Das kleine 1×1 des Matschfahrens: Die besten Tipps fürs Biken im Herbst

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Christoph Spath
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Das kleine 1×1 des Matschfahrens: Die besten Tipps fürs Biken im Herbst

Das kleine 1x1 des Matschfahrens: Während auf den Berghütten schon wieder die Öfen eingeheizt werden, bereitet sich der gemeine Mountainbiker auf die kalte Jahreszeit vor. Die Stollenreifen-Spezies unterteilt sich dabei in zwei Lager: Ein Teil bereitet das Nest für den Winterschlaf vor, der andere Teil stählt Geist, Körper und Rad für den Einsatz bei widrigsten Bedingungen. Wir haben mal näher beleuchtet, was das Fahren im Herbst und Winter ausmacht und wie man sich und sein Rad am besten dafür ausrüstet.

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Das kleine 1×1 des Matschfahrens: Die besten Tipps fürs Biken im Herbst
 
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Moto Foam habe ich schon eine Weile in Benutzung. An beweglichen Teilen würde ich den jedoch nicht benutzen, da sich dann ja der Dreck dran festsetzt und am Rahmen/Lack reibt.

Schuhe habe ich zwei Paar. Ein paar wird gefahren, das andere auf der Heizung getrocknet. Egal wie nass die sind, nach einem Tag sind die trocken.

Mudhugger hinten hält wirklich sauber. Ich habe zwar noch den Dirtsuit aber ich fahre lieber ohne und mit Mudhugger vorn und hinten. Ist mir egal, wie das ausschaut.
 

`Smubob´

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Ideal ist das für die Gesundheit nicht – durchgeschwitzt erkältet es sich besonders schnell.
Das stimmt nicht, trotzdem hält sich dieser Irrglaube hartnäckig. Man kann sich auf einer solchen Fahrt im Matsch, wo man wegen der Klamotten schwitzt und dann im Kalten rumrollt nicht erkälten. Dazu müssten da draußen Viren durch die Luft fliegen, die mögen es i. d. R. nicht kalt und feucht und noch dazu können die Schleimhäute, Uber die wir diese aufnehmen würden, bei so Wetter hervorragend arbeiten. Eine Erkältung wird zu 100% immer durch eine Ansteckung mit Viren hervorgerufen und hat absolut gar nichts mit Kälte zu tun, das ist wissenschaftlich erwiesen (als Einstieg kann man da ruhig mal den Wikipedia Artikel lesen, der ist gar nicht schlecht). Das einzige, was einem u. U. in so einem Szenario passieren kann ist, dass man das Immunsystem schwächt, das gerade schon gegen Viren ankämpft, die sich schon im Organismus befinden (was man evtl. gar nicht bemerkt) und so die „Erkältung“ zum Ausbruch bringen. Deshalb denken viele, sie hätten sich draußen „erkältet“.
 
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Das stimmt nicht, trotzdem hält sich dieser Irrglaube hartnäckig. Man kann sich auf einer solchen Fahrt im Matsch, wo man wegen der Klamotten schwitzt und dann im Kalten rumrollt nicht erkälten. Dazu müssten da draußen Viren durch die Luft fliegen, die mögen es i. d. R. nicht kalt und feucht und noch dazu können die Schleimhäute, Uber die wir diese aufnehmen würden, bei so Wetter hervorragend arbeiten. Eine Erkältung wird zu 100% immer durch eine Ansteckung mit Viren hervorgerufen und hat absolut gar nichts mit Kälte zu tun, das ist wissenschaftlich erwiesen (als Einstieg kann man da ruhig mal den Wikipedia Artikel lesen, der ist gar nicht schlecht). Das einzige, was einem u. U. in so einem Szenario passieren kann ist, dass man das Immunsystem schwächt, das gerade schon gegen Viren ankämpft, die sich schon im Organismus befinden (was man evtl. gar nicht bemerkt) und so die „Erkältung“ zum Ausbruch bringen. Deshalb denken viele, sie hätten sich draußen „erkältet“.
Kannst du das mal bitte meiner Frau erzählen? Die packt unsere Kinder jetzt schon in Winterklamotten, damit sie sich nicht erkälten.
 

`Smubob´

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Kannst du das mal bitte meiner Frau erzählen? Die packt unsere Kinder jetzt schon in Winterklamotten, damit sie sich nicht erkälten.
Hehe, druck ihr den Wiki Artikel aus und hoffe, dass Fakten sie überzeugen ;) Kinder gut anziehen ist ja nicht schlecht, die kleinen Körper können die Temperatur nicht so gut regulieren wie wir. Aber eben nicht mit diesem längst überholten Argument und nicht übertreiben. Die Kleinen ruhig auch mal nur im Pulli und ohne Mütze draußen rumrennen lassen! Wenn der Körper dran gewöhnt ist, immer extern überheizt zu werden, wird er immer anfällig gegen Kälte sein...

Also ist die Arbeit schuld!!! Lieber shredden als arbeiten, dann bleibt man gesund. Das sag ich meinem Chef! :o
Da ist was dran! :D Im Büro mit trockener Heizungsluft und ohne ausreichende Frischluftzufuhr ist das eine wunderbare Brutstätte für Viren. Bei mir sind die Kinder der Risikofaktor... die bringen immer schön alles von Kindergarten mit nach Hause :rolleyes:
 
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Vielen Dank für diesen Beitrag!
Ich kann mich an Zeiten erinnern, in denen es grundsätzlich immer als Spinnerei abgetan wurde, wenn man das Thema Schutzbleche am MTB angesprochen hat. "Wie sieht das denn aus!", "Wer kauft sich denn so ein Bike und baut sich dann Schutzbleche dran?", "Der Dreck gehört zum Mountain-Biking!" - LOL, natürlich ist es schon immer das Größte gewesen stundenlang auf einem geilen Bike durch die herbstliche Landschaft im anaeroben Bereich zu jagen und dabei im Modderregen irgend wie noch verzweifelt zu versuchen Luft holen zu können. Es freut mich zu lesen, dass sich diese Einstellung offensichtlich geändert hat!
 
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Endura mt500 von kopf bis fuss und los geht der spass!

Nur gegen kalte füsse ab ca. 5 grad habe ich noch kein mittel gefunden. 1-2h überlebt man aber auch ohne gefühl in den füssen :lol:
 
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In dem Beitrag wurden keine Heizbaren Klamotten erwähnt.
Ich hatte riesen Probleme mit kalten Füssen und noch schlimmer mit kalten Fingern.
Seitdem ich heizbare Einlegesohlen und heizbare Handschuhe benutze ist alles OK.
Bei den Einlegesohlen reichen günstige Exemplare mit Akku aus.
Für die Handschuhe muss man schon so um die 150 - 200 hinlegen. Die Billigdinger die ich probiert hatte waren allesamt nur Mist.

Also: Auf die Wunschliste zu Weihnachten :)
 

Yossarian

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Die Füße kann man auch immer wieder warm bekommen durch geeignete Streckenwahl. Schon ein paar Minuten gehen und die Füße sind wieder warm. Wenn man zeitlich passende Steilstücke einplant, die man im Schmodder eh nicht hochfahren kann, dann kann man immer wieder warm werden. Und das reicht dann immer wieder eine Weile, allerdings muß man die Frequenz der Gehpassagen laufend erhöhen.
 

Yossarian

Carbon statt Kondition
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Bei der Bekleidung hab ich im Winter eigentlich wenig Probleme. Die Membranen funktionieren immer besser je kälter es wird. Weil die Dampfdruckdifferenz immer größer wird. Allerdings können die Auswirkungen der Unterkühlung extremer sein. Man muß genau überlegen, was man anzieht damit es passt. Das größte Problem sind Pannen, wer schon mal im Schneesturm einen Schlauch gewechselt hat, weiss von was ich rede.
 
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Die Stellen wo sich Dreck sammeln kann penibel mit Schaumstoff füllen ist für den Anfang schon ok. Wenn man sowas in Betracht zieht, sollte man es in meinen Augen gleich richtig konsequent machen und das Rad einmotten...wer nicht fährt, macht nichts dreckig, ganz einfach.
 

platt_ziege

Sexidol
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irgendwo auf yt gibs nen nicht deutschsprachiges video, wo sie verschiedene schmutzbleche im weissen malervlies testen.
da sieht man recht unzweifelhaft, wieso wenn dann mudhugger vo&hi.
gegen kalte füsse hab ich mir die therm-ic 1300 gekauft, gibs auch mit bluetooth für fon und uhr steuerung.
im regen fahr ich seit jeher mit neopren taucherhandschuhen oder wenns kälter ist sealskinz. im winter geht nix über die pearl izumi hummer. hatte ich schon vor 25 jahren, dachte sie wären verschollen (natürlich nicht) und hab mir neue gekauft, welche tatsächlich noch nen ticken wärmer sind weil sie etwas anders, grosszügiger geschnitten und innen weicher/fleeciger sind.
wieso man sich jetzt ein überteuerte jacke mit diesen tnf hyvent rotz kaufen soll, finde sehr fragwürdig.
lieber gleich was mit gore, dermizax o.ä., die zeiten wo man tnf jacken kaufen konnte, sind sehr lange vorbei.
andernfalls kann man sich auch was x-beliebiges kaufen, der unterschied bei dem ganzen membran krempel ist ja die atmung.

wg unterkühlung ist das entscheidene der vorletzte satz, insofern ist unterkühlung absolut nicht latte, denn dann macht man sich noch angreifbarer wenn mal wieder alle ihre umgebung vollhusten und rotzen. was nicht heisst, das frieren nicht gesund ist.
 
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