Crankworx Rotorua – EWS #1 in Mittelerde: die Rückkehr des Königs [Fotostory]

Crankworx Rotorua – EWS #1 in Mittelerde: die Rückkehr des Königs [Fotostory]

Es war das wohl härteste Rennen in der noch jungen Geschichte der Enduro World Series. Sowohl fahrtechnisch wie auch konditionell verlangte die Strecke mit satten sieben Wertungsprüfungen alles von den Teilnehmern ab. Nur wer es dennoch schaffte, fehlerfrei über den Tag zu kommen, hatte eine realistische Chance auf eine gute Gesamtplatzierung. Wie man dem schwül heißem Wetter, den wechselhaften Bodenbedingungen und der extrem anspruchsvollen Stages trotzt, zeigten wieder einmal Enduro-Dominator Jerome Clementz und Ex DH-Fachfrau Anne-Caroline Chausson. Hier unsere Foto-Story zum packenden Rennen im neuseeländischen Urwald.

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Crankworx Rotorua – EWS #1 in Mittelerde: die Rückkehr des Königs [Fotostory]
 
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die mavic fahrer fahren alle ein umlackirtes xl hinterrad und kein enduro ich sag nur( enduro 20 speichen )
xl 24 speichen anscheinend hält das enduro nicht was es verspricht
 

Tobias

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Sau gute Bilder - was für eine beeindruckende Szenerie für so ein Rennen! Schade, dass Graves nicht mit dabei gewesen ist. Das hätte mich doch durchaus interessiert.

Sam Hill auf Platz 9 mit Flats ist eine echte Sensation. Hammer :)
 
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Wie kommt es denn überhaupt das die meisten mit Halbschale unterwegs waren, ist für die EWS doch eher ungewöhnlich. Finde das passt immer noch besser zu Enduro aber ich dachte aufgrund der harten Strecken ist Vollhelm Pflicht, wie bei SSES auch?
 

jan84

bingobongoracing
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Wie kommt es denn überhaupt das die meisten mit Halbschale unterwegs waren, ist für die EWS doch eher ungewöhnlich. Finde das passt immer noch besser zu Enduro aber ich dachte aufgrund der harten Strecken ist Vollhelm Pflicht, wie bei SSES auch?

Das ist vom jeweiligen Rennen abhängig, ich vermute vorwiegend eine Sache des lokalen Verbandes/Veranstalters. Schottland war letztes Jahr z.B. komplett freigestellt (Halbschale in Stages erlaubt), in Valloire war der Fullfacehelm auch in den Überführungen zwischen den Stages zwingend zu tragen, wobei die Überführungen hier auch vorwiegend mit dem Lift zurückgelegt wurden.

Mir persöhnlich ist die Halbschale in Stages zu riskant, wenn jemand um die letzten zehntel Sekunden kämpft kann ich es aber verstehen wenn der Fahrer zur Halbschale und minimal-Protektoren greift. Ich fänds gut wenn man diese Überlegungen aufgrund des Reglements garnicht treffen müsste => FF Pflicht in Stages.

Grüße,
Jan

PS: Geile Fotos :)!
 
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tmf_superhero

Bloody Rookie
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Einen FF Helm will ich persönlich echt nicht missen, besonders wenn ich den Keene Abgang sehe.

Der Boden, die unterschiedlichen Linien. Respekt vor allen Fahrern.
 
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Richtig klasse Bericht!!
Was mich mal interessiert (nichts gegen Schumann etc.!!!) was läuft in anderen Ländern eigentlich anders als in Deutschland, dass es ausser bei den Damen, keinen Anschluss Deutscher Fahrer an die Top 20 gibt?? Ich denke in den andern Ländern ist das Leben als Radprofi genauso unglaublich hart wie hierzulande, aber irgendwas scheint es für Deutsche besonders schwer zu machen...Trainingsmöglichkeiten,Sponsorenarmut, zu kleine Szene??
 

Boink

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Waren manche Stages so ungefährlich oder warum sieht man Fullface Helme fast nur bei Sturz Bildern oder den Mädels?
 
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@Chainzuck: denke, das hat auch viel mit Bike-Kultur zu tun. Hab bei uns noch keine Schule gesehen, die nen tiptop BMX track aufm Gelände hat...gibt´s in Frankreich. In UK ist Zweiradsport auch tiefer verankert als in Deutschland. Das gilt in Frankreich und UK für mit und ohne Motor. Kurz gesagt, Bikesport ist selbstverständlicher, die Szene größer und der Widerstand aus der Bevölkerung geringer (siehe BaWü).
 

herb

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Super Bericht und Bilder - sehr anregend!
Ich liebe diesen Wald und diese Böden.
Respekt: das habe ich dem, angeblich tretfaulen, Flatpedal Hill gar nicht zugetraut.
Zur (Bike-)Kultur hier zu lande sage ich lieber nichts. ;)
 

Maxi

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Freut mich sehr zu lesen, dass euch diese Art von Rennberichterstattung in Form einer umfangreichen Fotostory gefällt.

Richtig klasse Bericht!!
Was mich mal interessiert (nichts gegen Schumann etc.!!!) was läuft in anderen Ländern eigentlich anders als in Deutschland, dass es ausser bei den Damen, keinen Anschluss Deutscher Fahrer an die Top 20 gibt?? Ich denke in den andern Ländern ist das Leben als Radprofi genauso unglaublich hart wie hierzulande, aber irgendwas scheint es für Deutsche besonders schwer zu machen...Trainingsmöglichkeiten,Sponsorenarmut, zu kleine Szene??

@Chainzuck Also an Sponsorenarmut und fehlenden Trainingsmöglichkeiten liegt es jedenfalls nicht. In keinem anderen Land ist die MTB-Industrie zum einen so stark und zum anderen so Sponsoring-freudig wie bei uns in Deutschland. Viel mehr müsste sich die Industrie hierzulande Gedanken darüber machen, ob man dem Profi-Sport nicht einen Gefallen tun würde, wenn man gerade Co-Sponsorings, Sponsorings von Hobby-Sportlern usw zugunsten von Berufssportlern streicht, um besagten Berufssportlern eine faire und Lebensunterhalt sichernde Bezahlung zukommen zu lassen. Viele unserer "Top Athleten" gehen neben ihrer sportliche Laufbahn noch einem geregelten Berufsleben.

Im Ausland sieht das anders aus. Fairerweise muss man aber auch dazu sagen, dass viele ausländische Sportler (z.B. viele neuseeländische Gravity-Biker) nicht ansatzweise solch einen hohen Lebensstandard als Minium betrachten, wie es hierzulande der Fall ist. Wir Deutschen leben eben gern im Luxus und das nimmt Downhill- und Enduro-Fahrer nicht aus - nur lässt sich das hierzulande mit dem Berufsbild Profi-Biker eben nur in den wenigsten Fällen vereinbaren (Schumann, Fischbach, Klausmann, Tschugg) - selbst ein Benny Strasser (Deutschlands DH-Nr. 3) geht einem normalen Berufsleben bei Magura nach.

An Trainingsmöglichkeiten mangelt es unseren Enduropiloten wie schon gesagt auch nicht. Zum einen bieten die deutschen Mittelgebirge quasi über alle vier Jahreszeiten hinweg beste Trainingsmöglichkeiten, zum anderen lassen sich im Winter Regionen wie Südtirol auch problemlos ansteuern und als Trainingsbasis nutzen.

Ein entscheidendes Problem ist gerade für unsere Enduro-Profis, dass sie sich nicht trauen die Entscheidung zu treffen, ob sie nun zu 100% Rennfahrer oder eben doch noch zu teilen Firmen-Ambassadoren sein möchten, spricht Repräsentanten in den Medien (Foto-Fahrer). Da ein EWS-Ergebnis jenseits der Top 15 aber weder Firmen noch Fans interessiert, gehen viele lieber den Weg ihren Marktwert über eine große Medien-Reputation aufrechtzuerhalten, natürlich auf Kosten des sportlichen Erfolgs. Ein schnell aussehender Foto-Fahrer ist eben noch lange kein schneller Rennfahrer.
 
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@Maxi interessante sichtweise, jedoch glaube ich nicht, dass die realität so aussieht! zumal doch jeder, der sich einem wettkampf stellt, das ausgrund des menschlichen urinstinkts tut, sich mit anderen messen und sie gar besiegen zu wollen. ich glaube nicht, dass ein max schumann nach neuseeland fliegt, um dort ein paar schöne bilder seiner enduro world series teilnahmen zu schießen zu lassen, sondern um den anderen fahren in den hintern zu treten.
 
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