Craft Bike Days 2021: Last Cinto – extraleichtes Trail Bike aus dem Pott

Craft Bike Days 2021: Last Cinto – extraleichtes Trail Bike aus dem Pott

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Das Last Cinto besticht durch seine klare Formensprache, schicke Details und einen federleichten Rahmen aus Carbon. Kein Wunder also, dass wir das schicke Trail Bike im Rahmen der Craft Bike Days 2021 etwas genauer unter die Lupe genommen haben.

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Craft Bike Days 2021: Last Cinto – extraleichtes Trail Bike aus dem Pott

Wie gefällt euch das Last Cinto?
 

xMARTINx

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Wenn man sich leisten kann worauf man Bock hat, warum denn nicht ? Also nicht Mal Trends folgen sondern vielleicht andere Sachen probieren, verbessern oder sonst was...und das Geld ist ja ganz offensichtlich da
 

ufp

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Vielleicht muss man aber auch nicht im 1 bis 2 Jahresrythmus jedem Trend der Branche hinterher rennen und fährt sein Rad einfach?
Wie soll das gehen, bzw fahren?

Man muss sich doch, auch, den Strecken anpassen!

Anspruchsvolle Strecken, von massig fetten Wurzeln, Steinen, Felsen, Stufen, Geröll, loser Schotter etc von anno dazumal mit 26 Zoll bzw 650, 100-130mm Federweg, 33-34er Standrohren...zu nunmehr dem neuersten @#+€§ mit 180mm Federweg, 36 eher schon 38er Standrohren, 29 Zoll und einer fast-nur-mehr Bergab(fahrtsorientieren) Geometrie.

Und das alles, nur damit man glattgeleckte Murmelbahnen schafft :eek: :o .
 
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@xMARTINx :
Das gute am Tarvo/Cinto ist doch, das der Federweg nur über die Wippe geändert ist! Also mit relativ geringen Aufwand 2 Bikes! (passende Gabel vorausgesetzt...)
@ufp : oha, lass das nicht mein SanAndreas hören...
 
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Wie man bei einem Bike aus Carbon, Made in Germany, mit den ganzen teuren Parts dran eine Argumentation mit dem Durchschnittseinkommen führen kann ist mir rätselhaft.

Eine Omega Seamaster kostet auch 5k, da kommt auch keiner auf die Idee zu sagen man könne sich das als Normalverdiener nicht leisten. Wo das mit den Uhrenpreisen überhaupt noch hin soll usw.
Kauft man einfach ne Casio für 20 Tacken die zeigt die Zeit auch hinreichend genau an.

Die Verfügbarkeiten und allgemeine Inflation mal außen vor, bekommt man doch gerade heute zwischen 2500€ und 3500€ ein besseres Bike als je zuvor. Natürlich ist das dann kein Last Cinto, S-Works Stumpy, Unno Dash, oä..

Der Einstiegspreis ist immer wuchtig bei so etwas, aber @DerandereJan hat es auch im Orange Stage 6 Thread geschrieben, man sollte es doch auch mal auf die Nutzungsdauer sehen.

Ein Bike über 5 Jahre gefahren für 3100€ ( Radon Slide Trail 9.0 z.B.) sind knapp ein Fuffie im Monat. Natürlich gibt es günstigere Hobbies aber das ist jetzt auch nicht vom anderen Stern.

Und Ausrüstung und Service lässt ich auch sehr einfach Geld sparen.
Ich fahre jetzt seit 3 Jahren mein Hardtail und steige jetzt um auf ein Last Glen, das Hardtail wird verkauft und könnte dann so das neue Rad mit finanzieren.

Gibt immer Mittel und Wege, von Gebrauchtkauf über Jobrad hinzu Rad vom Kumpel geliehen.
Ich kann dir da nur zustimmen. Es gibt tolle bikes für ~3000-4000€. Und wenn man das ganze auf die Spitze treibt, lässt sich zur Zeit das hobby sogar gewinnbringend betreiben.
Spindridt cf: EK ~3500€, VK nach 4 Monaten 3900€
Nukeproof Mega: EK 2100€, + gebrauchte upgrade parts ~ 900€. VK nach 4 Monaten: 3500€.
Seit Samstag in meinem Besitz: Ghost Riot EN: EK 3399€. Das fahre ich jetzt erstmal. Werde ich, wenns mir nicht taugt, auch in einem Jahr wohl wieder für ~3000€ los…

So kann man das hobby eigtl durchfinanzieren, ohne zu krasse Ausgaben durch Wertverlusten zu haben. Besser gehts noch, wenn man immer gebrauchte bikes holt, da bisschen was upgraded, fährt und dann weitervkauft nach 4-12 Monaten..
 

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...ist ja auch das gleiche (mit unterschiedlichem Umlenkhebel).

Bei so nem exklusiven Teil wäre es mMn marketingmässig besser gewesen nur ein Modell rauszubringen mit der Federweg-option 145/160mm. Das ist für mich zu nah beieinander als das es für zwei unterschiedliche Modelle taugt....ist ja das gleiche wie bei den Alu Modellen.
Allerdings bin ich auch noch keins der beiden gefahren.

Ich glaub die Jungs haben sich schon was überlegt dabei. Wenn ich mir ein Bike in der Preisklasse kaufe, will ich keine unnötigen Kompromisse und nur mit FlipChip etc ist es ja nicht getan. Vor allem nicht wenn ich entsprechend dem Preis relativ hohe Ansprüche habe.
Die extra Wippe ist nicht das Problem auch wenn der Umbau länger als 10 min. dauert. Aber dann brauchst du halt auch eine andere Gabel und evtl. performt auch der Dämpfer nicht so wie du das erwarten würdest.

Grundsätzlich finde ich es gut wenn man das Bike und die Geo noch etwas anpassen kann. Aber persönlich sehe ich keinen Grund das Bike dann regelmäßig um zu stellen. Da nehm ich dann doch lieber ein günstiges 2. Bike das ich dann z.B. auch in der Übergangszeit fahre. Leute die solche Bikes fahren haben wohl in der Regel auch das Budget für mehr als 1 Bike.

Mir gefällt das Cinto jedenfalls richtig gut - gefahrn bin ich es leider noch nicht.
Was ich mich aber frage ist, warum man selbst in dieser Preisklasse keine Folierung ab Werk bekommen kann.
 

SerpentrasD

Zernichter
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Ich glaub die Jungs haben sich schon was überlegt dabei. Wenn ich mir ein Bike in der Preisklasse kaufe, will ich keine unnötigen Kompromisse und nur mit FlipChip etc ist es ja nicht getan. Vor allem nicht wenn ich entsprechend dem Preis relativ hohe Ansprüche habe.
Die extra Wippe ist nicht das Problem auch wenn der Umbau länger als 10 min. dauert. Aber dann brauchst du halt auch eine andere Gabel und evtl. performt auch der Dämpfer nicht so wie du das erwarten würdest.

Grundsätzlich finde ich es gut wenn man das Bike und die Geo noch etwas anpassen kann. Aber persönlich sehe ich keinen Grund das Bike dann regelmäßig um zu stellen. Da nehm ich dann doch lieber ein günstiges 2. Bike das ich dann z.B. auch in der Übergangszeit fahre. Leute die solche Bikes fahren haben wohl in der Regel auch das Budget für mehr als 1 Bike.

Mir gefällt das Cinto jedenfalls richtig gut - gefahrn bin ich es leider noch nicht.
Was ich mich aber frage ist, warum man selbst in dieser Preisklasse keine Folierung ab Werk bekommen kann.
Der Ansatz mit verschiedenen FW Konfigurationen also das Rad Umbauen um was anderes zuraus machen ist ja nicht was neues. Was mir spontan dazu einfällt ist GG. Die fertigen in der USA zu einem echt schmalen Taler. 2.200 USD mein ich, ebenfalls in Carbon. Gleicher Hauptrahmen 3-4 verschiedene Bikes durch anderen Hinterbau. Allerdings bekommst du ein anderen beim Kauf schon dazu.

Der Rahmen ist aber deutlich schwerer und wahrscheinlich nicht so fein produziert.

Das muss man eben wollen. Ich finde das geil. Ich möchte keine zig Räder haben.
Ein Enduro für alles von Touren bis Bikepark. XC fürs Überland und lange Distanzen. Stadtgurke die nach nix aussieht das die mir beim Einkaufen nicht geklaut wird. Gegebenfalls ein RR wobei ich Autos als Chaos Risiko einstufe. Da auch ich mir lieber mein Baum oder Felsbrocken selbst aus der mich killt...
 
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Wie soll das gehen, bzw fahren?

Man muss sich doch, auch, den Strecken anpassen!

Anspruchsvolle Strecken, von massig fetten Wurzeln, Steinen, Felsen, Stufen, Geröll, loser Schotter etc von anno dazumal mit 26 Zoll bzw 650, 100-130mm Federweg, 33-34er Standrohren...zu nunmehr dem neuersten @#+€§ mit 180mm Federweg, 36 eher schon 38er Standrohren, 29 Zoll und einer fast-nur-mehr Bergab(fahrtsorientieren) Geometrie.

Und das alles, nur damit man glattgeleckte Murmelbahnen schafft :eek: :o .
Du hast die e-DH Bikes vergessen! :)
Ich gebe dir recht... Murmelbahnen kotzen mich auch an :aufreg:
 
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Ich kann dir da nur zustimmen. Es gibt tolle bikes für ~3000-4000€. Und wenn man das ganze auf die Spitze treibt, lässt sich zur Zeit das hobby sogar gewinnbringend betreiben.
Spindridt cf: EK ~3500€, VK nach 4 Monaten 3900€
Nukeproof Mega: EK 2100€, + gebrauchte upgrade parts ~ 900€. VK nach 4 Monaten: 3500€.
Seit Samstag in meinem Besitz: Ghost Riot EN: EK 3399€. Das fahre ich jetzt erstmal. Werde ich, wenns mir nicht taugt, auch in einem Jahr wohl wieder für ~3000€ los…

So kann man das hobby eigtl durchfinanzieren, ohne zu krasse Ausgaben durch Wertverlusten zu haben. Besser gehts noch, wenn man immer gebrauchte bikes holt, da bisschen was upgraded, fährt und dann weitervkauft nach 4-12 Monaten..
Ich wundere mich ja immer mal wieder über die (teils horrenden) Gebrauchtpreise im Bikemarkt...
Interessant jetzt mal Insider-Infos aus erster Hand zu erhalten...
 
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@xMARTINx :
Das gute am Tarvo/Cinto ist doch, das der Federweg nur über die Wippe geändert ist! Also mit relativ geringen Aufwand 2 Bikes! (passende Gabel vorausgesetzt...)
@ufp : oha, lass das nicht mein SanAndreas hören...

Naja - 2 Bikes? Das Tarvo hat ein bisschen mehr Reserven, dafür tritt sich das Cinto ein bisschen besser hoch.
War beim Coal/Clay das Gleiche. Es sind halt nicht wirklich 2 Bikes.
Wenn Hauptrahmen und Schwinge gleich bleiben, ist das für 1 Bike mit 2 Optionen.
Natürlich fahren sie ETWAS unterschiedlich, aber die Charakteristik bleibt.
Und wechseln wirst du es selbst für den Urlaub nicht. Das lohnt der Mühe nicht.
 
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Ich wundere mich ja immer mal wieder über die (teils horrenden) Gebrauchtpreise im Bikemarkt...
Interessant jetzt mal Insider-Infos aus erster Hand zu erhalten...

Wieso, war immer schon so. Die selben Leute die glauben, dass sie noch Geld bekommen müssten, wenn sie anderen dankenswerter Weise die Gnade erweisen, denen ihr altes Rad abzunehmen, sind auch die, die glauben, dass ihr Rad mit dem Alter eher reift und so noch besser und teuerer wird. ;)

Davon ab - ist zurzeit Gebraucht-Verkäufer Markt, da halt nicht viele neue Bikes am Markt verfügbar sind.
 
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Wie man bei einem Bike aus Carbon, Made in Germany, mit den ganzen teuren Parts dran eine Argumentation mit dem Durchschnittseinkommen führen kann ist mir rätselhaft.

Eine Omega Seamaster kostet auch 5k, da kommt auch keiner auf die Idee zu sagen man könne sich das als Normalverdiener nicht leisten. Wo das mit den Uhrenpreisen überhaupt noch hin soll usw.
Kauft man einfach ne Casio für 20 Tacken die zeigt die Zeit auch hinreichend genau an.

Die Verfügbarkeiten und allgemeine Inflation mal außen vor, bekommt man doch gerade heute zwischen 2500€ und 3500€ ein besseres Bike als je zuvor. Natürlich ist das dann kein Last Cinto, S-Works Stumpy, Unno Dash, oä..

Der Einstiegspreis ist immer wuchtig bei so etwas, aber @DerandereJan hat es auch im Orange Stage 6 Thread geschrieben, man sollte es doch auch mal auf die Nutzungsdauer sehen.

Ein Bike über 5 Jahre gefahren für 3100€ ( Radon Slide Trail 9.0 z.B.) sind knapp ein Fuffie im Monat. Natürlich gibt es günstigere Hobbies aber das ist jetzt auch nicht vom anderen Stern.

Und Ausrüstung und Service lässt ich auch sehr einfach Geld sparen.
Ich fahre jetzt seit 3 Jahren mein Hardtail und steige jetzt um auf ein Last Glen, das Hardtail wird verkauft und könnte dann so das neue Rad mit finanzieren.

Gibt immer Mittel und Wege, von Gebrauchtkauf über Jobrad hinzu Rad vom Kumpel geliehen.
Äh, sorry, ich kenne viele Normalverdiener und Wenigverdiener - zum einen kenne ich niemanden, der 5.000€ übrig hat, um eine Omega Seamaster zu kaufen, zum anderen sind deine Maßstäbe aus meiner Sicht krass verschoben.
Mag daran liegen, dass du entweder deutlich mehr verdienst als ich und/oder weder Kinder in der Ausbildung noch Haus mit Hypothek hast. Mein fiktives Rechenbeispiel war übrigens knapp kalkuliert. Die 900€ „Spielgeld“ sind eigentlich nicht drin. Möglicherweise sind die hier, die meinen, dass Rahmen für 4.000€ und Uhren für 5.000€ zum Normalprogramm gehören auch die, die für die Mietpreisbremse und Enteignungen demonstrieren, damit Geld für Luxusgüter übrig bleibt…?
 

cycophilipp

Kitschkuchenbäcker
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Ja, aber eher im Trail/Enduro/Downhill-Bereich. Oft aus Designgründen, zaubern können die wegen der verlangten Stabilitäten dann beim Gewicht auch nicht so viel.

Bei Hardtails und den Racefullys im CC-Bereich wird es schon sehr effizient und gewichtsoptimiert eingesetzt. So ist zumindest meine Wahrnehmumg.

Bin beim Tarvo/Cinto Mal sehr auf Langzeit-Rückmeldumgen gespannt, neben dem standesgemäßen Einsatz auch bikeübliche Vorfälle (Steinschläge, Umfaller, kleinere Crashs etc.).

Sehen auf jeden geil aus (schön schnell schon im Stand) und ist sicherlich etwas Exklusives. Vor dem Hintergrund und dem Fertigungsaufwand jeden Cent wert. Vor allem im Vergleich zu anderen Marken mit deren Plaste-Rahmen Made in China oder Vietnam.

Zaubern tun nur die bei Last, denn das Know How von Festigkeitssimulation, Layup vom Rahmen haben nur die wenigsten und anscheinend die von zB Santa Cruz nicht, wenn deren Produkte 1kg schwerer sind und keine Bikeparkfreigabe haben.

Ein Steinschlag sollte kein Problem sein, wenn man es aber auf nen spitzen Granitblock haut, wird das wohl auch Spuren hinterlassen, aber sowas ist doch nicht mehr üblich.

Und es ist auch was anderes, wenn der typische CCler mit seinen 1,80m und 65kg incl. Fahrtechnik wo runterballert oder ein neureicher Noob mit Übergewicht.

Es ist aber auch ein Unterschied ob man einen in D gefertigten Rahmen kauft, oder einen voog überteuerten Großserienrahmen aus Fernost, das eine ist vielleicht Luxus , das andere völlig überteuerter...na ja egal.
Preise in der Bikebranche sind doch insgesamt eh völlig drüber, da ist wenig Romantik, am Ende müssen die Bilanzen stimmen und einfach die Gewinne erhöht und maximiert werden, aber ja, alle leiden ja so.

Aber wenn dann 8 Euro für den Versand für einen kettenstrebeschutz anfallen bei Last...dann sollte es einem auch zu denken geben

Glaubst Du dass sich Last damit nun ne goldene Nase verdient? Bei dem Ausstoß...

Und ernsthaft, ja find ich auch nicht soo toll mit solchen Versandkosten dafür, aber wenn du dir so n Rad leisten kannst, sry dann lachst darüber.
 

xMARTINx

Echter (Ex) Nordhäuser!
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Kann man so sehen, stimmt. Oder man fragt sich, warum man soviel Geld bei Last lässt, um dann nochmal das doppelte für den Versand bezahlen muss, als was er in der Realität kostet.
 
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Äh, sorry, ich kenne viele Normalverdiener und Wenigverdiener - zum einen kenne ich niemanden, der 5.000€ übrig hat, um eine Omega Seamaster zu kaufen, zum anderen sind deine Maßstäbe aus meiner Sicht krass verschoben.
Mag daran liegen, dass du entweder deutlich mehr verdienst als ich und/oder weder Kinder in der Ausbildung noch Haus mit Hypothek hast. Mein fiktives Rechenbeispiel war übrigens knapp kalkuliert. Die 900€ „Spielgeld“ sind eigentlich nicht drin. Möglicherweise sind die hier, die meinen, dass Rahmen für 4.000€ und Uhren für 5.000€ zum Normalprogramm gehören auch die, die für die Mietpreisbremse und Enteignungen demonstrieren, damit Geld für Luxusgüter übrig bleibt…?
Für die Normal- und Geringverdiener gibt es doch genug Bikes und Uhren, die genau das selbe können wie die hier genannten teuren Äquivalente. Und ja es gibt Menschen für die zählen Luxusgüter zum Normalprogramm, die haben sich in der Regel diesen Status mit Jahren der Entbehrung, 80h Wochen und smarten Investmententscheidungen erarbeitet.
 

cycophilipp

Kitschkuchenbäcker
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Kann man so sehen, stimmt. Oder man fragt sich, warum man soviel Geld bei Last lässt, um dann nochmal das doppelte für den Versand bezahlen muss, als was er in der Realität kostet.
oder warum man bei Vecnum in keine Richtung Versand zahlt wenn man die MoveLoc zum Service schickt... geht auch anders, klar.
 
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Kann man so sehen, stimmt. Oder man fragt sich, warum man soviel Geld bei Last lässt, um dann nochmal das doppelte für den Versand bezahlen muss, als was er in der Realität kostet.
Das kann man halten wie man will, zum Versand gehört ja mehr als nur das Porto. Das muss auch jemand Verpacken, Papiere erstellen etc.

Im B2B zahlst du dafür oft noch wesentlich mehr in Form eines Mindermengenzuschlags.

Klar kann man argumentieren, dass das Service auch der Kundenbindung dient und damit z.B. der Versand quasi aus dem Marketingbudget finanziert werden könnte.

Insofern kann man das natürlich kritisieren aber es ist nicht so, dass Last bei solchen Bestellungen eine riesen Marge hätte. Sobald jemand 5 min mit der Abwicklung beschäftigt ist bleibt da nicht mehr viel über.
Zugegeben gehöre ich aber auch zu jenen die auf die Versandkosen schaun.
 
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Für die Normal- und Geringverdiener gibt es doch genug Bikes und Uhren, die genau das selbe können wie die hier genannten teuren Äquivalente. Und ja es gibt Menschen für die zählen Luxusgüter zum Normalprogramm, die haben sich in der Regel diesen Status mit Jahren der Entbehrung, 80h Wochen und smarten Investmententscheidungen erarbeitet.
Genau so isses.

Ich kenne wiederum einige Leute, für die eine 5.000,- Omega überhaupt kein Problem ist. Aber das sind alles Leute, die in ihrem Leben viel gearbeitet, und/oder auch große persönliche Risiken mit Selbstständigkeit usw. eingegangen sind. Viel Glück hat in der Regel auch dazu gehört.

Und @bachmayeah möge mir verzeihen, aber ganz interessant die Preise von vor 26! Jahren:


Wenn man die Preise mit 2,5% Inflation hoch- und dann in Euro umrechnet, kommt man ziemlich genau da raus, wo die Preise heute liegen. Man konnte also schon immer viel Geld für Bikes und Teile ausgeben. Und gerade bei den Rahmen hat sich doch sehr viel getan. Wenn ich da das 95er Foes um 3.800DM mit dem Cinto für 4.000,- Euro vergleiche. Meine Herren.........

Aber ich sehe auch dass man immer noch sehr gutes Zeug für einen brauchbaren Preis bekommt.
 

xMARTINx

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Vor 26 Jahren waren die Stückzahlen aber auch ganz andere und das MTB weit weg vom Massengerät wie heute.

Bei Last ist man aber sicher stolz wenn man die eigenen Räder auf dem Traum sieht, bei Spezi denken die sich : haha noch so nen Trottel
Da könnt ihr Mal preisse von 2022er Demo mit öhlins mit dem vom vorletzten Jahr mit öhlins vergleichen...da wird der Kunde ganz offensichtlich für blöd verkauft.

Bei Last ist sicher noch ne Menge liebe im Rad
 
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Genau so isses.

Ich kenne wiederum einige Leute, für die eine 5.000,- Omega überhaupt kein Problem ist. Aber das sind alles Leute, die in ihrem Leben viel gearbeitet, und/oder auch große persönliche Risiken mit Selbstständigkeit usw. eingegangen sind. Viel Glück hat in der Regel auch dazu gehört.

Und @bachmayeah möge mir verzeihen, aber ganz interessant die Preise von vor 26! Jahren:


Wenn man die Preise mit 2,5% Inflation hoch- und dann in Euro umrechnet, kommt man ziemlich genau da raus, wo die Preise heute liegen. Man konnte also schon immer viel Geld für Bikes und Teile ausgeben. Und gerade bei den Rahmen hat sich doch sehr viel getan. Wenn ich da das 95er Foes um 3.800DM mit dem Cinto für 4.000,- Euro vergleiche. Meine Herren.........

Aber ich sehe auch dass man immer noch sehr gutes Zeug für einen brauchbaren Preis bekommt.
Der Vergleich mit einer hochpreisigen Automatikuhr hinkt. Während eine teure Automatik über die Jahre eher an Wert gewinnt, ist ein 5-10 Jahre altes Bike nicht mehr viel Wert. Dessen muss man sich eben bewusst sein. Viele (zumindest ich) wechseln ihren Rahmen alle 2-3 Jahre.

Am Ende ist es ein Hobby, sachlich muss man da nicht argumentieren. Wenn jemand den Wert sieht und bereit ist dafür zu bezahlen, ist doch alles gut.
 
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Vor 26 Jahren waren die Stückzahlen aber auch ganz andere und das MTB weit weg vom Massengerät wie heute.

Bei Last ist man aber sicher stolz wenn man die eigenen Räder auf dem Traum sieht, bei Spezi denken die sich : haha noch so nen Trottel
Da könnt ihr Mal preisse von 2022er Demo mit öhlins mit dem vom vorletzten Jahr mit öhlins vergleichen...da wird der Kunde ganz offensichtlich für blöd verkauft.

Bei Last ist sicher noch ne Menge liebe im Rad
Die Transportkosten haben sich im selben Zeitraum verzehnfacht und die Verbraucherpreise um fast 10% verteuert. Speiseeis ist einfach schlau genug diese Entwicklung konsequent an den Konsumenten weiterzugeben. Bei kleineren Herstellern fehlt da möglicherweise das Know-How. Ich bin mir auch sicher, dass ein Laden wie Speiseeis oder Trek genug Daten erhebt, um zu wissen zu welchen Preisen sie ihre Bestände abverkauft bekommen. 2020 waren die Lager zur Hälfte der Saison leer, das passiert denen nicht nochmal.
 
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Ich würde mich mehr darüber freuen, wenn es wirklich deutlich anderes Bike gäbe.

Ja, endlich ein würdiger Nachfolger für das Fastforward! Da warte ich schon seit paar Jahren drauf :D
Aber ich bin mit meinem Glen auch sehr zufrieden :)


@Preisdiskussion: Irgendwie habe ich oft das Gefühl, dass viele inzwischen meinen, sich alles leisten können zu müssen. Und wenn etwas für diejenigen nicht erschwinglich ist, ist es automatisch allgemein viel zu teuer oder gar überteuert. Unser Hobby ist eh schon ziemlicher Luxus und solche exklusiven Räder sind es eben umso mehr. Das sollte man einfach so akzeptieren und einsehen, dass es nicht für jeden finanzierbar oder zumindest nicht jedem Wert ist.
Sich wirklich mal zu überlegen was es heißt, so einen Rahmen zu konstruieren, in äußerst geringer Stückzahl (100 St/Jahr!) in Deutschland mit unserem Stundenlohn und sonstigen Bedingungen (Umweltschutz, Gesundheitsschutz, usw.) herstellen zu lassen, zu vertreiben und dann auch noch überdenken, was letztendlich bei Last wirklich davon hängen bleiben könnte, ist für viele anscheinend zu viel und motzen lieber. :ka:
 

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Stealth Industries Inc.
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Äh, sorry, ich kenne viele Normalverdiener und Wenigverdiener - zum einen kenne ich niemanden, der 5.000€ übrig hat, um eine Omega Seamaster zu kaufen, zum anderen sind deine Maßstäbe aus meiner Sicht krass verschoben.
Mag daran liegen, dass du entweder deutlich mehr verdienst als ich und/oder weder Kinder in der Ausbildung noch Haus mit Hypothek hast. Mein fiktives Rechenbeispiel war übrigens knapp kalkuliert. Die 900€ „Spielgeld“ sind eigentlich nicht drin. Möglicherweise sind die hier, die meinen, dass Rahmen für 4.000€ und Uhren für 5.000€ zum Normalprogramm gehören auch die, die für die Mietpreisbremse und Enteignungen demonstrieren, damit Geld für Luxusgüter übrig bleibt…?
Liest und verstehst du, was man dir argumentativ antwortet?

  1. 4K € sind nicht wenig Geld. Der Rahmen um den es hier geht, ist es aber Wert
  2. Wer sich das nicht leisten kann oder will, hat Alternativen. Die sind dann nicht so leicht, nicht exklusiv und müssen möglicherweise schneller geserviced werden, denn wie man grade im Schaltungs Special gelesen hat, hält ne hochpreisige Kassette / Kette eben länger. Aber schlechter ist ein solches Rad nicht unbedingt.
 
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Zur Abwechslung schreib ich mal ein bissl was zum Radl selbst 8-)
Hab jetzt ca 1,5 Jahre Tarvo/Cinto Erfahrung hinter mir und finde, dass Last mit der Tarvo/Cinto Kombination ein echter Vielseitigkeitshammer gelungen ist. Meiner Meinung nach war die Idee das Rad von "oben" kommend in die "Mitte" zu platzieren eine blendende Idee.
Meine Geschichte: Ich hab mir vor etwa anderthalb Jahren (Sommer 2020) den Tarvo Rahmen gekauft. Ich war wohl einer der ersten, der einen Tarvo Rahmen ausgeliefert bekommen hat. War mein allererstes Last und die Entscheidung für das Tarvo war eigentlich eine "Notentscheidung" da mir damals der eingeplante Ibis Ripmo V2 Rahmen ständig nach hinten verschoben wurde und ich Gefahr lief, im Sommer 2020 kein Rad zu haben.
Ich war mit meiner 180cm Körpergröße genau zwischen der 175er und 185er Rahmengröße, hab mich dann aber für den 185er Rahmen entschieden, wobei die Entscheidung komplett blind, ohne Probefahrt und wie geschrieben extrem kurzfristig war.
Den Tarvo Rahmen habe ich mir ursprünglich als 29er mit DVO Fahrwerk (Onyx und DVO Topaz) aufgebaut. Die DVO Gabel aber relativ bald durch eine Manitou Mezzer ersetzt (da die DVO aufgrund eines Defektes eingeschickt werden musste).
Ich war mit dem aufgebautem Tarvo auf Anhieb per Du und einige Monate mit dem Aufbausetup extrem happy.
In der Folge bin ich dann auf die Tarvo Mullet Variante umgestiegen indem ich mir den MX Link nachgekauft hab. Wieder einige Monate mit fettem Grinsen über die Trails gejagt. Die Tarvo Mullet Variante hab ich dann mit dem DVO Jade X Stahlfeder Dämpfer "upgegraded". Damit das Radl heuer durch zig Bikeparks geprügelt (zumindest was ich im Rahmen meines limitierten Fahrkönnens als geprügelt erachte...), wobei es mich auch das eine oder andere mal auch ordentlich "hingelegt" hat. Der Rahmen hat nachwievor keinen Kratzer - ist schon erstaunlich, was das Rad innerhalb der letzten 1,5 Jahre hat aushalten müssen und wie trotz allem es da steht.
Vor etwa 2 Monaten hab ich mir den Cinto MX Link besorgt um auch die kurzhubigere Variante des Rahmens auszuprobieren. Die Mezzer passt insofern wunderbar dazu, weil sie sich in wenigen Minuten von 170 auf 150 oder whatever mm Travel umbauen lässt.
Das Rad mit dem Cinto MX Mullet Link bin ich in den letzten beiden Monaten sowohl mit 29er Hinterrad als auch mit dem 27.5er Hinterrad gefahren. Die 29er Hinterradvariante mit dem MX Link und 150mm Gabel vorne hat nicht wirklich gepasst. Die 29er Hinterradvariante mit dem MX Link aber die Gabel auf 160mm getravelt hat sich überraschenderweise gut angefühlt.
Da schließt sich wieder der Kreis zu meinem Eingangsstatement: Ein absolutes Vielseitigkeitswunder!
Das - zugegebenermaßen Luxusproblem - das ich jetzt habe ist: Ich kann mich kaum entscheiden welche Variante ich am liebsten fahre. Ich denke ich werde die nächsten Monate - solang die höheren Regionen mit Schnee blockiert sind und die Bikeparks die Pforten geschlossen haben - die "offizielle" Cinto Mullet Variante mit 150mm vorne und 27.5er Laufrad hinten fahren.
Im Sommer dann wieder auf die Full Tarvo MX Mullet mit 170 vorne und den Jade X hinten wechseln.
Bin einfach begeistert von dem Radl :)
 
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Möglicherweise sind die hier, die meinen, dass Rahmen für 4.000€ und Uhren für 5.000€ zum Normalprogramm gehören auch die, die für die Mietpreisbremse und Enteignungen demonstrieren, damit Geld für Luxusgüter übrig bleibt…?

Rahmen für 4000€ und Uhren für 5000€ gehören einfach zum Programm. Sowie ein Dacia für 9000€ und ein 911er für 90000€ auch zum Programm gehört. Ich kann nicht verstehen das es Leute gibt die sich über den Preis für "Luxusgüter" beschweren obwohl es im gleichen Segment deutlich erschwinglichere Produkte gibt.
Als ob dadurch, dass Last 4000€ für einen Rahmen verlangt das Canyon Einstiegsmodell teurer werden würde.

Äh, sorry, ich kenne viele Normalverdiener und Wenigverdiener - zum einen kenne ich niemanden, der 5.000€ übrig hat, um eine Omega Seamaster zu kaufen, zum anderen sind deine Maßstäbe aus meiner Sicht krass verschoben.

Ich selbst kann mir vom Fleck weg auch keine Seamaster kaufen und würde mich auch als Normalverdiener bezeichnen. Leisten könnte ich mir eine Omega aber wohl schon. Vielleicht ist es mir die Mühe des Sparens und des Verzichtes wert und nach ein Paar Jahren gönne ich mir dann eine Seamaster. Weil es mir es Wert ist. Vielleicht sag ich mir aber auch "Brauch ich einfach nicht" und mach nach 11 Jahren ne neue Batterie in meine Casio.

Bevor ich mir mein Hardtail zusammen geschraubt habe bin ich 3 Jahre mein altes Wheeler ZX4900, was ich als Jungspund von meinen Eltern geschenkt bekam, gefahren. Warum hab ich das HT selbst geschraubt, da war das Geld enger und ich hab einfach immer wenn bissel was übrig blieb Teile günstig gebraucht gekauft.

Und ja ich kenne Leute die sich wenn sie Bock haben mal ne 5000€ Uhr zu Weihnachten kaufen oder ein teures Auto fahren usw.. Wer bin ich das Produkt nur auf Grund seine Preises schlecht zu reden oder gar der Klientel die es kauft noch vorzuwerfen sie würde für Maßnahmen demonstrieren nur um sich anschließend mit noch mehr Luxusgütern zu bereichern.
 
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