Der Gravelreifen-Thread

stahlinist

ewiges talent
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Welches Modell? Limus?
Gravelgrinder.
Den Limus bin ich vor Jahren mal bei CX-Läufen gefahren. Ähnlich guter Allrounder wie der Donnelly PDX, letzterer jedoch 'n Ticken geschmeidiger und damit griffiger. Alles eben auf gestriegeltem und gebürsteten CX-Untergrund.
Aktuell draußen auf nassem Laub/Wurzel/Stein-Geglitsche würde ich, nicht zuletzt der geringen Breite wegen, nicht auf den Limus und nicht auf Challenge setzen wollen.
 
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nassem Laub/Wurzel/Stein-Geglitsche
Geglitsche ... ja das ist genau das Terrain, dass ich meine. Es macht echt alles am Gravel Spaß, bis auf das was du da anschaulich beschreibst.

Meine Erfahrung hier bis dato:

Breiter ist Besser
weniger Luftdruck (also bei all-in Gewicht 2.4 Bar statt die 3.0 Bar)
keine schrägen Blöcke im Profil ... an denen rutschen die Wurzeln ab wie auf einer Rutschbahn
möglichst weiches Gummiprofil ... wobei das sehr den Speed & Verschleiß dann auf der Geraden beeinflußt

Ich werd mal demnächst wenn mehr Zeit ist, alle meine Reifen Erfahrungen mit dem neuen Szepter zusammenfassen.
 
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Gravelgrinder.
Den Limus bin ich vor Jahren mal bei CX-Läufen gefahren. Ähnlich guter Allrounder wie der Donnelly PDX, letzterer jedoch 'n Ticken geschmeidiger und damit griffiger. Alles eben auf gestriegeltem und gebürsteten CX-Untergrund.
Aktuell draußen auf nassem Laub/Wurzel/Stein-Geglitsche würde ich, nicht zuletzt der geringen Breite wegen, nicht auf den Limus und nicht auf Challenge setzen wollen.
Der Grinder (ähnlich früheren Vittoria XN Pro) ist null geeignet für Geheize bei den Bedingungen.

Den Challenge Baby Limus hab ich leider nicht bei schwierigsten Bedingungen testen können. (lehmige Modder + dickes Laub)

Aber die 33 mm breiten Rocket Ron waren bei den von dir beschriebenen Bedingungen sehr sicher. Die frästen sich durchs Laub. Viele andere versagten.

Der Baby Limus war bei lehmiger Modder und weniger Laub am Vorderrad auch eine sichere Bank.
Hätte erwartet, dass der Limus das und noch mehr locker händeln kann.
Natürlich muss man seine Wege kennen, ansonsten kriegt die Felge schnell einen weg bei 33 mm.
 

talybont

Rheinländer im Exil
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Der Clement PDX (später Donelly PDX) war zu meiner aktiven CX-Zeit mit der beste Allrounder. Eigentlich konnten den nichts schrecken. Mit Latexschlauch und unter zwei Bar wirklich gut. Auch der LAS bei sandigen Bedingungen. Dagegen war der Michelin Mud einfach nur Mist und der Challenge Fango Pro Open kam ebenfalls nicht ran! Dazu noch die aspahltuntaugliche Gummimischung des Challenge, die vermutlich aktuell immer noch alle Pro Open haben dürften.
Ich möchte eigentlich auch nie wieder auf 33 mm zurück - dieses Gehoppel.....
 
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Der Clement PDX (später Donelly PDX) war zu meiner aktiven CX-Zeit mit der beste Allrounder. Eigentlich konnten den nichts schrecken. Mit Latexschlauch und unter zwei Bar wirklich gut. Auch der LAS bei sandigen Bedingungen. Dagegen war der Michelin Mud einfach nur Mist und der Challenge Fango Pro Open kam ebenfalls nicht ran! Dazu noch die aspahltuntaugliche Gummimischung des Challenge, die vermutlich aktuell immer noch alle Pro Open haben dürften.
Ich möchte eigentlich auch nie wieder auf 33 mm zurück - dieses Gehoppel.....
Das Fango Profil sieht auch nicht vielversprechend aus.
 
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.... habe heute nach Feierabend eine für mich perfekte Kombi für mein YT Szepter gefunden. Kurze Vorstellung, mehr Feedback nach dem WE.

Vorne hat mich nun der Cinturato Gravel RC in 45-622 sowas von überrascht, was der alles hält auf nassem Unterholz und feuchtem Erdwerk:

20221128_214509.jpg

... und hinten hab ich im Vittoria Mezcal 44-622 bei diesen Bedingungen auch einen neuen Liebling gefunden, weil er aufwärts richtig gut drückt, nicht so schnell in der Kurve wegschmiert und auch auf der Forstautobahn super läuft:

20221128_214454.jpg

Btw ... den Mezcal in 44mm gibt es gar nicht auf der Seite von Vittoria. Hab ihn in einem holländischen Webshop zufällig über die Filterfunktion nach Reifenbreiten gefunden. Ist in 2.25/2.1 Zoll einer DER Reifen beim Tour Divide Rennen in den USA.
 
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Bin ich heute über knapp 70 km gefahren.
Der ist definitiv nichts für Asphalt.
Aber der Grip im Matsch👌
Fahre den in 40mm. Für mehr Offroad würde ich auf 45mm gehen.
Aber Obacht, auf breiter Felge, oder allgemein, wachsen die Pirellis recht stark in der Beeite.

Genau für das was @chwunder sucht. Der Gravel M von Pirelli wäre da ebenfalls zu empfehlen.

Leider habe ich keinen Vergleich zu den Contis oder zum Swampero.
Meine beiden RC liegen noch hier (Blindkauf). Schwalbe schrubbt bei mir so schnell runter. Pirelli verkauft die doch als Allrounder (analog G One RS) für Rennen auf Asphalt & Schotter?
 
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Meine beiden RC liegen noch hier (Blindkauf). Schwalbe schrubbt bei mir so schnell runter. Pirelli verkauft die doch als Allrounder (analog G One RS) für Rennen auf Asphalt & Schotter?
Also analog zum RS? Keine Ahnung. Sind definitiv langsamer ohne das ich den Schwalbe gefahren bin.
Ja, der RC soll für Rennen sein mit mehr Pannenschutz. Rollt für mich auf Asphalt aber irgendwie zäh, fast langsamer als Gravel M. Den bin ich aber länger nicht mehr gefahren.
Auf Schotter ist der Unterschied zum Gravel M eventuell nicht so groß. Zum Gravel H aber spürbar.

Das wird durch die Gummimischung kommen. Die ist bei Pirelli für nass sehr gut. Hatte die auch schon mal auf dem MTB probiert. Da waren die auf Asphalt laut und langsam, im Gelände aber gut zu gebrauchen.

Vom Grip her finde ich die Pirellis deutlich besser als z.B. den G One R. Der hat mir auf Asphalt auch nicht so gefallen, war auf Schotter aber sehr schnell, aber in schnellen Kurven mit Vorsicht zu genießen.

Wenn du mehr als 30% Asphalt auf deinen Runden hast, würde ich den RC nicht empfehlen. Da rollt der Swampero (bin ich kurz durch einen Radwechsel am Wochenende gefahren) besser, auch auf Schotter. So war zumindest auf mein Gefühl auf den 5 km.
Da würde ich auch eher zum Gravel M greifen. Der macht auch viel mit und hat sehr viel Grip bei schlechtem Wetter.
 
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.... habe heute nach Feierabend eine für mich perfekte Kombi für mein YT Szepter gefunden. Kurze Vorstellung, mehr Feedback nach dem WE.

Vorne hat mich nun der Cinturato Gravel RC in 45-622 sowas von überrascht, was der alles hält auf nassem Unterholz und feuchtem Erdwerk:

Anhang anzeigen 1593734

... und hinten hab ich im Vittoria Mezcal 44-622 bei diesen Bedingenungen auch einen neuen Liebling gefunden, weil er aufwärts richtig gut drückt, nicht so schnell in der Kurve wegschmiert und auch auf der Forstautobahn super läuft:

Anhang anzeigen 1593735

Btw ... den Mezcal in 44mm gibt es gar nicht auf der Seite von Vittoria. Hab ihn in einem holländischen Webshop zufällig über die Filterfunktion nach Reifenbreiten gefunden. Ist in 2.25/2.1 Zoll einer DER Reifen beim Tour Divide Rennen in den USA.
Wo hast du den Mezcal gekauft, den gibt es ja kaum noch
 
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Ist gar nicht mehr sooo neu. Die Preise sind halt absurd. Und die Frage, ob man Carbonpartikel im Wald durch die Gegend schießen möchte, muss jeder für sich beantworten.

Zur Abdichtleistung scheinen diese jedenfalls gut beizutragen. Die Tests zu dem Zeug sind durchweg sehr positiv.
 
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Also analog zum RS? Keine Ahnung. Sind definitiv langsamer ohne das ich den Schwalbe gefahren bin.
Ja, der RC soll für Rennen sein mit mehr Pannenschutz. Rollt für mich auf Asphalt aber irgendwie zäh, fast langsamer als Gravel M. Den bin ich aber länger nicht mehr gefahren.
Auf Schotter ist der Unterschied zum Gravel M eventuell nicht so groß. Zum Gravel H aber spürbar.

Das wird durch die Gummimischung kommen. Die ist bei Pirelli für nass sehr gut. Hatte die auch schon mal auf dem MTB probiert. Da waren die auf Asphalt laut und langsam, im Gelände aber gut zu gebrauchen.

Vom Grip her finde ich die Pirellis deutlich besser als z.B. den G One R. Der hat mir auf Asphalt auch nicht so gefallen, war auf Schotter aber sehr schnell, aber in schnellen Kurven mit Vorsicht zu genießen.

Wenn du mehr als 30% Asphalt auf deinen Runden hast, würde ich den RC nicht empfehlen. Da rollt der Swampero (bin ich kurz durch einen Radwechsel am Wochenende gefahren) besser, auch auf Schotter. So war zumindest auf mein Gefühl auf den 5 km.
Da würde ich auch eher zum Gravel M greifen. Der macht auch viel mit und hat sehr viel Grip bei schlechtem Wetter.
Danke für die Einschätzung. Ich werde ihn einfach probieren, Rücksendung ist ohnehin nicht mehr möglich.
 
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Da mein im Keller wiederentdecktes Trekkingrad dank des einen oder anderen Upgrades langsam, aber sicher zum ultimativen Spaßmacher avanciert und mich deshalb wohl noch mindestens eine Saison lang begleiten wird, würde ich gerne als Nächstes die Bereifung optimieren. Das Problem an der Sache ist nur, dass mich die Entscheidungsfindung - nicht zuletzt mangels Erfahrung - nach wie vor restlos überfordert.

Aktuelle Bereifung:
  • Condura Cuyo Eco (40-622, 22 TPI, Drahtreifen, 1 mm Pannenschutzeinlage, Profil siehe Anhang)
Anforderungsprofil:
  • Keine (Wurzel-)Trails
  • Systemgewicht 100 kg
  • Mindestens 50 % befestigte Wege
  • Quasi kein Offroad bei starker Nässe
  • Möglichst laufruhig auf befestigtem Untergrund
  • Ausreichend Grip für maximalen Spaß auf Waldautobahnen
  • Genug Grip für (nasses) Kopfsteinpflaster bei 15 % Steigung
Folgende Reifen hatte ich bisher in der engeren Auswahl:
Aufgrund der Tatsache, dass die Felgen gut 20 Jahre alt sind und die Innenmaulweite lediglich 17 mm beträgt, wurde mir allerdings empfohlen, es einerseits mit der Reifenbreite nicht zu übertreiben und andererseits - da ich sowieso mit (dicken) Schläuchen fahren werde - auch "Tubless Ready" zu meiden und stattdessen beispielsweise folgende Reifen auszuprobieren:
Meine Fragen wären jetzt:
  1. Darf ich mich trotz der alten Felgen am aktuell gültigen ETRTO Standard orientieren?
  2. Welche Reifenbreite würdet ihr bei meinem derzeitigen Anforderungsprofil auswählen?
  3. Machen die Contact Urban bei einem Anteil von 50 % an unbefestigten Wegen noch Sinn?
  4. Wie sind meine bisherigen Reifen in Sachen Rollwiderstand, Grip und Komfort einzuordnen?
  5. Welche Reifen würdet ihr mir empfehlen, wenn ich zwar mit meinen Condura Cuyo Eco bisher zufrieden war, aber bereit wäre, auf Haltbarkeit und übertriebenen Pannenschutz zu verzichten?
Insbesondere für Kommentare zu meinen Condura Cuyo Eco wäre ich sehr dankbar, da ich überhaupt nicht einschätzten kann, wie groß der Unterschied zu den oben genannten Reifen ist.
 

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Die Standards haben sich meines Wissens nach nicht geändert. Bist du denn rahmentechnisch in der Breite limitiert?

Den Pathfinder in 42 mm würde ich nicht auf die 17 mm Felge ziehen, der eh schon breiter baut als angegeben. Vom Anforderungsprofil passt der aber sehr gut. Wäre die 38 mm oder gar 32 mm Variante was für dich? Vielleicht dann mit TPU-Schlauch.

Der Contact war auf dem Rad meines Schwiegervaters installiert. Ich persönlich empfand als sehr unausgewogen und auf nasser Fahrbahn unsicher. Kann ich persönlich nicht empfehlen.
 
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Die Standards haben sich meines Wissens nach nicht geändert.
Laut folgendem Artikel: Zulässige Kombinationen von Reifen und Felgen nach ETRTO gab es 2006 eine Änderung, die auf schmalen Felgen breitere Reifen zulässt. Hier ein Link zur alten (konservativen) Tabelle: https://www.sheldonbrown.com/tire-sizing.html#width
Bist du denn rahmentechnisch in der Breite limitiert?
Es ist vorne wie hinten noch gut 1 cm Luft zwischen Reifen und Rahmen.
Wäre die 38 mm oder gar 32 mm Variante was für dich?
Ja, an den 38er hatte ich tatsächlich auch schon gedacht, denn mein Condura Cuyo Eco ist auf der 17er-Felge mit 3 Bar Druck inkl. Profil ebenfalls ca. 38 mm breit. 32 mm wären mir aber, glaube ich, zu schmal.
Vielleicht dann mit TPU-Schlauch.
So was wie dem Schwalbe Aerothan Allround SV17E 28" 40mm Schlauch? Den hatte ich tatsächlich auch schon auf dem Schirm, aber der kommt hier im Forum nicht sonderlich gut weg oder täusch das?
auf nasser Fahrbahn unsicher
Eigentlich soll der Reifen ja ziemlich guten Grip bei Nässe haben. Gaukelt einem der Static Wet Grip Test also etwas vor, was sich in der Praxis nicht wiederfinden lässt?
 
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So was wie dem Schwalbe Aerothan Allround SV17E 28" 40mm Schlauch? Den hatte ich tatsächlich auch schon auf dem Schirm, aber der kommt hier im Forum nicht sonderlich gut weg oder täusch das?
Ich habe Tubolitos (immer dabei, fahre tubeless) und TPU-Schläuche von Pirelli in der besonders pannensicheren Ausführung (im Winterlaufradsatz). Hatte bisher nie Probleme oder Löcher. Musst etwas bei der Montage aufpassen, dass du nichts einklemmst. Aber wie so häufig vermute ich, dass der Fehler weniger im Produkt als beim Anwender liegt. Ich kann aber auch einfach Glück gehabt haben 🤷‍♂️😅
Eigentlich soll der Reifen ja ziemlich guten Grip bei Nässe haben. Gaukelt einem der Static Wet Grip Test also etwas vor, was sich in der Praxis nicht wiederfinden lässt?
Der Test ist für den Vergleich wahrscheinlich okay, aber ich fahre selten statisch Fahrrad 😄

Vielleicht zur Einordnung: Habe das Rad vom Schwiegervater aufgebaut und bin dann ein paar Mal testweise gefahren. Dabei war es nass draußen und ich hatte kein Vertrauen in die Reifen. Den Pathfinder Pro bin ich lange an meinem Rad gefahren. Da hatte ich sehr großes Vertrauen und kenne keinen komfortableren Reifen.
 
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Da mein im Keller wiederentdecktes Trekkingrad dank des einen oder anderen Upgrades langsam, aber sicher zum ultimativen Spaßmacher avanciert und mich deshalb wohl noch mindestens eine Saison lang begleiten wird, würde ich gerne als Nächstes die Bereifung optimieren. Das Problem an der Sache ist nur, dass mich die Entscheidungsfindung - nicht zuletzt mangels Erfahrung - nach wie vor restlos überfordert.

Aktuelle Bereifung:
  • Condura Cuyo Eco (40-622, 22 TPI, Drahtreifen, 1 mm Pannenschutzeinlage, Profil siehe Anhang)
Anforderungsprofil:
  • Keine (Wurzel-)Trails
  • Systemgewicht 100 kg
  • Mindestens 50 % befestigte Wege
  • Quasi kein Offroad bei starker Nässe
  • Möglichst laufruhig auf befestigtem Untergrund
  • Ausreichend Grip für maximalen Spaß auf Waldautobahnen
  • Genug Grip für (nasses) Kopfsteinpflaster bei 15 % Steigung
Folgende Reifen hatte ich bisher in der engeren Auswahl:
Aufgrund der Tatsache, dass die Felgen gut 20 Jahre alt sind und die Innenmaulweite lediglich 17 mm beträgt, wurde mir allerdings empfohlen, es einerseits mit der Reifenbreite nicht zu übertreiben und andererseits - da ich sowieso mit (dicken) Schläuchen fahren werde - auch "Tubless Ready" zu meiden und stattdessen beispielsweise folgende Reifen auszuprobieren:
Meine Fragen wären jetzt:
  1. Darf ich mich trotz der alten Felgen am aktuell gültigen ETRTO Standard orientieren?
  2. Welche Reifenbreite würdet ihr bei meinem derzeitigen Anforderungsprofil auswählen?
  3. Machen die Contact Urban bei einem Anteil von 50 % an unbefestigten Wegen noch Sinn?
  4. Wie sind meine bisherigen Reifen in Sachen Rollwiderstand, Grip und Komfort einzuordnen?
  5. Welche Reifen würdet ihr mir empfehlen, wenn ich zwar mit meinen Condura Cuyo Eco bisher zufrieden war, aber bereit wäre, auf Haltbarkeit und übertriebenen Pannenschutz zu verzichten?
Insbesondere für Kommentare zu meinen Condura Cuyo Eco wäre ich sehr dankbar, da ich überhaupt nicht einschätzten kann, wie groß der Unterschied zu den oben genannten Reifen ist.
40 mm sollte save sein bei den Felgen. 17C War früher einmal Standard bei MTB Felgen.
100 kg Systemlast ist auch nicht die Welt.

Dicke Schläuche? Wozu?

Hab 15C, 40 mm und Latex

Schwalbe SV18 ist auch top. Eventuell das Ventil fester drehen. Lockert sich manchmal bei Schwalbe.

Urban und maximaler Grip bei Gravel?

Gibt es nicht den G-One Allround noch als tubetype Variante. 67 TPI LiteSkin und Leichtschlauch bringt dich jedenfalls schon einmal deutlich weiter als die jetzige Panzerkette.

EDIT

Die TLE Performance Variante sollte die geschmeidigere Version sein. Richtig Lite Skin gibt es wohl nicht mehr beim Allround.
 
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Gute Frage. Im Prinzip eine Mischung aus a) Bedenken, dass die Ventillochbohrung trotz Reduziereinsatz den Schlauch malträtiert, b) Angst vor Snakebite, c) den negativen Bewertungen auf BIKE24 sowie d) dem Ergebnis des Inner Tubes Tests von BRR. Man muss aber dazu sagen, dass ich bis vor Kurzem nichts anderes als Dunlopventile kannte und damals froh war, in dem Dschungel von Schläuchen überhaupt auf Anhieb passende gefunden zu haben. 😊

Aktuell fahre ich Schwalbe AV 17, aber im Zuge des anstehenden Reifenwechsels werde ich definitiv auf SV umsteigen und der SV 18 klingt eigentlich nach einem guten Kompromiss.

Wobei mich schon interessieren würde, wie sich Latex anfühlt, aber das ist mit Felgenbremsen und AV Ventilloch vermutlich trotzdem nicht die beste Idee?
 
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