Der Gravel- und CX-Reifen Thread

Dabei seit
12. November 2019
Punkte für Reaktionen
107
Ich beobachte mit zunehmender Breite bei profillosen Reifen mit dünner Seitewand einen ungewollten Effekt beim Einlenken. Das Rad giert beim Verlassen der geraden Linie regelrecht in die Kurve, in der Kurve wird das Verhalten dann neutral. Mit zunehmendem Druck wird das weniger ausgeprägt.
Ich beobachte das an Parimoto 1,9" und Rat Trap Pass 2,4".
Juniper Ridge mit 48mm zeigen das nicht.
Am Fully ist beim Wechsel von Grobstollern auf 2.8er G-One was Ähnliches aufgetreten, nur schwächer.

Ich schiebe das auf die sehr grosse Kontaktfläche, die das Rad bei Verlassen der geraden Linie abbremst und zum verstärkten Einlenken bringt?! Ob das so stimmt - keine Ahnung.
42mm könnte da so eine Grenze sein, ab der dieses Verhalten deutlich spürbar wird. Bei 35er oder 38ern habe ich sowas nicht wargenommen.
Spannend, was es alles gibt. Keine Ahnung bisher nur Erfahrung mit 47mm breiten Terreno Dry auf 650B und 35mm Pirelli Cinturato Velo auf 700c. Werde beim Terreno mal drauf achten. Die dünnen slicks waren im Wald eher das Problem. Zu wenig Grip, langsames ins Kurvenäussere driften, zumindest bei der schnelleren Fahrt.
 

bbkp

hellkat
Dabei seit
26. September 2010
Punkte für Reaktionen
452
Waum nimmt man 650B in 42mm und nicht in 47mm? Umfang ist dann ja noch kleiner? Bin neugierig wie die Rene Herse in 42mm sind, habe 42er aber für 700c bestellt für Winter...
mit 47 ist das ganze nicht mehr spritzig und leicht rollend. es fuehlt sich fuer mich schon klobig an, irgendwie nicht mehr rennrad. ausserdem reisst der wind schon unangenehm am lenker wenns böig ist.
so 40-42mm sind bei meinem gewicht der sweet spot zum schnell drueber bretteln ohne dass mir am abend alles weh tut.
 

bbkp

hellkat
Dabei seit
26. September 2010
Punkte für Reaktionen
452
Ich beobachte mit zunehmender Breite bei profillosen Reifen mit dünner Seitewand einen ungewollten Effekt beim Einlenken. Das Rad giert beim Verlassen der geraden Linie regelrecht in die Kurve, in der Kurve wird das Verhalten dann neutral. Mit zunehmendem Druck wird das weniger ausgeprägt.
Ich beobachte das an Parimoto 1,9" und Rat Trap Pass 2,4".
Juniper Ridge mit 48mm zeigen das nicht.
Am Fully ist beim Wechsel von Grobstollern auf 2.8er G-One was Ähnliches aufgetreten, nur schwächer.

Ich schiebe das auf die sehr grosse Kontaktfläche, die das Rad bei Verlassen der geraden Linie abbremst und zum verstärkten Einlenken bringt?! Ob das so stimmt - keine Ahnung.
42mm könnte da so eine Grenze sein, ab der dieses Verhalten deutlich spürbar wird. Bei 35er oder 38ern habe ich sowas nicht wargenommen.
kenn ich im prinzip auch. eine reifen mit duennen seitenwaenden und gewohntem druck fuehlt sich ein bissi an wie zu wenig druck. und das ist auch. eine bestimmte breite dafuer waer mir nicht aufgefallen.
 

0plan

Alteisenbeweger
Dabei seit
17. Februar 2011
Punkte für Reaktionen
842
kenn ich im prinzip auch. eine reifen mit duennen seitenwaenden und gewohntem druck fuehlt sich ein bissi an wie zu wenig druck. und das ist auch. eine bestimmte breite dafuer waer mir nicht aufgefallen.
Nein,
Ich weiss schon, welchen Druck ich da haben will und bin Reifen mit zarten Flanken gewöhnt. Bei moderaten Breiten (28mm Veloflex, 35mm Vittoria, etc..) passt da alles wie erwartet. Nur bei den dicken Dingern ohne Profil, da beobachte ich noch etwas anderes.
Ich kann das mit mehr Druck heilen, aber ich merke, dass der Druck dann zu hoch für Komfort ist und der Reifen hopst. Ich fahre mit meinen 90kg eh schon höhere Drücke als viele Andere.
 

bbkp

hellkat
Dabei seit
26. September 2010
Punkte für Reaktionen
452
Nein,
Ich weiss schon, welchen Druck ich da haben will und bin Reifen mit zarten Flanken gewöhnt. Bei moderaten Breiten (28mm Veloflex, 35mm Vittoria, etc..) passt da alles wie erwartet. Nur bei den dicken Dingern ohne Profil, da beobachte ich noch etwas anderes.
Ich kann das mit mehr Druck heilen, aber ich merke, dass der Druck dann zu hoch für Komfort ist und der Reifen hopst. Ich fahre mit meinen 90kg eh schon höhere Drücke als viele Andere.
hm. unkomfortabel fuehlt sich nix an bei mir wenn ich nachfuell. aber eigentlich kann ich das nur fuer hinten behaupten, weil vorn ist beim slate a federgabel drin.....
 

0plan

Alteisenbeweger
Dabei seit
17. Februar 2011
Punkte für Reaktionen
842
hm. unkomfortabel fuehlt sich nix an bei mir wenn ich nachfuell. aber eigentlich kann ich das nur fuer hinten behaupten, weil vorn ist beim slate a federgabel drin.....
Vielleicht noch der entscheidende Zusatz sorry: Ich beobachte das bei Asphalt. Auf Schotter ist alles tacko.
 
Dabei seit
28. November 2017
Punkte für Reaktionen
2.799
Standort
Dehemm
Wenn es um Geschwindigkeit geht und ich auf leichtem Gravel oder Asphalt unterwegs bin, bevorzuge ich 700c. Dabei haben sich bei mir die breiten zwischen 32mm und 40mm als Bandbreite für meinen Komfortanspruch als am besten geeignet herausgestellt.
Sobald die Wege schlechter sind oder Komfort im Vordergrund steht, finde ich 650b mit Breiten zwischen 42mm und 50mm als ideal.
Ich bin meist auf einem sehr harten Carbon Gravel Bike unterwegs. Da spüre ich den Unterschied im Komfort, die durch die Reifen kommen, sehr stark. Ich fahre fast nur tubeless mit einem Druck zwischen 2 und 2.7 bar, je nach Reifen und Untergrund.
Beim Gravel Bike bin ich inzwischen ein großer Fan von 650b geworden, denn bei Traktion und Komfort sind für mich den schmaleren 700c Reifen deutlich überlegen.
 

ws55

Opa
Dabei seit
8. November 2016
Punkte für Reaktionen
546
Kann mir jemand sagen, wie der Pirelli Gravel M von der Größe her ausfällt? Eher schmal oder weit?

Soll auf meinen Zweitlaufradsatz mit 19mm Maulweite drauf und überlege 35 oder 40mm.
 

0plan

Alteisenbeweger
Dabei seit
17. Februar 2011
Punkte für Reaktionen
842
Wenn es um Geschwindigkeit geht und ich auf leichtem Gravel oder Asphalt unterwegs bin, bevorzuge ich 700c. Dabei haben sich bei mir die breiten zwischen 32mm und 40mm als Bandbreite für meinen Komfortanspruch als am besten geeignet herausgestellt.
Sobald die Wege schlechter sind oder Komfort im Vordergrund steht, finde ich 650b mit Breiten zwischen 42mm und 50mm als ideal.
Ich bin meist auf einem sehr harten Carbon Gravel Bike unterwegs. Da spüre ich den Unterschied im Komfort, die durch die Reifen kommen, sehr stark. Ich fahre fast nur tubeless mit einem Druck zwischen 2 und 2.7 bar, je nach Reifen und Untergrund.
Beim Gravel Bike bin ich inzwischen ein großer Fan von 650b geworden, denn bei Traktion und Komfort sind für mich den schmaleren 700c Reifen deutlich überlegen.
Ich fahre halt meist gemischte Strecken - da muss man sich dann entscheiden;)
Wenn's dann breit sein soll hilft 650B ein bisschen das Gewicht unten zu halten.
 

uphilde

:Trainingsprofi
Dabei seit
17. Mai 2012
Punkte für Reaktionen
187
Standort
Bad Dürkheim
Na ja, so ein breiterer Reifen schwimmt auch mal gerne auf groben, losen Untergrund.

Im MTB Bereich würde man das auf mangelnde Fahrtechnik sowie unangepasste Geschwindigkeit schieben.

Die Gravelbikes haben halt den Geschwindigkeitsvorteil, die leichten Reifen mit wenig Profil kommen da nicht immer mit.
 

arno¹

Moderator
Forum-Team
Dabei seit
2. Dezember 2007
Punkte für Reaktionen
3.095
Standort
Niederrhein
Ich fahre halt meist gemischte Strecken - da muss man sich dann entscheiden;)
Wenn's dann breit sein soll hilft 650B ein bisschen das Gewicht unten zu halten.
ich hab nen 55mm 700c antelope hill als leichteste version. von compass oder rene herse. der geht ganz gut vom gewicht her

glaube ich, schaue morgen mal nach
 

arno¹

Moderator
Forum-Team
Dabei seit
2. Dezember 2007
Punkte für Reaktionen
3.095
Standort
Niederrhein
Ich beobachte mit zunehmender Breite bei profillosen Reifen mit dünner Seitewand AUF ASPHALT einen ungewollten Effekt beim Einlenken. Das Rad giert beim Verlassen der geraden Linie regelrecht in die Kurve, in der Kurve wird das Verhalten dann neutral. Mit zunehmendem Druck wird das weniger ausgeprägt.
Ich beobachte das an Parimoto 1,9" und Rat Trap Pass 2,4".
Juniper Ridge mit 48mm zeigen das nicht.
Am Fully ist beim Wechsel von Grobstollern auf 2.8er G-One was Ähnliches aufgetreten, nur schwächer.

Ich schiebe das auf die sehr grosse Kontaktfläche, die das Rad bei Verlassen der geraden Linie abbremst und zum verstärkten Einlenken bringt?! Ob das so stimmt - keine Ahnung.
42mm könnte da so eine Grenze sein, ab der dieses Verhalten deutlich spürbar wird. Bei 35er oder 38ern habe ich sowas nicht wargenommen.
selbstlenkung, auf asphalt

der zieht sich dann schneller rein

je breiter und weniger grobstollig der reifen desto eher kann das auftreten, in der tat wegen der kontaktfläche

beim antelope hill bspw ist der effekt bei voll aufgeknallten vorderreifen (3,5 bar) deutlich weniger spürbar als bei normalem setup (1,2)

beim hohen druck ist die lauffläche viel kleiner
 

uphilde

:Trainingsprofi
Dabei seit
17. Mai 2012
Punkte für Reaktionen
187
Standort
Bad Dürkheim

0plan

Alteisenbeweger
Dabei seit
17. Februar 2011
Punkte für Reaktionen
842
selbstlenkung, auf asphalt

der zieht sich dann schneller rein

je breiter und weniger grobstollig der reifen desto eher kann das auftreten, in der tat wegen der kontaktfläche

beim antelope hill bspw ist der effekt bei voll aufgeknallten vorderreifen (3,5 bar) deutlich weniger spürbar als bei normalem setup (1,2)

beim hohen druck ist die lauffläche viel kleiner
Danke,
Jetzt weiss ich, dass ich nicht alleine bin.
 

ONE78

Stahlfanboy
Dabei seit
20. Oktober 2008
Punkte für Reaktionen
8.413
Standort
Dickes B
Herstellerangabe, bitte ein Bild mit Waage.

55x700 was fährt man damit Downhill in den Alpen??
Oder ein Reifen für XXL Bikes für 2,20m große Menschen.
Bitte nicht böse sein, aber für mich ist solches Monster unverständlich.
29x2.35 fahre seid gut 6jahren am Fargo. Damit geht verdammt viel
EC5267CE-F839-4B28-94E5-813CB1B8D331.jpeg
 

uphilde

:Trainingsprofi
Dabei seit
17. Mai 2012
Punkte für Reaktionen
187
Standort
Bad Dürkheim
Also, ich hab heute ein Riese & Müller Ebike gesehen.
Es war ein einziger Stahlträger mit Riemenantrieb, vorne ne Boost Federgabel mit 180er Scheibe und dazwischen ne winzige Novatec Nabe. Mir hat die Nabe auf den ersten Blick so leid getan, mein Gott was die aushalten muss.
Aber das eigentlich Schlimme waren die Reifen. So Diamant Block Mofa Reifen mindestens 60mm breit, kein Mensch kann das ohne Motor treten. Horror!

Deswegen hat mich das Maß von Arnos Reifen umgehauen...
 
Dabei seit
28. November 2017
Punkte für Reaktionen
2.799
Standort
Dehemm
29x2.35 fahre seid gut 6jahren am Fargo. Damit geht verdammt viel
Anhang anzeigen 1135483
Es gibt auch Leute, die fahren auf der Promenade mit einer 160er Gabel oder mit dem Dakar tauglichen SUV die Kinder zur Schule :lol: Kleiner Scherz.

Mit der Reifenkombi kannst Du das Atlas Mountain Race und das Great Divine bestreiten oder die Seidenstraße bereisen. Für alles andere bist Du mit maximal 2.0 bestens gerüstet.

Damit wird für mich persönlich der Vorteil des Gravel Bikes ad absurdum geführt.Mit den Reifen hast Du kein schnelles, dynamisches Bike mehr. Dann wäre ein Hardtail womöglich die bessere Wahl.

Auf dem fotografierten Weg wäre ein 700c mit 35mm - 38mm meine persönliche Wahl - flott und ausreichend komfortabel
 
Zuletzt bearbeitet:

ONE78

Stahlfanboy
Dabei seit
20. Oktober 2008
Punkte für Reaktionen
8.413
Standort
Dickes B
Also, ich hab heute ein Riese & Müller Ebike gesehen.
Es war ein einziger Stahlträger mit Riemenantrieb, vorne ne Boost Federgabel mit 180er Scheibe und dazwischen ne winzige Novatec Nabe. Mir hat die Nabe auf den ersten Blick so leid getan, mein Gott was die aushalten muss.
Aber das eigentlich Schlimme waren die Reifen. So Diamant Block Mofa Reifen mindestens 60mm breit, kein Mensch kann das ohne Motor treten. Horror!

Deswegen hat mich das Maß von Arnos Reifen umgehauen...
das war vermutlich der g-one in 27,5x2.8 o.ä.
Es soll ja Leute geben, die fahren sowas auf längeren bikepacking-Touren freiwillig und sind dabei noch ganz flott unterwegs.

z.B.@doedsmaskinen

klar sind 35er schneller, aber mit Gepäck und/oder auf der Langstrecke ist der Komfortgewinn der dicken Dinger einfach unschlagbar!
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben