Bulls Wild Ronin: Schnelles Carbon-Trailbike zum fairen Preis

ExB

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2 Flachen an einem Trailbike und das mit dem Gewicht! Da können andere Hersteller noch etwas lernen.

Vermutlich wird auch bald das neue Race Fully "Wild Edge" vorgestellt.
Das neue Arbeitsgerät von Platt und Kollegen.
Genauso sehe ich das auch, Bulls hat hier eine Menge richtig gemacht!
Mal schauen wie die ersten Testberichte ausfallen.
Einziger persönlicher Kritikpunkt, es gibt immernoch kein Rahmenkit (als Aluversion). 8-)

Bzw. auf das neue Wild Edge bin ich auch schon gespannt. :daumen:
 
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Hoffentlich kommen noch alternative Farben.
Was aber schon eigenartig ist das die neuen Bikes nicht auf der Homepage sind.
Da kann man doch stolz drauf sein.
 
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Die Rahmenform finde ich fürchterlich (Oberrohr und Steuerkopfbereich sind mir viel zu voluminös) aber gemessen an der Ausstattung ist die Top-Version ja fast schon hinterher geworfen. Man stelle sich mal ein Specialized oder Santa Cruz mit Trickstuff Bremsen, AXS, Carbon LRS von einer Nicht-Hausmarke und Gemini Lenker vor. Da wäre man locker bei dem doppelten Preis.

Was bitte ist Gemini Kästor, Kastör, Kastriert ?
r2-bike hat das Zeug von Gemini.
Ganz günstig ist der Spaß nicht, sieht in echt aber sehr sexy aus!
 
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Gefällt. Allerdings ist die Lücke von 3000 auf 4500 etwas groß. Mir würde z.b. das RS taugen, aber bitte mit einer xt-Bremse, dann auch gerne für ein paar Euro mehr.
 
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Schon nicht schlecht, Bulls gibt grad gut Gas, sowohl in der EWS als auch beim Bikedesign.
Im Marathonsport sind sie ja schon länger verwurzelt.
 
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Sieht gut aus und die Ausstattung beim Topmodell ist ja allererste Sahne....woow...
(Problem...man kann nachträglich nichts mehr verbessern. :D ).
 
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Natürlich hätte Bulls die hochwertige Sparte in einer eigenen Marke vermarkten können. Aber so etwas kostet auch Geld und eine neue Marke zu etablieren braucht viel Zeit. Ich gehe davon aus, daß das Management sich dazu auch Gedanken gemacht hat. Nur weil das Image nicht High End ist, heisst das ja nicht das da nur Volltrottel rumlaufen.
Ob jetzt dadurch wirklich weniger Topbikes verkauft werden ist auch noch fraglich. Der Markt besteht ja nicht nur aus MTB News Lesern. Ich würde sogar sagen, daß ein großes breit angelegtes Vertriebsnetz für den Absatz eher förderlich ist, als ein paar neu zu gewinnenden High End Händlern, die sowieso schon genug Marken haben, eine neue High End Marke von Bulls aufzudrücken. Alles hat seine zwei Seiten...
 
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Ich würde sogar sagen, daß ein großes breit angelegtes Vertriebsnetz für den Absatz eher förderlich ist, als ein paar neu zu gewinnenden High End Händlern, die sowieso schon genug Marken haben, eine neue High End Marke von Bulls aufzudrücken. Alles hat seine zwei Seiten...
Bei den aktuellen Preisentwicklungen wäre ein Umdenken im klassischen Händlervertriebsweg schön. Weg von "ich order mal alles, wovon ich glaube, es gut verkaufen zu können und den (dann oftmals höherwertigen und höherpreisigen) Rest gibt's halt nicht vor Ort" hin zu einer Art Concept Stores, in denen es jedes Modell in jeder Größe zum mindestens Probesitzen, eher Probefahren, 1x gibt. Überzeugt es einen Kunden, wird dieses Modell geordert und kann 2-3 Tage später mit einem kleinen Bikefitting (Lenkerbreite, Vorbaulänge, Sattelposition, Sattelstützenauszug) an den Kunden übergeben werden. Wer ist denn heute noch in der Lage, sich ein vollwertiges Enduro oder AM einfach mal auf Verdacht zu bestellen, um zu gucken, ob's passt? Oder am besten gleich noch 3 unterschiedliche, um dann eine endgültige Entscheidung zu treffen und 2 wieder zurückzuschicken?

Bei Fahrrad XXL muss man erst kaufen, dann wird's in die örtliche FIliale geliefert. Man muss aber online bestellen, damit man bei Nichtgefallen die 14 Tage Widerrufsrecht hat. Bestellt man im Laden ist man quasi gekniffen. Die neuen Fahrrad.de Stores machen's scheinbar ganz ähnlich. Da hatte ich mal gefragt, ob es möglich wäre, für ein Probesitzen ein Bronson, Foxy und Remedy in die Filiale zu bekommen. Geht nicht. Ich müsste das Rad erst bestellen, dann wird's geliefert. Dann eventuell das nächste bestellen usw.usf. Das bringt mir als Kunden, der sich eben noch nicht entschieden hat, doch nichts...

Wenn man jedes Modell sehen, anfassen und Probesitzen kann, dann ist doch auch die Wahrscheinlichkeit viel höher, dass der Kunde vielleicht doch noch was hochwertigeres kauft? Und der Händler müsste keine schlechte Beratung mehr machen, bei der das passende Rad immer ganz zufällig das im Laden vorhandene ist, Hauptsache verkauft, Kundenzufriedenheit egal...
 
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Wer ist denn heute noch in der Lage, sich ein vollwertiges Enduro oder AM einfach mal auf Verdacht zu bestellen, um zu gucken, ob's passt?
ich oute mich. ich bin in der Lage.

Ich kaufe was mir gefällt, suche die Größe aus, die empfohlen wird für meine Körpergröße, gleiche das mit meinen Vorlieben und dem Bike das ich vorher besessen habe und bestelle/kaufe mir das Teil.

Dann fahre ich das Bike.
Einen qualitativen Unterschied zwischen verschiedenen Geometrien und deren Vor- und Nachteile, nachdem ich jene 3-4 Wochen intensiv gefahren habe, kann ich eh nicht ausdrücken geschweige denn spüren.

Es funktioniert alles super, nach 3 Wochen bist du im Bike egal ob das einen cm kürzer oder länger ist oder der LW ein Grad flacher oder steiler ist. Das wichtigste ist die Gewöhnung ins Bike.

Deshalb muss man wirklich nicht 3 Modelle in 3 Größen probefahren
 
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Einen qualitativen Unterschied zwischen verschiedenen Geometrien und deren Vor- und Nachteile, nachdem ich jene 3-4 Wochen intensiv gefahren habe, kann ich eh nicht ausdrücken geschweige denn spüren.

Es funktioniert alles super, nach 3 Wochen bist du im Bike egal ob das einen cm kürzer oder länger ist oder der LW ein Grad flacher oder steiler ist. Das wichtigste ist die Gewöhnung ins Bike.

Deshalb muss man wirklich nicht 3 Modelle in 3 Größen probefahren
Klar, wenn man nicht das Bike sucht, das am besten zu einem passt, sondern damit klar kommt sich selbst dem Bike anzupassen ist vieles einfacher :)

Du spürst tatsächlich keinen Unterschied zwischen verschiedenen Geos? Oder erkenn ich die Ironie nicht?
 
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Okay, nice. Keine Flaschenhaltermuschi und ein Komplettbike mit Trickstuff ist ne Ansage. Lenker/Vorbau-Kombi für mich eher meh bis Igitt. Hab das Gefühl, als würde der Lenker bei nem saftigen Drop zweimal Knack machen. (Was er vermutlich nicht tun wird. Dennoch bleibt das Gefühl) Farbgebung von den YT CF Pro Modellen abgeluchst. Hat aber echt was. Jetzt fehlt nur noch ne vernünftige Präsentation auf der Website.
 
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ich oute mich. ich bin in der Lage.

Ich kaufe was mir gefällt, suche die Größe aus, die empfohlen wird für meine Körpergröße, gleiche das mit meinen Vorlieben und dem Bike das ich vorher besessen habe und bestelle/kaufe mir das Teil.

Dann fahre ich das Bike.
Einen qualitativen Unterschied zwischen verschiedenen Geometrien und deren Vor- und Nachteile, nachdem ich jene 3-4 Wochen intensiv gefahren habe, kann ich eh nicht ausdrücken geschweige denn spüren.

Es funktioniert alles super, nach 3 Wochen bist du im Bike egal ob das einen cm kürzer oder länger ist oder der LW ein Grad flacher oder steiler ist. Das wichtigste ist die Gewöhnung ins Bike.

Deshalb muss man wirklich nicht 3 Modelle in 3 Größen probefahren
Bei den Geos spürst Du es nicht, bei Gabel und Dämpfer aber schon - oder? :lol: Ich scheine Grobmotoriker zu sein, denn bei Gabel & Dämpfer gibt es bei mir nur passt oder passt nicht :D
Ich finde die Unterschiede in den Geometrien groß und bin vor allen Dingen erstaunt, wie unterschiedlich ich mich auf den Bikes fühle und auch die messbaren Unterschiede beim Bergauffahren. Unglaublich auch die Unterschiede bei den Reifen sowohl was Traktion als auch Rollwiederstand angeht. Aktuell bin ich mit 2.5er Maxxis unterwegs und habe bei der Anfahrt zu den Trails (im Flachen auf Asphalt) das Gefühl beständig Gegenwind zu haben bzw. mit Klebstoff an den Reifen zu fahren.
Ich glaube Du hast jetzt den Startschuss für die Trolle gegeben, hol' Dir schon mal Popcorn :bier:
 
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ich oute mich. ich bin in der Lage.

Ich kaufe was mir gefällt, suche die Größe aus, die empfohlen wird für meine Körpergröße, gleiche das mit meinen Vorlieben und dem Bike das ich vorher besessen habe und bestelle/kaufe mir das Teil.

Dann fahre ich das Bike.
Einen qualitativen Unterschied zwischen verschiedenen Geometrien und deren Vor- und Nachteile, nachdem ich jene 3-4 Wochen intensiv gefahren habe, kann ich eh nicht ausdrücken geschweige denn spüren.

Es funktioniert alles super, nach 3 Wochen bist du im Bike egal ob das einen cm kürzer oder länger ist oder der LW ein Grad flacher oder steiler ist. Das wichtigste ist die Gewöhnung ins Bike.

Deshalb muss man wirklich nicht 3 Modelle in 3 Größen probefahren
Das ist schön für dich. Ich bin nur leider in der unglücklichen Lage, dass meine Frau nicht selbst als Konstrukteur in der Branche arbeitet und ihr erstes Fully sucht. Da sind die Erfahrungswerte sowohl von konstruktiver Seite als auch die wortwörtlichen Erfahrungswerte etwas geringer. Aber wenn die Branche nur noch an die Leute verkaufen will, die schon was haben und Neukunden sich mit dem letzten verfügbaren Ramsch abgeben sollen, dann wird's wohl schon so passen...

Was machst du eigentlich, wenn du größentechnisch zwischen 2 Größen bist? Beide bestellen, weil Intend mehr abwirft als ein Job in der Altenpflege, bei dem man sich schon ziemlich sicher sein sollte, was man nun kauft und die nächsten Jahre fährt? Oder wenn eine Größenangabe irgendwie unplausibel klingt, du es gerne daher einfach mal in echt testen möchtest, bestellst du dann auf Verdacht und schickst danach zurück? Oder bist du so tief in der Thematik, dass du dich gar nicht mehr in die Situation von "normalen" Kunden und Anfängern reindenken kannst?
 
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Das ist schön für dich. Ich bin nur leider in der unglücklichen Lage, dass meine Frau nicht selbst als Konstrukteur in der Branche arbeitet und ihr erstens Fully sucht. Das sind die Erfahrungswerte sowohl von konstruktiver Seite als auch die wortwörtlichen Erfahrungswerte etwas geringer. Aber wenn die Branche nur noch an die Leute verkaufen will, die schon was haben und Neukunden sich mit dem letten verfügbaren Ramsch abgeben sollen, dann wird's wohl schon so passen...

Was machst du eigentlich, wenn du größentechnisch zwischen 2 Größen bist? Beide bestellen, weil Intend mehr abwirft als ein Job in der Altenpflege, bei dem man sich schon ziemlich sicher sein sollte, was man nun kauft und die nächsten Jahre fährt? Oder wenn eine Größenangabe irgendwie unplausibel klingt, du es gerne daher einfach mal in echt testen möchtest, bestellst du dann auf Verdacht und schickst danach zurück? Oder bist du so tief in der Thematik, dass du dich gar nicht mehr in die Situation von "normalen" Kunden und Anfängern reindenken kannst?
Den "Letzten verfügbaren Ramsch" bekommst du bei den etablierten Herstellern überhaupt nicht mehr. Da hat sich seit 2005 einiges getan und jedes Bike ist prinzipiell tauglich. Gerade als Anfänger ist man in der glücklichen Situation dass man fast nichts falsch machen kann weil sich noch gar keine speziellen Vorlieben entwickelt haben. Einfach mal ein allround Bike kaufen und fahren.
Mit der Zeit entwickeln sich dann vielleicht bestimmte Vorlieben (länger, kürzer, diese Bremse, jene Schaltung....), das kann dann ja irgendwann in die Entscheidung für das nächste Bike mit einfließen.
 
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@Dodger79
Für das was Du willst gibt es von vielen Herstellern Test Events. Die haben nicht nur fast alles in allen Größen da, sondern auch den großen Vorteil, das diese direkt in Trailnähe sind. Schau mal hier rein, https://www.mtb-news.de/events/
Einfach nur beim Cafe in einem schicken Konzeptstore draufsitzen bringt mich und viele andere nicht wirklich weiter. Eine Probefahrt auf einem richtigen Trail hingegen schon. Wobei es immer das Beste ist, es auf dem Hometrail auszuprobieren. Denn wenn man einen Trail richtig gut kennt, merkt man am ehesten die Unterschiede.
 
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Bei den aktuellen Preisentwicklungen wäre ein Umdenken im klassischen Händlervertriebsweg schön. Weg von "ich order mal alles, wovon ich glaube, es gut verkaufen zu können und den (dann oftmals höherwertigen und höherpreisigen) Rest gibt's halt nicht vor Ort" hin zu einer Art Concept Stores, in denen es jedes Modell in jeder Größe zum mindestens Probesitzen, eher Probefahren, 1x gibt. Überzeugt es einen Kunden, wird dieses Modell geordert und kann 2-3 Tage später mit einem kleinen Bikefitting (Lenkerbreite, Vorbaulänge, Sattelposition, Sattelstützenauszug) an den Kunden übergeben werden. Wer ist denn heute noch in der Lage, sich ein vollwertiges Enduro oder AM einfach mal auf Verdacht zu bestellen, um zu gucken, ob's passt? Oder am besten gleich noch 3 unterschiedliche, um dann eine endgültige Entscheidung zu treffen und 2 wieder zurückzuschicken?

Bei Fahrrad XXL muss man erst kaufen, dann wird's in die örtliche FIliale geliefert. Man muss aber online bestellen, damit man bei Nichtgefallen die 14 Tage Widerrufsrecht hat. Bestellt man im Laden ist man quasi gekniffen. Die neuen Fahrrad.de Stores machen's scheinbar ganz ähnlich. Da hatte ich mal gefragt, ob es möglich wäre, für ein Probesitzen ein Bronson, Foxy und Remedy in die Filiale zu bekommen. Geht nicht. Ich müsste das Rad erst bestellen, dann wird's geliefert. Dann eventuell das nächste bestellen usw.usf. Das bringt mir als Kunden, der sich eben noch nicht entschieden hat, doch nichts...

Wenn man jedes Modell sehen, anfassen und Probesitzen kann, dann ist doch auch die Wahrscheinlichkeit viel höher, dass der Kunde vielleicht doch noch was hochwertigeres kauft? Und der Händler müsste keine schlechte Beratung mehr machen, bei der das passende Rad immer ganz zufällig das im Laden vorhandene ist, Hauptsache verkauft, Kundenzufriedenheit egal...
Schönes Wunschdenken, aber völlig realitätsfern.
Welcher Hersteller/Händler könnte das denn finanzieren? In unzähligen Stores über die ganze Welt verteilt alle Modelle in allen Größen mit allen Ausstattungsvarianten zum Testen bereitzuhalten. Was für ein Blödsinn. Und am Ende der Saison werden dann Tausende Räder dort verramscht, weil das nächste Modelljahr ins Haus kommt. Das müssten die Kunden alles mitfinanzieren, dann wären die Bikes doppelt so teuer.
Mal abgesehen davon, dass bis auf die Forums-Enthusiasten hier, die meisten Kunden sich wohl durchaus mit dem zufrieden geben, was die Läden vorhalten, die Händler Ihnen empfehlen und blind bestellen, oder es online ungetestet zu kaufen gibt.
Wer sein Bike als individualisiertes Sportgerät nutzen möchte, muss halt in den sauren Apfel beißen und ggfs. etwas mehr Engagement an den Tag legen, als nur im Umkreis von 30 Km die Händler abzuklappern.
Zudem es bei allen anderen Waren ja auch so ist: Wenn Du sie im Laden gekauft hast, kannst Du sie nicht einfach zurückgeben, weil sie nach ein paar Tagen Deine Erwartungen nicht erfüllen. Das geht eben nur bei der Sonderform des online Kaufs. Warum sollten sich die Filialen der Online-Händler da anders verhalten?
Versuch mal Dein Auto zurückzugeben, weil Du mit den Fahrleistungen, dem Sitzgefühl, der Lautstärke nicht zufrieden bist und das bei der Testfahrt im Modell mit sämtlichen Extras , anderem Motor etc. nicht abzuschätzen war...
 
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Den "Letzten verfügbaren Ramsch" bekommst du bei den etablierten Herstellern überhaupt nicht mehr. Da hat sich seit 2005 einiges getan und jedes Bike ist prinzipiell tauglich. Gerade als Anfänger ist man in der glücklichen Situation dass man fast nichts falsch machen kann weil sich noch gar keine speziellen Vorlieben entwickelt haben. Einfach mal ein allround Bike kaufen und fahren.
Mit der Zeit entwickeln sich dann vielleicht bestimmte Vorlieben (länger, kürzer, diese Bremse, jene Schaltung....), das kann dann ja irgendwann in die Entscheidung für das nächste Bike mit einfließen.
Qualitativ wurden die Räder besser, das stimmt. Ich meinte damit eher das Phänomen, dass man teils einfach echt mies "beraten" wird und der Verkäufer einem nicht das am besten passende Rad sondern lieber das gerade im Laden verfügbare Rad verkaufen möchte. Da hat man relativ schnell die falsche Rahmengröße gekauft, weil der "Fach"verkäufer dem Anfänger erklärt hat, dass der übergroße Rahmen soooooo super für's touren ist oder der zu kleine Rahmen so dolle sportlich und verspielt. Ich habe selbst Lehrgeld in dieser Beziehung zahlen dürfen, meine Frau ebenso und einmal hat der Verkäufer sogar entgegen meinen Wünschen eine größere Rahmengröße bestellt ("ach, sie sind so groß, da passt der 61er Rahmen des Crossers einfach besser als der 58er" und nun kann ich damit nicht in's Gelände, weil mir bei einem Anstieg das Oberrohr direkt das Gehänge zerquetscht. Als RR-Ersatz läuft's so lala, auch wenn es sich wie Hochradfahren anfühlt...) und ich musste sie nehmen, weil im Laden bestellt und Rahmengröße nicht schriftlich fixiert war. Ein anderer Verkäufer hingegen wollte mir erzählen, dass ein Remedy in 17,5" die perfekte Rahmengröße für mich wäre. Im selben Laden waren also zwei Verkäufer der Meinung, dass mit 1,84m Rahmengrößen für Leute zwischen 1,65 und 1,95 suuuuper passen würden. In einem anderen Laden haben sie an einem Spark einfach mal 'nen L-Aufkleber auf das XL-Rad gemacht und ich wundere mich, warum der Bock so riesig ist. Zu viele Läden sind einfach schlecht. Da besseres Personal ohne Zwang, genau diesen Ladenhüter endlich verkauft zu kriegen und alle Größen im Vergleich zu haben, wäre sicherlich für viele extrem hilfreich. Klar, nach ein paar Jahren weiß man dann, auf was einem ankommt, aber da muss ja auch irgendwie erstmal hinkommen. Und wenn selbst 3.000€-Bikes schon als Einstiegsklasse gelten, kann man ja mal grob überschlagen, wieviele Fehlkäufe sich ein Anfänger wohl leisten mag, bevor er sich denkt "leck mich am A..., dann fahre ich eben nicht mehr" oder über's Internet bestellt, weil's da günstiger ist und man ein Widerrufsrecht hat.
@Dodger79
Für das was Du willst gibt es von vielen Herstellern Test Events. Die haben nicht nur fast alles in allen Größen da, sondern auch den großen Vorteil, das diese direkt in Trailnähe sind. Schau mal hier rein, https://www.mtb-news.de/events/
Einfach nur beim Cafe in einem schicken Konzeptstore draufsitzen bringt mich und viele andere nicht wirklich weiter. Eine Probefahrt auf einem richtigen Trail hingegen schon. Wobei es immer das Beste ist, es auf dem Hometrail auszuprobieren. Denn wenn man einen Trail richtig gut kennt, merkt man am ehesten die Unterschiede.
Grundsätzlich richtig. Wenn man in Norddeutschland wohnt aber tendenziell nicht praktikabel. Deswegen klappern wir immer so viele Läden wie möglich ab, wenn wir bei der Verwandschaft im Alpenvorland sind, aber extra unsere Familienurlaube um Testevents herumzubauen, dafür mag meine Frau den Sport nicht genug und unsere Tochter erst recht nicht.
 

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Sapere aude!
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aber extra unsere Familienurlaube um Testevents herumzubauen, dafür mag meine Frau den Sport nicht genug und unsere Tochter erst recht nicht.
auf der anderen Seite aber wieder genug, um das absolut perfekt passende und wunschgemäß ausgestattete Sportgerät mit diversen Probefahrten herausfinden zu müssen?
 
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auf der anderen Seite aber wieder genug, um das absolut perfekt passende und wunschgemäß ausgestattete Sportgerät mit diversen Probefahrten herausfinden zu müssen?
Zumindest genug, um auch gerne ein Fully haben zu wollen, weil es mit unseren Hardtails in den Alpen zwar echt spaßig war, aber auch deutlich aufgezeigt hat, wo die Probleme liegen. Sie hätte gerne ein Rad, dass ihr möglichst viel Sicherheit gibt. Das bedeutet für sie eine möglichst niedrige Überstandshöhe, ordentlicher Reach ohne zur Streckbank zu werden, flacher Lenkwinkel. Nur kosten darf's natürlich nix, weil ist ja nur Hobby für nebenbei und das Geld könnte man auch lieber in den Garten stecken oder einen Urlaub oder oder oder. Aus Alu sollte es bitte sein, sonst hat sie zu viel Angst es kaputtzumachen (und ich hätte Bedenken wegen der Klemmung an unserem Fahrradträger). Fahrwerk, Schaltung, Bremsen ist ihr alles vollkommen egal, es soll einfach funktionieren. Und da würde ich sie einfach gerne mal auf ein paar Räder draufsetzen, damit sie im Ansatz ein Gefühl dafür bekommt. Ansonsten läuft's darauf hinaus, dass sie genau wie ich ein Capra kriegt, aber eben nicht in 29" und L sondern 27,5" und S. Auch, wenn das für sie echt zu viel Bike ist und ein Remedy z.B. wesentlich besser passen würde. Das aber hat wiederum fast 74cm Überstandshöhe, wird von Trek aber ab einer Innenbeinlänge von 72cm empfohlen. Ein Bronson hätte quasi die wohl perfekte Geo und wäre ähnlich wie das Remedy wohl ein richtig gut passendes Rad, aber da ist man selbst im sale bei den AL-Modellen über 3k€. Wäre ich ja vielleicht sogar noch bereit, auszugeben, aber eben nicht, ohne vorher zumindest mal draufgesessen zu sein. Ich rede auch nicht vom absolut perfekt passenden, am besten noch maßgeschneiderten custom-Bike. Sondern davon, dass ich persönlich es irgendwie ganz sinnvoll und angebracht finde, einen Artikel, der für zigtausend Euro verkauft wird, vorher auch mal in Natura sehen zu können.

Aber ich ziehe meinen Vorschlag dann wohl eher zurück und verbuche das unter Einzelschicksal. Der Wunsch nach einer Probefahrt ohne Deutschlandrundreise vor der Investition von 3k€ oder noch mehr scheint nicht weit verbreitet zu sein. Oder ich sage ihr einfach, sie soll aufhören sich dafür zu interessieren. Dann sind die Trails auch nicht immer so voll, wenn wir genügend Anfänger wieder von diesem Hobby abbringen. Oder, wie gesagt, es wird ein Direktversender und der Handel stirbt weiter, aber dann haben sie wenigstens einen Sündenbock.
 

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Hast mal im Mädelsforum geschaut? Da gibt es doch unzählige Vorschläge für Bikes mit niedriger Überstandshöhe. :)
Aber klar, natürlich hat nicht jeder Hersteller eine Niederlassung in unmittelbarer Nähe, in der alles getestet werden kann. Die gängigen wird man im Zweifel finden, ggf. mit anderer Ausstattung. Aber das ist ja egal, um zu schauen, ob's passt.
 
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Zumindest genug, um auch gerne ein Fully haben zu wollen, weil es mit unseren Hardtails in den Alpen zwar echt spaßig war, aber auch deutlich aufgezeigt hat, wo die Probleme liegen. Sie hätte gerne ein Rad, dass ihr möglichst viel Sicherheit gibt. Das bedeutet für sie eine möglichst niedrige Überstandshöhe, ordentlicher Reach ohne zur Streckbank zu werden, flacher Lenkwinkel. Nur kosten darf's natürlich nix, weil ist ja nur Hobby für nebenbei und das Geld könnte man auch lieber in den Garten stecken oder einen Urlaub oder oder oder. Aus Alu sollte es bitte sein, sonst hat sie zu viel Angst es kaputtzumachen (und ich hätte Bedenken wegen der Klemmung an unserem Fahrradträger). Fahrwerk, Schaltung, Bremsen ist ihr alles vollkommen egal, es soll einfach funktionieren. Und da würde ich sie einfach gerne mal auf ein paar Räder draufsetzen, damit sie im Ansatz ein Gefühl dafür bekommt. Ansonsten läuft's darauf hinaus, dass sie genau wie ich ein Capra kriegt, aber eben nicht in 29" und L sondern 27,5" und S. Auch, wenn das für sie echt zu viel Bike ist und ein Remedy z.B. wesentlich besser passen würde. Das aber hat wiederum fast 74cm Überstandshöhe, wird von Trek aber ab einer Innenbeinlänge von 72cm empfohlen. Ein Bronson hätte quasi die wohl perfekte Geo und wäre ähnlich wie das Remedy wohl ein richtig gut passendes Rad, aber da ist man selbst im sale bei den AL-Modellen über 3k€. Wäre ich ja vielleicht sogar noch bereit, auszugeben, aber eben nicht, ohne vorher zumindest mal draufgesessen zu sein. Ich rede auch nicht vom absolut perfekt passenden, am besten noch maßgeschneiderten custom-Bike. Sondern davon, dass ich persönlich es irgendwie ganz sinnvoll und angebracht finde, einen Artikel, der für zigtausend Euro verkauft wird, vorher auch mal in Natura sehen zu können.

Aber ich ziehe meinen Vorschlag dann wohl eher zurück und verbuche das unter Einzelschicksal. Der Wunsch nach einer Probefahrt ohne Deutschlandrundreise vor der Investition von 3k€ oder noch mehr scheint nicht weit verbreitet zu sein. Oder ich sage ihr einfach, sie soll aufhören sich dafür zu interessieren. Dann sind die Trails auch nicht immer so voll, wenn wir genügend Anfänger wieder von diesem Hobby abbringen. Oder, wie gesagt, es wird ein Direktversender und der Handel stirbt weiter, aber dann haben sie wenigstens einen Sündenbock.
Komisch, ich und sicher auch viele andere, haben ein Bike gefunden, das passt, Spaß macht, meinen Preisvorstellungan entsprach usw. Und das alles ohne Herumreißen zu müssen. Einfach im Umkreis mit etwas Engagement und Grundwissen. Und nicht erst einmal das ist mir bereits öfter gelungen, ohne mir was aufschwatzen zu lassen, was ich eigentlich nicht haben wollte. Und Blindkauf online hat auch schon bestens funktioniert. Das geht, ehrlich!
 
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Hast mal im Mädelsforum geschaut? Da gibt es doch unzählige Vorschläge für Bikes mit niedriger Überstandshöhe. :)
Aber klar, natürlich hat nicht jeder Hersteller eine Niederlassung in unmittelbarer Nähe, in der alles getestet werden kann. Die gängigen wird man im Zweifel finden, ggf. mit anderer Ausstattung. Aber das ist ja egal, um zu schauen, ob's passt.
Andere Ausstattung etc.pp. wäre mir bzw. ihr egal, es geht wirklich nur um das "passt es mir und fühle ich mich halbwegs wohl". Wenn man die Beiträge von robzo und xforce1 liest, scheint das allerdings zu viel verlangt bzw. sollten Norddeutsche dieses Hobby eh nicht ausüben wollen. Genau das macht es mir (und auch meinen Bekannten) so schwer, unsere Frauen von diesem Hobby zu begeistern: die Preise sind mittlerweile enorm hoch, so dass reines auf Verdacht bestellen die Anzahl der Alleinerziehenden in die Höhe treiben würde, aber wenigstens mal angucken so halbwegs vor Ort geht eben auch nicht, weswegen wir ja tatsächlich Urlaube auch (aber eben nicht ausschließlich) dazu nutzen, in Regionen wo der MTB-Gebrauch üblicher ist, Räder anzugucken. Diejenigen, die bereits Erfahrung gesammelt haben, haben das Problem nicht, die verstehen es, sich ein Rad anhand von Tests und Tabellen auszusuchen, das passen sollte. Für die passen dann auch die vorhandenen aktuellen Strukturen.

Ich verstehe nur echt nicht, wo deren Problem jetzt genau läge, wenn auch andere Menschen leichteren Zugang zu diesem Hobby finden würden? Ich sagte ja nicht, dass jeder Händler weltweit jedes verfügbare Modell in jeder Größe da haben muss. Aber alle paar hundert Kilometer (das wären auf der Nord-Süd-Achse in Deutschland sagenhafte 9 [!!!] Händler, wer soll das denn bitte bezahlen, wenn da jeder ein Enduro stehen hat, das wären schließlich bei 5 Rahmengrößen 45 Räder, die man zu Saisonende deutschlandweit weit unter Wert quasi verschenken müsste!!!) einen Concept Store mit vernünftiger Beratung und allen verfügbaren Größen für's Probesitzen sollten irgendwie möglich sein? Selbst hier im Norden gäbe es dafür nicht gänzlich abwegige Locations, mit den Harburger Bergen im Süden Hamburgs sogar recht gut erreichbar. Deister im Raum Hannover und Harz. Da würde Nord-Ost MeckPomm noch dicke Backen machen, aber fast alle anderen Ballungszentren hätten das nächstgelegene Testcenter/Concept Store wieauchimmer max. 2-300km entfernt. Was die Modellwechsel angeht: wäre für die Nachhaltigkeit (und vielleicht ja sogar auch wirtschaftlich für die Hersteller) vielleicht gar nicht so schlecht, wenn nicht jedes Jahr ein neues Modell rauskäme.

Ja, man kann auch aktuell Räder kaufen und ja, mit eigener Recherche hat man auch sehr gute Chancen, zumindest online an das Wunschrad ranzukommen. Aber heisst das automatisch Denkverbot, wie man es anders, für einige besser machen könnte? Könnte man (um auf das Thema zumindest halbwegs zurückzukommen) einen großen Verbund wie die ZEG nicht auch besser/effektiver nutzen, als "nur" gute Einkaufskonditionen und alle 30km irgendeinen Händler? Würde ein Bulls Concept Store an ausgewählten Locations in Deutschland für die neue hochwertige Produktreihe wirklich aufgrund der Vielzahl an Rahmen und Größen dafür sorgen, dass Bulls dann mehr kosten als Santa Cruz? Oder würde es eher die angepeilte Zielgruppe direkter ansprechen, durch die Verfügbarkeit vor Ort einen Mehrwert ggü. dem Onlinehandel darstellen, aufgrund der preislichen Attraktivität es Einsteigern leichter machen? Je nach Aufmachung die Wertigkeit der Marke steigern? Einen Pluspunkt im Wettbewerb darstellen, wenn es im Flachland-Specialized-Concept-Store heisst "Enduro und Stumpjumper haben wir nicht, das will hier doch keiner" und man gerade mal 20km weiter südlich sagen kann "hier, das neue Wild xxx und übrigens, da drüben ist der Trail, viel Spaß und sag mir, wie es dir gefallen hat!"?

Dass jetzt nicht Intend einen eigenen Rahmen entwickelt und sofort mit einer Händlerdichte alle 50km sämtliche Artikel in allen Ausführungen verfügbar hat ist klar. Aber Bulls, Cube, Trek, Giant alle paar hundert Kilometer ein kleines aber feines Testcenter? Das müsste doch möglich sein, ohne die Kosten total ausufern zu lassen.
 
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