• Der MTB-News Kalender 2020 ist jetzt für kurze Zeit verfügbar. Jetzt bestellen.

Bundestag beschliesst Gesetzesänderung: Dienstrad-Versteuerung soll ab 2019 entfallen

Dabei seit
9. Dezember 2012
Punkte für Reaktionen
1.741
Natürlich sind die bei mir drin! Eurorad - Premiumpaket: Diebstahl, Reparatur, Verschleiß ab dem ersten Tag.

Erst schlau machen, dann posten!
OK - aber bezahlste dann halt. Wenn du dann mal so nen Reparaturschaden, wie von dir beschrieben, hast, mag es sich rechnen.
Die Versicherungen habe nix zu verschenken. Die Leistungen die erbracht werden, werden umgelegt auf Alle.
Das rechnet sich vom eigenen Risiko normalerweise nie. Beim Auto macht man das, weil die absoluten Kosten immens hoch sein können.
Für kleinere Beträge, und da zähle ich 750€ zu, lohnt es sich mehr einen allgemeinen Rücklage Topf für den eigenen Haushalt anzulegen. Anstatt für jeden Scheiß ne eigene Versicherung zu nehmen. Über lang Sicht wird man aus diesem Topf dann sogar abschöpfen können, oder man friert ihn ein.
 
Dabei seit
3. November 2013
Punkte für Reaktionen
1.299
Standort
Reutlingen
Ich denke auch Jobrad ist eine Milchmädchen-Rechnung bzw. Mogelpackung.
Allein schon der normale VK bzw. UVP ist ja vollkommen unrealistisch - bis auf ganz wenige Marken wird kaum ein Rad ohne erheblichen Rabatt verkauft.
Für mich macht Jobrad nur für Leute Sinn, die sich eh immer das Neueste holen und Marken wählen, bei denen man wenig bzw. keine Rabatt bekommt.
.... und für die ist es eigentlich auch nix - weil die wollen meistens jedes Jahr bzw. mindestens alle 2 Jahre was Neues.

Oder für die, die für Bequemlichkeit bereit sind, viel Geld zu bezahlen.
Ich bin mir sicher, dass es noch mehrere "Typen" von Nutzern gibt, für die ein Dienstrad interessant sein kann. Für Dich passt es halt nicht, und das ist ja auch OK so.
Wie schon mehrfach geschrieben, ist das eine sehr individuelle Sache. Bei mir bspw. war es so, dass ich einfach keine 3.000 Euro rumliegen hatte, ein neues Bike brauchte und dafür garantiert keinen Kredit aufnehmen würde.

Und was das "sich rechnen" anbelangt, hier nochmal meine Zahlen:

Fahrrad UVP wären 3240 Euro gewesen
Versicherungsanteil 750 Euro (den würde man bei normalem Kauf vermutlich nicht haben. Dafür aber die Verschleiß- und Unfallkosten).
Inkl. Leasinggebühren usw. werden monatlich 129 Euro vom Brutto abgezogen ( =4644 Euro in 36 Monaten)
Wie oben geschrieben hatte ich 2000 Euro an Reparatur- und Verschleißkosten über die Versicherung.
Ich zahle netto 3 Jahre lang monatlich 80 Euro = 2880 Euro
Übernahmekosten für das Rad (noch alter Vertrag mit 10%) 324 Euro.

Ich habe also nach Ende des Leasings ein Rad mit komplett neuen Verschleißteilen, das mich 3204 Euro gekostet hat. (Also 40 Euro unter UVP).

Hätte ich das Rad mit gemutmaßten 15 % Nachlass normal gekauft und rechne ich die Reparatur sowie (etwas weniger häufig und selbst gemacht) die Verschleißteile mit 750 Euro in 3 Jahren hinzu, hätte ich für das Rad ca. 3500 Euro ausgeben müssen.

(Vernachlässigt habe ich die 1-Prozentrechnung, dafür aber auch den monatlichen Zuschuss meines Arbeitgebers von 13 Euro).

Also für mich weder eine Milchmädchenrechnung, noch eine Mogelpackung. Für andere, mit anderen Eckdaten evtl. schon.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei seit
9. März 2006
Punkte für Reaktionen
275
Standort
Sachsen
Aber diese Verträge sind schon lange Geschichte und deine Rechnung entwickelt sich anders, wenn du 750-800€ Auslöse für dein Rad bezahlen müsstest. Und so sieht es aus eben in den aktuellen Verträgen aus!
Mein Remedy war ebenfalls ein Schnäppchen mit 3000€ UVP, abzüglich Rabatt gingen 2500€ in die Umwandlung und gesamt komme ich netto bei 1800- 1900€ raus und das Rad hatte Vollkasko. Gegen Diebstahl sind meine Räder aber in der Hausrat abgesichert.
Nehme wir die 500€ Rabatt aus der Rechnung haben sich die alten Verträge immer noch gelohnt und wir wären bei 2400€. Erhöhe ich aber von 10% ( 300€ ) auf 25% also 750€ liegt die Ersparnis bei 150€ und die bekommt man locker als Rabatt auf so ein Rad.

Ich bleibe dabei, würden die Räder in ihrer Rate auf einen Restwertleasing basieren, also Leasing von sagen wir 75% des Neuwertes und dann eine Rückkauf Option bestehen z.b über 30% wäre das System sicher und auch das Finanzamt hat einen sinnvollen Restwert. Beim KFZ läuft es doch genau so.
Aktuell bezahlt man Brutto ein Rad voll, spart etwas an nettoumwandlung und muss die Ersparnis mit fast 25% an Jobrad abdrücken wobei die 25% noch nicht mal vertraglich garantiert sind aber wow über 3 Jahre war das Rad versichert.
Die Entscheidung trifft ja jeder selbst ;)!
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei seit
12. Januar 2006
Punkte für Reaktionen
1.175
Bei aller Rechnerei hat das Jobrad einen Vorteil: Leute, die vorher nicht im Traum daran gedacht haben, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren (selbst dann, wenn sie nur wenige Kilometer Wegstrecke zurückzulegen haben) oder die finanziellen Mittel für ein neues Rad nicht zur Verfügung haben, schwenken um und lassen das Auto stehen. Aber nicht nur das. Sie stellen dann auch im Privateleben fest, dass man viele Erledigungen und Besorgungen statt mit dem Auto auch mit dem Fahrrad machen kann. Der Firmenparkplatz lichtet sich von Frühjahr bis Herbst, stattdessen platzt der Fahrradunterstand aus allen Nähten. Das ist eine positive Entwicklung, zu der das Dienstradleasing meiner Meinung nach einen erheblichen Beitrag geleistet hat. Unter diesem Aspekt ist diese Zahlenrechnerei unter Umständen gar nicht mehr so wichtig...
 
Dabei seit
5. April 2006
Punkte für Reaktionen
43
Standort
Aue
Es wäre halt schön wenn es noch eine Lösung für Beamte geben würde. Denen schadet etwas Bewegung sicher auch nicht.
 
Dabei seit
24. September 2014
Punkte für Reaktionen
6
Aber diese Verträge sind schon lange Geschichte und deine Rechnung entwickelt sich anders, wenn du 750-800€ Auslöse für dein Rad bezahlen müsstest. Und so sieht es aus eben in den aktuellen Verträgen aus!
Mein Remedy war ebenfalls ein Schnäppchen mit 3000€ UVP, abzüglich Rabatt gingen 2500€ in die Umwandlung und gesamt komme ich netto bei 1800- 1900€ raus und das Rad hatte Vollkasko. Gegen Diebstahl sind meine Räder aber in der Hausrat abgesichert.
Nehme wir die 500€ Rabatt aus der Rechnung haben sich die alten Verträge immer noch gelohnt und wir wären bei 2400€. Erhöhe ich aber von 10% ( 300€ ) auf 25% also 750€ liegt die Ersparnis bei 150€ und die bekommt man locker als Rabatt auf so ein Rad.

Ich bleibe dabei, würden die Räder in ihrer Rate auf einen Restwertleasing basieren, also Leasing von sagen wir 75% des Neuwertes und dann eine Rückkauf Option bestehen z.b über 30% wäre das System sicher und auch das Finanzamt hat einen sinnvollen Restwert. Beim KFZ läuft es doch genau so.
Aktuell bezahlt man Brutto ein Rad voll, spart etwas an nettoumwandlung und muss die Ersparnis mit fast 25% an Jobrad abdrücken wobei die 25% noch nicht mal vertraglich garantiert sind aber wow über 3 Jahre war das Rad versichert.
Die Entscheidung trifft ja jeder selbst ;)!
Der Grund warum das Fahrradleasing mit einem Restwert von 10% gemacht wird, ist einfach weil es keinen Gebrauchtmarkt für die große Anzahl der Leasingrückläufer gibt. Wenn der Restwert bei 30/40% wäre, dann würden die meisten wohl ein Folgeleasing machen und die meisten Räder würden wieder an den Anbieter (bei Eurorad zum Fachhändler) gehen und man hätte ein Problem diese Fahrräder wieder zu verkaufen. Zudem werden die geleasten PKWs auf Straßen bewegt und nur auf Straßen, weswegen evtl. Schäden gut kalkulierbar sind. Bei allen Rädern, welche nicht für die Straße gemacht sind und die auch bewegt werden, ist der Restwert nach 3 Jahren deutlich geringer als von einem PKW (zB Donwhillräder etc.. Das kann sich natürlich noch ändern, aber der Markt wird ja im Moment erst geschaffen und die meisten sehen das Fahrradleasing als eine Finanzierungsform an, die Absicht das Rad am Ende zu kaufen ist viel höher als bei einem PKW.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei seit
26. März 2008
Punkte für Reaktionen
980
Kurze Frage zu Jobrad generell. Muss man diese Servicepakete zwingend dazu nehmen, oder geht das auch in Eigenregie? Mein Chef beteiligt sich weder an der Versicherung, noch am Service. Also möchte ich die Kosten etwas runter bekommen. Erst recht, da ich ein sehr wartungsfreundliches Gravelbike ohne Federelemente oder sonst was leasen möchte.
Oder lässt Jobrad sich da nicht drauf ein, weil es ja ein Leasingobjekt ist?
 
Dabei seit
9. März 2006
Punkte für Reaktionen
275
Standort
Sachsen
Mein Jobrad hat nie eine Werkstatt gesehen und wenn ein Paket optional buchbar ist, geht es dann eben auch ohne.
 
Dabei seit
3. November 2013
Punkte für Reaktionen
1.299
Standort
Reutlingen
Kurze Frage zu Jobrad generell. Muss man diese Servicepakete zwingend dazu nehmen, oder geht das auch in Eigenregie? Mein Chef beteiligt sich weder an der Versicherung, noch am Service. Also möchte ich die Kosten etwas runter bekommen. Erst recht, da ich ein sehr wartungsfreundliches Gravelbike ohne Federelemente oder sonst was leasen möchte.
Oder lässt Jobrad sich da nicht drauf ein, weil es ja ein Leasingobjekt ist?
Googel hilft
 
Dabei seit
26. März 2008
Punkte für Reaktionen
980
Vielen Dank, irgendwie hatte ich den kleinen Absatz wohl überlesen. Dann kann ich mir das nämlich sparen. Erst recht, weil es eventuell ein Versenderbike wird
 
Dabei seit
21. April 2005
Punkte für Reaktionen
1.649
Sei ein wenig vorsichtig damit.

Ich meine (!) gelesen zu haben, dass das Konstrukt wackelig ist, wenn sich die Firma gar nicht finanziell beteiligt.

Da also lieber vorher mal kurz zu einlesen oder hat das jemand hier parat?

Grüße
 
Oben