Cannondale Habit Carbon 2 im Test: Back To The Roots

Cannondale Habit Carbon 2 im Test: Back To The Roots

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Mit dem überarbeiteten Habit schlägt Cannondale einen neuen Weg ein: Statt Sonderlösungen, proprietären Teilen und speziellen Ansätzen möchte Cannondale ein unkompliziertes und sorgloses Trailbike bieten, das vor allem bergab viel Spaß macht. Geht diese Rechnung auf? Wir haben das Cannondale Habit Carbon 2 getestet!

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Cannondale Habit Carbon 2 im Test: Back To The Roots
 
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Mich hätte ja interessiert, wie Cannondale auf die kaum merklichen Modifikationen von Josh Bryceland reagiert hat. Das hat ja mit dem Serienrad nun garnix mehr zu tun gehabt. Ob das Marketing das so gut fand, wenn der eigene Fahrer das Radkonzept komplett zerlegt? :D Stahlfederdämpfer, 160ger Gabel, 27,5 Laufräder rein und bei ich glaube über 190 Rahmengröße M. Fand ich zu gut.

Zeigt aber leider auch, wie sehr wir uns vom Marketinggelaber und den gemachten Trends beeinflussen lassen. Ich mach da bei mir keine Ausnahme. Es ist aber gesund, sich das ab und an vor Augen zu führen, wenn man mal wieder über 5mm mehr oder weniger Reach diskutiert.

Zum Bikecheck von Joshs Habit.
 
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Echt jetzt? Ziemlich Standard.
Stimmt schon, und der Vergleich mit den anderen Trailbikes, die optisch ähnliche Rahmen haben, ist gerechtfertigt. Ich finde auch nicht, dass es außergewöhnlich aussieht, sondern dass das Design hier einfach total gut umgesetzt ist. Die Partie ums Steuerrohr gefällt mir besonders gut. Klare Linien - die Gabel und das Oberrohr bilden annähernd einen rechten Winkel, die Gerade, die durch das Oberrohr verläuft, schließt mit der Kassette ab. Das Steuerrohr und das Sitzrohr (oberer Teil) sind in etwa parallel. Die Gerade durch den Dämpfer geht durch die Hinterradachse und die Gabelkrone. Und so weiter. Dabei haben die Rohre genug Abweichung von der kompletten Kantigkeit, dass es noch ein bisschen organisch aussieht.
 
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Eigentlich cool- zeigt dass man auch mit 130mm Federweg auf Enduro/DH Strecken richtig Gas geben kann.

Bin über den Test vom Stumpjumper gespannt- bin heilfroh mit das gekauft zu haben...habe mich noch nie so pudelwohl und sicher auf einem Bike gefühlt
 
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Ups, nehme alles zurück, das hab ich wohl überlesen.
Ist aber wahrscheinlich eine Sache des Fahrergewichts :ka:
 
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Ich finde die Kiste cool. Die gerade Linie Sitzstrebe-Dämpfer-Dämpferaufnahme am Unterrohr sieht einfach gut aus. Die Carbonröhrchen im Rahmen zur Verlegung der Strippen finde ich ebenfalls schlau, das erspart viel Fummelei. Bei dem Preis hätte ich einen Carbon-Hinterbau erwartet und ein paar leichtere Komponenten. Hier wäre mit wenig Mehraufwand sicher leicht noch ein Kilo rauszuholen gewesen. Vom Konzept her ist das jedenfalls genau die Art von Rad, die mir am besten gefällt - nicht zu viel Schunkel-Federweg, straff und fordernd.
Was ich am allerbesten finde ist, dass Cannondale sich von den echt fürchterlichen Paintjobs und Decals der letzten Jahre verabschiedet hat. Den dezenten Ansatz hier finde ich optisch extrem gelungen.
 
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Mich hätte ja interessiert, wie Cannondale auf die kaum merklichen Modifikationen von Josh Bryceland reagiert hat. Das hat ja mit dem Serienrad nun garnix mehr zu tun gehabt. Ob das Marketing das so gut fand, wenn der eigene Fahrer das Radkonzept komplett zerlegt? :D Stahlfederdämpfer, 160ger Gabel, 27,5 Laufräder rein und bei ich glaube über 190 Rahmengröße M. Fand ich zu gut.

Zeigt aber leider auch, wie sehr wir uns vom Marketinggelaber und den gemachten Trends beeinflussen lassen. Ich mach da bei mir keine Ausnahme. Es ist aber gesund, sich das ab und an vor Augen zu führen, wenn man mal wieder über 5mm mehr oder weniger Reach diskutiert.

Zum Bikecheck von Joshs Habit.
Naja, die 160er Gabel macht wegen der 27,5 Räder schon Sinn. Viel witziger find ich die SC Felgen die er an das C'dale geschraubt hat ;)
 

Moritz

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„Eine steifere Federgabel mit etwas mehr Federweg und mehr Einstellmöglichkeiten würde dem Cannondale Habit unserer Meinung nach gut zu Gesicht stehen.“

Ich will der Fox 34 auch gar nicht die Qualität absprechen. Die Federgabel hat aus meiner bzw. unserer (es waren insgesamt 5 Tester) Sicht nicht 100 % ideal mit dem Hinterbau harmoniert. Die 130 mm an der Front sind relativ schnell aufgebraucht und eine 36 mit GRIP2-Kartusche oder eine Lyrik mit Charger 2.1-Dämpfung bietet meiner Erfahrung nach mehr Gegenhalt im mittleren Bereich, ohne dass man Abstriche bei der Sensibilität machen muss. Wenn man die 34 mit 130 mm weiter zuspacert, dann bietet sie zwar mehr Gegenhalt zum Ende hin, ist aber auch eine Ecke straffer. Der Hinterbau mit seiner hohen Progression und die insgesamt recht steife Konstruktion haben deshalb aus unserer Sicht einfach nicht ganz ideal mit der 130 mm-Gabel harmoniert. Das hat man vor allem dann gemerkt, wenn man das Bike in ruppigem Gelände bewegt hat (was natürlich nicht jeder mit seinem Trailbike macht) oder wenn man wie ein Flummi über den Trail gehüpft ist, was auf dem Cannondale extrem spaßig war.

Wie im Text erwähnt ist das 2020er-Habit übrigens serienmäßig mit einer 140 mm-Gabel ausgestattet. Ohne es gefahren zu sein denke ich, dass das eine sinnvolle Änderung ist. Wenn ich's richtig gesehen habe, gibt es sogar eine Variante mit Lyrik und 150 mm.

Das Habit ist ein cooles Rad, das uns allen viel Spaß gemacht hat und das ich persönlich sehr schick und ansprechend finde. Aber einfach zu schreiben "Fox 34 ist geil, Fox DPX2 ist geil, Laufräder sind rund, Cannondale ist cool" bringt uns nix und bringt unseren Lesern denke ich auch nix. :daumen:
 

flipdascrip

MÄÄHÄHÄ
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Habe das Habit in der Ausstattung getestet und kann dem Test zustimmen. Auf flowigrn trails verflucht schnell und verspielt. Ich hatte soviel Spass wie lange nicht. Für ruppige trails gibt es besseres. Allerdings glaube ich dass eine potentere Gabel hier noch einiges rausholen könnte. Ich würde mir eine 150-160 Gabel ab Serie wünschen bei gleichem oder sogar steileren Sitzwinkel. Dann könnte es für mich das Eine für alles sein.
 

Moritz

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Habe das Habit in der Ausstattung getestet und kann dem Test zustimmen. Auf flowigrn trails verflucht schnell und verspielt. Ich hatte soviel Spass wie lange nicht. Für ruppige trails gibt es besseres. Allerdings glaube ich dass eine potentere Gabel hier noch einiges rausholen könnte. Ich würde mir eine 150-160 Gabel ab Serie wünschen bei gleichem oder sogar steileren Sitzwinkel. Dann könnte es für mich das Eine für alles sein.

Mit einer 140er Lyrik, Code-Bremsen und einem Assegai vorne / Minion DHR II hinten geht das neue Habit SE zumindest in die Richtung … :i2:
 

aurelio

TRLS
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Mich hätte ja interessiert, wie Cannondale auf die kaum merklichen Modifikationen von Josh Bryceland reagiert hat. Das hat ja mit dem Serienrad nun garnix mehr zu tun gehabt. Ob das Marketing das so gut fand, wenn der eigene Fahrer das Radkonzept komplett zerlegt? :D Stahlfederdämpfer, 160ger Gabel, 27,5 Laufräder rein und bei ich glaube über 190 Rahmengröße M. Fand ich zu gut.

Zeigt aber leider auch, wie sehr wir uns vom Marketinggelaber und den gemachten Trends beeinflussen lassen. Ich mach da bei mir keine Ausnahme. Es ist aber gesund, sich das ab und an vor Augen zu führen, wenn man mal wieder über 5mm mehr oder weniger Reach diskutiert.

Zum Bikecheck von Joshs Habit.

Er fährt mittlerweile wohl schon wieder seit einiger Zeit wieder mit 29". Viel lustiger fand ich das er weiterhin seine Santa Cruz Laufräder gefahren ist.
 
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Wie im Text erwähnt ist das 2020er-Habit übrigens serienmäßig mit einer 140 mm-Gabel ausgestattet. Ohne es gefahren zu sein denke ich, dass das eine sinnvolle Änderung ist. Wenn ich's richtig gesehen habe, gibt es sogar eine Variante mit Lyrik und 150 mm.

An sich hat Cannondale für 2020 von Fox auf Rock Shox umgestellt.
Ich selbst fahre das Habit 1 mit Fox Float Factory 34 und war letzte Woche im Bikepark und muss tatsächlich sagen, dass es sogar hervorragend harmoniert. Vielleicht wirklich Geschmackssache oder aber die 10mm reißen es wirklich raus. Auch über ruppige Naturtrails lässt es sich damit wunderbar, zuletzt auch wegen der 29er, fliegen. Dass die Komponenten nicht miteinander harmonieren konnte ich nicht feststellen, wobei ich auch sagen muss das ich mit 23-25% SAG fahre und relativ viel am Setup gedoktort habe. Da ist das Bike mMn. sehr empfindlich, sofern man nicht die richtigen Einstellungen für sich findet.
 
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Schade, daß es anscheinend kein Rahmenset gibt. War bei C aber immer schon so, wenn ich gerade drüber nachdenke, oder?
Komplettbikes allgemein find ich meist ziemlich uninteressant.
 
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@Moritz Wie seht ihr das AI Offset (Hinterradnabe +6mm antriebsseitig eingespeicht)?
Habt ihr da etwas bzgl. steiferem oder haltbarerem Hinterrad feststellen können?
 
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Ich will der Fox 34 auch gar nicht die Qualität absprechen. Die Federgabel hat aus meiner bzw. unserer (es waren insgesamt 5 Tester) Sicht nicht 100 % ideal mit dem Hinterbau harmoniert. Die 130 mm an der Front sind relativ schnell aufgebraucht und eine 36 mit GRIP2-Kartusche oder eine Lyrik mit Charger 2.1-Dämpfung bietet meiner Erfahrung nach mehr Gegenhalt im mittleren Bereich, ohne dass man Abstriche bei der Sensibilität machen muss. Wenn man die 34 mit 130 mm weiter zuspacert, dann bietet sie zwar mehr Gegenhalt zum Ende hin, ist aber auch eine Ecke straffer. Der Hinterbau mit seiner hohen Progression und die insgesamt recht steife Konstruktion haben deshalb aus unserer Sicht einfach nicht ganz ideal mit der 130 mm-Gabel harmoniert. Das hat man vor allem dann gemerkt, wenn man das Bike in ruppigem Gelände bewegt hat (was natürlich nicht jeder mit seinem Trailbike macht) oder wenn man wie ein Flummi über den Trail gehüpft ist, was auf dem Cannondale extrem spaßig war.

Wie im Text erwähnt ist das 2020er-Habit übrigens serienmäßig mit einer 140 mm-Gabel ausgestattet. Ohne es gefahren zu sein denke ich, dass das eine sinnvolle Änderung ist. Wenn ich's richtig gesehen habe, gibt es sogar eine Variante mit Lyrik und 150 mm.

Das Habit ist ein cooles Rad, das uns allen viel Spaß gemacht hat und das ich persönlich sehr schick und ansprechend finde. Aber einfach zu schreiben "Fox 34 ist geil, Fox DPX2 ist geil, Laufräder sind rund, Cannondale ist cool" bringt uns nix und bringt unseren Lesern denke ich auch nix. :daumen:
Hey Moritz! Von schönreden war auch garnicht meinerseits die Rede.
Nur weiter unten schreibst ja selbst ne Lyrik Ultimate oder ne 36er Grip 2 stände dem Bike gut. Das heißt für mich alles was drunter ist gehört höchstens noch an nen XC Bike.
Ich weis ihr fahrt ein ganz anderes Niveau als die meisten von uns aber ich kenn so viele die ihre 34er schätzen.
Kommt halt drauf an was und wie man fährt.
 
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Ich fahre mit ca 100kg die 140mm 34er am Trailbike.
Die flattert beim Anbremsen schon etwas, darum kann ich bei flotterer Fahrweise den Wunsch nach einer 36er schon verstehen.
 
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Nachdem ich nun einige Jahre Scalpel gefahren bin und Trail Hardtails mit 27+ und 140er Gabel, hat mich das Habit 1 nun echt angemacht.

Was für mich nicht schlüssig war, habe ich sofort umgebaut:

180er Scheibe vorne gegen 203er getauscht
2,3er Hinten, 2,5er vorne gegen 2,5/2,6er
Minion vorne ist super, Highroller hinten ersetze ich durch Agressor wenns trocken und Touriger wird

Von der Shimano Schaltung bin ich als Sram Fan noch nicht so ganz überzeugt, mit der 4Kolbenanlage bin ich als MaguraFan gut zurecht gekommen. Mehr wird die Zukunft zeigen.
Nach einigen Einstellpausen bei der ersten Tour bin ich mit der Pike Ultimate nun echt happy. Das Bike fühlte sich sehr verspielt an im Trail, in engen Kurven braucht es etwas mehr "Druck" als mein Surly. Technische Trails wie auch Wege Hochtreten ging gut, der Hinterbau wippt fast nicht. Ich finde das Ding rundum ausgewogen gelungen im Spagat zwischen Tour und Abfahrtsorientiert Enduro
 

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