Bund Naturschutz sagt den EBikes im alpinen Raum den Kampf an.

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  1. Les meine letzten Beitrag. Ausnahmen bestätigen die Regel.
     
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  3. below

    below

    Dabei seit
    08/2008
    Andere für selektives Lesen abstrafen, aber dann ne Plattitüde raushauen... Ich hab nicht mal ein E-Bike
     
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  4. Kannst Du Deine "Regel" bitte mit überprüfbaren Zahlen hinterlegen?
    Danke!
     
  5. Ich fahr oft genug genauso solche touren und seh selbst, wer mir da begegnet. Der Schwachsinn mit den Zahlen ist ein Totschlagargument. Als ob einer auf dem Berg sitzt und Strichliste führt.
     
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  6. Ich muss gestehen, ich bin auch mit 160mm unterwegs. Mein Anspruch an mich selbst ist es aber, dass ich mir alle Tiefenmeter vorher verdienen möchte, was mir ebensoviel Spaß macht wie die Fahrt nach unten. Die Auffahrt gibt mir immer die Zeit um mich in die Natur einzufinden und zu genießen. Dort wo ich bisher unterwegs bin treffe ich meist niemand....
    Fakt ist doch, dass in der Zeit vor E-MTB die Masse der Bergab-Fraktion in den Gebieten unterwegs war, in denen es Lifte gab um die relativ schweren und mit einer ungünstigen Geometrie ausgerüsteten Freerider nicht Bergauf pedalieren zu müssen. Somit war die reine Spaß-Fraktion auf die Liftgebiete konzentriert...ähnlich wie beim Skifahren.
    Nun da ein paar coole Pro´s aufs E-Bike steigen und zeigen, was freeride-technisch auch bergauf möglich ist, könnte sich die "Spaß-Fraktion" dieser Entwicklung anschließen und für sich die abgelegenen Orte der Berge erschließen.
    Darin sehe ich die eigentliche Gefahr! Es geht nicht um den "normalen E-Biker", der aus Spaß an der Freude mal auf den Tremalzo fährt und die Militärstraße zum Passo Nota abfährt...
    Auch wenn es mich schon nervt, wenn ich nach paar Stunden dort oben ankomme...verschwitzt...dort treffe ich dann auf entspannte bierbäuchige E-Biker, die sich nach den Strapazen erstmal ein Bierchen gönnen...:bier:
    Aber das ist ja mein Problem...:D
     
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  7. So...das war mein letzter Beitrag zu diesem Thema...
    Wenn wir alle die Orte achten, die wir befahren und das alles nicht als zu selbstverständlich ansehen, dann werden wir auch in Zukunft noch viel Spaß mit unserem Hobby haben!
    Ich wünsch uns allen ein schönes Wochenende und eine schöne Bike-Saison :daumen:
     
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  8. Egal, ich will mich auch nicht bei jedem E-Thema streiten, nehm mir jedes mal vor die Threads zu meiden. Manchmal klappt es leider nicht. Hoffen wir, das ihr Recht behaltet und auch in 10 Jahren noch schöne Touren auf Naturtrails möglich sind und wir nicht auf die Hotspots konzentriert werden.
     
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  9. Gleicher Gedanke ;)
     
  10. tib02

    tib02 Alles ist blöd

    Dabei seit
    05/2016
    Nachgemessen.. oder mit Kennerblick auf 100Meter erkannt.
     
  11. Oshiki

    Oshiki

    Dabei seit
    05/2009
    Manchmal zwingt einen die Gesundheit auf ein eMTB und macht einen Biobiker (mit kaputten Knien/Arthrose) zum Akku Fan.
    Aber ich möchte trotzdem mit dem Bike in den Bergen unterwegs sein.

    Auch wenn die Bikefahrverbote inzwischen wie Pilze aus dem Boden schiessen.
     
  12. tib02

    tib02 Alles ist blöd

    Dabei seit
    05/2016
    Ich bete mit dir, bin 2018 mit meinen Cube 160mm auch über die Alpengefahren, allerdings habe ich eine DPA 160/130 und kann mich somit tarnen.
     
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  14. tib02

    tib02 Alles ist blöd

    Dabei seit
    05/2016
    Ich dachte du machst das... Jetzt ehrlich.
     
  15. Das Problem ist aber das die Biobiker nicht so schnell gewachsen sind wie jetzt die E-Biker wachsen. Mit dem Bio war halt immer noch Training angesagt. Ein E-Bike kauft man, dazu noch nen zweiten Akku und dann gehts ohne Training egal wohin. Desto einfacher was funktioniert desto mehr Leute kann man Heutzutage dafür begeistern.

    Die Arbeitermoral ist schon lange verloren gegangen.

    Um die paar Umsteiger vom Bio zum E-MTB gehts dabei garnicht. Das ist ein geringer Teil an E-Bikern. Die größte Nutzergruppe sind Leute die vor Jahren mal Rad gefahren sind dann aber nicht mehr ( Beruf, Familie etc.) oder noch nie was mit MTB am Hut hatten.

    Die fahren in den Urlaub um abzuschalten ( Hirn :D ) und wenn sie wieder zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung sind schalten sie wieder ein und machen in ihrem Trott weiter.

    Der Kalorienverbrauch Vergleich in dem Video hinkt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. März 2019
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  16. xxxT

    xxxT Star(r)biker aka Biopack

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    05/2010
    Hab son Teil mal in Berlin überholt, der war echt schnell unterwegs, bestimmt so 25-27 kmh. Das ist sicher nix für die allgemeinheit. Die kleinen Räder..das muss doch ordentlich ruckeln.:ka:
     
  17. grave_digga

    grave_digga L0wTEc_BiLLiChBiKeR

    Dabei seit
    06/2017
    Hatte ich unter das Video auch drunter geschrieben, nur über die Herzfrequenz den Kalorienverbrauch zu messen ist nicht korrekt.
     
  18. Erst Lifte, dann E-MTB, bald E-Climbing? :eek:
    Der Anspruch, Natur als etwas zu erleben, das einem auch körperliche Grenzen setzt, löst sich mit diesem ganzen E-Gedönse ziemlich auf.
     
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  19. tib02

    tib02 Alles ist blöd

    Dabei seit
    05/2016
    Was bleibt dann:confused:
     
  20. Hinouf

    Hinouf

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    11/2015
    Mein Wunschtraum wäre es, wenn sich auf anspruchsvollen Touren eine „Radlethik“, ähnlich dem Rotpunkt beim Klettern, ausbilden würde.
    Wird aber immer ein Wunschtraum bleiben...
     
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  21. Vorallem aus unterschiedlichen kcal Mengen starten. Er war ja Zuhause und hat was gegessen bevor er mit der E-Bike Runde begonnen hat. Wenn dann hätten er nur die verbrauchte Menge an kcal zu sich nehmen dürfen um mit gleichen Energielevel zu starten.
     
  22. grave_digga

    grave_digga L0wTEc_BiLLiChBiKeR

    Dabei seit
    06/2017
    Das kommt auch noch dazu. Ich glaube das er ungefähr gleich viel verbrannt hat, mit und ohne E.
     
  23. tib02

    tib02 Alles ist blöd

    Dabei seit
    05/2016
    Was dann im Video bedeutet... gleiche Zeit gleicher Verbrauch nur etwas mehr Fun (3xTrail statt 1xTrail)
     
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  24. Sorry, ich kann dem Video nicht viel positives abgewinnen.

    Er sagt im Fazit u.a.: "Leute, die nicht viel Zeit/einen stressigen Job haben, können mit E-MTB einen Trail 3x öfter fahren." Meiner Meinung nach kann man eine gute Erholung nicht allein dadurch definieren, wie oft man einen Trail fährt. Erstens ist mir die Qualität wichtiger als die Quantität (er sagt selber, dass er mit dem MTB lieber runter fährt), zweitens entspanne ich mich auch dadurch, dass ich gemäßigt in der Natur unterwegs bin. Ich kann dem also nicht viel abgewinnen, dass ich nach einem hektischen Tag auch noch möglichst viel km/Trails "abarbeiten" muss. Mir geht es eher darum, mich einfach in der Natur in Ruhe aufzuhalten und wenn ich Lust drauf habe, mich mehr oder weniger stark zu verausgaben. Dazu brauche ich kein E-Bike. Ich verstehe aber auch nicht Leute, die den gleichen Trail zig mal hintereinander fahren. Ich fahr lieber eine Tour und baue entsprechende Wege mit ein, auf die ich Bock habe. Aber nur diese zu fahren, liegt mir nicht.

    Weiterhin bestätigt das Video, dass man mit E die Wege viel mehr beansprucht als ohne, was ja hier auch teilweise etwas angezweifelt wurde. Das ist für mich mit der größte Kritikpunkt.

    Den Kalorienvergleich halte ich auch für fragwürdig. Er sagt im Fazit auch, dass es offensichtlich sehr auf die Fahrweise drauf ankommt, da er die Beine absolut nicht gespürt hat. D.h., wenn man mit einem E-Bike nur Strecke macht/Trails eher passiv fährt, dann benötigt er mit Unterstützung natürlich weniger Kalorien. Ich habe bei mir auch schon hin und wieder festgestellt, dass ich bei manchen Touren bei den Abfahrten den höchsten Puls hatte. Wenn ich also da ein schwereres/schlechteres Rad habe, ist der Verbrauch bei so einer Abfahrt auch höher.
    Legt man auf die Abfahrten (wie er viel Wert) und ist entsprechend aktiv, dann steht die Frage nach dem richtigen Rad wieder im Raum. Abgesehen davon ist die Kalorienmessung über eine (Puls-)Uhr am Handgelenk wohl nicht so zuverlässig.

    Also wenn ich so drüber nachdenke, hat er die Fakten schon irgendwie erläutert, aber hat die Schlüsse etwas falsch/verschönt dargestellt. Und das ist auch etwas, was mich bei vielen Radverkäufern und Kunden aufregt. Die (zweifelsohne vorhandenen Nachteile) werden entweder gar nicht angesprochen oder so dargestellt, als wäre es alles nur positiv/egal.
    Meine Befürchtung ist, dass dieser "sorglose" Umgang beim Kauf eine Rades auch auf den Wegen weiter gelebt wird. Und da können eben "stärkere" Räder mehr kaputt machen (gilt natürlich auch für potente Enduro usw., nicht ausschließlich für E-Bikes!). Aber bisher habe ich das Gefühl, dass sich MTB-Käufer etwas mehr mit dem ganzen Thema "Rad" befassen, bei E-MTB geht es (im Bekannten und Arbeitskollegenkreis) meist nur um "welcher Motor, welcher Akku, wie kann ich tunen, Rest ist Nebensache". Vielleicht ändert sich das aber noch im Laufe der Zeit.

    Und um es nochmal deutlich zu sagen, dass ist meine Sicht und mir ist durchaus bewusst, dass es andere anders sehen und ihre Prioritäten anders gesetzt sein können.
     
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  25. tib02

    tib02 Alles ist blöd

    Dabei seit
    05/2016
    Deswegen fahre ich mit dem MTB jeden Trail pro Tag nur noch einmal, obwohl es auch 2-3 mal fahren könnte, ich will mir nicht vorwerfen lassen das ich bei gesteigter Fitness mehr Strecke pro Zeit mache.. und somit wie die eMTBer ende.:wut: