Canyon ein großes Missverständnis (Service und Qualität = 0)

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Sorry wollte mit dem Handy antworten und dann kam ein Anruf dazwischen. Also am 24.09.2019 kam endlich eine Antwort von Canyon. Die so aussah:

Hallo ...............,
wir haben den Bearbeitungsstatus deiner Anfrage........ auf erledigt gesetzt. Wenn dein Anliegen noch nicht vollständig geklärt ist, dann antworte bitte direkt auf diese E-Mail.


Da mein Anliegen mit dieser Antwort nicht vollständig geklärt war, hatte ich noch mal angefragt.

Hallo,
so langsam frage ich mich, was Sie in Koblenz eigentlich machen! Ich war zwei mal vor Ort. Hier könnte man mir nichts sagen. Wenn ich eine Antwort haben möchte, soll ich mich schriftlich an Canyon wenden. Das habe ich gemacht. Ohne mir eine Auskunft zu geben schreiben Sie mir jetzt, dass die Anfrage abgeschlossen ist. Bei Ihnen passt wenigstens der Service zur Qualität. Beides mangelhaft. Ich erwarte eine Antwort!


Am 16.10.2019 kam dann endlich eine richtige Antwort.

Hi ..............,
danke für deine Nachrichten vom 13. und 28.09.2019. Bitte entschuldige vielmals die verzögerte Antwort. Aktuell haben wir ein erhöhtes Aufkommen in allen Eingangskanälen. Wir versuchen die Bearbeitungszeit so kurz wie möglich zu halten.
Für die aktuelle Situation möchte ich mich im Namen des gesamten Canyon Teams bei Dir entschuldigen. Wir möchten nicht nur für das beste Bike stehen, sondern auch für den besten Service. Jedes Feedback ist eine weitere Hilfe auf dem Weg dorthin.
Das du jetzt zwei Mal umsonst zu uns ins Showroom gefahren bist, bedauern wir sehr.
Leider bist du wie bereits gesagt über die Rahmengarantie von 6 Jahren drüber. Wir können dir auch wie die Kollegen bereits gesagt haben keine Alternative anbieten.
Wir stellen keine Rahmen für Bikes die älter als 6 Jahre sind zur Verfügung.


Also alles in allem kann ich jedem von Canyon abraten. Denn nach meiner Erfahrung muss ich nun leider sagen, dass Canyon für schlechte Qualität mit einem unterirdischen Service steht.
 
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Naja, der Ablauf ist schei*e. Aber sachlich keine Überraschung und aus meiner Sicht nicht als besonders negativ zu bewerten. Just my two cents.
 
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Aber es hält bestimmt schon mehr als viermal so lang als das olle Canyon :D
Ist aus den 70er oder 80er Jahren. Es fährt und hat keine Risse im Rahmen. Was will man mehr. Ach und falls es die Firma noch gibt, die das Rad hergestellt hat, ist der Service garantiert schneller und besser als bei Canyon. Wobei das Rad kommt glaube ich aus der Schweiz. Der Service ist also nur besser und genau so schnell wie Canyon. :aetsch:
 
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Deine Geschichte von deiner Canyon hat etwas ähnliches mit das Golfi von meiner Freundin. Die hatte Schäden an der Nockenwellenkette. Ein gar und ganz bekanntes Problem bei VW. Die VW Fachgarage hatte sie darüber informieren können und vorbeugend ein Austausch vorschlagen können. Sie wusste von nichts, hat aber das Auto sofort, fahrend, an die Werkstatt besorgt als das Motorwarnlicht geleuchtet hat. Die Werkstatt hat dann das Auto neu gestartet und sofort eine komplette Motorschäden hinzugefügt. VW haftete für nichts, weil das Auto 2 Monate über die Kulanzzeit (10 Jahre) war. Vor allem hatte mir das Verhalten von den Mitarbeitern in der VW Fachgarage gestört. Völlig unangetan, es wäre es nicht ihren Problem. Von der Kunde 3500 Euro Reparaturkosten abverlangen war etwas selbstverständliches. Kein Empathie.

Ist so ein Verhalten üblich im heutigen Deutschland?

Was dein "neues" Rad betrifft, ich fahre auch so ein altes Rennrad (1980). Sowie ein Cube Hardtail (2003) Dafür gibt es noch massenhaft Teile. Macht mir grossen Spass die Zwei in guter Fassung zu halten. Auch mag ich gerne wenn Leute mit so was ankommen bei mir in der Fahrradwerkstatt. Mit wenig Aufwand lässt es sich oft wieder wie Neu (er)fahren. Aber die heutigen Mountainbikes, vor Allem die Fullies, haben so viele Sonderteile und werden manchmal schon nach eine Modellpflege wieder anders gestaltet. Damit ist man mit der Teileversorgung völlig an der Hersteller überliefert. Wir (generell) wollen es auch so, weil wir immer davon erhoffen das die Ergänzung noch etwas besser ist als was "die Anderen" schon haben. Die Nachhaltigkeit kümmert uns (generell) weniger. Deshalb können Canyon und Co. so weiter machen.
 
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Ist so ein Verhalten üblich im heutigen Deutschland?
Das hat nichts damit zu tun.
ÜBERALL ist man der Arsch, wenn man selbst keine Ahnung hat und sich keine Mühe gibt, sich selbst zu kümmern.

Das Steuerkettenproblem kündigt sich ewig lange durch ein penetrantes Klappern an.
Wenn deine Freundin das ignoriert und so lange wartet bis der Motorschaden eingetreten ist, dann hat ihre Faulheit und Ignoranz dazu beigetragen. Das mit den 2 Monaten drüber ist dann ärgerlich, aber alles andere als die Schuld der Werkstatt!

Man tauscht keine Steuerkette prophylaktisch für die Kohle, die das kostet.
 
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