Bund Naturschutz sagt den EBikes im alpinen Raum den Kampf an.

mw.dd

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Nur angeführt, um die Diskussion auszuweiten.
Rethorisches Nebelkerzenwerfen. Scheibenbremse, Gangschaltung und Federgabel waren schon, also geht's mit Seilbahnen und Shuttles weiter:
Seilbahnen und Shuttledienste bringen die Downhiller und Freerider nach oben. Diese haben es erst ermöglicht das Hotspots mit all den Problemen entstanden sind. Der Faktor Motor beim E Bike hatte damit noch gar nichts zu tun.
Verbietet man die E Bikes im Gebirge wird der Anteil der Shuttlefahrer und Seilbahnfahrer noch weiter stark ansteigen. Folge ist wieder eine Überlastung.
War mehrfach und ist Dir auch bekannt, aber ich schreib's nochmal: K(aum)eine Seilbahn muss Biker mitnehmen; auch den Shuttlebetrieb kann man leicht regulieren. Gibt's ja auch schon genug Beispiele.
Nur solange das Zweirad mit eingebautem Lift und das Fahrrad gleichgestellt sind, kann es eben nur heißen "alle oder keiner".
Übrigens benutzen E-Biker auch Seilbahnen, Lifte und Shuttles. Sogar dort wo die Höhenunterschiede gering sind...
 
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Ich rede von Gebieten ohne Seilbahn und Shuttleservice. Abseits der sowieso schon erschlossenen und ausgebauten Hotspots. Wenn interessiert es was in Sölden oder Saalbach passiert. Die wollen ja die Biker im Lift, um Geld zu machen.
Titel war: "Bund Naturschutz sagt den E Bikes im alpinen Raum den Kampf an"
Und wenn der Bund diesen Kampf gewinnt, verlieren nicht nur die E Bikes, sondern auf Sicht alle MTB. Und ich glaube das will keiner von euch. Wer glaubt das die Interessengemeinschaften aufhören, wenn die E Bikes weg sind, glaubt auch an grüne Weißwürste. Denn nach dem Ausschluß der E Bikes geht es weiter und die nächste Gruppe ( MTB )ist dran.
Mir geht es darum zu verhindern dass eine Ausgrenzung der E Bikes, die Folge haben wird das es alle MTB trifft. Und es ist kontraproduktiv wenn Biker andere Biker ausgrenzen. Der BN reibt sich darüber die Hände.
Leichtes Spiel und zag die nächsten sind dran.
Aber das will ja keiner wahrhaben.

In meinem Revier südlich von München gibt es auch schon Wege die für MTB gesperrt sind. Auch teilweise schon länger( vor Mofazeit ). Und wenn ich mir da meinen nächsten Berg so ansehe, kann den locker auch fast jeder ohne Mofa hochfahren. Da bringt eine Sperrung der Mofas noch gar nichts. Wenn man alle aussperrt hat die Rotsocke gewonnen.
Macht nur weiter so und irgendwann ist das Gejammer groß.

Wir drehen uns immer noch im Kreis. Das E-Bike macht jeden Spot zum Bikepark. Es ist ein mobiler Shuttleservice der ÜBERALL die FREQUENZ deutlich erhöhen wird oder schon hat. Deswegen wird es in den Gebieten, wo eine hohe Anzahl an MTB nicht erwünscht ist nach aktueller Gesetzeslage nur die Option Sperrung geben
Hatte gedacht das nur der fettbeleibte der keine Fahrtechnik hat so ein Mofa fährt. Der kommt doch den Trail gar nicht runter. Das probiert der ein mal und dann läßt er es bleiben.
ÜBERALL die FREQUENZ deutlich erhöhen ist Blödsinn.
DIE FREQUENZ WIRD DA HÖHER WO DER GEMEINE E BIKER AUCH WIEDER RUNTER KOMMT

Ich treffe E Biker meistens nur am Anstieg des Berges. Und da ist es sicherlich unproblematisch. Bergab auf Trails ( keine Forstwege ) sieht man E Bikes bei mir kaum. Eben aus oben genannten Grund.
 

tib02

Ich komme auch mit E-Bikern klar
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Wenn das dazu beitragen könnte die Frequentierung wieder zu reduzieren, dann ja.
Ich bin immer noch skeptisch bezüglich der Frequentierung, ich kann nichts dergleichen festellen, die Summe bleibt irgendwie gefühlt gleich, nur es werden weniger MTB und mehr eMTB. Abseits der normalen Weg fahren bis auf ein paar verirrte (ich ab und zu auch), sowieso nur die Könner rum. Was deutlich mehr rumfahrt sind Pedelecs aber die stören mich genauso wenig wie (Renn-)Radfahrer.

Aber wie gesagt ich werde mir die Sache in einigen Wochen mal in Reit im Winkl anschauen, wobei wir nach Möglichkeit keinen Hotspot-Touren fahren werden.
 

tib02

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Dann wäre dennoch wohl die Leistungsbeschränkung der sinnvolle Ansatz.
Glaube ich nicht und wer will das durchsetzen und kontrollieren, schlussendlich gehen wir gemeinsam unter, es wird kein Verbot von eMTB im Wald oder eine Aufhebung der Gleichstellung geben, ich bin auch nicht dafür.
Die paar eMTB die sich in (Alpen-)Regionen verirren bei denen man ohne grundlegende Fahrtechnik/Bremstechnik auch wieder runterkommt, sind überschaubar. (Oder lassen die Räder liegen und rufen die Bergwacht um es mal palaktiv zu formulieren)
 
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Ich bin immer noch skeptisch bezüglich der Frequentierung, ich kann nichts dergleichen festellen, die Summe bleibt irgendwie gefühlt gleich, nur es werden weniger MTB und mehr eMTB. Abseits der normalen Weg fahren bis auf ein paar verirrte (ich ab und zu auch), sowieso nur die Könner rum. Was deutlich mehr rumfahrt sind Pedelecs aber die stören mich genauso wenig wie (Renn-)Radfahrer.

Aber wie gesagt ich werde mir die Sache in einigen Wochen mal in Reit im Winkl anschauen, wobei wir nach Möglichkeit keinen Hotspot-Touren fahren werden.
Denke auch, dass das regional schon sehr stark unterschiedlich sein kann. Bei un sist es ein massives Problem. Leider.
 
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War mehrfach und ist Dir auch bekannt, aber ich schreib's nochmal: K(aum)eine Seilbahn muss Biker mitnehmen; auch den Shuttlebetrieb kann man leicht regulieren. Gibt's ja auch schon genug Beispiele.
Die Seilbahnen in den Alpen machen es aber. Und es werden mehr und nicht weniger.
Weil Gewinn ( Ertrag für die Touristiker ) schlägt alles.
Ähnlich bei den Shuttleanbietern. Auch mehr geworden. Zusätzlich noch die sich mittlerweile privat organisiert haben um ein paar Euros zu sparen.
Wird also mehr und nicht weniger in diesen beiden Bereichen
 

tib02

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Denke auch, dass das regional schon sehr stark unterschiedlich sein kann. Bei un sist es ein massives Problem. Leider.
Wird so sein, wobei ich mich dann frage entweder sind das Waldautobahnen für jedermann, oder eure eMTB können fahren, was dann dem üblichen Bild der eMTB hier widerspricht?
 
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Im Allgäu kann ich mir das leider schon vorstellen. Da war es aber vor Mofazeit auch nicht gerade ruhig. Ein Grund warum ich da schon länger nicht mehr hinfahre
Wobei es eine Unterschied gemacht hat vor der Mofazeit, ob es um Voralpenzüge oder Höhenzüge wie Adelegg ging oder eben Hotspots. Bei uns war es vergleichbar ruhig.

Die letzten tollen Spots die noch wenig betroffen sind, sind die mit vielen Gattern. Da ist das Mofa aktuell noch einfach zu schwer. Allerdings, wie auch schon erwähnt, gibt es schon einige Schwachmaten, die die Gatter bzw. Zäune zerstören oder abbauen. Mit dem Ergebnis, dass der Bauer seine Kühe suchen kann und das Theater noch mehr hochkocht.
 
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Wird so sein, wobei ich mich dann frage entweder sind das Waldautobahnen für jedermann, oder eure eMTB können fahren, was dann dem üblichen Bild der eMTB hier widerspricht?
Teils, teils. Zunahme auf Autobahnen bzw. auf eher einfachen schmalen Wanderpfaden ist enorm. Zunahme auf Trails bergab hält sich natürlich etwas in Grenzen. Wobei auch das schon merklich zugenommen hat und deswegen bei uns auch zwei Trails gesperrt werden sollen. Ein mit dem HT schwer zu befahrener Trail ist halt mit 160mm+ auch für weniger versierte deutlich einfacher.

Bei den einfachen schmalen Wanderwegen ist eben das Konfliktpotential sehr hoch. Da triffst du am WE massiv Wanderer, die jetzt wirklich ständig auf die Seite springen müssen. Auf der Geraden ist das Tempo dann auch dementsprechend höher. Wenn dann aber die Wege gesperrt werden sperrst du automatsich die Zubringer zu den schönen Trails bergab.
 
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Rethorisches Nebelkerzenwerfen. Scheibenbremse, Gangschaltung und Federgabel waren schon, also geht's mit Seilbahnen und Shuttles weiter:

War mehrfach und ist Dir auch bekannt, aber ich schreib's nochmal: K(aum)eine Seilbahn muss Biker mitnehmen; auch den Shuttlebetrieb kann man leicht regulieren. Gibt's ja auch schon genug Beispiele.
Nur solange das Zweirad mit eingebautem Lift und das Fahrrad gleichgestellt sind, kann es eben nur heißen "alle oder keiner".
Übrigens benutzen E-Biker auch Seilbahnen, Lifte und Shuttles. Sogar dort wo die Höhenunterschiede gering sind...
Auch wenn es nicht ganz so in die Berge passt, nehme ich mal das Beispiel Elba. Da warst du ja anscheinend auch schon lt. deiner Signatur.
Für mich ein geniales Bikerevier. Als ich vor 12 Jahren das erste Mal dort war, war ich begeistert von der Vielfalt der Strecken. Im Laufe der Jahre haben sich 2 Bikeparks ( mindestens eins im Naturschutzgebiet ) etabliert und mehrere Shuttleanbieter bieten ihre Dienst an. Wie sich diese Insel über ein Jahrzehnt beim Biken verändert hat, konnte ich bei mehreren Besuchen seitdem leidvoll feststellen.
Und zumindest bei meinem letzten Besuch ( letztes Jahr ) war das Thema E Bike da noch nicht ursächlich für irgendwelche Probleme. Habe in 2 Wochen nur ein paar ganz wenige E Biker getroffen.
Verändert haben die Trails die Bikebravos, die Parks und die Shuttleanbieter. Und wenn jetzt noch die E Biker kommen, sind die wahrscheinlich an allem Schuld.
Das ist mir zu einfach
 

tib02

Ich komme auch mit E-Bikern klar
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Teils, teils. Zunahme auf Autobahnen bzw. auf eher einfachen schmalen Wanderpfaden ist enorm. Zunahme auf Trails bergab hält sich natürlich etwas in Grenzen. Wobei auch das schon merklich zugenommen hat und deswegen bei uns auch zwei Trails gesperrt werden sollen. Ein mit dem HT schwer zu befahrener Trail ist halt mit 160mm+ auch für weniger versierte deutlich einfacher.

Bei den einfachen schmalen Wanderwegen ist eben das Konfliktpotential sehr hoch. Da triffst du am WE massiv Wanderer, die jetzt wirklich ständig auf die Seite springen müssen. Auf der Geraden ist das Tempo dann auch dementsprechend höher. Wenn dann aber die Wege gesperrt werden sperrst du automatsich die Zubringer zu den schönen Trails bergab.
Ich habe eine einfache Regel, man fährt auf Sicht, es können immer Leute im Weg stehen, ist auch ihr gutes Recht, die Weg sind zumindest in Bayern für alle da, selbt wenn einer meint er müsste mal den Trail als Uphill testen und ?steht da irgendwo ein Schild Uphill verboten. Wer ohne Rücksicht runterprügeln will, soll in den Bikepark gehen, oder Strecken mit guter Einsicht wählen. Der Idiot ist nicht der eventuell vorhandene Motor, sondern der, der draufsitzt.
 
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Allerdings, wie auch schon erwähnt, gibt es schon einige Schwachmaten, die die Gatter bzw. Zäune zerstören oder abbauen. Mit dem Ergebnis, dass der Bauer seine Kühe suchen kann und das Theater noch mehr hochkocht.
Vollpfosten. Egal auf welchem Untersatz die unterwegs sind. Sofort anzeigen. Da dürfte ich keinen erwischen. Null Ahnung wie sensibel auch Kühe reagieren können
 

mw.dd

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Mir geht es darum zu verhindern dass eine Ausgrenzung der E Bikes, die Folge haben wird das es alle MTB trifft.
Mir auch. Deswegen ist mir die Abgrenzung wichtig.
Und es ist kontraproduktiv wenn Biker andere Biker ausgrenzen.
Der Meinung bin ich auch. Ich bin aber der Meinung das ich mit einem Wanderer mehr gemeinsame Interessen habe als mit einem motorisierten Biker, weswegen für mich die Grenze der Motor ist. Da muss ich auch nichts ausgrenzen.
Und es werden mehr und nicht weniger.
Vor allem werden die Angebote für Radfahrer an den Seilbahnen mehr, was wiederum mehr Biker anlockt.
Verändert haben die Trails die Bikebravos, die Parks und die Shuttleanbieter. Und wenn jetzt noch die E Biker kommen, sind die wahrscheinlich an allem Schuld.
Ich bin im "Elba Trail Area" rumgeeiert (übrigens mit Hardtail und 120mm Federweg).
Und klar, der einfachere Zugang zu den Trails lockt mehr Nutzer an, was wiederum für eine Veränderung der Wege sorgt - Wege die mehr benutzt werden nutzen sich mehr ab. Nur kann man den Zugang zu "Trails" per Shuttle oder Bahn einfach einschränken, ohne pauschal Radfahren verbieten zu müssen. Ist auch viel leichter zu kontrollieren und durchzusetzen.
 

JensDey

Denker am Lenker
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Es sind schon genügend Vorschläge gemacht worden. Durchaus auch als vernünftig anzusehende.
Wird aber anscheinend bewusst oder unbewusst, überlesen.
Sehe ich anders
Aber wenn schon mehrere speziell auf deine Fragen antworten,
Und da gehe ich auch darauf ein. Wenn es sich einfach um 100fache Wiederholung einer unbelegten Behauptung, kann ich das kaum als Vorschlag wahrnehmen.

Wie geschrieben:
Lenkung OK, Begrenzung OK, einseitige Benachteiligung sehe ich kritisch.

Was ich ich hier immer wieder lese: Eine bestimmte Gruppe hat immer und ausschliesslich recht. Ein Blick nach links und rechts ist nicht drin.
Die Fronten sind verhärtet zwischen isso und ist nicht so.
Ein Konzept, welches die Interessen beider Seiten berücksichtigt, fehlt mir. Und es gibt hier zu viele, die darauf keinen Wert legen.
 
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Der Meinung bin ich auch. Ich bin aber der Meinung das ich mit einem Wanderer mehr gemeinsame Interessen habe als mit einem motorisierten Biker, weswegen für mich die Grenze der Motor ist
Wahrscheinlich haben aber 95% der Wanderer keine gemeinsamen Interessen mit dir. Die Wanderer wollen ihre Pfade ( Trails ) für sich haben. Und den Wanderern ist es egal ob das MTB ohne oder mit E da fährt. Die meisten wollen absolut keine MTB´s auf dem Weg

Ich bin im "Elba Trail Area" rumgeeiert (übrigens mit Hardtail und 120mm Federweg).
Und klar, der einfachere Zugang zu den Trails lockt mehr Nutzer an, was wiederum für eine Veränderung der Wege sorgt - Wege die mehr benutzt werden nutzen sich mehr ab. Nur kann man den Zugang zu "Trails" per Shuttle oder Bahn einfach einschränken, ohne pauschal Radfahren verbieten zu müssen. Ist auch viel leichter zu kontrollieren und durchzusetzen.
Welch Leistung: Hardtail mit 120 mm. Kompliment. Oder was willst du sonst für die Äußerung erhaschen?
Seilbahn existiert da dort ja schon mal nicht, wie du weißt. Und Shuttleanbieter verdienen Geld damit. Wird also keiner einschränken.
Nochmal: Die Nutzung hat dort vor E schon stark zugenommen. Und wenn jetzt E kommt sind die Schuld.
Milchmädchenrechnung. Ursächlich sind die Biker vorher gewesen. Aber das ignorierst du ja immer.
Mit deinem bisherigen ( bis dato Bike Leben ) Verhalten hast du ( wie auch vielleicht ich ) bewußt oder unbewußt in der Vergangenheit schon dazu beigetragen das die Situation sich verschlechtert hat.
Oder willst du von dir behaupten nie geshuttelt oder gegondelt zu haben? Dich auch nie unbewußt mal falsch verhalten zu haben?
Das wäre mal ne Leistung
 
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Ein Konzept, welches die Interessen beider Seiten berücksichtigt, fehlt mir. Und es gibt hier zu viele, die darauf keinen Wert legen.
Auf die Interessen beiden Seiten wird demnächst auf gut deutsch geschissen. Das ist am Ende des Tages überhaupt nicht mehr die Frage. Wenn wegen zuviel Verkehr (inzwischen erheblicher E-Anteil) die Gemeinden, Wanderverbände, Landwirte, Förster, Jäger, Waldbesitzer und sonstige Lobbys die Schotten Dicht machen. Also geht es natürlich um eine irgendwie geartete Begrenzung.
Mir wäre es dann jedenfalls lieber, jeder hat am Ende zumindest die theoretische Möglichkeit wieder aufs normale Rad zu steigen und weiter überall hin zu fahren (wenn er/sie konditionell kann), als wenn bestimmte Gebiete für alle gesperrt werden - was ja bereits losgeht.
Ich bin übrigens auch der altmodischen der Auffassung, jeder soll das fahren was er kann und wenn er/sie es nicht kann, muss es halt weniger, kürzer und einfacher sein. Oder alternativ mehr Training.
 

mw.dd

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Und den Wanderern ist es egal ob das MTB ohne oder mit E da fährt.
Das erlebe ich anders. Der Blick geht erst ins Gesicht, dann zum Tretlager - die unterscheiden sehr wohl.
Oder was willst du sonst für die Äußerung erhaschen?
Das war für denjenigen, der hier eine Begrenzung auf HT und 130mm Federweg gefordert hat.
Aber das ignorierst du ja immer.
Nein, das tue ich nicht. Habe ich auch noch nie.
Selbstverständlich muss über eine gerechte Verteilung der Lasten der Wegerhaltung nachgedacht werden. Und auch gegen Angebote für Radfahrer, die automatisch für eine Kanalisierung sorgen würden habe ich nichts
Die Nutzung hat dort vor E schon stark zugenommen. Und wenn jetzt E kommt sind die Schuld.
Pauschalurteile sind immer schlecht. Probleme gab es an einigen Stellen auch schon vorher; irgendwann kommt eben der Punkt an dem das Maß voll ist. Das ist für den BUND offensichtlich mit dem Aufkommen der E-Bikes geschehen.
Den Gegnern des Radfahres im Wald gibt das Aufkommen der E-Bikes das ultimative Argument in die Hand; das muss man Ihnen wieder wegnehmen, indem man die Gleichstellung zum Fahrrad aufhebt und stattdessen auf das Opt-In-Prinzip setzt.
 
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man die Gleichstellung zum Fahrrad aufhebt
Genau das ist die Frage:
Wer ist man?
(Wer ergreift die Initiative (100 Beiträge zu diesem Thema eines Users + geschätzt mal 1000 MTbler in diesem Forum die gleicher Meinung sind bewirken ja nichts.)
 
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Vor einigen Jahren hat man im Burgholz weniger Biker gesehen, dafür an den besagten Strecken fast nur DH Bikes. Da wurde dann grade von den Jugendlichen gerne mal der Bus von der Kohlfurth zum Cronenberger Rathaus genommen.
EMTBs sind Teil des Problems, aber auch nicht alle. Und sie sind nicht das alleinige Problem. Schau dir die Entwicklung der letzten 2- 3 Jahre an. Magazine, MTB NEWS, Pinkbike und was weiss ich. Selbst bei CC und Marathonbikes ist die "Downhillperformance" immer wichtiger geworden. Gabeln die vor 5 Jahren an einem Allmountain ok waren gehen heute vieleicht noch an Kinderrädern. 32mm Standrohre wo will man da noch mit fahren? Was will irgendwer, der nicht ständig im Bikepark unterwegs ist, mit 29ern , 170mm Federweg, langer flacher Geometrie und griffigen DH-Reifen?
Langfristig könnte man das "Problem" der EMTBs und potenten MTBs am ehesten durch eine Limitierung des Verkaufs lösen. Gab es im Motorsport auch schon: Wer kaufen will muß eine entsprechende Fahrerlizenz vorlegen. Würde ich jetzt nicht wollen, die ganzen Biker die hier, die ganze Zeit behaupten kein Teil des Problems zu sein, dürften keins damit haben.
Und jetzt kommt die 38er, auch die Mezzer hat 37 mm DM. Im Mittelgebirge und auf normalen Trails
verzichtbar. Den ganzen Enduro Hype kapier ich eh nicht, ich fahre seit 1993 Mtb auf Trails bergab und
natürlich ohne E auch hoch. Aber egal, der Enduro Hype in Kombination mit muss aufhören. Das wird
er aber nicht, also kommen Verbote für alle und fertig. 😎
 
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Der Alpine Raum, im Gebirge oberhalb der Baumgrenze gelegen und in der BRD nur in mikroskopisch kleinem Ausmass vorhanden.

Nur wird darüber hier nicht debattiert!

Dafür Seitenweise Ankdoten von Vollerntern, die den Wald schädigen, Förstern, die Verwüstungen durch MTB festgestellt haben wollen, phantastereien von Mofas und Motorrädern im Wald und zahllose gleichegelagerte Beiträge, die vorallem von Neid und Missgunst getrieben sind.

Und wo bitte sind die Beiträge zum Thema? Wer überlegt, ob die Argumente der selbsternannten Naturschützer stichhaltig sind oder nur vor Egoismus und Vorurteilen triefen?

Nirgends.

Das hat @FrankoniaTrails gewiss geahnt und dann genüsslich den Köder hingeworfen.
Diese und andere offene Diskussionen spiegel das Bild zu diesem Thema und können daher auf
den Alpenraum in D übertragen werden. Mit Neid hat das wenig zu tun, eher mit klarem Verstand.
Doch dieser ist leider oft bei Es kaum vorhanden, schade. Daher wird es Verbote hageln, warte es ab.😎
 
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2009 wurde der Bombenkrater in München Grünwals an der Isar beseitigt. Damals haben die Biker ( egal welcher Kategorie ) verstanden das man zusammenhalten muss. Etwas was heute leider nicht geschieht.
Durch Demo und Schreiben an die Offizellen wurde verhindert das weitere Sperrungen durchgeführt wurden.
Auch ich habe mich damals beteiligt obwohl ich an diesem Übungsplatz nie biken war.

Der BUND NATURSCHUTZ fordert seit mindestens 2011 eine Sperrung der Isartrails für Biker.
Es gab auch damals ein entsprechendes Positionspapier des Bund Naturschutz.
E Bikes gab es damals fast keine. Es ging um normale MTB's. Eine Sperrung ist bis heute nicht geschehen. Zum Glück. Seit 10 Jahren diskutiert man über eine Lenkung der MTB. Wenn dann nun nur 28 km Trails übrig bleiben ( so wie es aussieht ) ist das nur ein geringer Teil der Trails die hier existieren. Aber man kann zumindest weiter fahren.

Wenn nun der Bund Naturschutz fordert E MTB vom Berg zu verbannen, gibt es ja einige Vollpfosten von Bikern die das gutheißen, weil sie E Bikes hassen. Sie fühlen sich um den Erfolg ihres schweißtreibenden Anstiegs gebracht. Usw. Gibt ja viele andere banale und blödsinnige Gründe die man ja auch schon lesen konnte.
Sollte es zu einer Sperrung der Berge für E MTB kommen, haben sich die normalen Biker ins Knie geschossen.
Wer glaubt das der Bund Naturschutz dann zufrieden ist, wird sich täuschen. Der Bund Naturschutz wird dann feststellen das sich gar nicht so viel verbessert hat und wird dann auf die normalen Biker losgehen. Und wenn dann die normalen Biker auch ausgesperrt sind, wird das Gejammer der E Bikehasser groß sein.
Wären wir damals bloß miteinander statt gegeneinander gewesen. Werden dich viele denken. Dann zu spät.
Aber jetzt könnte man noch darüber nachdenken!
Vielleicht sollte mal der eine oder andere der die E Biker verbannen will, darüber nachdenken, das es ihn dann auch irgendwann treffen wird.
Egal welche Gruppe man verbietet. Die anderen werden folgen
Und genau aus diesen Gründen wird das wenig funktionieren, Aber Null Problemo, Es sind in
wenigen Jahren in der deutlichen Überzahl, dann seid eventuell genug um Verbote zu verhindern,
das wir aber leider zu spät sein. 😎
 
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