BikeStage 2020 – POC: Schutz, Style und Innovationen aus Schweden

Moritz

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Gibts zu der Brille auch Maße um abschätzen zu können ob die Brille passen könnte oder zu groß/klein ist?
Habe dazu nichts gefunden, vlt weiß ja jemand was oder kann die sogar schon sein eigen nennen und ggf nachmessen...

Als Brillenträger wäre die Option mit Korrekturgläsern interessant, zumal der Straßenpreis schon deutlich unter der UVP liegt.
 

AchseDesBoesen

12inch wheels of steel
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Absolut richtig. Wobei die Recco-Systeme im Wintersport deutlich verbreiteter sind. Ich schätze dort gehören sie bei Bergwachten etc. zur Standardausstattung. Was bei "normalen" Rettungdiensten/Feuerwehren definitiv nicht der Fall ist.
Ja, aber irgendwann werden auch die “normalen” Feuerwehrleute mit diesen “ultramodernen NFC Lesegeräten” ausgestattet worden sein und entsprechende “12wöchige Basislehrgänge” zu deren Bedienung absolviert haben. Wir leben ja schließlich in einem Land, in dem man sich 2015 noch gewundert (und darüber echauffiert) hat, dass Flüchtlinge sowas wie Smartphones besitzen 🙄😏
 
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Ich arbeite hauptberuflich im Rettungsdienst und kann dir sagen, dass das Vorgehen weder verbreitet ist, noch in den Ausbildungen gelehrt wird. Ich vermute, dass es leider noch viele Jahre dauert, bis das wirklich hier Einzug hält.
Ich sehe es aber als absolut sinnvoll und gewinnbringend an! Die Technologie kostet kaum Geld und ist technisch ausgereift, Rettungskräfte können dadurch aber leicht an Informationen wie Dauermedikation & Allergien des Fahrers kommen, oder auch einfach nur an eine hinterlegte Telefonnummer von Angehörigen.

Genauso sinnvoll erscheinen übrigens MIPS & SPIN aus medizinischer Sicht. Auch wenn man sich als Laie schwer tut, den Vorteil darin zu sehen und vielleicht ungern den Mehrpreis zahlt, können Helme mit diesen Technologien, zumindest im Labor, die auf den Kopf wirkenden Rotationskräfte deutlich(!) reduzieren. Auch wenn es hierzu wahrscheinlich so gut wie keine Zahlen von echten Unfällen gibt...

Wer sagt dir denn, dass der Helm nicht geborgt ist und der NFC Chip mit Daten hinterlegt ist, die gar nicht mit dem Unfallopfer zusammenhängen.

Daher kann man sich auf sowas leider gar nicht verlassen!
 

Geißlein

Der unbarmherzige Määäher
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Informationen über den (je Fahrzeug nicht immer gleichen) Fahrer bekommst Du nicht, aber die Rettungskarte fürs Auto ist für die Feuerwehr von Vorteil. Das wäre ja hier dann der passende Vergleich

Nein, würde Ich definitiv nicht vergleichen.
Die Rettungskarte bezieht sich ja aufs verunfallte Fahrzeug, nicht aber auf den Patienten.
Viele Verkehrsteilnehmer haben ja auch gar keine Rettungskarte im Fahrzeug hinterlegt. Also holt man sich das in der heutigen Zeit aus dem Internet.
Solche Infos kannst Du aber nicht auf den Patienten übertragen, bzw. seine Wehwehchen, Allergieen und Medikamente aus dem Internet auslesen.
Von daher bringt das System relativ wenig, wenn die Rettungskräfte weder ausgebildet sind, noch die Infos auslesen.

Wer sagt dir denn, dass der Helm nicht geborgt ist und der NFC Chip mit Daten hinterlegt ist, die gar nicht mit dem Unfallopfer zusammenhängen.

Daher kann man sich auf sowas leider gar nicht verlassen!
Danke, daß Du das ansprichst.
Das ist auch noch so ein Punkt wenn man den Helm vom Kumpel mal ausleiht. Dann sind seine Daten auf dem Chip, aber nicht Meine.
Ich müsste mal nachhaken wer sich vom Rettungsdienst auf solche Infos verlässt... Ich würde mich jedoch da nicht drauf verlassen
 
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Nein, würde Ich definitiv nicht vergleichen.
Die Rettungskarte bezieht sich ja aufs verunfallte Fahrzeug, nicht aber auf den Patienten.
Viele Verkehrsteilnehmer haben ja auch gar keine Rettungskarte im Fahrzeug hinterlegt. Also holt man sich das in der heutigen Zeit aus dem Internet.
Solche Infos kannst Du aber nicht auf den Patienten übertragen, bzw. seine Wehwehchen, Allergieen und Medikamente aus dem Internet auslesen.
Von daher bringt das System relativ wenig, wenn die Rettungskräfte weder ausgebildet sind, noch die Infos auslesen.
Ich finde das schon vergleichbar. Für die Feuerwehr, die das Auto öffnen, löschen muss, ist das Fahrzeug zunächst der Patient. Da hilft es sehr zu wissen, wo welches Werkzeug angesetzt werden kann, wo Starkstrom und Akkus lauern. Die Rettungskarte an der Sonnenblende wäre wünschenswert, da das Internet da nicht hilft (Laptop zur Hand? Welches konkretes Modell...)
 

Geißlein

Der unbarmherzige Määäher
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Ich finde das schon vergleichbar. Für die Feuerwehr, die das Auto öffnen, löschen muss, ist das Fahrzeug zunächst der Patient. Da hilft es sehr zu wissen, wo welches Werkzeug angesetzt werden kann, wo Starkstrom und Akkus lauern. Die Rettungskarte an der Sonnenblende wäre wünschenswert, da das Internet da nicht hilft (Laptop zur Hand? Welches konkretes Modell...)
Da die Behandlung des Patienten durch den Rettungsdienst / Arzt oftmals paralell, bzw. gleichzeitig zu den Arbeiten am Fahrzeug stattfindet ist es kein Vergleich.
Mir geht es in erster Linie um den Patienten.
Wenn solche Infos für Rettungsdienst und oder Arzt tatsächlich so wichtig sind, dann wäre ein solches System längst auch bei KFZ im Einsatz.
Und nicht bei jedem VU gibt es eingeklemmte Personen, wo es erforderlich ist ein Fahrzeug mit Spreizer und Schere zu zerlegen.
 
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Da die Behandlung des Patienten durch den Rettungsdienst / Arzt oftmals paralell, bzw. gleichzeitig zu den Arbeiten am Fahrzeug stattfindet ist es kein Vergleich.
Mir geht es in erster Linie um den Patienten.
Wenn solche Infos für Rettungsdienst und oder Arzt tatsächlich so wichtig sind, dann wäre ein solches System längst auch bei KFZ im Einsatz.
Ist zwar alles Off-Topic aber dennoch:
Erstmal muss man ja den Patienten aus dem Auto herausbekommen. Bei entspr. Unfallschäden geht das nicht so einfach. Um die Karosserie zu öffnen, muss man bei modernen Autos einiges berücksichtigen.
Hast Du den oben verlinkten ADAC-Artikel gelesen?
Bei viele Dienstfahrzeugen ist vom Arbeitgeber/UVV die Rettungskarte auch schon vorgeschrieben. Die flächendeckende Entwicklung ist noch nicht so weit, daher wäre dies die Übergangslösung.
Zitat aus dem ADAC-Text
Für eine schnellere Befreiung der Fahrzeuginsassen sorgt die Rettungskarte. Sie sollte hinter der Fahrersonnenblende angebracht werden bis in Europa flächendeckend eine elektronische Übermittlung der jeweiligen Fahrzeugdaten an die Unfallstelle möglich ist.
 
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Hauptproblem ist eine 100% sichergestellte Identifikation des Unfallopfers damit man NFC Chips, Patientenverfügung usw. richtig verwenden kann, wenn es um Sekunden/ Minuten um Leben oder Tod geht.


Rettungskarten sind sinnvoll, grad bei Autos mit alternativen Antrieben.
 
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"Per Smartphone lassen sich wichtige medizinische Informationen im Helm speichern. Sanitäter können diese bei der Bergung direkt auslesen, indem sie ihr Smartphone an den Helm halten"

Schaut euch doch bitte mal den Unterschied zwischen einer Bergung und einer Rettung an. Bei einer erfolgreichen Bergung wird ein Arzt anschließend nur noch den Tot der geborgenen Person feststellen.

Davon ab denke ich, dass dieses Feature eine reine Marketing Klamotte ist. Wird sichergestellt dass alle Sanitäter Weltweit ein Smartphone dabei haben dass in der Lage ist die Daten auf diesem Chip, vermutlich NFC, auszulesen?
 

Geißlein

Der unbarmherzige Määäher
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"Per Smartphone lassen sich wichtige medizinische Informationen im Helm speichern. Sanitäter können diese bei der Bergung direkt auslesen, indem sie ihr Smartphone an den Helm halten"

Schaut euch doch bitte mal den Unterschied zwischen einer Bergung und einer Rettung an. Bei einer erfolgreichen Bergung wird ein Arzt anschließend nur noch den Tot der geborgenen Person feststellen.
 
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Davon ab denke ich, dass dieses Feature eine reine Marketing Klamotte ist. Wird sichergestellt dass alle Sanitäter Weltweit ein Smartphone dabei haben dass in der Lage ist die Daten auf diesem Chip, vermutlich NFC, auszulesen?
Solange das nicht von den Rettungskräften umgesetzt wird bleibt es auch für mich, wie du so schön sagst, eine Marketing Klamotte, für die Mtb-News sogar noch kräftig die Werbetrommel rührt.
Wie von mir angesprochen geht man ja das Thema nicht mal durch welche Rettungskräfte sich mit diesem NFC System über den Patienten informieren, bzw. in welchen Ländern damit gearbeitet wird.
 
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Wer sagt dir denn, dass der Helm nicht geborgt ist und der NFC Chip mit Daten hinterlegt ist, die gar nicht mit dem Unfallopfer zusammenhängen.

Daher kann man sich auf sowas leider gar nicht verlassen!

Sorry, aber wer leiht sich ernsthaft regelmäßig Helme von anderen & geht damit fahren? Ich verstehe was du meinst, aber der Vergleich hinkt...
Dass die Informationen nie als "gesetzt" und rechtlich bindend angesehen werden können, ist klar. Aber das können sie bei einem Aufkleber im Helm genauso wenig. Es stellt für mich mehr einen Anhaltspunkt dar, der Rettungskräften Hinweise geben kann. Inwieweit diese überhaupt eine Relevanz haben ist am Ende die andere Frage.
 

KHUJAND

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Ärgerlich. Aber order dir doch neue Polster z.B. von IXS und schneide sie passend. Wäre doch schade drum...
Ich denke nicht das sowas geht. :(
Die Klebeschicht der POC Polsterung löst sich einfach auf, danach ist der Stoff abgetrennt und die Polsterung lässt sich nicht mehr am Klett anbringen.
Eindeutiger Materialfehler in meinen Augen.
 

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Ich denke nicht das sowas geht. :(
Die Klebeschicht der POC Polsterung löst sich einfach auf, danach ist der Stoff abgetrennt und die Polsterung lässt sich nicht mehr am Klett anbringen.
Eindeutiger Materialfehler in meinen Augen.
Klar ist das Murks. Aber kannst ja kleine Klettpads in den Helm kleben. Daran haftet z.B das IXS. Hab ich auch mal so gemacht.
 
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