Colorado Trail: Denver -> Durango

mogh

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Timestamp. Hm ne kann ich leider nicht auf die schnelle.
hast ja schon geschrieben das wir uns verpasst haben.
Schade. naja wir trocknen gerade unsere sachen in einem Hotell.
 

mogh

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Tag 1.

Denver to Fire Station.

Kurz nach Denver/Littleton faengt der Colorado Trail auf einer breiten schotterpiuste richtung Berge richtung Sued Westen. Neben anderern Wanderen und College Runnern. gehts erst mal flott voran.

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Kurz nach dem einrollen gehts dann auch gleich steil bergauf auf einem Super Trail blos nicht Bergauf.

nach ca 3 Stunden geschinde und geschlaeppe gehts dann doch flott Bergab und zwar wunderbar auf einem Flow trail mit vielen kehren.,
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am Ende angekommen, machen wir Pause am fluss und fuellen unser wasser auf. Essen etwas und schleppen den naechsten Flow Trail bergauf.

Die Landschaft nach dem aufstieg ist genial allerdings zaehrt der aufstieg an den resevern.

Etwas unterzuckert und mit hilfe von Wige gehts dann durch die dry area, bis hin zur Feuerwache.
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Am Trailhead dann gute nacht.
 

mogh

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Tag 2. Feuerwache zum Campground irgendwo auf der detour.

Fruehs werden wir vom ranger ermahnt das wir nicht im bereich der 1000 fuyss campen und packen unser sachen mehr oder weniger schnell zusammen.

zum Fruehstueck gibts mehr flow trail durch boulder und schoenen wald.
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bis wir auf einer gravelroad bei einem See ausgespuckt werden und unsere zaehen kilometer auf diesen beginnen.

Kurz nach dem wir beim See Wellington Lake einen Regenschauer abgewartet haben erwischt uns der Regen ein weiteres mal und zwar dermassen dass wir angeboten bekommen aiuf der nahen Range uns unteryustellen. Tun wir auch und stehen etwas verloren 2 stunden in einem Neubau.
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Am Spaetnachmittag schaffen wir es nach einer Schaltzugrepparatur dann doch noch bis yum Camp am Fluss.

Wo wir unseren Zeltplatz mit einer Denver Familie teilen und als bezahlung gegrillte Marschmellows mit Schokolade und Keks essen mussten.
 
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Zum Schwertransport: Das muss alles mit, habe ich gemeint. Die Satteltaschen hat sich am 2. Tag verabschiedet, die Halterung ist einfach abgebrochen
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Mit dem fahren ging es bisher erstaunlich gut. Durch die tolle Frontplatte kann ich fast alles rauf fahren, wenn mir die Luft reicht. Aber ab 3000m bin ich momentan etwas kurzatmig.
Ansonsten bin ich begeistert: Nette Menschen auf dem trail, Landschaft wie bei uns im Allgäu nur 1500m höher und alles natürlich "big"
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Das war gestern, Samstag
 

mogh

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Tag 3. Camp ground to Stage Stop Salon

nach etwas Gravel road und einem Schuetteltest fuer die Bikes brake/ diff bumps.
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gings dann auf die Teer Strasse. Etwas laengerer Mittagspause mit waschtag und dann weiter auf Teer mit gegenwind Foehn bis yuum Stage Stopp.
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Fuer den Stage Stop brauchte man einen ganzen post aber. Kurz gefasst campen wir im Biergarten waerend die Rednecks sich an der Baar ein paar Bier und Wiskey zu viel geben und deren Kinder unser Zelt inspizieren.
Ja die Kinder sind mit in der Baar. und es wird natuerlich mit dem AUto nach Hause gefahren.

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Nichst desto trotz der Cheff ist Biker friendly denn Sie bringen ja auch Geld.
Leider war die nacht etwas laut aufgrund eines Transformators.
 

mogh

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Kurzes zwischenfazit.
Wir finden den Colorado Trail ziemlich gut. So lange S0 Flow wegerl sind wir halt noch nicht gefahren. Die Detours um die wildernes Areas weniger angenehm. Und trotz des schlechten Wetters hatten wir heute eine Menge spass bei 10km abfahrt ohne die Bremse zu betätigen. Leider sind wir sehr Nass geworden.
 

-Robert-

- senza macchina -
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Hi! Tolle Bilder!

Sitze gerade am Ende eines vierwöchigen RV-Roundtrips am Las Vegas Flughafen. Die Bilder aus Denver/Colorado kenne ich aus einem anderen Urlaub - hab meiner Frau schon abgerungen dort auch Mal Bikeurlaub machen zu "dürfen".

Eine Bitte: ich weiß wie nervig manchmal das Tippen am Handy sein kann - und ihr macht das zu unserer Unterhaltung - aber evtl. einmal kurz vor dem Abschicken die schlimmsten und sinnentstellendsten Typos ausfiltern - das erhöht auch den Lesegenuss zu den tollen Bildern. Danke!

Viele Grüße
Robert
 

mogh

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Tag 4.

Nach einer lauten und kurzen nacht im schrottigen Biergarten von Stage Stop geht es bei Nieselregen auf Schotterpiste Bergauf mit einer kleinen Abkuerzung der Detour zurueck auf den richtigen Colorado Trail.




und auch wenns bedeckt ist sind die Aspen doch ganz was anderes.



ab und zu gibts auch etwas Sicht.



Spaeter gings dann rauf auf den Pass und auch wenn der Trail Bergauf etwas seltsam ist wuerde ich mir die finger lecken nach sowas nettem hier in DE. 29 Zoll und 30ger Kettenbaltt dann geht das auch Bergauf.

Am Pass Oben holt uns dann auch Siiri ein ein Maedel mit wenig Gepaeck auf ihrem Kona Hardtail. Und ab dann ging es zu dritt Bergab und auf was fuer einem Oberafengeilen Flowtrail mit easy Wurzeln und Stufen.



und das ganze ueber 10km.



Camp gabs dann leider im Schattingen Wald aber Siiri ermuntert uns dann doch. Das Maedel campt nur mit ueberzelt. und es duscht die nacht Durch. ....

ps. jetzt hab ich mich langsam mit der englischen Tastatur auf deutschem layout angefreundet leider kann mein php script nicht automatisch drehen.
 

mogh

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Tag 5.

Siiri verlaesst uns fruehs und nimmt den exit auf die gravel Road. Wige und ich schleppen uns bei diesigem Wetter die wenigen HM hinauf. Ich hab mal wieder kaum geschlafen, aber oben angekommen stechen wir trotz einsetyendem Regen mit freude in den Trail.
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wiedermal etliche km bergab sind wir dann aber auch Pitsch Nass und lassen den letzten huegel rechts liegen.
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voellig durchgefrohren und nass nehmen wir den Buss nach Breckenridge und lassen uns im einigermasen beyahlbaren SKI Bunker nieder und trocknen unsere Sachen.

Pip Piep macht das phone . hi german friends do you mind if i Join you again ... Siiri.
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Hey ihr zwei (oder drei), danke für die Bilder und die Texte. Spannend, euch zu verfolgen. Die erste Detour haben wir damals auch gehasst! Um Breckenridge herum ist der CT schon sehr geil. Schade, dass euch der Regen derart im Nacken sitzt. Hoffe, das wird besser.
Bin schon gespannt, wie es weitergeht...
Weiterhin viel Spass und alles Gute.
 

mogh

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Tag 6.
Nach dem Auschecken aus dem Hotel Bunker geht's auf dem Fahrrad Weg zurück auf den Colorado Trail

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So erst mal easy Forststrasse. Mit dicken trucks.

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Dann doch sehr viel steiles geschiebe

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Endlich Aussicht

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Endlich auf 3800 Meter
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Da kann man schon mal einen Kopfstand vor freude machen.

Runterwärts ginge dann fahrbar aber Alpin kein S0 mehr würd ich sagen eher S1 mit Absturz gefahr.

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Zum Thema Anstrengung: die Luft ist hier echt Dünn und eine kleine Tour ist dann doch immer eine schöne schinderei .
 

mogh

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Gute Fahrt! Technische Frage: Wie funktioniert das Live-Tracking auf Deiner Webseite? Welche Software hast Du auf dem Handy, welche Software auf dem Server? Danke für Infos

Android Handy +locus map
Webserver leaflet JavaScript. So programmiert das er das json von der Spot Webseite abgreift und auf der map anzeigt. Die Handys posten auf ne php Seite die die Koordinaten speichert.
 

mogh

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Tag 7.


Auf gehts durch schoene Blumen Wiesen auf gemaesigter Steigung. Hin und wieder schieben bleibt nicht aus.

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Fasst oben. Am Kokoon Pass oder so aeehnlich

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nach einer weitere Hochebene und einem Weitere Pass gehts dann endlichn Bergab.

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Und zwar auf einem irsinnig schnellen flow trail mit ab und zu stufen, karrenwegen, kleinen spruengen und mini anlieger Kurven. Das man das nicht Rauffahren will verstehe ich aber runterwaerts ist es ein Top Ten und zwar genau wieder 10km ungelogen. Was will man mehr.
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Danach nehmen wir aufgrund zeuitmangel und mangels vernuenftigen Essens den Chicken Exit ueber den Highway und finden direkt vor Tennesie Pass eine Trail Angel location ... Gatorade, Wasser, Kettenoel umsonst ... wir lassen etwas kleingeld trotzdem da.

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noch 8km nach Ledville.

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Kurz shoppen, Pizza essen, und schlafen im Tiny House.

@stuntzi
Ich glaube du faehrts den CT gerne mal verkehrtherum ...
 

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mogh

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Tips.

Fuer das erste Segment Denver /Breckenridge empfehlen wir.

1 Tag vielleicht sogar vor der Firestation in den dry lands mit tollem sonnenaufgang und Kakteen uebernacheten vorher genuegen wasser am Fluss holen .

2Tag bis Wellington Lake und dann am besten Shuttel yum Stage Stop Saloon. vlc. einfach da mal anrufen ob sich ein redneck ein paar dollar verdienen will

3 / 4. Tag vom Stage Stop Saloon bis Breckenridge mit einer uebernachtung.

Bike empfehlung.
Trailbike 29zoll Vorne 130 bis 150mm hinten 130 bis 150

ein Enduro brauchts nicht.
 
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Ja, die Abfahrt nach Camp Hale hab ich auch noch in sehr guter Erinnerung! Ist eh ein schönes Segment. Weiterhin viel Spass. In Leadville gibt es übrigens eine coole Kleidermanufaktur. Melanzana - Made and sold only in Leadville! Falls ihr Zeit habt, schaut rein. Ist mitten im Dorf. Ich hab mir damals einen Fleece Pulli gekauft. Der erinnert mich noch heute an das CT Abenteuer...
 

mogh

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Jo von den Klamotten redet hier jeder. Ist aber ganz schöner hype. Nähen nur eine Größe pro Tag und die Schlange geht um den Block.
Außerdem das Gewicht :oops:
 

stuntzi

alpenzorro
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@stuntzi
Ich glaube du faehrts den CT gerne mal verkehrtherum ...
Ich glaub das nimmt sich beim CT nicht viel, ist immer irgendwo ein elendes Geschiebe :). Das Stück zwischen Leadville und Copper Mountain (in dieser Richtung) fand ich beim Rockymountix allerdings auch nicht schlecht. Da war ich mit nem fitten Typ aus Leadville unterwegs (Hardtail-Lee), der hat mir gezeigt was auf Trail bergauf möglich ist.
 

mogh

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Wir versuchen etwas Zeit gut zu machen und fahren den highway bis buena Vista.

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Hier gibts Mittag in einem outdoor Bäckerei Laden.

Bei unserem langsamen Tempo geht's nun 5 Tage in die Berge bis Silverton. Das tracking wird aussetzten und Batterie sparen wird angesagt sein.

Wir müssen am 21, in Durango sein deswegen kürzen wir hier und da ab.
 

mogh

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Tip.

Wer sich auf dem Ct etwas ausruhen möchte lässt die Alpine Etappe von Breckenridge nach Coppermountain aus.

Aussicht ist gut der trail war eher mittelmäßig.
 

mogh

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Da T-Mobile so gut wie gar nicht in den Bergen geht und der Strom noch dazu knapp war nun die letzten Tage.

Tag 8

Nach einem Guten Mittagessen in Buena Vista, Kaufen wir hasstig Trockenfutter fuer 5 Tage ein.

Wir wollen auf dem Highway weiter nach Poncho Springs. Kurze Konspirative Einigung zum Traampen wird gefasst. Kurz bevor wir aufgeben wollen haellt ein Arbeiter und nimmt uns drei mit. Das Spart uns eine Menge Kilometer und wir erreichen am Abend wieder den Colorado Trail.
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Am naechsten Morgen machen wir uns auf den Anstieg zum Piel Point.
Am Pass hebelt sich der Shimano Bremshebel von Siiri ein weiteres mal aus und Luft im System ist auch. Das bringt Siiri dazu uns zu Verlassen und zurueck nach Salida zu Radeln.

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Traurig fahren wir den ersten Downhill des Tages nur noch zu zweit herunter.

Schnell am nicht vorhandenen See Marschall Pass wasser geholt und weiter geht es auf dem CT.

Und wenn es nicht genug Drama waere zeigt sich der CT von der ganz bescheidenen Seite. Naemlich als Moto Track.
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Gerade sdo ohne Sturtz schaffen wir es herunter. Gardassee geroell laesst gruesen. Um 8 Uhr Bauen wir das Zelt erst auf.
 

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