: .
     
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  23. Muckal

    Muckal

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    11/2011
    Aber nicht auf dem Todesstreifen, dafür unterm Lift im Bikepark :daumen:

    Der Naturschützer spricht übrigens nicht vom Grundgesetz, nur so zur Info...
     
  24. prince67

    prince67

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    02/2012
    Was, hier gehts um Rehe?
     
  25. scratch_a

    scratch_a

    Dabei seit
    08/2011
    Ei ei ei...was ist denn dir für eine Laus über die Leber gelaufen? :rolleyes:
    Hörst dich so an, als hättest mal in Latsch Urlaub gemacht und fühlst dich jetzt ans Bein ... . :ka:

    Aber keine Angst, ich werfe nicht den ersten Stein :o ;)
     
  26. travelgerd

    travelgerd

    Dabei seit
    08/2014
    Nö keine Laus. Ich war tatsächlich im Frühjahr in Latsch und Herbst davor in Schlanders. Da wusste ich nichts von der örtlichen Situation.
    Ich will auch keine Steine werfen. Und will auch keinen Krieg. Auch mit den Leuten dort nicht. Entscheiden was richtig oder falsch ist kannst nur Du alleine. Das muss ich für mich auch tun. Ich kann Dir/Euch nur das kundtun, was offensichtlich Fakt ist. Was ja schon schön wäre, wäre, dass jeder für sich selber sich Gedanken macht und nicht zu den "Verdrängern" gehört. Für die ist alles sehr weit weg und tangiert sie nicht. Bloss keine geistige Arbeit damit haben. Das ist m.E. eben falsch. Aber auch diese Aussage werden hier wieder einige "harte Hunde" kritisieren, nicht ernst nehmen und sich darüber lustig machen. Ein Spiegelbild der Gesellschaft eben.
    Schönen Tag wünsche ich noch.