Billighersteller MIFA übernimmt Steppenwolf

IceQ-

Handmade in Germany
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Hm...

". ?Steppenwolf steht bei Kennern der Branche seit langem für höchste Qualität ?Made in Germany?...."
Ich frage ich mich was die meinen? :S
Weder höchste Qualität, noch Made in Germany
 
P

piratpirat

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bei dem titel fehlt nur noch ein hinweis auf die ddr-vergangenheit der "fabrik".
...man kann es auch übertreiben...
 

tom198

bikebuilder by conviction
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MIFA wahren schon immer Billigräder, wer Qualität wollte, kaufte die Marke aus Karl-Marx-Stadt (wobei die Rahmen teilweise die gleichen waren).

Obwohl auch Mifa mittlerweile einen gewissen Kultstatus besitzt. An die Diamant-Schwanenhälse kommen sie trotzdem nicht heran.

Witzigerweise geht es der Billigmarke offensichtlich ganz gut, die Edelmarke wurde an Trek verkauft.

... Diamant hat mit Trek das deutlich bessere Los gezogen.
Weil Mifa Tourney-Schaltungen und Diamant Alfine an ihre Rahmen aus Fernost schraubt?
 

Bullet

liebt kleine bikeläden !
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wenigstens wars diesmal nicht internetstores...
RIP steppenwolf !
 

Bill Tür

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Weil Mifa Tourney-Schaltungen und Diamant Alfine an ihre Rahmen aus Fernost schraubt?
Weil Diamant, dessen Zusammenbau zumindest noch bei Chemnitz stattfindet, auch heute noch für recht ordentliche Räder mit Merkmalen steht, die sich angenehm von der Konkurrenz abheben.*

*zumindest mein Eindruck von den letzten im Verwandtenkreis gekauften Diamant-Rädern aus dem Trekking-Bereich.
 
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Naja mifa sag ich mal nichts zu. Downhill bikes sollten doch die profis bauen. Mal schauen was die mifa noch so kauft.
 
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Schon schade. Ich hab mir 1999 mein Steppenwolf Tycoon CA Carbonfully gekauft, im zarten Alter von 19 Jahren, wofür ich ein Jahr lang zweimal die Woche nach der Schule Burger bei MacDoof vertickt habe. Das Bike hab ich noch immer, wenn auch mittlerweile nur noch als Drittbike. Es wurde schon dreimal umgebaut, aber bei jeder "Restauration" fiel mir auf, daß der Rahmen nie irgendwelche Verschleißerscheinungen zeigte. Selbst mein Bikehändler (der Steppenwolf nicht führt), war schwer beeindruckt, daß es Fullies gibt, bei denen die Lager nach 10 Jahren und Zigtausend Kilometern im Gelände noch ohne Wartung und Revision butterweich laufen. Der Rahmen stammt übrigens noch aus der Feder von Lutz Scheffer, der damals Bergwerk gegründet und das Tycoon CA als Schwestermodell zum Moonraker gezeichnet hat, mittlerweile ist der gute Herr ja das Hirn von Canyon. Habe aber betrübt mitverfolgt, wie die Marke Steppenwolf in den letzten Jahren immer mehr ins Abseits gerückt ist, was wohl auch an vielen verschlafenen Trends und uninspirierten Rahmen lag. Zur Jahrtausendwende war Steppenwolf auf einer Höhe mit Rotwild, Votec & Co. Mal sehen, was die Mifa anstellt.
 
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zu hause
ich merke gerade, dass ich es mehr als falsch geschrieben hab :lol:
raleigh meinte ich. das war mal ne super marke aus england, inzwischen bei univega (?) und eben feinstes taiwan zeug. glaub sogar in nem mittleren preissegment hier und da, aber mit der eigentlichen marke hat das nichts mehr zu tun. gibt es doch überall dass ein name übernommen wird. bei haushaltskram ist es zb AEG.
raleigh, focus, rixe, univega und kalkhoff ist alles derby cycles.

und die sind bedeutend größer als mifa. die vertickern über 600k räder im jahr und das eben nicht mit 20 euro marge an aldi, sondern mit nem recht guten faktor.

von daher ist die aussage "absatzstärkste marke" zwar folgerichtig, aber umsatzmäßig ist derby schon um einiges dicker unterwegs. mifa ist gegen derby cycles nen kleiner fisch
 
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DerJoe

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Neue Modelle 2013


29er Carbon



650b Tycoon (Rahmen wird in Deutschland geschweisst)


26er Tycoon


Taiga FS
 

CHAKA-Commander

Radmanufaktur
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Mifa, Simson und Co sind einer der traditionsreichsten Fahrradmarken von Deutschland und ich bin der Meinung, das wir Stolz darauf sin können, diese Starke Firma hier in Deutschland zu haben. Mifa hat Früher mal gute Räder gebaut, erst zu DDR Zeiten wurde die Qualität schlechter.
"Mit Diamant durch die Wand und wer Mifa fährt ist Träsche wert."
Simson hat auch mal gute Fahrräder gebaut, bis zu DDR Zeiten.


Da kann SON, Rohloff und Co. ja richtig froh sein in der Marktwirtschaft groß geworden zu sein, die hatten eben keinen, der jetzt einfach gesagt hat, "Du baust jetzt Mopeds oder nicht mehr Qualität"
 

tom198

bikebuilder by conviction
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Mifa hat Früher mal gute Räder gebaut, erst zu DDR Zeiten wurde die Qualität schlechter.
1. Allzuviele Vorkriegs-Mifas habe ich noch nicht zu Gesicht bekommen, um deren Qualität beurteilen zu können. Wie ist das bei dir? Bist in einem Oldtimer-Club oder sowas?
2. DDR-Mifas sieht man in den neuen Bundesländern noch recht häufig. Teilweise sogar in den alten. Ich denke, das spricht teilweise für die Qualität der Räder.
3. Im Vergleich mit heutigen Mittelklasse-MTBs war die Qualität schlecht, das stimmt, aber das war damals halt der Standard. Und MIFA hatte nie den Anspruch High End zu bauen, das war Massenproduktion für Jedermann. Und dafür war die Qualität gar nicht so schlecht - regelmäßige Wartung (Lager fetten, Verschleißteile erneuern) vorrausgesetzt.
4. Wer Räder wirklich sportlich benutzen wollte (und die entsprechenden Beziehungen hatte) fuhr Diamant.

schönen Gruß, der tom
 

paradox

Kinder an die Macht
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Bike der Woche
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1. Allzuviele Vorkriegs-Mifas habe ich noch nicht zu Gesicht bekommen, um deren Qualität beurteilen zu können. Wie ist das bei dir? Bist in einem Oldtimer-Club oder sowas?
2. DDR-Mifas sieht man in den neuen Bundesländern noch recht häufig. Teilweise sogar in den alten. Ich denke, das spricht teilweise für die Qualität der Räder.
3. Im Vergleich mit heutigen Mittelklasse-MTBs war die Qualität schlecht, das stimmt, aber das war damals halt der Standard. Und MIFA hatte nie den Anspruch High End zu bauen, das war Massenproduktion für Jedermann. Und dafür war die Qualität gar nicht so schlecht - regelmäßige Wartung (Lager fetten, Verschleißteile erneuern) vorrausgesetzt.
4. Wer Räder wirklich sportlich benutzen wollte (und die entsprechenden Beziehungen hatte) fuhr Diamant.
richtig! :daumen:
 
D

DerJoe

Guest
Noch ein Neues zur Eurobike 2012 und für 2013:


Das Timber als 29er. Ergänzt das 26er.
 
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ich kenne keine andere marke die so sehr für rahmenbrüche stand wie steppenwolf.

und ich weiß dass der steppenwolf chef früher bei centurion war.

dort wurde er rausgeschmissen. und das war gnädig.
 

AimBurn

Trailtester
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Hmm, schon derb sowas.

Wobei ich vor 3 Jahren auch den "Fehler" begangen habe ein Steppenwolf zu kaufen.

Die Rahmen sind zwar leicht und optisch in Ordnung, aber wenn man von einem Steinschlag eine Delle in den Rahmen (nicht nur ein Lackabplatzer sondern eine Delle im Alu) bekommt ist wohl alles gesagt oder?

Klar Schade für die Firma - für Leute die wirklich nur CrossCountry Touren fahren waren die Bikes sicher nicht schlecht, aber für denjenigen der auch mal gerne Trails bügelt sind die Dinger viel zu weich...

...naja by the way um das geht es ja nicht....

...ich bin mal gespannt wie es weitergeht mit Steppenwolf.
 
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