Bremse schleift bei verschiedenen LRS

Hatchet666

Falko
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Servus

Ich habe für mein C:68 einen Laufradsatz für den Wettkampf und einen zum Trainieren.
Naben sowie Felgen und Bremsscheiben sind verschiedene Hersteller.
Nun habe ich am Vorderrad das Problem das ich jedes Mal den Bremssattel ausrichten muss da die Bremse leicht schleift.
Gib es eine Möglichkeit die Bremsscheiben so auszurichten das beide Vorderräder Gleichmaßen rollen ohne zu schleifen?
 
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Ideal wäre allerdings an beiden lrs die gleichen Scheiben zu fahren oder zumindest das beide Scheiben annähernd die gleiche dicke haben.
 
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Li/Re unterschiedliche Spannung, und schon wandert das Laufrad aus der Mitte. Nicht viel....aber es reicht ,daß es schleift...
 

Hatchet666

Falko
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sun is shinning
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Li/Re unterschiedliche Spannung, und schon wandert das Laufrad aus der Mitte. Nicht viel....aber es reicht ,daß es schleift...
Und dann gehst du also her und richtest den Bremssattel neu aus, oder? Ich gleich das immer oben am Vorbau aus. Klemmschrauben öffnen, Vorbau entsprechend links/rechts drehen, Klemmschrauben schließen.
 
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Geisterfahrer

unplugged
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Tut halt nur, wenn das Laufrad, bei dem die Disc zu weit rechts sitzt, keine Centerlocknabe verbaut hat. Das ginge dann höchstens über Adapter und 6-Loch-Disc.
 

sharky

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lustiger thread. vielleicht sollte man dem TE einfach mal die ursache erklären, wieso das so ist. dann versteht er es sicher besser und ist vor allem in der lage, den guten und richtigen tipp mit der unterlegscheibe für die bremsscheiben auch richtig umzusetzen

@Hatchet666
das einzige, was du beim wechsel änderst, ist das laufrad. gabel und bremse bleiben die selben und ändern auch nicht ihre position. durch das andere laufrad hast du natürlich auch eine andere nabe. selbst bei baugleichen naben des selben herstellers gibt es fertigungstoleranzen. die führen dazu, dass die scheibe mal mehr, mal weniger weit innen oder außen steh. wenn man den LRS nicht tauscht, fällt das nicht auf. bei dir ist eben die position der scheibe zum bremssattel, bedingt durch die breite der nabe bis zur 6-loch aufnahme, nicht exakt identisch und deshalb schleift es. diesen breitenunterschied kannst du mit der verlinkten scheibe ausgleichen.

ich würde die beiden LRS nacheinander einbauen und schauen, bei welchem die scheibe weiter außen steht. danach dann den sattel ausrichten und beim anderen LRS so viele passscheiben drunter packen, bis es nicht mehr schleift
 

Heiko_Herbsleb

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Da sind wir wieder bei von vielen kategorisch abgelehnten BB5 oder BB7.
Wenns mutt, dann kann man die Stellungen der Beläge "anpassen".
 
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Würde mich da @sharky anschließen mit einer Ergänzung, wenn es QR9-Ausfallenden mit Schnellspannern sind. Diese führen die Nabenachse nicht passgenau, weil der Achsstummel 9mm hat und die Öffnung des Ausfallendes 10mm. Also liegt die Achse je nach Art des Einbaus mal so oder so. Wie groß dies an der Scheibe wirkt, lässt sich gut ablesen, wenn man das Laufrad z.B. vorne ohne Schnellspanner in das auf dem Kopf stehen Rad einsetzt und hin und her bewegt. Diese Ausfallenden sind zu ungenau für Scheibenbremsen und deshalb muss man sich eine immer gleiche Einbauprozedur angewöhnen, nach der dann auch der Bremssattel ausgerichtet wird. Bei meinem letzten Rad im Stall mit diesen QR9-Zeug wird das Laufrad immer gleich eingebaut, wenn das Rad auf dem Kopf steht und damit rutscht die Achse immer in die gleiche Position und die ruckt auch nicht mehr nach, wenn Gewicht und Fahrbahnschläge wirken . Das ist dann auf jeden Fall für ein Laufrad reproduzierbar und man benötigt keine Neueinstellung . Wenn das zweite Laufrad relativ zur Nabe eine etwas andere Position der Bremsscheibe hat, dann muss man eines von beiden mit Distanzscheiben angleichen.
 

Heiko_Herbsleb

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Würde mich da @sharky anschließen mit einer Ergänzung, wenn es QR9-Ausfallenden mit Schnellspannern sind. Diese führen die Nabenachse nicht passgenau, weil der Achsstummel 9mm hat und die Öffnung des Ausfallendes 10mm. Also liegt die Achse je nach Art des Einbaus mal so oder so. ...
Fast richtig erkannt.
Das Problem liegt aber darin begründet daß es keine Hohlachse gibt die zu 100% gerichtet ist.
Selbst bei den besten und teuersten Naben macht diese Hohlachse immer ein klitzeklein wenig einen auf Pißbogen.
Genau dieser "Pißbogen" ist es weshalb nach A/E eine Bremsscheiben eventuell schleift.

Interessanterweise hat man diese Problem genau dann nicht, wenn man ein LR mit ND aus- und wieder einbaut.
Solange man den Anschluß auch nur in etwa wieder so positioniert wie er vor dem Ausbau stand ...
 

Heiko_Herbsleb

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Das wäre viel weniger nervig als den Bremssattel neu auszurichten. Seeehr viel weniger. Funzt ja in dem Fall 0hne Werkzeug
Womöglich merkt man sich auch noch die Anzahl der Klicks für den feststehenden Belag. :D
 

Sickgirl

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Ich bin die BB7 vier Jahre lang gefahren und ich fand das nachstellen schon nervig bis man da den Punkt getroffen hat das sie gerade nicht schleift. Den inneren Belag habe ich immer mit dem TX25 nachgestellt. Zwischen die Speichen da rum zu fummeln noch nerviger

Seit Anfang des Jahres und jetzt 5000 km die Force HRD und ja hätte schon viel früher umsteigen sollen
 
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Die Zeit für mechanische Scheibenbremsen ist halt einfach abgelaufen. Wie für hydraulische Felgenbremsen, Music-Cassetten, Walkman, Nintendo, Vergaser, Schmiernippel, …...:D
 

sharky

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Da sind wir wieder bei von vielen kategorisch abgelehnten BB5 oder BB7.
Wenns mutt, dann kann man die Stellungen der Beläge "anpassen".
wenn ich eine scheibenbremse mit automatischer belagsnachstellung richtig einstelle, dann mach ich das einmal und hab dann mindestens über die gesamte laufzeit der beläge, meist sogar nach belagswechsel nichts mehr einzustellen
wenn ich eine BBx dran habe, muss ich regelmäßig die beläge nachstellen, wenn der verschleiß gegeben ist. in summe hab ich mit der hydraulik weniger arbeit und einzustellen als mit der mechanische
 
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