Bundestag beschliesst Gesetzesänderung: Dienstrad-Versteuerung soll ab 2019 entfallen

Alexspeed

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Sollte man wirklich immer alles genau durchrechnen?

Wir haben bei uns in der Firma im vergangenen Jahr das Bikeleasing eingeführt. Seither bin ich mit meinem Fahrrad bereits über 4000 km gefahren. Überwiegend von daheim zur Arbeit und wieder zurück. Und ich habe es mir darüber hinaus angewöhnt, sämtliche Erledigungen, für die ich meinen PKW nicht benötige, mit dem Fahrrad zu machen. Ich lebe ebenfalls in einer Gegend, in der im Berufsverkehr das völlige Chaos herrscht. Jeden Morgen und jeden Abend stehen sich die Autofahrer die Stoßdämpfer in ihren Allerwertesten, während ich in der Regel nicht nur ganz entspannt diesen Irrsinn auf unseren Straßen ohne die Verschwendung von kostbarer Lebenszeit passieren kann, sondern auch noch meinen Beitrag zur Entlastung unserer Umwelt leiste. Meine Einstellung hat sich komplett gewandelt. Während es für mich vor meinem Umstieg auf´s Dienstrad völlig normal gewesen ist, ein Teil dieses Irrsinns zu sein, ist nun jeder Tag, an dem ich dann doch mal ins Auto steigen muss, ein absolutes Greuel für mich. Klar, um auf den Trichter zu kommen hätte ich nicht unbedingt das Bikeleasing benötigt. Es hat mich dennoch dazu bewogen, auf´s Fahrrad umzusteigen, was eine der besten Entscheidungen gewesen ist, die ich jemals getroffen habe. Ich rechne daher weniger in Euro und Cent, sondern vielmehr in einem Mehr an Lebensqualität durch weniger Stress, Ärger und Frust auf unseren Straßen. Das ist der unschätzbare Vorteil, den mir das Bikeleasing gebracht hat. Es wäre wünschenswert, wenn noch viel mehr Arbeitgeber ihren Mitarbeitern diese Möglichkeit geben und diese dadurch dazu animiert werden würden, auf´s Fahrrad umzusteigen.
Ich finde es gut, dass du mit dem Rad zur Arbeit fährst. Jedoch hat das wenig mit meinem Posting zu tun :hüpf:. Da besteht nur eine sehr schwache, über mindestens einen zweiten verbundenen Knoten, bestehende Kausalität.

Ich bin 4 Jahre lang auch mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Hin 50 Minuten, zurück 15 Minuten. Mein Rad, ein älteres Rennrad, was 100 € gekostet hat und einfach perfekt war. Wer für solche Beträge schon auf Pump kaufen muss, der hat´s echt verstanden. Und falls man ein 9000 € E-Bike braucht um in die Arbeit zu fahren, auch geil:hüpf:.

Also, Kirche im Dorf lassen. Um mit dem Rad in die Arbeit zu fahren, braucht man ein Fahrrad. Um ein Fahrrad zu haben muss man es kaufen, leasen, etc.. Aber nur weil ich mir eins kaufe, lease etc., fahre ich nicht automatisch damit in die Arbeit. Ich laufe zum Beispiel in die Arbeit, das schont noch mehr die Umwelt:lol::hüpf::bier:

Ich bleibe bei meiner Meinung. Man sollte sich manche Dinge im Leben durchrechnen. Der eine macht das weniger, der andere mehr. Die, die sich am meisten durchrechnen, sind nur wenige. Die die sich kaum was durchrechnen, sind mehr.
 
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Ich finde es gut, dass du mit dem Rad zur Arbeit fährst. Jedoch hat das wenig mit meinem Posting zu tun :hüpf:. Da besteht nur eine sehr schwache, über mindestens einen zweiten verbundenen Knoten, bestehende Kausalität.

Ich bin 4 Jahre lang auch mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Hin 50 Minuten, zurück 15 Minuten. Mein Rad, ein älteres Rennrad, was 100 € gekostet hat und einfach perfekt war. Wer für solche Beträge schon auf Pump kaufen muss, der hat´s echt verstanden. Und falls man ein 9000 € E-Bike braucht um in die Arbeit zu fahren, auch geil:hüpf:.

Also, Kirche im Dorf lassen. Um mit dem Rad in die Arbeit zu fahren, braucht man ein Fahrrad. Um ein Fahrrad zu haben muss man es kaufen, leasen, etc.. Aber nur weil ich mir eins kaufe, lease etc., fahre ich nicht automatisch damit in die Arbeit. Ich laufe zum Beispiel in die Arbeit, das schont noch mehr die Umwelt:lol::hüpf::bier:

Ich bleibe bei meiner Meinung. Man sollte sich manche Dinge im Leben durchrechnen. Der eine macht das weniger, der andere mehr. Die, die sich am meisten durchrechnen, sind nur wenige. Die die sich kaum was durchrechnen, sind mehr.
Da sind mir jetzt zu viele Knoten und Kausalitäten...

Das ursprüngliche Posting war, denke ich so zu verstehen, dass es für die Umwelt und Gesundheit besser sein könnte, das Rad statt dem Auto zu benutzen.
Wenn jemand aufgrund der Möglichkeit ein Jobrad zu bekommen, dies tut, ist es positiv.
Wenn es jemand einfach so tut, ist es genauso positiv.
Wie jemand sein Rad bezahlt, ist dabei zunächst egal.
Nicht für jeden ist ein Dienstrad die richtige Lösung.
Wer zu viel rechnet, verpasst vielleicht aber auch ein wenig Spaß am Leben.
 

Peter-S

Peter-S
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Hey,
da bei uns eventuell statt einem Zweitwagen ein E-Lastenrad auf der Kaufliste stehen würde wäre ich auch sehr interessiert. Gerade hier ist ja auch wirklich kein Schnäppchen zu machen, da gute Alternativen noch rar gesät sind. Hat jemand Erfahrung als Beamter im öffentlichen Dienst, ob es da jetzt möglich wäre?
Bisher klappt es für Bedienstete des öffentl. Dienstes nur als Beamte*r in BW. Im folgenden Artikel sind die Zusammenhänge (auch die Rolle der Gewerkschaften) ganz gut erläutert, auch wenn der Artikel schon etwas älter ist.

Es wäre wünschenswert, wenn hier länderübergreifend eine Einigung getroffen werden könnte und vor Allem auch die Mehrzahl der Angestellten im öffentl. Dienst einbezogen werden.
 
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Wer für solche Beträge schon auf Pump kaufen muss, der hat´s echt verstanden.
Auf Pump kaufen würde ich in dem Fall nicht mal sagen. Klar kannst du auch beim Radhändler regulär auf Raten zahlen, aber bei der Jobrad-Geschichte ist das doch ein bisschen anders gelagert, oder nicht?

Wieviele Autos laufen "irgendwie auf die Firma" und ähnliche Möglichkeiten hat man halt für sein Rad....ich finde es gut.


Grüße
 

MJK

...learn to swim.
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Ich finde es gut, dass du mit dem Rad zur Arbeit fährst. Jedoch hat das wenig mit meinem Posting zu tun :hüpf:. Da besteht nur eine sehr schwache, über mindestens einen zweiten verbundenen Knoten, bestehende Kausalität.

Ich bin 4 Jahre lang auch mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Hin 50 Minuten, zurück 15 Minuten. Mein Rad, ein älteres Rennrad, was 100 € gekostet hat und einfach perfekt war. Wer für solche Beträge schon auf Pump kaufen muss, der hat´s echt verstanden. Und falls man ein 9000 € E-Bike braucht um in die Arbeit zu fahren, auch geil:hüpf:.

Also, Kirche im Dorf lassen. Um mit dem Rad in die Arbeit zu fahren, braucht man ein Fahrrad. Um ein Fahrrad zu haben muss man es kaufen, leasen, etc.. Aber nur weil ich mir eins kaufe, lease etc., fahre ich nicht automatisch damit in die Arbeit. Ich laufe zum Beispiel in die Arbeit, das schont noch mehr die Umwelt:lol::hüpf::bier:

Ich bleibe bei meiner Meinung. Man sollte sich manche Dinge im Leben durchrechnen. Der eine macht das weniger, der andere mehr. Die, die sich am meisten durchrechnen, sind nur wenige. Die die sich kaum was durchrechnen, sind mehr.
Prinzipiell muss ich Alexspeed recht geben:daumen:

Mann sollte sich schon sehr genau anschauen was man wirklich spart (falls man überhaupt spart) und ob einem die Rahmenbedingungen zusagen. Ich habe mir bei Jobrad jetzt einiges durchrechnen lassen. Meistens wird es (für mich) erstmal weniger als 15% billiger (Sekundäreffekte wir weniger Einzahlung in Sozialkasse/Rentenkasse, eventuell drohende Nachversteuerung nach 3 Jahren etc. mal weggelassen.). Das bekommt man meiner Meinung nach auch als Rabatt beim Händler oder sogar noch deutlich mehr bei Sonderangeboten, Auslaufmodellen etc. In ein paar Ausnahmefällen (ungünstige Steuerklasse) ist der Rabatt aber deutlicher.
Letztendlich zahle ich mehr bei einem Dienstrad für ein Rad, dass erstmal 3 Jahre lang dem Arbeitgeber gehört und ein Rad "von der Stange" ist. Auch für den AG ist das nicht umsonst, da sich ja ein Mitarbeiter die Sachen prüfen und genehmigen muss.

Wer mit dem Rad zur Arbeit fahren möchte und der Meinung ist er kann sich das nur per Dienstrad leisten.. naja... Vielleicht brauchen auch manche Leute das Gefühl, dass sie was zusätzlich vom AG bekommen oder vom Staat bevor sie was selber machen.

Meiner Meinung nach sollte man sich auch mal anschauen was das Rad jetzt wirklich kostet. Das ist letztendlich deutlich teurer als der Listenpreis. Komischerweise für den Kunden aber billiger. Die Differenz muss ja jemand zahlen. Und das ist in diesem Fall der Steuerzahler. Den größten Gewinn machen aber die Leasinganbieter.
 
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Den größten Gewinn machen aber die Leasinganbieter.
Ist es nicht eher so, dass monetär betrachtet den größten Gewinn der Fachhandel macht, da dieser die komplette Marge zwischen Händler-EK und UVP einsacken kann (weil es auf geleaste Fahrräder in der Regel keinen Nachlass gibt)?
 
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Prinzipiell muss ich Alexspeed recht geben:daumen:
Grundsätzlich hat er recht. Ich verstehe aber auch so Argumente (z.B. von Familienväter mit Häuschen) die sagen dass es schwierig bis unmöglich wird da Geld für ein schickes Bike auf "die Seite" zu bringen. Z.B. über Jobrad kann er das Rad jetzt bzw. die nächste Zeit schon fahren und nicht erst in 2-3 Jahren wenn die Kohle bereitsteht.

Die versprochene Riesenersparnis wird schlussendlich auf ein Null-Summen-Spiel rauslaufen.

So gesehen gibt es Argumente für und wider...wie bei so vielem.
 

felixthewolf

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Ist es nicht eher so, dass monetär betrachtet den größten Gewinn der Fachhandel macht, da dieser die komplette Marge zwischen Händler-EK und UVP einsacken kann (weil es auf geleaste Fahrräder in der Regel keinen Nachlass gibt)?
ich glaube, mit dem "einsacken" der Differenz zwischen EK und UVP zahlt der Händler seine Miete, seinen Strom, seine Mitarbeiter und ernährt ggf. auch noch sich und seine Familie. Das ist das Grundkonzept des Lebens als Händler.
Im Gegenteil ist es nämlich so, das die Provision der Finanzdienstleistung auf den Händler abgewälzt wird - das wird in den "Vorteilsrechnern" nämlich meist nicht berücksichtigt, dass der Händler bis zu 10% abführen muss und damit je nach Kalkulation des Bikes mal eben seine Marge mit dem Leasinganbieter halbiert. Das muss man als Händler können und wollen.

Felix
 

Werratte

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Ist schon erstaunlich. Unsere glorreiche Regierung bringt so gut wie nichts Brauchbares auf die Spur, aber wenn dann mit dem Umweltschutzgedanken eine Steuererleichterung für die Bürger geplant wird, wird das auch noch zerpflückt.
Im Zuge dieser Änderung soll ja z.B. auch die Versteuerung des geldwerten Vorteils bei den sogenannten Job-Tickets für die öffentl. Verkehrsmittel entfallen.
Das Pendeln ohne Auto soll einfach ein bisschen Attraktiver werden.
Ist doch kein schlechter Ansatz, oder? :ka:
 
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Gilt das auch rückwirkend für bereits bestehende Verträge?
Ist es nicht eher so, dass monetär betrachtet den größten Gewinn der Fachhandel macht, da dieser die komplette Marge zwischen Händler-EK und UVP einsacken kann (weil es auf geleaste Fahrräder in der Regel keinen Nachlass gibt)?
die Leasinganbieter kassieren fette Provisionen und verhindern damit Rabatte für den Endkunden.
 
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MJK

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Ist es nicht eher so, dass monetär betrachtet den größten Gewinn der Fachhandel macht, da dieser die komplette Marge zwischen Händler-EK und UVP einsacken kann (weil es auf geleaste Fahrräder in der Regel keinen Nachlass gibt)?
Da gebe ich Dir recht... Wobei man dann auch wieder nicht weis wie viel der Händler jetzt verdient. Oder der Hersteller. Ich war nur überrascht, wie wenig der Kunde spart im Vergleich zu dem, was der Leasinganbieter verdient.
 
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Da gebe ich Dir recht... Wobei man dann auch wieder nicht weis wie viel der Händler jetzt verdient. Oder der Hersteller. Ich war nur überrascht, wie wenig der Kunde spart im Vergleich zu dem, was der Leasinganbieter verdient.
Gibt es überhaupt irgend ein Leasing bei dem man wirklich spart?
Ich glaube nicht...
 

MJK

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Grundsätzlich hat er recht. Ich verstehe aber auch so Argumente (z.B. von Familienväter mit Häuschen) die sagen dass es schwierig bis unmöglich wird da Geld für ein schickes Bike auf "die Seite" zu bringen. Z.B. über Jobrad kann er das Rad jetzt bzw. die nächste Zeit schon fahren und nicht erst in 2-3 Jahren wenn die Kohle bereitsteht.

Die versprochene Riesenersparnis wird schlussendlich auf ein Null-Summen-Spiel rauslaufen.

So gesehen gibt es Argumente für und wider...wie bei so vielem.
Es gibt durchaus Fälle wo meiner Meinung nach ein Dienstrad Sinn ergibt. Der von Dir genannte Beispiel zählt für mich auf jeden Fall dazu.

Man sollte sich aber genau anschauen was man da macht. Wechselt der Arbeitnehmer z.B. innerhalb der 3 Jahre seinen Arbeitgeber ist das Rad (und Geld) weg.
 
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Wechselt der Arbeitnehmer z.B. innerhalb der 3 Jahre seinen Arbeitgeber ist das Rad (und Geld) weg.
Fatalistisch betrachtet. Wird das Rad gestohlen geht es dir genauso.

:D

(Wie gesagt es gibt viele Wege nach Rom und ans Ziel...bitte meine Posts nicht als Werbung für Jobrad oder dagegen sehen...)
 
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Es gibt durchaus Fälle wo meiner Meinung nach ein Dienstrad Sinn ergibt. Der von Dir genannte Beispiel zählt für mich auf jeden Fall dazu.

Man sollte sich aber genau anschauen was man da macht. Wechselt der Arbeitnehmer z.B. innerhalb der 3 Jahre seinen Arbeitgeber ist das Rad (und Geld) weg.
Oder der (dann ehemalige) Mitarbeiter oder ein Dritter (z. B. ein neuer Arbeitgeber) führt den Leasingvertrag im Einvernehmen mit dem Leasinggeber fort. In diesem Falle sind weder Rad, noch Geld weg.
 
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Meiner Meinung nach sollte man sich auch mal anschauen was das Rad jetzt wirklich kostet. Das ist letztendlich deutlich teurer als der Listenpreis. Komischerweise für den Kunden aber billiger. Die Differenz muss ja jemand zahlen. Und das ist in diesem Fall der Steuerzahler. Den größten Gewinn machen aber die Leasinganbieter.
Der gesamte Preis wird vom AN bzw. zusätzlich AG-Anteil aus dem AN-Brutto bezahlt. Da muss kein Steuerzahler was dazu geben. So ein Blödsinn.
Was tatsächlich für die Allgemeinheit evtl. nicht positiv ist, sind die wegfallenden Sozialabgaben aus der herausgerechneten Leasingrate. Wie viel das nun wirklich ist und inwieweit dies evtl. durch "gesündere" AN mit niedrigeren Kosten der Krankenkassen sowie einer Entlastung der Umwelt einhergeht, mögen andere berechnen.
 

MJK

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Ist schon erstaunlich. Unsere glorreiche Regierung bringt so gut wie nichts Brauchbares auf die Spur, aber wenn dann mit dem Umweltschutzgedanken eine Steuererleichterung für die Bürger geplant wird, wird das auch noch zerpflückt.
Im Zuge dieser Änderung soll ja z.B. auch die Versteuerung des geldwerten Vorteils bei den sogenannten Job-Tickets für die öffentl. Verkehrsmittel entfallen.
Das Pendeln ohne Auto soll einfach ein bisschen Attraktiver werden.
Ist doch kein schlechter Ansatz, oder? :ka:
Den Ansatz finde ich auch gut. Und ich finde sogar Diensträder gut, bzw. ich finde die Diskussion das es Diensträder gibt sogar sehr gut weil viele sich dadurch erstmal mit dem Thema "Fahrrad statt Auto" beschäftigen.
Daumen hoch für jeden der sein Auto stehen lässt und dafür mit dem Rad fährt. :daumen:

Ich finde es nur Schade, dass meiner Erfahrung nach realistisch betrachtet die Ersparnis nicht beim Bürger ankommt. Obwohl der Bürger selbst wenn er nichts beim Kauf des Rades spart er immer noch durch weniger Benzinkosten und bessere Gesundheit spart.
 
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Ich persönlich habe 2 Räder über Jobrad, und bin Vollkommen zufrieden.

Aktuell halte ich das Thema für Aktueller den je, wenn man die reine Finanzierung der Räder zu ihren jeweiligen Bedingungen erst mal außen vor lässt und die Nebenkosten von Autos in den Vordergrund rückt glaube ich nicht das es mit Autos (Benziner, Diesel) wirklich günstiger wird in den Nächsten Jahren wird gegenüber einem Fahrrad.

Wenn man hört das Sprit wieder höher besteuert werden soll ist doch der nächste Schritt auch ältere Fahrzeuge höher zu besteuern, aber eine Sinnvolle Unterstützung von Elektro PKWs ist in weiter Ferne, genauso das aktuelle Problem das Leute die zur Vermietung wohnen. Um ehrlich zu sein habe ich keine Lust nach aktuellem Standard mein Fahrzeug für 5 Stunden irgendwo stehen zu lassen um wieder gefühlt ein paar Kilometer fahren zu können.
 

MJK

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Der gesamte Preis wird vom AN bzw. zusätzlich AG-Anteil aus dem AN-Brutto bezahlt. Da muss kein Steuerzahler was dazu geben. So ein Blödsinn.
Was tatsächlich für die Allgemeinheit evtl. nicht positiv ist, sind die wegfallenden Sozialabgaben aus der herausgerechneten Leasingrate. Wie viel das nun wirklich ist und inwieweit dies evtl. durch "gesündere" AN mit niedrigeren Kosten der Krankenkassen sowie einer Entlastung der Umwelt einhergeht, mögen andere berechnen.
Der AG zahlt nicht mehr oder weniger (es sei den er möchte mehr zahlen.). Das Dienstrad+Leasinggebühr wird durch den AN bezahlt (er bekommt ja auch weniger am Ende vom Monat in seine Lohntüte). Der AN muss aber weniger Steuern/Sozialangaben zahlen, wodurch es sich für ihn wieder rechnet. Die fehlenden Steuern/Sozialabgaben sind indirekt der Beitrag des Steuerzahlers.
Direkt gibt der Steuerzahler (Staat) nichts dazu, richtig.
 
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ich glaube, mit dem "einsacken" der Differenz zwischen EK und UVP zahlt der Händler seine Miete, seinen Strom, seine Mitarbeiter und ernährt ggf. auch noch sich und seine Familie. Das ist das Grundkonzept des Lebens als Händler.
Im Gegenteil ist es nämlich so, das die Provision der Finanzdienstleistung auf den Händler abgewälzt wird - das wird in den "Vorteilsrechnern" nämlich meist nicht berücksichtigt, dass der Händler bis zu 10% abführen muss und damit je nach Kalkulation des Bikes mal eben seine Marge mit dem Leasinganbieter halbiert. Das muss man als Händler können und wollen.

Felix
Mir kommen gleich die Tränen. Der Händler verdient langfristig sehr gut an Wartung und Reparaturen. Die Versicherung zahlt ja schliesslich.
 
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Ich persönlich habe vor zwei Jahren das Rad aus dem Titel als Jobrad über meine Firma bekommen.
Sicherlich hätte ich beim Händler Rabatt bekommen und wäre preislich eventuell sogar ein wenig besser weg gekommen.
Was allerdings jeder hier vergisst, bei dem Lesaing-Model sind genauso wie beim Auto auch alle Verschleißteile inklusive.
Und da kommen bei mir in drei Jahren einiges zusammen, da ich am liebsten herausfordernde Trails in den Alpen fahre und da geht nun mal auch hin und wieder was schief...
Sogar neue Mäntel und Bremsklötze werden von der Leasing übernommen.
Das wird beim durchschnittlichen E-Biker, welcher das Rad auf dem Arbeitsweg nutzt überschaubar bleiben, bei mir ist eben auch mal eine Kurbel oder ein Satz Laufräder fällig und dann sieht die Rechnung schon wieder anders aus... ;)
 

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Chef, der Mann kann nicht lesen!
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Was allerdings jeder hier vergisst, bei dem Lesaing-Model sind genauso wie beim Auto auch alle Verschleißteile inklusive.
Und da kommen bei mir in drei Jahren einiges zusammen, da ich am liebsten herausfordernde Trails in den Alpen fahre und da geht nun mal auch hin und wieder was schief...
Sogar neue Mäntel und Bremsklötze werden von der Leasing übernommen.
Wie genau läuft das dann ab? Bekommst du nur Originalteile oder auch Drittherstellerware? Musst du z.B. bei Reifen nachweisen dass du wirklich in einem Wochenende einen Satz reifen im Park verschlissen hast oder wird da ohne zu fragen ein Satz Reifen verschickt?
 
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Läuft ab wie beim Auto.
Rad zum Händler bringen, der zieht die Reifen drauf oder speicht neue Felgen ein.
Der Händler rechnet dann mit der Leasing ab.
Also keine Teile-Flatrate per Post und Dämpfer-Service zahlt die Leasing auch nicht, sonst aber alles.
Betrifft in meinem Fall das Jobrad-Programm von der ZEG-Kette. Wie andere Firmen das handhaben kann ich nicht sagen...
 
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Wie genau läuft das dann ab? Bekommst du nur Originalteile oder auch Drittherstellerware? Musst du z.B. bei Reifen nachweisen dass du wirklich in einem Wochenende einen Satz reifen im Park verschlissen hast oder wird da ohne zu fragen ein Satz Reifen verschickt?
Du bekommst, zumindest ist das bei mir so, das hinmontiert, was mit dem ursprünglichen vergleichbar ist (z.B. wenn Du einen anderen Reifen möchtest oder andere Bremsbeläge usw.) oder eben den 1:1 Ersatz. Voraussetzung ist aber, dass das Teil verschlissen oder kaputt ist. Bei mir war dann auch der Umbau von 2x11 auf 1x11 mit 11-50 Sunrace-Kassette in Verbindung mit eh anstehenden Verschleißteilen, Unfallreparatur usw. nahezu kostenneutral über die Werkstatt zu machen. Da wird bei mir viel Entgegenkommen signalisiert.
 
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