Der "Kurze Frage - schnelle Antwort Thread"

Ich wollte mal vor ca. 20 Jahren einem Bekannten neue Röllchen an sein Sram Schaltwerk
(keine Ahnung welches Modell) bauen aber meine Shimano Röllchen haben nicht gepaßt.
Wenn ich mich recht erinnere hatte das obere zwei Befestigungslöcher.
 
Wird eigentlich das Bremskabel durch dieses Loch in dem Rahmenanbau geführt? Verhindert es nicht, dass das Bremskabel sich mitbewegt?

Danke!
 

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Wird eigentlich das Bremskabel durch dieses Loch in dem Rahmenanbau geführt? Verhindert es nicht, dass das Bremskabel sich mitbewegt?

Danke!
normalerweise ja, wenn ein normales Kabeldreieck (hanger) genommen wird. Bei dieser speziellen Wippe/Rolle aber nicht. Da muss sich die Aussenhülle wie im Bild an der Klemme abstützen. Ob das wie im Bild wirklich funktioniert, hängt davon ab wo/wie das andere Ende der Aussenhülle abgestützt ist. So würde ich das zumindest ad-hoc mal interpretieren. Eigentlich macht es wenig Sinn, sowas zu benutzen, wenn eine normale Kabelführung bzw. Widerlager am Rahmen ist.
 
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normalerweise ja, wenn ein normales Kabeldreieck (hanger) genommen wird. Bei dieser speziellen Wippe/Rolle aber nicht. Da muss sich die Aussenhülle wie im Bild an der Klemme abstützen. Ob das wie im Bild wirklich funktioniert, hängt davon ab wo/wie das andere Ende der Aussenhülle abgestützt ist. So würde ich das zumindest ad-hoc mal interpretieren. Eigentlich macht es wenig Sinn, sowas zu benutzen, wenn eine normale Kabelführung bzw. Widerlager am Rahmen ist.
Vielen Dank! 👍 Das Kabel wird über das Oberrohr geführt (Foto). Denke auch, es ist eher hinderlich, wenn ich es da durchführe. Dieses Kabeldreieck ist dann wohl so etwas wie eine Prophylaxe für spätere Bremssysteme.
 

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Vielen Dank! 👍 Das Kabel wird über das Oberrohr geführt (Foto). Denke auch, es ist eher hinderlich, wenn ich es da durchführe. Dieses Kabeldreieck ist dann wohl so etwas wie eine Prophylaxe für spätere Bremssysteme.
hmm, ich weiß nicht so recht, mir kommt es vor das die bei dem Rad verwendete spezielle Bremskabel sehr verwirrt.
Denk Dir doch bitte mal das Umlenkrädchen weg...

Verhindert es nicht, dass das Bremskabel sich mitbewegt?
Das ist es eben, die Bremszugaußenhülle braucht normal (ohne Umlenkrädchen und extra Befestigung) einen festen Anschlag, damit der Bremszug eben den Querzug nach oben und damit die Bremsen nach innen ziehen kann (siehe Bild)
Cantilever set-up.jpg


Mit dem speziellen Umlenkröllchen wiederrum muss sich auch die Außenhülle ein stückweit mit bewegen können, deshalb kannst Du dann den normalen Bremszughalter nicht benutzen.

Also ich würde das einfach auch normalen Querzug umbauen, sieht besser aus, weil der Gegenzughalter eben dann nicht verweist ist, und wird wohl auch etwas einfacher einzustellen sein.

Aber ich glaube es gab auch mal Cannondale Modelle wo die Bremszugbrücke mit dem Gegenhalter/Anschlag nicht benutzt wurde und stattdessen eine Force 40 Bremszugwippe verbaut wurde.
 
Der funktionslose Gegenhalter irritiert. Scheint aber beim 92er M2000 normal gewesen zu sein.
🤔
 

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Vielen Dank an Euch! :daumen:

Das verwendete Bremssystem ist das Force 40 erster Generation und passt zeitlich zum Rad. Hatte auch mal die Force 40 zweiter Generation montiert, die ist technisch schon ein Fortschritt, wollte aber den Originalzustand. Die Kabelbrücke ist dann wohl funktionslos.
Hatte im Netz diese Fotos gesehen und wurde skeptisch.
 

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Normalerweise ist die obere Brücke ja ein Gegenhalter wo die Außenhülle anstößt und nur der Innenzug durchgeführt wird.
Um die Außenhülle komplett durchzuführen müsstest du es innen wahrscheinlich durchbohren und dann kann es später nicht mehr als Gegenhalter genutzt werden.
Würde ich nicht machen.
 
Vielen Dank an Euch! :daumen:

Das verwendete Bremssystem ist das Force 40 erster Generation und passt zeitlich zum Rad. Hatte auch mal die Force 40 zweiter Generation montiert, die ist technisch schon ein Fortschritt, wollte aber den Originalzustand. Die Kabelbrücke ist dann wohl funktionslos.
Hatte im Netz diese Fotos gesehen und wurde skeptisch.
im 92er Katalog sieht es so aus, als ob die Hülle bei einigen durch die Bohrung in der Brücke läuft, bei anderen nicht. Warum nicht, wenn das Loch gross genug ist und die Hülle sich frei bewegen kann ohne aufzuscheuern aber nötig ist es nicht. Wenn die Bohrung so gross ist, kann man die Brücke ohne entsprechend grosse Endkappe mit Bund eh nicht als normales Widerlager verwenden.
 
Hi,
habl eine Frage zu Upsweep mit Flatbar in Kombi mit der Sattelüberhöhung,

Man sieht immer wieder Bilder (im Marin Fokus jedenfalls), mit Lenker die nach unten zeigen.
"Sportlich" kennt man es ja meist nach oben zeigend.

Da hier auch BarEnds im Einsatz befindlich hat man immer mal eine alternierende Griiffposition trotz der etwas racelastigen Geo.

Was sagt Euer Auge zu der derzeitigen Lenkerneigung und wie würdet ihr den Flatbar drehen bei gezeigter Sattelüberhöhung ?

IMG_4466.JPG

lG aus der Pause
 
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im 92er Katalog sieht es so aus, als ob die Hülle bei einigen durch die Bohrung in der Brücke läuft, bei anderen nicht. Warum nicht, wenn das Loch gross genug ist und die Hülle sich frei bewegen kann ohne aufzuscheuern aber nötig ist es nicht. Wenn die Bohrung so gross ist, kann man die Brücke ohne entsprechend grosse Endkappe mit Bund eh nicht als normales Widerlager verwenden.
Vermutlich eine Frage der Rahmengröße. Bei einem großen Rahmen geht es, bei einem kleinen nicht, weil da der Biegeradius ungünstig wird wenn man durch die Brücke führt ...
 
Hi,
habl eine Frage zu Upsweep mit Flatbar in Kombi mit der Sattelüberhöhung,

Man sieht immer wieder Bilder (im Marin Fokus jedenfalls), mit Lenker die nach unten zeigen.
"Sportlich" kennt man es ja meist nach oben zeigend.

Da hier auch BarEnds im Einsatz befindlich hat man immer mal eine alternierende Griiffposition trotz der etwas racelastigen Geo.

Was sagt Euer Auge zu der derzeitigen Lenkerneigung und wie würdet ihr den Flatbar drehen bei gezeigter Sattelüberhöhung ?

lG aus der Pause
ICH würde ebenfalls die Sattelnase etwas nach unten korrigieren und den Lenker etwas entgegen des Uhrzeigesinns (aus dieser Perspektive) drehen
 
Normalerweise ist die obere Brücke ja ein Gegenhalter wo die Außenhülle anstößt und nur der Innenzug durchgeführt wird.
Um die Außenhülle komplett durchzuführen müsstest du es innen wahrscheinlich durchbohren und dann kann es später nicht mehr als Gegenhalter genutzt werden.
Würde ich nicht machen.
Habe es mal gerade gemessen, also die Außenhülle für den Bremszug passt da prima durch.
im 92er Katalog sieht es so aus, als ob die Hülle bei einigen durch die Bohrung in der Brücke läuft, bei anderen nicht. Warum nicht, wenn das Loch gross genug ist und die Hülle sich frei bewegen kann ohne aufzuscheuern aber nötig ist es nicht. Wenn die Bohrung so gross ist, kann man die Brücke ohne entsprechend grosse Endkappe mit Bund eh nicht als normales Widerlager verwenden.
Ja, im Katalog sieht es so aus, als würde es da durchgehen.
Vermutlich eine Frage der Rahmengröße. Bei einem großen Rahmen geht es, bei einem kleinen nicht, weil da der Biegeradius ungünstig wird wenn man durch die Brücke führt ...
Werde es mal testen, ob's die Bremsleistung beeinträchtigt.

Nochmals vielen Dank an Euch! :daumen:
 
War doch bei Cannondale des öfteren so gelöst, dass das keine Gegenhalter im eigentlichen Sinn waren, sondern nur Durchführungen, in die noch eine Kragenhülse gesteckt werden musste, um sie als Gegenhalter nutzen zu können...
Hatte ich bei einem F500 auch, da konnte man die "Gegenhalter" prima für Maguras nutzen...
 
Hi,
habl eine Frage zu Upsweep mit Flatbar in Kombi mit der Sattelüberhöhung,

Man sieht immer wieder Bilder (im Marin Fokus jedenfalls), mit Lenker die nach unten zeigen.
"Sportlich" kennt man es ja meist nach oben zeigend.

Da hier auch BarEnds im Einsatz befindlich hat man immer mal eine alternierende Griiffposition trotz der etwas racelastigen Geo.

Was sagt Euer Auge zu der derzeitigen Lenkerneigung und wie würdet ihr den Flatbar drehen bei gezeigter Sattelüberhöhung ?

lG aus der PauseAnhang anzeigen 1870147
-Nase evtl minimal ja, vielleicht ist auch Foto oder Untergrund irritierend (sitzt sich so eigentlich nahe optimal)

-Lenker ist ungekürztes Vintagemaß, also 58cm & die Barends müssten genau bei 600mm stehen.

Was ist denn genau der Sinn und geschichtliches Verständnis des nach unten geneigten Flatbars?
Hat man hier versucht Backsweep zu generieren hingegen des Riser-Lenkers welcher teilweise oft mit Backsweep und Upsweep gebogen wird ?
 
Ich denke, das waren einfach Montagefehler durch die Marketingabteilung, die Bilder für die Kataloge und Printwerbung brauchte und keine Ahnung von nix hatte...
 
Ach so: meistens sehe ich diese nach unten gebogenen Lenker bei Fahrrädern, bei denen der Sattel maximalst nach unten verstellt wurde; da wurde dann, um besser an die Brems- und Schalthebel zu kommen, der ganze Lenker im Vorbau gedreht, anstatt die Hebel zu drehen...
 
Nach der klassischen Lehre ist der Lenker im gezeigten Foto genau richtig montiert. Der leichte Winkel ist dazu da, dass die Handgelenke nicht so stark nach außen abknicken, der Lenker zeigt daher genau in die Armlinie. Der gezeigte Lenker hätte mir aber zu wenig Kröpfung (heißt das heute backsweep?). Beim 26er fahr ich inzwischen 630 mm Breite, am liebsten mit 9 Grad Kröpfung und gerne auch mit rise.
 
Also so, dass die Arme im 90° Winkel zur Kröpfung sind?
Je nachdem von wo man es betrachtet, von der Seite aus sozusagen in einer Linie mit der Kröpfung, wobei man das natürlich noch ein paar Grad hin oder her drehen kann, je nachdem welche Griffe man benutzt und ob man die Arme abwinkelt oder nicht und wie weit. Und natürlich auch immer dem persönlichen Geschmack entsprechend.


Wobei der persönliche Geschmack ohnehin am wichtigsten.

Beim Motorrad ist z.B. ein Superbikelenker oft auch nach hinten unten gewinkelt und ein M Lenker oder Lenkerstummel sowieso. Dabei sitzt der Fahrer in der Regel zwar unterhalb des Lenkers, die Arme kommen aber trotzdem von oben.
 
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