Continental Kaiser Projekt im Test: Des Kaisers neues Gummi

MSTRCHRS

Christoph Spath
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Der Continental Kaiser Projekt ist inzwischen ein alter Bekannter im Downhill-Bereich. Die leichtere Enduro-Version bietet Continental inzwischen auch für 29"-Laufräder an. Ob die Updates den Reifen auch zu einer guten Wahl fürs Enduro-Bike machen? Wir haben den Kaiser getestet!


→ Den vollständigen Artikel „Continental Kaiser Projekt im Test: Des Kaisers neues Gummi“ im Newsbereich lesen


 

RobG301

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@MSTRCHRS Wie steht es im Vergleich zum Baron?! Habe bisher die meisten Enduro-Fahrer die auf Conti fahren vorne und hinten mit Baron gesehen oder mit der Baron/MK II Kombi wie ich sie fahren!
 
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nosaint77

biopowered hoch, (wie) elektrisiert runter
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Während der hier getestete Kaiser eher mit einem Highroller 2 vergleichbar ist, muss er sich gegen einen Minion DHR beweisen :spinner:

Die Idee mit dem Referenzreifen ist gut, aber so ohne Mehrwert.
 
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MSTRCHRS

Christoph Spath
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Während der hier getestete Kaiser eher mit einem Highroller 2 vergleichbar ist, muss er sich gegen einen Minion DHR beweisen :spinner:

Die Idee mit dem Referenzreifen ist gut, aber so ohne Mehrwert.
Auf diesen Kommentar hab ich schon gewartet. Gefreut hab ich mich nicht darauf, aber es war klar dass er kommt. Wir haben uns in der Redaktion abgestimmt und entschieden diese zwei Reifen für die Kategorie "Enduro" zu verwenden. Auch bei der Userwahl sind diese beiden Reifen an der Spitze (bzw. bester Schwalbe, bester Maxxis). Es ist also anzunehmen, dass diese sehr populäre Vertreter der Kategorie sind und aus diesem Grund genau der Vergleich mit ihnen extrem sinnvoll, weil er für mehr Leser nachvollziehbar ist.
 
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Schöner Test, viele Verbesserungen gegenüber früheren Tests aufgegriffen. :daumen:
Ein Hinweis auf den Baron als Alternative für weiche Böden wäre noch nett gewesen.

Besonders gefällt mir der Vergleich mit den beiden Referenz Reifen. Könntet ihr dabei noch ein paar Worte zum Rollwiederstand der beiden anderen im Vergleichzzum Kaiser sagen?

Mir immer noch ein Rätsel wieso der UVP ein Kriterium sein kann. NIEMAND bezahlt den UVP bei einem Reifen
Weil es nicht sinnvoll ist irgend einen anderen Preis zu nennen. Straßenpreise schwanken innerhalb von Wochen oder Tagen, der Test sollte aber auch nächstes Jahr noch nützlich sein.
 
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Ich fahre den Reifen jetzt seit einem Jahr am Enduro und muss sagen, dass er inzwischen mein absoluter Lieblingsreifen ist.
Ich möchte meine Eindrücke daher auch mal weiter geben:

Positive Eigenschaften:
- Er rollt für einen Reifen mit so viel Grip sehr gut. Oder anders ausgedrückt: Er ist der best-rollenste Reifen mit dem Maß an Grip und Stabilität, die ich mir für einen richtigen Enduro-Reifen vorstelle.
- Die Gummimischung ist sehr, sehr gut. Auf der einen Seite ähnlich weich und dämpfend wie sonst nur DH Reifen, auf der anderen Seite rollt er eben ordentlich und der Verschleiß ist okay. Der Grip der Gummimischung ist auch im Nassen sehr gut, beispielsweise auf feuchten Steinen.
- Er fühlt sich sehr stabil und nicht schwammig an, auch mit wenig Luftdruck. Ich fahre ihn auf 23mm Hope Laufrädern und das passt super. Kenne ich so nur von echten DH Reifen oder Schwalbe Super Gravity. Allerdings ist er leichter. Der Pannenschutz ist auch sehrt gut.
- Er hat eine sehr angenehme Dämpfung, die ich so nur von deutlich schweren DH Reifen kenne ist.
- Er ist eine Macht in Kurven. Auf allen trockenen, festen oder trockenen und lockeren Untergründen kaum zu schlagen. Auch wenn es feucht wird okay, nur Schlamm mag er nicht.
- Die Traktion bergauf ist durch die vielen breiten Querstollen immens.
- Die Bremstraktion ist die beste die ich bisher gefahren bin. Schlägt Minion DHR II oder Highroller II definitiv, egal in welcher Mischung.

Negative Eigenschaften:
- Er setzt sich schneller zu als beispielsweise ein Magic Mary. Kein Reifen für sehr feuchte Gebiete, oder Winterreifen für waldige Gebiete.
- Durch die vielen eng stehenden Seitenstollen ist er nicht der beste bei nassen Querwurzeln. Im trockenen alles super, aber im feuchten geht er auf fiesen, kleinen, nassen Querwurzeln mal kurz weg. Er fängt sich zwar sehr schnell wieder wodurch das auch kein Drama gibt und man ihn dennoch als Allrounder gut nutzen kann, aber ein Magic Mary am Vorderrad mit super soft Mischung fährt über solche Wurzeln ohne "Momente". Im Nassen ist auch ein Baron einfach souveräner. Die beiden sticht der Kaiser Projekt im trockenen aber jederzeit aus.

Fazit:
Für mich DER Enduro-Reifen. Er rollt gut, macht die Anfahrt zum Trail nicht zur Qual. Auch bergauf hat man sehr gute Traktion. Bergab in allem was trocken ist, ist er super. Kurvenverhalten auf steinigen Pisten oder insbesondere trockenem Waldboden sucht seinesgleichen, das gleiche gilt für die Bremstraktion. Die ist so gut, dass man in Steilpassagen deutlich selbstbewusster fährt. Er vermittelt insgesamt ein sehr stabiles, solides Gefühl, wie man es eher von echten DH Reifen kennt. Auch im Nassen macht die Gummimischung einen guten Job. Nur das enge Profil kommt hier halt irgendwann an seine Grenzen.
 
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Ich hab den Kaiser Protection Apex vor 2 Jahren auf's Hinterrad montiert.
Würde ich nicht mehr machen:
- Das Ding rollt wie ein Sack Nüsse
- Er bremst zwar gut, aber die abgeschrägten Stollen taugen für den Antrieb überhaupt nix
- Der Verschleiß ist hoch
- Wenn er abgefahren ist, rollt er zwar besser, dafür ist die Antriebstraktion gänzlich im Eimer

Vorne mag der Reifen gut sein, aber für hinten ist er sicher nix.
 
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Ich fahre den Reifen jetzt seit einem Jahr am Enduro und muss sagen, dass er inzwischen mein absoluter Lieblingsreifen ist.
Ich möchte meine Eindrücke daher auch mal weiter geben:

Positive Eigenschaften:
- Er rollt für einen Reifen mit so viel Grip sehr gut. Oder anders ausgedrückt: Er ist der best-rollenste Reifen mit dem Maß an Grip und Stabilität, die ich mir für einen richtigen Enduro-Reifen vorstelle.
- Die Gummimischung ist sehr, sehr gut. Auf der einen Seite ähnlich weich und dämpfend wie sonst nur DH Reifen, auf der anderen Seite rollt er eben ordentlich und der Verschleiß ist okay. Der Grip der Gummimischung ist auch im Nassen sehr gut, beispielsweise auf feuchten Steinen.
- Er fühlt sich sehr stabil und nicht schwammig an, auch mit wenig Luftdruck. Ich fahre ihn auf 23mm Hope Laufrädern und das passt super. Kenne ich so nur von echten DH Reifen oder Schwalbe Super Gravity. Allerdings ist er leichter. Der Pannenschutz ist auch sehrt gut.
- Er hat eine sehr angenehme Dämpfung, die ich so nur von deutlich schweren DH Reifen kenne ist.
- Er ist eine Macht in Kurven. Auf allen trockenen, festen oder trockenen und lockeren Untergründen kaum zu schlagen. Auch wenn es feucht wird okay, nur Schlamm mag er nicht.
- Die Traktion bergauf ist durch die vielen breiten Querstollen immens.
- Die Bremstraktion ist die beste die ich bisher gefahren bin. Schlägt Minion DHR II oder Highroller II definitiv, egal in welcher Mischung.

Negative Eigenschaften:
- Er setzt sich schneller zu als beispielsweise ein Magic Mary. Kein Reifen für sehr feuchte Gebiete, oder Winterreifen für waldige Gebiete.
- Durch die vielen eng stehenden Seitenstollen ist er nicht der beste bei nassen Querwurzeln. Im trockenen alles super, aber im feuchten geht er auf fiesen, kleinen, nassen Querwurzeln mal kurz weg. Er fängt sich zwar sehr schnell wieder wodurch das auch kein Drama gibt und man ihn dennoch als Allrounder gut nutzen kann, aber ein Magic Mary am Vorderrad mit super soft Mischung fährt über solche Wurzeln ohne "Momente". Im Nassen ist auch ein Baron einfach souveräner. Die beiden sticht der Kaiser Projekt im trockenen aber jederzeit aus.

Fazit:
Für mich DER Enduro-Reifen. Er rollt gut, macht die Anfahrt zum Trail nicht zur Qual. Auch bergauf hat man sehr gute Traktion. Bergab in allem was trocken ist, ist er super. Kurvenverhalten auf steinigen Pisten oder insbesondere trockenem Waldboden sucht seinesgleichen, das gleiche gilt für die Bremstraktion. Die ist so gut, dass man in Steilpassagen deutlich selbstbewusster fährt. Er vermittelt insgesamt ein sehr stabiles, solides Gefühl, wie man es eher von echten DH Reifen kennt. Auch im Nassen macht die Gummimischung einen guten Job. Nur das enge Profil kommt hier halt irgendwann an seine Grenzen.
Kann ich so unterschreiben, besonders die Traktion in Off-Camber Abschnitten ist nicht mehr normal. Wenn die Seitenstollen greifen, klebt man auf seiner Linie.
 
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Auf diesen Kommentar hab ich schon gewartet. Gefreut hab ich mich nicht darauf, aber es war klar dass er kommt. Wir haben uns in der Redaktion abgestimmt und entschieden diese zwei Reifen für die Kategorie "Enduro" zu verwenden. Auch bei der Userwahl sind diese beiden Reifen an der Spitze (bzw. bester Schwalbe, bester Maxxis). Es ist also anzunehmen, dass diese sehr populäre Vertreter der Kategorie sind und aus diesem Grund genau der Vergleich mit ihnen extrem sinnvoll, weil er für mehr Leser nachvollziehbar ist.
Lass dich von so etwas nicht beeindrucken. Der Test ist redaktionell sehr gut aufgearbeitet und greift den Wunsch von etlichen Leuten (inkl. mir) auf, den Testreifen mit einem Referenzreifen, den viele Leute kennen zu vergleichen.
Und das es pro Kategiere wie XC, Trail, Enduro und DH nicht 10 verschiedene Referenzreifen geben kann, sollte den meisten wohl klar sein.
 

Seppl-

Bike -> Bier
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Ich hatte ihn wohl in der vorherigen Version am BTR Ranger und muss sagen, ich kam mit ihm ausschließlich im trocken zurecht, waren die Wurzeln bzw trails leicht feucht, schon war es für mich dahin mit der Pelle :ka:
 
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Kann ich so unterschreiben, besonders die Traktion in Off-Camber Abschnitten ist nicht mehr normal. Wenn die Seitenstollen greifen, klebt man auf seiner Linie.
Ja, das stimmt. Eine Ergänzung möchte ich noch machen:
Es gibt ja die vom Profil eher runden Reifen, ohne große Lücke auf die Seitenstolle (z.B. Highroller II), die sehr sicher und kontrolliert einlenken, aber in Off-Camber Situationen oder großer Schräglage etwas früher aufgeben und es gibt die Reifen mit großer Lücke auf die dicken Seitenstollen (Klassisch Minion DHF), die beim Einlenken über die Lücke sich kurz unsicher anfühlen, aber dann auf den Seitenstollen richtig viel Grip generieren. Der Kaiser Projekt gehört eindeutig in die zweite Kategorie.
 

GrazerTourer

mit Alter-Lego-Ego
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Ich fahre den Reifen jetzt seit einem Jahr am Enduro und muss sagen, dass er inzwischen mein absoluter Lieblingsreifen ist.
Ich möchte meine Eindrücke daher auch mal weiter geben:

Positive Eigenschaften:
- Er rollt für einen Reifen mit so viel Grip sehr gut. Oder anders ausgedrückt: Er ist der best-rollenste Reifen mit dem Maß an Grip und Stabilität, die ich mir für einen richtigen Enduro-Reifen vorstelle.
- Die Gummimischung ist sehr, sehr gut. Auf der einen Seite ähnlich weich und dämpfend wie sonst nur DH Reifen, auf der anderen Seite rollt er eben ordentlich und der Verschleiß ist okay. Der Grip der Gummimischung ist auch im Nassen sehr gut, beispielsweise auf feuchten Steinen.
- Er fühlt sich sehr stabil und nicht schwammig an, auch mit wenig Luftdruck. Ich fahre ihn auf 23mm Hope Laufrädern und das passt super. Kenne ich so nur von echten DH Reifen oder Schwalbe Super Gravity. Allerdings ist er leichter. Der Pannenschutz ist auch sehrt gut.
- Er hat eine sehr angenehme Dämpfung, die ich so nur von deutlich schweren DH Reifen kenne ist.
- Er ist eine Macht in Kurven. Auf allen trockenen, festen oder trockenen und lockeren Untergründen kaum zu schlagen. Auch wenn es feucht wird okay, nur Schlamm mag er nicht.
- Die Traktion bergauf ist durch die vielen breiten Querstollen immens.
- Die Bremstraktion ist die beste die ich bisher gefahren bin. Schlägt Minion DHR II oder Highroller II definitiv, egal in welcher Mischung.

Negative Eigenschaften:
- Er setzt sich schneller zu als beispielsweise ein Magic Mary. Kein Reifen für sehr feuchte Gebiete, oder Winterreifen für waldige Gebiete.
- Durch die vielen eng stehenden Seitenstollen ist er nicht der beste bei nassen Querwurzeln. Im trockenen alles super, aber im feuchten geht er auf fiesen, kleinen, nassen Querwurzeln mal kurz weg. Er fängt sich zwar sehr schnell wieder wodurch das auch kein Drama gibt und man ihn dennoch als Allrounder gut nutzen kann, aber ein Magic Mary am Vorderrad mit super soft Mischung fährt über solche Wurzeln ohne "Momente". Im Nassen ist auch ein Baron einfach souveräner. Die beiden sticht der Kaiser Projekt im trockenen aber jederzeit aus.

Fazit:
Für mich DER Enduro-Reifen. Er rollt gut, macht die Anfahrt zum Trail nicht zur Qual. Auch bergauf hat man sehr gute Traktion. Bergab in allem was trocken ist, ist er super. Kurvenverhalten auf steinigen Pisten oder insbesondere trockenem Waldboden sucht seinesgleichen, das gleiche gilt für die Bremstraktion. Die ist so gut, dass man in Steilpassagen deutlich selbstbewusster fährt. Er vermittelt insgesamt ein sehr stabiles, solides Gefühl, wie man es eher von echten DH Reifen kennt. Auch im Nassen macht die Gummimischung einen guten Job. Nur das enge Profil kommt hier halt irgendwann an seine Grenzen.
stimme ich zu! Lediglich beim Verschleiß bekommt er von mir echt wenig Punkte. Wenn man ihn ab und zu auf Asphalt bergauf tritt, ist er echt schnell weg. Oder ein paar Tage Bikepark...uff....

@foreigner
Wie stufst du den Rollwiderstand vs einem Michelin Wild RockR2 in Gum-X ein (falls du den Reifen kennst)? Dass der Kaiser gut rollt, würde ich aber niemals sagen. ich find'S voll OK, aber gut...naaa.
 
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stimme ich zu! Lediglich beim Verschleiß bekommt er von mir echt wenig Punkte. Wenn man ihn ab und zu auf Asphalt bergauf tritt, ist er echt schnell weg. Oder ein paar Tage Bikepark...uff....

@foreigner
Wie stufst du den Rollwiderstand vs einem Michelin Wild RockR2 in Gum-X ein (falls du den Reifen kennst)? Dass der Kaiser gut rollt, würde ich aber niemals sagen. ich find'S voll OK, aber gut...naaa.
Michelin bin ich schon wirklich lange nicht mehr gefahren, daher kann ich dazu nichts sagen. Die letzten Jahre bin ich einige Schwalbe Muddy und Magic Marys in verschiedenen Ausführungen gefahren, natürlich verschiedene Maxxis (Assagai leider nicht), Contis und Specis.
Testweise kenne ich noch so grob E13 TRS und Bontrager G5.

Den Rollwiderstand des Kaiser Projekt finde ich sehr gut, für die steife Karkasse und die weiche Mischung, die er hat.
Wenn ich den beispielsweise mit einem Schwalbe mit dem Grip auf verschiedenen Untergründen und dem soliden Fahrgefühl vergleichen will, dann lande ich bei einer Super Gravity Karkasse und mindestens der Soft Mischung (die noch deutlich härter als die des Kaisers ist), eher sogar Super Soft. Und da rollt der Conti vergleichsweise richtig gut.
Auch bei einem Vergleich mit Maxxis muss man die DD Variante nehmen und die rollen auch nicht prickelnd und schon gar nicht in richtig weicher Mischung.
Also, natürlich gibt es Reifen die besser Rollen als der Kaiser Projekt. Aber die weisen bei weitem nicht den Grip auf, weil sie härtere Mischungen haben und man sie mit höheren Luftdrücken fahren muss und schon gar nicht das souveräne Kurvenverhalten, das der Conti durch die Karkasse, Profil und Mischung bietet. Die Reifen von anderen Herstellern, die ich kenne, die in diesen Punkten mithalten können, rollen schlechter.
Am Ende bleibt ein Enduro-Reifen halt immer ein Kompromiss. Ist immer die Frage wo man den Sweet Spot sieht. Wem Bergab ein Maxxis EXO mit MaxTerra reicht, der wird vielleicht einen anderen Reifen als den Kaiser Projekt favorisieren (wobei er da auch nicht wesentlich schlechter rollt). Ich möchte einen Reifen, der bergab einem echten DH Reifen nahe kommt. Ich komme ursprünglich vom DH und die ganzen zu schwach ausgelegten Enduro-Pellen sind mir ein graus. Ich bin zuvor mit Schwalbe MM SuperGravitys herum gefahren, vorne teils mit der weichsten Mischung. Und von da kommend war der Conti wirklich traumhaft. Vom Fahrverhalten und Stabilität keine Abstriche, aber ein vielfaches Touren- und Allround-tauglicher.
 
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