Bremskraft am Gravel bike

Aninaj

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Hallo Zusammen,

ich hab mich gestern todesmutig mit dem Gravel bike einen Trail runtergestürtzt und musste nach wenigen Metern stoppen, weil mir die Hände vom Bremsen wehtaten. :(

Mit dem MTB bremse ich ja nur mit einem Finger und bringe das Rad problemlos zum stehen, egal wie steil. Beim Gravel bike hatte ich teilweise Probleme überhaupt zum stehen zu kommen, weil ich gar nicht so fest zugreifen konnte, wie ich musste (von oben gegriffen).

Fahre die TRP Spyre Bremsen mit 160mm Rotoren. Auf der Eben bekomme ich die Räder blockiert.

Ist das Systembedingt (kleinere Scheiben, weniger Kontaktfläche der Räder zum Boden)? Oder habt ihr da keine Probleme?
 
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Hallo Zusammen,

ich hab mich gestern todesmutig mit dem Gravel bike einen Trail runtergestürtzt und musste nach wenigen Metern stoppen, weil mir die Hände vom Bremsen wehtaten. :(

Mit dem MTB bremse ich ja nur mit einem Finger und bringe das Rad problemlos zum stehen, egal wie steil. Beim Gravel bike hatte ich teilweise Probleme überhaupt zum stehen zu kommen, weil ich gar nicht so fest zugreifen konnte, wie ich musste (von oben gegriffen).

Fahre die TRP Spyre Bremsen mit 160mm Rotoren. Auf der Eben bekomme ich die Räder blockiert.

Ist das Systembedingt (kleinere Scheiben, weniger Kontaktfläche der Räder zum Boden)? Oder habt ihr da keine Probleme?
Ich bin auch enttäuscht von der Bremskraft der Spyre. Teuer genug war sie ja. Man liest so viel gutes, aber ich konnte das nie wirklich reproduzieren. Mein RR mit Campagnolo Veloce Felgenbremsen hat viel mehr Bremskraft.

Habe schon alles mögliche probiert, andere Beläge, Züge neu verlegt, Jagwire Hüllen...
 

thebikefreak666

#wildman
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Die mechanischen Stopper waren mir auch zu lasch an meinem ersten Gravelbike. Vor allem recht viel Handkraft ist da einfach erforderlich!

Da hilft am Ende nur hydraulisch bremsen! ;)
 
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Hat sicher >100km gebraucht bis mir die Spyre genug Biss hatten. Vorher war ich auch enttäuscht.

Eine Hydraulische vermisse ich seit dem nicht mehr.
Für ungeduldige nicht das richtige Material :D
 
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Aninaj

Red Devil Rider :D
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100 km bremsen? o_O Das Rad/die Bremse hat jetzt 440 km mit 3600 hm hinter sich... Und wie gesagt, nen Stoppi klappt ja auch, nur brauche ich da enorm viel Handkraft für...

Ist hydraulich wirklich so viel besser?
 
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Hier gibt es mehrere Faktoren, die dazu beitragen: Mechanische Bremsen haben tendenziell weniger Dosierbarkeit als hydraulische und müssen nachgestellt werden. Auch hast Du wegen der Handposition sehr viel weniger Kraft, weil Du ja tendenziell mit kleinem und Ringfinger bremst anstatt mit dem Zeigefinger. Und es ist auch so, dass Rennradbremsen ein anderes Ansprechverhalten haben, das auf andere Situationen ausgelegt ist.

Wenn Du schon über 400 km gefahren bist, dann dürften Deine Bremsen eingefahren sein. Aber eventuell solltest Du versuchen, sie nachzustellen. (Das machen hydraulische Bremsen automatisch, und wenn Du es nicht mehr gewohnt bist, mechanische Bremsen zu fahren, dann kann es leicht passieren, dass Du das vergisst.) Außerdem würde ich probieren, technisch schwierige Abfahrten im Unterlenker zu fahren, wo Du mehr Kontrolle hast und mit Zeige- und Mittelfinger bremst, die deutlich mehr Kraft haben. Und zu guter Letzt gewöhnst Du Dich an die Rennradbremsen und hast eventuell mehr Schmackes in den kleineren Fingern.
 
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Gestern im Wald mit dem CX...Kollege Flucht über seine Spyre (Handkraft, Belagnachstellung), während ich mit der RS405 locker mit 2 Fingern die Abfahrten nehme...
Der Umstieg von Spyre auf Hydraulik war das beste Upgrade (und dabei sogar günstig = nach VerKauf der Altteile 100 Euro).
Zuvor mit Spyre und am anderen Rad BB7 (die deutlich mehr Bremskraft bringt) genug rumgeärgert (bessere Züge, Beläge).
Jetzt einfach nur noch fahren.
 

herrundmeister

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Habe meine Spyre nach dem TRP Hebel Upgrade jetzt auch noch auf Swiss Stop Beläge umgerüstet. Bekomme nach wie vor keinen vernünftigen Druckpunkt und Bremspower. Gehe mittelfristig vermutlich wieder auf BB7 oder versuche mal die TRP Hylex RS.
 
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Mechanische Bremsen haben nun leider weniger Leistung als hydraulische, du verlierst viel Leistung über die Reibung im Bremszug bzw. Stauchung der Hülle. Hier helfen stauchungsfeste Hüllen z.B. von Jagwire. 160mm Scheiben sind natürlich auch recht klein, weiterhin ist die Griffposition wie schon angesprochen nicht so optimal wie beim MTB.
Ein generelles Problem ist da aber nicht, mein Gravel Bike bremst mit hydraulischer Bremse und 180mm Schreibe vorne optimal.
 

Aninaj

Red Devil Rider :D
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Bremse habe ich nachgestellt, daran sollte es eigentlich nicht liegen. Was natürlich stimmt, ist die Reibung des Zuges in der Hülle. Grad am Rennlenker wird der Zug ja enorm "verbogen", um am Lenker entlangelegt zu werden und baut damit natürlich mehr Reibung auf. Allerdings läuft die Schaltung recht gut und die wird ja parallel dazu verlegt... aber ist eben ne Schaltung ;)

160mm Scheiben sind klein, aber ich fürchte eine Größere bekomme ich gar nicht an die Gabel. Müßte ich nochmal checken.

Mehr Handkraft wird sicher nicht werden, fahre ja schon lange Rennrad... bisher immer mit normalen Felgenbremsen... Finde die Spyre hat schon mehr Bremspower, aber bei weitem nicht genug, um wirklich im Gelände damit zu fahren...

Einfach auf hydraulich wechseln is ja leider nicht so einfach wie beim MTB.. :(
 
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Mir war vorher nicht klar, dass Du schon lange Rennrad fährst. Dann ist für mich die Sache klar: Du musst entweder auf hydraulische Bremsen umsteigen oder die mäßige Bremsleistung akzeptieren. 160 mm-Scheiben sollten dicke reichen, selbst bei vielen XC-Hardtails hast Du ja 160 mm-Scheiben hinten und 180 mm vorne.
 

nightwolf

Underground wheel builder
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au-dela de Grand Est
(...) Oder habt ihr da keine Probleme?
Nein ... Ich habe da keine Probleme und ich bin froh und gluecklich, dass es heute mechanische Discs gibt.

Und ich bin jedes mal wieder fassungslos ueber den Mist der da alles so pauschal rausgeknallt wird.
Hier die Compilation
(...) Da hilft am Ende nur hydraulisch bremsen! ;)
(...) Ist hydraulich wirklich so viel besser?
Mechanische Bremsen haben nun leider weniger Leistung als hydraulische (...)
(...) Dann ist für mich die Sache klar: Du musst entweder auf hydraulische Bremsen umsteigen oder die mäßige Bremsleistung akzeptieren. (...)
:spinner:

Dieser Feldzug mancher Leute gegen mechanische Disc nimmt echt groteske Zuege an.
Speziell die Aussage, dass sogar Rennrad-Felgenbremsen besser seien, die haut mir echt den Vogel raus.
Ich bin mal den Aspin runtergekachelt, bei Naesse, und hab mit meinen BB7 und beladenem Reiserad halt vor jeder Kehre kurz angebremst, ansonsten konnte ich laufen lassen.
Die Felgenbremsfahrer hingen staendig an der Bremse vor lauter Angst das Rad koenne zu schnell werden und sie es dann nicht mehr einfangen. Ich hab dann in Arreau gewartet :D :D

Sorry, also das kann alles glauben wer will ... Ich glaubs nicht, egal wie oft Ihr das noch wiederkaeut.
am ende reicht viel handkraft^^:blah::lol:
Kann natuerlich sein dass ich ueber diese verfuege und es bei ausschliesslichen Sesselpupsern genau daran fehlt :lol:
 
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Aninaj

Red Devil Rider :D
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Sorry, also das kann alles glauben wer will ... Ich glaubs nicht, egal wie oft Ihr das noch wiederkaeut.
Ich habe mich bewusst für eine mechanischen Bremse entschieden, weil der Grundtenor über diese Bremse war, dass sie gut ist. Nur leider „kann ich das aktuell nicht glauben, egal wie oft du das noch wiederkäust“ ;)

Freut mich ja für dich, wenn du mit der mechanischen Bremse so gut klarkommst, nur hilft dein Unglaube darüber, dass andere das nicht sind, irgendwie auch niemandem weiter.

Vielleicht hast du ja wirklich Pranken wie Godzilla und entsprechend Kraft die mechanischen Bremsen voll zu nutzen, ich leider nicht und scheinbar bin ich damit nicht allein.

Vielleicht ist es daher für manche Fahrer(innen) sinnvoller eine hydraulische zu nehmen...
 

xxxT

Star(r)biker aka Biopack
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also,anfangs fand ich die spyre auch nicht besonders griffig.
klar,musste ja noch eingebremst werden. jagwire züge sind verbaut.
was für ein nachteil soll das sein,man muss die mechanischen nachstellen? bissl an der schraube drehen und gut ist es :ka:
habe meine 1. beläge nun seit knapp 2200 km drauf.
ich vermisse nix,und spare mir das entlüften/schleifen/ölgeplämper.
 
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Nachstellen während der Tour oder des Rennens kann schonen Problem sein...!
Bei artgerechter Nutzung bei Nässe und Dreck fehlt sonst recht schnell Bremsleistung.
Die BB7 bremst einfach stärker, ist aber schlechter zu dosieren. Habe an einem Rad selbst noch BB7 hinten und vorne Spyre.
Zur BB7 und Spyre finden sich dutzende Diskussionen und Problemmeldungen im Netz. Zu den hydraulischen Rennradbremsen findet man kaum etwas.
"Feldzug" ist sicher übertrieben, aber man darf ja wohl andere vor den selbsterlebten Negativerfahrungen warnen.
 

xxxT

Star(r)biker aka Biopack
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hydraulische rennradbremsen gibts ja auch noch nicht lange^^.
artgerechte haltung heisst bei mir einfach fahren. strasse oder abseits der strasse ,egal...
bin eher nicht der typ der darauf wartet das es endlich wieder regnet und dreckig wird ,um mich auf den gravelcrosser zu setzen.
ich habe in den 2200 kilometern vllt. 3 mal bissel nachgeschraubt.
wettkämpfe fahre ich nicht.
 

DerHackbart

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Ich fahre auch die Spyre mit 160er Scheibe vorn und 140er Scheibe hinten.
Aktuell bin ich noch unschlüssig was ich von der Bremskraft halten soll.

Bisher bin ich immer wie gewünscht zum Stehen gekommen, aber irgendwie hat die Bremse keinen definierten Druckpunkt. Ich kann die Bremshebel fast bis zum Lenker ziehen. Das Hinterrad bekomme ich ohne Entlasten auch kaum zum blockieren.

Jagwire Zughüllen sind verbaut.

Bremse ist jetzt ca 200 Km gefahren und wurde eingebremst. Danach war die Bremskraft schon spürbar besser.
 
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Bisher bin ich immer wie gewünscht zum Stehen gekommen, aber irgendwie hat die Bremse keinen definierten Druckpunkt. Ich kann die Bremshebel fast bis zum Lenker ziehen. Das Hinterrad bekomme ich ohne Entlasten auch kaum zum blockieren.
Du könntest probieren die Bremse etwas vorzuspannen, also entweder das Stellrädchen für den Zug rausdrehen oder den Zug etwas gespannt befestigen. Das sollte zu einem früheren Druckpunkt führen .. dafür dann etwas weniger Modulation.

Ich hab das Gefühl bei der Spyre ist viel eine Einstellungsfrage (bin aber auch noch keine hydraulischen Discs gefahren). Mit Belege mit dem 3er Inbus möglichst nah an die Scheibe bringen ist es imho nicht getan, weil es dann bei Nässe und Schlamm gleich wieder schleift und die Beläge in nullkommanix runterrubbelt. Diese Einstellung hat sich bei mir auch schon durch Vibrationen verstellt (Schraubensicherung ranmachen?). Zu 100% hab ich den Dreh auch noch nicht raus. Wie macht ihr das?

Was ist von den mechanisch angesteurten hydraulischen Bremsen zu halten? Trp HY/RD oder ähnliches?
 
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Hm, also ich fahr am CX-Rad die Spyre und am Randonneur/Alltagsrad BB7.
Am Anfang hatte ich auch Probleme, genug Bremskraft hinzubekommen; bei beiden Bremsen.

Was eine passende Belag / Scheibenkombi angeht, ist eine mechanische mEn empfindlicher.
Nach ein paar Versuchen und Scheiben durchtauschen, gucken ob die mit Sinter oder organisch besser gehen usw. war ein deutlicher Fortschritt da.

Auch wichtig: Jagwire Hüllen helfen nix, wenn sie nicht wirklich sauber abgelängt werden. Hilfreich ist da ein Halter für hydraulische Leitungen (das Gelbe shimanoteil), an dem kann man dann die Zange perfekt ausrichten.
Habe einmal auf die Schnelle eine druckstabile Hülle etwas schief abgeschnitten, hab ich deutlich gemerkt.
Wenns klappt, ist der Druckpunkt so definiert wie mit einer Hydraulischen Scheibenbremse.

Im trockenen muss ich schon sagen, da schenken sich richtig gute Rennrad-Felgenbremsen und mech. Discs nicht viel bei der Power (wobei die Discs besser modulierbar sind), aber wehe es wird nass und dreckig...
Der Ganzjahreseinsatz der o.g. Räder ist der Grund, warum ich jeweils Nur noch Scheibe fahren möchte. Alle 3-4000 km Beläge wechseln, einmal im Jahr neue Züge, fertig.
Für ein Rennrad für gutes Wetter sähe ich den Mehrwert nicht.

Meine Erfahrung ist zwar, dass hydraulische etwas weniger Handkraft für eine Vollbremsung brauchen, aber es ist bei guter Einstellung (alle 200-300km kurz mitm Inbus beläge einen Klick nachdrehen und ggf. Zugeinsteller eine Umdrehung) zu wenig, als dass ich die Wartungsfreundlichkeit aufgeben würde.
Hydros verrecken sicher wenig (habe auch erst einmal während der Fahrt Probleme mit meinen MTB-Bremsen gehabt), aber wenn die mal richtig Luft gezogen haben, kann man unterwegs nix mehr machen. So zumindest meine Erfahrung.

Also, die Entscheidung ist mMn nicht nur eine Performance Frage, sondern auch eine Frage, welchen Anspruch man an die Reparierbarkeit stellt.
Für mich geben Hydros ein paar Prozentchen mehr Performance, die ich aber gerne für Reparierbarkeit zu jeder Zeit aufgebe.
Was EMpfindlichkeit angeht, weiß ich nicht, wie die anderen hier fahren, aber meine Spyre geht auch im Matsch gut, das Rad mit der BB7 wurde seit die Bremsen verbaut sind zweimal geputzt: als es zum Lackierer ging und nach dem ENde der Salzsaison. Juckt die Bremse nicht.

ZU Hybridbremsen wie Juintech, HYRD etc. kann ich nix sagen. Finds aber interessant. Vereint aber, wenn die Qualität nicht stimmt, vllt eher die Nachteile beider Varianten...
 
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Und ich bin jedes mal wieder fassungslos ueber den Mist der da alles so pauschal rausgeknallt wird.
Hier die Compilation.....

Dieser Feldzug mancher Leute gegen mechanische Disc nimmt echt groteske Zuege an.
Speziell die Aussage, dass sogar Rennrad-Felgenbremsen besser seien, die haut mir echt den Vogel raus.
Ich habe mich lange mit dem Thema beschäftigt und wollte mir eigentlich zuletzt bewusst eine mechanische Bremse verbauen. Da sich dies preislich aber absolut nicht gelohnt hatte, bin ich doch bei hydraulischen Bremsen geblieben.

Man muss sich das physikalische Prinzip anschauen, dann wird klar, dass es sich nicht um ideologische Ideen handelt, sondern um Gesetze der Physik. Die maximale Handkraft ist immer die gleiche, auch der zurückgelegte Weg ist bei beiden Bremsen vorgegeben. Somit ist die maximale Arbeit der Hand bei beiden Bremsen gleich. Auch die Reibwerte von Belag und Scheibe sind in beiden Fällen gleichwertig. Was macht also den Unterschied? Die Übertragung der Kraft. Einmal ist es die Reibung des Seilzuges, einmal die Reibung der Bremsflüssigkeit. Da letztere deutlich niedriger ist, resultiert ein besserer Wirkungsgrad der hydraulischen Bremse.
Dass eine Felgenbremse besser sei als eine mechanische Disc halte ich für sehr unwahrscheinlich, die Verluste bei der Übertragung sind letztlich gleich, wenn ese doch Unterschiede gibt, dann mag es am ehesten an einereiner schle Einstellung bzw zu kleiner Scheibe liegen.
Der Wartungsaufwand mag ein Argument sein, wobei ein Entlüften schneller geht als gedacht und einstellen muss man beide.
Von Hybrid-Bremsen halte ich nichts, das vereinigt effektiv die Nachteile beider Systeme.
 
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Mit den passenden Hebeln habe ich vorne die MTB-Version der BB7 und hinten die Spyke (nicht Spyre).
Ich find's super.
 
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Für mich gäbe es absolut keinen Grund eine mechanische Disc Brake zu wählen, wenn es doch hydraulische gibt. Warum haben wohl Motorräder solche? Damit will ich aber nicht sagen, dass mechanisch grundsätzlich schlecht wäre. Kann durchaus sein, dass die gleiche Performance abliefern können.
Aber für mich gibts nur flüssig :bier:
 
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Ich habe mich lange mit dem Thema beschäftigt und wollte mir eigentlich zuletzt bewusst eine mechanische Bremse verbauen. Da sich dies preislich aber absolut nicht gelohnt hatte, bin ich doch bei hydraulischen Bremsen geblieben.

Man muss sich das physikalische Prinzip anschauen, dann wird klar, dass es sich nicht um ideologische Ideen handelt, sondern um Gesetze der Physik.?............. e.
Alternative Physik oder was?
Wie peinlich gehts denn noch?

On Topic: @Aninaj, das Hauptproblem hast Du doch selber genannt: Du bremst von oben auf den Schremsen. Ab in den Unterlenker, dann reicht ein Finger, und die Kontrolle über das Rad ist auch besser.
Ansonsten ist halt eine 160er Scheibe keine 180 er, wie Du sie am Mtb wahrscheinlich hast. Deshalb fährt @Joffix ja aucch eine 180er. Kommt halt drauf an, was Deine Gabel kann.
 
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