Crowdfunding – Tocsen: Sturzsensor für den Helm

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Das Freiburger Startup Tocsen bringt 2019 ein Notfallsystem für Mountainbiker auf den Markt: Es erkennt schwere Stürze und übernimmt im Ernstfall den Notruf zum Unfallort. Seit dem 1. November läuft der Vorverkauf auf der Crowdfunding-Plattform Startnext.


→ Den vollständigen Artikel „Crowdfunding – Tocsen: Sturzsensor für den Helm“ im Newsbereich lesen


 
Hilfreichster Beitrag geschrieben von brasax

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Find ich ne feine Idee.

Zwei Anmerkungen hätte ich dazu noch:

1: Der Preis ist noch relativ happig
2: Viele Menschen haben mehrere Helme. Gibt es eine Möglichkeit den Sensor per Halter auf verschiedene Helme zu klicken, oder wird dieser direkt festgeklebt?
 
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Super Geschichte. Gibt es noch nähere Infos über die Funktion. Wird die Nachricht nur dann verschickt wenn man nach dem Sturz bewegungslos bleibt und gibt es hier Einstellmöglichkeiten für andere Szenarien?
 
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Gibt es eine Möglichkeit den Sensor per Halter auf verschiedene Helme zu klicken, oder wird dieser direkt festgeklebt
Guter Einwand!
Gerade wenn, wie auf der Herstellerseite geschrieben, auch andere Modi für bspw. Skifahren angedacht sind.

Ansonsten finde ich das Ding durchaus interessant. Aber 75€ pro Helm, hm...


Super Geschichte. Gibt es noch nähere Infos über die Funktion. Wird die Nachricht nur dann verschickt wenn man nach dem Sturz bewegungslos bleibt und gibt es hier Einstellmöglichkeiten für andere Szenarien?
FAQ von der Herstellerseite:
https://tocsen.com schrieb:
KANN DER NOTRUF VOM FAHRER DEAKTIVIERT WERDEN?
Tocsen erkennt am Bewegungsmodell – normal fahren, starker Sturz, keine Bewegung mehr – deutlich, wenn etwas passiert ist. Nur wenn der Fahrer sich nach einem Sturz nicht mehr bewegt und auch nicht auf die lautstarke Nachfrage unserer App reagiert, dann wird der Notruf gesendet, natürlich inklusive GPS Daten. Der Nutzer hat also die Möglichkeit, den Notruf noch abzubrechen.

WIE UNTERSCHEIDET DER SENSOR EINEN „STURZ VOM RAD“ VON EINEM „STURZ VOM REGAL“? WOHER WEISS DER SENSOR, WANN DER FAHRER HILFE BENÖTIGT
Der Sensor erkennt an der Bewegung eindeutig, ob jemand Fahrrad fährt oder ob der Helm auf dem Regal liegt. Das Bewegungspattern – einfach gesprochen: fahren, starker Sturz und dann keine Bewegung mehr – zeigt uns deutlich, wenn etwas passiert ist. Wenn der Fahrer sich nach einem Sturz nicht mehr bewegt und auch nicht auf die lautstarke Nachfrage unserer App reagiert, dann wird der Notruf gesendet.
 

GrazerTourer

mit Alter-Lego-Ego
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Das unterscheidet sich von der Crash Erkennung von Garmin eigtl. kaum, finde ich.
 

renegade24

Wemsen statt bremsen
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Das Geld könnte für mich als Diabetiker gut angelegt sein. :daumen:

Muss mich mal einlesen...
 
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Find ich ne feine Idee.

Zwei Anmerkungen hätte ich dazu noch:

1: Der Preis ist noch relativ happig
2: Viele Menschen haben mehrere Helme. Gibt es eine Möglichkeit den Sensor per Halter auf verschiedene Helme zu klicken, oder wird dieser direkt festgeklebt?
1. In der Startnextkampagne kannst du den Tocsen schon für 49€ kriegen und das finde ich schon sehr fair, da du keine laufenden Kosten bezahlen musst.
2. Auf der Kampagnenseite steht, dass die Tocsen geklebt werden und daher nicht zwischen Helmen gewechselt werden kann. Anscheinend ist das für die Funktion notwendig.
 
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Der Shop ist leider gerade down. Hast du Preise bzw. Erfahrungen, die du teilen kannst?
Hatte leider gemischte Erfahrungen. Der clip am ICE dot ist leider recht wabbelig. Schon moöglich dass das ein Auslösen beim Sturz verhindert. Letztens hatte sich der Halter auch noch verbogen und bei einem (sanften) Sturz hat sich das ding ohne auszulösen vom Helm verabschiedet. Dementsprechend kann ich die Klebelösung hier nur befürworten, auch wenn das auf Kosten der Flexibilität geht.

Außerdem stürzt bei mir, genau wie Strave, in unregelmäßigen Abständen währen der Fahrt die App ab, wodurch das ganze logischerweise nicht mehr funktioniert. Alles in allem also nicht sehr empfehlenswert.
 
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Hatte leider gemischte Erfahrungen. Der clip am ICE dot ist leider recht wabbelig. Schon moöglich dass das ein Auslösen beim Sturz verhindert. Letztens hatte sich der Halter auch noch verbogen und bei einem (sanften) Sturz hat sich das ding ohne auszulösen vom Helm verabschiedet. Dementsprechend kann ich die Klebelösung hier nur befürworten, auch wenn das auf Kosten der Flexibilität geht.

Außerdem stürzt bei mir, genau wie Strave, in unregelmäßigen Abständen währen der Fahrt die App ab, wodurch das ganze logischerweise nicht mehr funktioniert. Alles in allem also nicht sehr empfehlenswert.
Das klingt ja nicht so cool. Hoffentlich ist die Verbindung zum Handy beim Tocsen stabil. Sonst kann man es sich auch schenken. Probieren werde ich es auf jeden Fall aber.
 

osbow

soso
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Find ich ne feine Idee.

Zwei Anmerkungen hätte ich dazu noch:

1: Der Preis ist noch relativ happig
2: Viele Menschen haben mehrere Helme. Gibt es eine Möglichkeit den Sensor per Halter auf verschiedene Helme zu klicken, oder wird dieser direkt festgeklebt?
Wird, wie erwähnt, leider geklebt. Aber wie @Flow3200 schon schrieb, gibt es den aktuell für 49 Euro. Das kann man aus meiner Sicht für die eigene Gesundheit ausgeben. Auch die 75 Euro. In unserer "Szene" geben Leute das für einen Reifen aus…
 
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Schick,


Wie lange hält denn der Akku bzw. die Batterie?

Und kann man den Sensor auch etwas versteckt unters Visier kleben
 

Lt.AnimalMother

Neigschmeggder
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Wenn da nicht die hervorrgende Netzabdeckung in deutschen Wäldern wäre. Oder setzt das einen "echten" Notruf unabhängig vom Netzbetreiber ab? Sofern denn irgendein Netz da ist.
 
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Wenn da nicht die hervorrgende Netzabdeckung in deutschen Wäldern wäre. Oder setzt das einen "echten" Notruf unabhängig vom Netzbetreiber ab? Sofern denn irgendein Netz da ist.

Dann brauchst so was wie Garmin inReach, aber das funktioniert in tiefen Schluchten ohne „Sichtkontakt“zum Satelliten auch nicht.......
 
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Die Idee an sich ist gut und jeder kann fuer sich entscheiden, ob so ein Teil ihm 50€ oder 75€ wert ist. Aber:
Das Alleinstellungsmerkmal mit der "Community Alarmierung" kann doch nur funktionieren, wenn eine zentrale Stelle den Aufenthaltsort aller App-Nutzer kennt - diese also in regelmaessigen Abstaenden ihre Position melden.
Wo die Daten liegen, wie sie gesichert werden und wer darauf Zugriff hat - darueber finde ich nichts, somit fuer mich (erstmal) ein no-go.
 
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Man kann sich auch eine Apple Watch Series 4 kaufen - hat auch Sturzerkennung

Ist natürlich teurer als der Chip am Helm, kann aber auch mehr, und würde ich auch mehr vertrauen als der externen App...
 

osbow

soso
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Man kann sich auch eine Apple Watch Series 4 kaufen - hat auch Sturzerkennung

Ist natürlich teurer als der Chip am Helm, kann aber auch mehr, und würde ich auch mehr vertrauen als der externen App...
Man könnte sich eine Apple Watch kaufen, oder ein Garmin… oder einen Rettungssanitäter engagieren der einen hinterherläuft.

:rolleyes:
 

Bjoern_U.

Bergaufschleicher
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Die Grundidee find ich gut, ich befürchte nur, dass die App dann den Akku vom Handy leer zieht.
Wenn nicht, ist das u.U. eine Überlegung wert, gerade für jemand wie mich der oft auch mal allein unterwegs ist.
Das Thema schlechte Netzabdeckung in den Gegenden, in denen biken oft am meisten Spaß macht, ist natürlich aus noch so ein Punkt.
Ich musste auch schon mal 5-6km fahren um endlich ausreichend Empfang zu haben damit ich einen Rettungswagen für einen Mitfahrer ordern konnte. Das ging zum Glück gut aus.
Gleiches Problem als wir auf einer Tour einen leblosen alten Mann vorfanden. Da hat mich der Typ von der Leitstelle dann noch blöd angemacht weil die erste Verbindung plötzlich abriss und er einen Spaßanrufer vermutete. Das ging letztendlich leider nicht gut aus.
 
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(...) Das Alleinstellungsmerkmal mit der "Community Alarmierung" kann doch nur funktionieren, wenn eine zentrale Stelle den Aufenthaltsort aller App-Nutzer kennt - diese also in regelmaessigen Abstaenden ihre Position melden.
Wo die Daten liegen, wie sie gesichert werden und wer darauf Zugriff hat - darueber finde ich nichts, somit fuer mich (erstmal) ein no-go.
Wenn es den Jungs wirklich nur um Hilfe geht und kein kommerzielles Interesse an Bewegungs- und sonstigen Daten besteht, dann koennte man das sogar recht einfach loesen indem die App den Server z.B. alle 5 min pollt ob irgendwo ein Unfall passiert ist und dann selbst entscheidet ob es "in der Naehe ist". Hilfreich waere auch, wenn nicht nur der Unfall an sich, sondern danach dazu auch weitere Statusmeldungen "Hilfe ist vor Ort" oder "alles klar" abrufbar waeren.
 
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