Bunnyhop Frage

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Moin, ich hoffe ich bin hier richtig, wenn nicht dickes Sorry :D
Also ich hab ein Problem beim Bunny Hop und finde nicht raus was es ist. Ich geh vorm Sprung in die Knie und winkel meine Arme etwas an dann schmeiß ich mich nach hinten Vorderrad kommt gut hoch, soweit so gut, dann Versuch ich es mit Schwung etwas nach vorn und die Beine dabei an zu ziehen nur entweder ich rutsch ab und hau mir die Pins ins Schienbein :lol: oder das Hinterrad kommt nicht hoch genug. Ich hab mir son Ding aus Holz genagelt womit ich die Höhe messen kann, bis 40cm komm ich locker mit dem Vorderrad drueber (hab mich dabei schon gefilmt zum Fehler analysieren ;)) aber das Hinterrad reisst die Latte dann immer um ob bei 40 oder bei 20cm.. kann es an den Pedalen liegen? Habe solche Plaste Flatpedale :b-day: meint ihr mit Metallpins klapt das besser? Oder liegts an der Technik? Schuhe trage ich momentan Vans die taugen denk ich mal. Hmm.. weiß net weiter :confused::D help
 

Asphaltsurfer

George Carlin answers your questions
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Na, du brauchst schon eine gute Verbindung zum Bike über die Pedale. Das kann an mangelhafter Technik liegen, aber wenn die Pedale zuwenig Grip bieten, wird es schwierig!
 

Tobiwan

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Aaallsooo, eine gute Vorübung zum Bunny Hop ist folgendes: Einfach den Lenker blitzartig hochziehen und zwar soweit, bis du im Bike praktisch aufrecht drin stehst (nicht hecklastig werden). Das Vorderrad kommt dabei richtig hoch - Nabenhöhe sicherlich über 1,20m. Probier das mal eine zeitlang ohne das Hinterrad bewusst hochzuziehen sonder konzentriere dich nur auf diesen Bewegungsablauf. Mach mal nur diesen Bewegungsablauf 30min konsequent. Schau dir dazu auch mal die guten Bunny Hop Videos an - die Jungs reissen das Vorderrad brutal hoch.
Wenn der Bewegungsablauf verinnerlicht ist wirst du feststellen, dass das Hinterrad bereits unabsichtlich den Boden verlassen hat, als du dabei warst das Vorderrad wieder abzusetzen. Jetzt einfach noch bekannterweise die Füße anziehen und das Bike unter dir durchschieben - fertig.
Und wenn das klappt und du mit deiner Höhe nicht zufrieden bist, dann hol dir bessere Pedale. Aber bessere Pedale bedeuten auch bessere Pins = tiefere Wunden in deinem Schienbein denn du wirst gerade beim Üben immer wieder mal abrutschen.

Für mich liegt der Schlüssel zum Erfolg im ersten Teil des Bewegungsablaufs (Vorderrad), da du ansonsten gar nicht in die Ausgangsposition für Teil zwei (Hinterrad) kommst.
 

Asphaltsurfer

George Carlin answers your questions
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Wenn der Bewegungsablauf verinnerlicht ist wirst du feststellen, dass das Hinterrad bereits unabsichtlich den Boden verlassen hat, als du dabei warst das Vorderrad wieder abzusetzen. Jetzt einfach noch bekannterweise die Füße anziehen und das Bike unter dir durchschieben - fertig.
Zwischendurch solltest du noch nach vorne oben "gesprungen" sein und das Fahrrad dabei mittels der Pedale unter dir verkeilt haben. Dazu sollte der Grip schon gut sein.
Das Hinterrad kommt eben nicht deshalb hoch, weil du die Beine anziehst, sondern weil du über Lenker und Drehmoment des vorderen Fahrradteils arbeitest. Wenn du das hinkriegst, dann kann man durch Anziehen der Beine die letzten cm rausholen. Das gleiche gilt für das "unter sich Durchziehen". Das ist Luxus, den man sich gönnen kann, wenn die explosive Entlastung von hinten unten nach vorne oben funktioniert.
Dazu kann man nach Üben der Vorderradentlastung getrennt davon auch im Fahren die Hinterradentlastung üben, indem man von einer hecklastigen mittleren bis tiefen Position sich explosiv nach vorne oben streckt. Das Hinterrad sollte hoch kommen. (Anfangs besser mit Schienbeinschonern, sonst:heul: ) Diese Vorübungen kann man dann flüssiger aneinanderreihen und schließlich zum Bunnyhop verschmelzen.
 
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Der Bewegungsablauf ist falsch. Du versuchst aktiv das belastete Hinterrad hochzuzerren. Das funktioniert nicht.

@Tobiwan hat es oben schon ganz gut dargestellt. Wenn das Vorderrad schön hoch gekommen ist kommt die entscheidene Bewegung: Du drückst den Lenker impulsiv nach vorne oben. Das ganze Rad wird dadurch unter dir nach vorne verlagert und das Hinterrad will abheben. Damit es wirklich abhebt, müssen nur noch die Beine "aus dem Weg": Diese geschickt einziehen ohne den Kontakt zu den Pedalen zu verlieren (sonst wird schmerzhaft). Mit "scharfen" Pedalen kann man hier auch noch etwas mehr Höhe rausholen. Aber im Prinzip geht ein Bunny Hop auch ohne am Pedal zu reißen.
 

Marc B

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Schick doch mal ein Video von Deinem Versuch, dann könne wir das besser analysieren :)
 
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Hi,
ich arbeite nun seit kurzem auch am Bunnyhop. Habe ein Video angehängt. Sehe 2 Probleme, zum 1. ist der Manualimpuls wohl nicht ganz sauber und zum 2. kommt die Hüftbewegung irgendwie so gar nicht :D.
Qualität des Videos ist nicht so gut, habe eine Zeitlupe zur besseren Analyse eingebaut. Hoffe auf einige Tipps.

 

Marc B

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Der letzte Versuch in dem Video sieht doch schon ganz gut aus, die Rodeo-Bewegung ist da. Wie Du sagst ist der Manual-Impuls mehrfach unsauber, da Du noch aus den Armen nachziehst - dadurch minderst Du den Weg von hinten nach vorne, der das HR folgen lässt. Gehe die Sache noch mal isoliert an, kurz zusammengefasst:

 
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Servus! Bin auch gerade dabei den BunnyHop zu trainieren. Hab aber schon schmerzliche Erfahrungen mit den Pins der Pedale machen müssen. Ich bin mehr im CC unterwegs, lass es aber bergab schon gern laufen. Gibt es Schienbeinschoner die einfach anzulegen sind? Ich mein die man evtl. bei einer Tour schnell mal anlegen kann?
Danke schon mal für die Antworten!
 

sp00n82

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Servus! Bin auch gerade dabei den BunnyHop zu trainieren. Hab aber schon schmerzliche Erfahrungen mit den Pins der Pedale machen müssen. Ich bin mehr im CC unterwegs, lass es aber bergab schon gern laufen. Gibt es Schienbeinschoner die einfach anzulegen sind? Ich mein die man evtl. bei einer Tour schnell mal anlegen kann?
Danke schon mal für die Antworten!
Evtl. die hier:
http://www.amazon.de/Oneal-Straight-Guard-Schienbeinschoner-schwarz/dp/B004KDBH82
 
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Hi,
ich arbeite nun seit kurzem auch am Bunnyhop. Habe ein Video angehängt. Sehe 2 Probleme, zum 1. ist der Manualimpuls wohl nicht ganz sauber und zum 2. kommt die Hüftbewegung irgendwie so gar nicht :D.
Qualität des Videos ist nicht so gut, habe eine Zeitlupe zur besseren Analyse eingebaut. Hoffe auf einige Tipps.


versuch mal nicht in der tiefen Position anzufahren (du kommt schon tief gebeugt im Video daher), sondern nutz das tiefgehen schwungvoll mit, dann kriegts du das Vorderrad auf einmal viel höher, Mir ist folgender Satz in einem Video aufgefallen und das hat unheimlich geholfen: "Vigorously pump or sink your weight into the front wheel, then explode the bar upwards to your chest."
Wenn du sekundenlang schon in der tiefen Position daherkommts, verschenkst du die gesamte Energie die ein 'rebound' des Reifens und der Federung bringt. Also voll in die Federung pumpen und dann den Rebound verstärken, in dem du dich genau im Rebound-Moment nach hinten wirfst. Was mich erstaunt, daß nur wenige Videos auf diesen Effekt hinweisen.
 

Marc B

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Liegt daran, dass es dazu verschiedene Lehrmeinungen gibt ;) Ich finde es beim Tiefgehen besser weiterhin neutral locker am Lenker zu bleiben und den Schwung aus den Beinen zu holen. Sonst habe ich zuerst eine Liegestütze mit Druck in der Hand, was mir Dynamik raubt. Da die Bewegung eh kraft-mäßig aus den Beinen kommt und die Arme nur die Zugkräfte übertragen, lasse ich diese Liegestütze vorne weg und behalte die Körperlast auf den Beinen (Ellenbogen gehen natürlich trotzdem weit raus und Schulterachse senkt sich ab).
 
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Hallo Marc, du hast Recht, dass natürlich die meiste Energie aus den Beinen kommt - das habe ich nicht vollständig geschrieben - aber schon so gemeint, trotzdem hat mir das dynamische Ausnutzen des Rebound enorm viel Höhe des Vorderrades gebracht, man ist ja nur ein zwei zehntel Sekunden unten, dann schnalzt das Rad eh schon nach oben. Das nach unten in die Federung pressen passiert natürlich mit Armen UND Beinen. In diesem Video
ist das super zu sehen und der Typ erwähnt das auch klar (ab 2:13).

Die 'Liegestütz' hat man doch, wenn ich zuvor schon in der tiefen Position auf dem Absprung 'lauere' - oder verstehe ich dich falsch?
 
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Moin,

Die Energie kommt nicht aus den Beinen, dann müssten ja die Bahnfahrer mit dicken Beinen viel höher kommen als Rest der Welt. Das hochziehen des Vorderrades kann auch falsch verstanden werden. Man darf auf keinen Fall am Lenker nur ziehen, hier wären wir bei den Liegestützen.

Es ist in meinen Augen eine Technikfrage, um die Impulse geeignet zu nutzen und die Impulsvektoren entsprechend im zeitlichen Ablauf umzulenken. Der Hauptimpuls kommt dabei aus dem Oberkörper indem man zunächst zum Lenker mit dem Oberkörper ran geht während die Ellenbogen nach außen zeigen. Im nächsten Augenblick drückt man den Oberkörper umgehend im richtigen Moment (um auch die Reboundeffekte der eigenen Knochen, Reifen, Federung zu nutzen) impulsartig nach hinten, bis die ausgestreckten Arme den Lenker mitreißen. Hierbei ist es extrem wichtig das Vorderrad schnell (Kraft kommt auch aus Geschwindkeit, nicht nur aus reiner Muskelmasse) hoch zu bekommen, bis man mit der Hinterradbremse gar den Überschlag verhindern muss. Je mehr Power man hier mitnimmt, desto höher wird dann der Bunnyhop (die Geschichte mit den englischen Bunnyhop -aka Schweinehop - sollte man dringend vergessen).
Man selbst steht dann vertikal auf dem Bike und der Lenker kommt so zur Hüfte. Mit dem Vorderrad bleibt man damit am zu überwindenden Hindernis schon einmal nicht hängen. Anschließend zieht man langsam die Beine nach oben an, ohne die Pedale zu verlieren. Es entsteht ein leichter Anpressdruck am Drehpunkt (Pedale) in dem man gleichzeitig auch die Arme wieder ausstreckt und das Bike unter sich relativ gesehen nach vorne zieht. Der eigene Hintern wandert dabei in Richtung Hinderradnabe und man zieht weiterhin die Beine nach, um den Drehpunkt für den Impuls weit oben zu halten. Während das Vorderrad bereits am sinken ist, steigt dann unausweislich das Hinterrad auf um das Hindernis ebenfalls zu überwinden.

Thats it.

Die einzelnen Positionen sind im obigen Video prima dargestellt. Die Einzelübungen ebenfalls sehr sinnvoll. Bitte ohne Klickis und am besten mit Hardtail üben, damit man seine Technik verbessert und nicht von der Biketechnik abhängig ist.

Wer das und viel mehr live mit Videoanalyse lernen möchte, kann sich gerne zum Thema Fahrtechnik bei mir melden.

Lg und allzeit Kette rechts :bier:
 

Marc B

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Moin,

Die Energie kommt nicht aus den Beinen, dann müssten ja die Bahnfahrer mit dicken Beinen viel höher kommen als Rest der Welt. (...) Der Hauptimpuls kommt dabei aus dem Oberkörper indem man zunächst zum Lenker mit dem Oberkörper ran geht während die Ellenbogen nach außen zeigen. Im nächsten Augenblick drückt man den Oberkörper umgehend im richtigen Moment (um auch die Reboundeffekte der eigenen Knochen, Reifen, Federung zu nutzen) impulsartig nach hinten, bis die ausgestreckten Arme den Lenker mitreißen.(...)

Die Beine haben mehr Kraft für einen dynamischen Impuls (!) als der Oberkörper (Absenken und Aufrichten der Schulterachse isoliert). Wenn man also mit abgesenktem Sattel fährt, kann aus den Beinen sehr viel Schwung holen und den Impuls somit ideal starten. Da braucht man auch keine Sprinter-Beine zu, es geht um Dynamik und nicht Maximalkraft. Es gibt sicherlich mehrere Varianten, aber die mit der Streckung der Beine halte ich für sehr sinnvoll und hilfreich (vor allem wenn es nachher zum Manual übergeht).

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In den Beinen braucht man nur so viel Kraft , wie in einer Kniebeuge bei der man seine eigene Masse zzgl des Rucksacks vom Biken schnell hochrücken will.
Der eigene Körper macht sozusagen ein Teilrotation und man benötigt weniger Kraft um den Oberkörper in Rotationsbewegung zu versetzen. Wenn man dann am "rotieren" ist (also den Oberkörper nach hinten impulsartig bewegt), streckt man sich einfach nur und nimmt das Vorderrad mit hoch. Rest wie oben beschrieben...
 

Marc B

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Es sollte sich halt gut ergänzen, deshalb halte ich die Beinarbeit für sehr wichtig :)
 
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Auf dem Bike ist immer die Arbeit des gesamten Körpers wichtig, anderenfalls wird man nur gefahren (leider nur vom Bike ohne Fahrer *g*) und fährt nicht selbst :D
Und letztlich ist es egal welche Erklärung einen an Ziel führt, Hauptsache man beherrscht dann den Bunnyhop um elegant Hindernissen auszuweichen und letztlich damit schneller werden :i2::hüpf:
 
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