Bontrager "Rhythm": Laufradsatz für 26" und 29" mit interessanten Detaillösungen

Grinsekater

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Über Bontrager haben wir in der Vergangenheit eher selten berichtet - zu Unrecht, müssen wir zugeben, denn auf dem jüngsten Trek-Pressecamp in Arizona stellten die Kalifornier mit dem "Rhythm" einen 29er Laufradsatz mit vielen interessanten Detaillösungen vor. Bekannt ist, dass Bontrager als Trek-Tochter-Firma viele Modelle von Trek mit Komponenten ausstattet - dass diese Produkte nicht nur Beiwerk, sondern durchaus einen näheren Blick Wert sind, zeigen wir euch mit dem "Rhythm". Highlight des Laufradsatzes, den es auch in 26" gibt, ist der Freilauf, dessen Technik "rapid drive" genannt wird und für einen weitaus verbesserten Vortrieb sorgen soll.


→ Den vollständigen Artikel "Bontrager "Rhythm": Laufradsatz für 26" und 29" mit interessanten Detaillösungen" im Newsbereich lesen


 
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Fassen wir mal zusammen:
- Interessantes Sperrklinkenkonzept. Dürfte mMn aber nur in Ausnahmesituationen spürbare Vorteile ggü z.B. Zahnscheiben-Freiläufen von DT haben.
- Umrüstbar auf alle möglichen Achsenstandards ist natürlich toll. Heutzutage aber nix neues.
- Felgen gefallen mir persönlich überhaupt nicht. Die Verstärkunskonsolen sehen noch schlimmer aus als die farblich hervorgehobenen bei Mavic SLR.
- Flacherer Speichenwinkel ist definitiv gut. Frage mich aber, warum man das beim Gewicht nicht sieht. Fast 1700gr sind für einen modernen Laufradsatz schon ziemlich schwer.
- Preis ist mit 1000USD (wird dann wohl auf 900-1000 EUR hinauslaufen) wie so oft sehr hoch, vorallem wenn man das Gewicht in Betracht zieht.

Vorallem interessiert mich, für welches Einsatzgebiet Bontrager die Laufräder überhaupt vorsieht. Darüber wird kein Wort verloren. Sollen das Cross-Country Laufräder sein? Dann können sie sich den Versand nach Europa gleich sparen, kauft bei dem Gewicht und Preis eh keiner. Bei AM wäre es gerade so noch akzeptabel. Aber bei den Daten müsste der LRS mMn schon Freeride aushalten um interessant zu sein.
Diesbezüglich wäre auch wichtig, welche Maulweite die Felge hat. Auch das wird nicht genannt.
 

dirtrider90

Weichei
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die maulweite beträgt 22mm, wird doch genannt!
fahre die "alten" bontrager rhythm comp und diese haben auch eine ähnliche maulweite (noch die mit der asymmetrischen felge) und sie sind recht leicht.
allerdings sind die preise der neuen generation echt nicht mehr feierlich. für meinen "alten" habe ich leicht gebr. gerade einmal 110euro bezahlt.
schauen wir mal, wie sie sich so verkaufen...
 

maddda

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Für 300? Weniger bekomme ich nen LRS der fast das gleiche kann, aber 300-400gramm weniger wiegt....Das Gewicht ist das echt nen Totschlagargument, das holt auch der beste Freilauf net wieder raus.
 

ragetty

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frühere varianten des bonti felgenbands waren je 40g. also, entweder sind die laufräder vielleicht doch konkurrenzfähig vom gewicht her (wenn die gewichtsangabe MIT felgenband ist), oder eher ziemlich mittelmäßig (wenn ohne) ...
 
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Irgendwie find ich die geil, obwohl sie technisch, abgesehen von den nach außen gerückten Flanschen, ziemliche Augenwischerei sind. Die Dreifachrasterung pro Klinke haben sogar Superstar Naben, also nix mit Super Engineering. Die gelöteten Flatschen bringen in meinen Augen nur was, wenn man dafür eine sehr leichte Felge bauen kann, scheint aber nicht so zu sein sonst wären die nicht so schwer.
 

garbel

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DT Champion, naja...das einzig interessante sind die Naben.
 

ragetty

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der winkelunterschied zwischen den speichen links/rechts (d.h. nabenflange <--> felge) wird etwas reduziert ...
 

LIDDL

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die Sperrklinken hinter das Lager zu setzen is eig ne coole idee, hat das auswirkungen auf den Kraftfluss? sitzt ja jetzt n ganzes stück weiter innen/mittig
... wir werden sehen wie lange das "super overized Lager" hält und wie dann der support ist
 
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Diese Auflötungen sehen zwar brachial aus. Aber sind die auch effizient? So eckig wie die sind muss da viel totes Material dran sein. Sieht man m.E. auch am sich ergebenden Gesamtgewicht. Speichenlösung ist auch von der Optik ganz cool, was man von den Naben insgesamt nicht sagen kann - irgendwie wie diese Noname-Energy-Drink-Dosen
 
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Bin früher auf meinem 2009er Remedy die Rhythm Pro gefahren. Einsatzgebiet: Enduro. Bei 28 Speichen und ner Scandium-Felge haben die jetzt nicht so lange gehalten. Ich kann nicht beurteilen, ob die LRS vergleichbar sind, was die Haltbarkeit angeht, aber meine Erfahrung sagt mir, dass 28 Speichen und "stabil" nur schwer vereinbar sind. Und mit knapp 1.700g für den 26er LFS kann man sich definitiv einen stabileren LFS für weniger Geld bauen lassen.

Trotzdem cool, dass die Räder nicht stillstehen, sondern permanent weiterentwickelt werden. Das gefällt mir.
 
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"Cutawaymodell"? Mensch Leute, sonst wird hier immer einen auf "deutsche Ingenieurskunst" gemacht und nun wird vergessen, dass es für eingangs erwähntes Wort auch eine schöne Übersetzung gibt.
 
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Find diese Heavy- Duty Optik auch hübsch. Vor allem frei von grässlichen, neumodischen und kurzlebigen Farbexperimenten.
Wenn die auch für FR/ Enduro geeignet sind dann ist das Gewicht vollkommen im Bereich des Normalen.
Wieviel wiegen denn Eure LRS? 1500? nie im Leben.
1650 ist so ein gutes Mittelmass.
50 Gramm mehr ist zwar nicht schön, aber kein Grund hier von einem schweren LRS zu sprechen.
 

themountain

themountain
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"Wir haben die Lager reduziert..das bringt weniger Reibung und reduziertes Gewicht, bla, bla..."...und es erhöht die Chace das die Naben früher zum Service müssen ;)
 
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Find diese Heavy- Duty Optik auch hübsch. Vor allem frei von grässlichen, neumodischen und kurzlebigen Farbexperimenten.
Wenn die auch für FR/ Enduro geeignet sind dann ist das Gewicht vollkommen im Bereich des Normalen.
Wieviel wiegen denn Eure LRS? 1500? nie im Leben.
1650 ist so ein gutes Mittelmass.
50 Gramm mehr ist zwar nicht schön, aber kein Grund hier von einem schweren LRS zu sprechen.
sehe ich auch so:daumen:
 
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"Wir haben die Lager reduziert..das bringt weniger Reibung und reduziertes Gewicht, bla, bla..."...und es erhöht die Chace das die Naben früher zum Service müssen ;)
...wenn man bedenkt. dass es mal sehr "in" war, möglichst viele Lager für maximale Steifigkeit und Lebensdauer zu implementieren....!

So langsam drehen sich die Innovationen alle 5 Jahre im 180° und wenn man seit ca 15 Jahren dem Sport treu ist, bekommt man so langsam den Eindruck als sei die BikeIndustrie, von wenigen Ausnahmen abgesehen, krampfhaft auf der Suche nach Innovationen.
 
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Liegt wohl auch daran, das immer wieder neue Entwickler zum Zuge kommen und vom jetzigen Standpunkt ausgehen und dabei nicht wirklich den Überblick haben, was zuvor schon passiert ist.
 
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