Der Mountainbike-Podcast von MTB-News.de: Dill ist schon ein extrem geiles Kräuter

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Es ist Zeit für ein Podcast-Spezial! Oder zumindest mal wieder für einen Gast in der Sendung. Wir haben heute – wie versprochen – Gregor eingeladen, welcher uns mit tiefen Einblicken in das Flight Attendant-System von RockShox belohnt. Und wo er schon mal da ist, werfen wir gleich zusammen einen Blick auf den kürzlich erschienenen Downhill-Vergleichstest. Ton ab!

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Der Mountainbike-Podcast von MTB-News.de: Dill ist schon ein extrem geiles Kräuter
 
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Scor :)

Ich könnt mir vorstellen, dass die Software, die auf dem Flight Attended läuft an die individuelle Kinematik eines Rades angepasst werden muss. Die muss ja erkennen können, was für einen Input der Dämpfer gibt und der könnte bei unterschiedlichen Hinterbau-Kinematiken schon signifikant genug auseinander gehen.
 
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Überraschende aussage von gregor zum FA system. Ein ständig offenes knapp 13kg wald wiesen? trailbike geht nochmal deutlich besser und spritziger berghoch wie ein knapp 10k von pinkbike gelobtes kletterenduro mit fast einem jahrzehnt entwickeltem automaticlockout und für 170mm fantastischen 14,6 kg?
Das hört sich für mich an als sollte sram besser doch noch reifen entwickeln die mehr können.

Aber interessante folge mit guten themen. Beim dh test hätt mich noch interessiert wer jetzt mit welchem rad am schnellsten war. Weil gregor ja oft davon sprach das er für das cube zuwenig fit ist und lucas super damit klarkam. War das cube dann bei ihm schneller als das session?
 
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pfädchenfinder

Bademeister
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bevor sich manche in die Fichtenwipfel abschiessen, es gibt auch die Option ohne Kenntnis von Kennlinien, einfach wieder save mit dem Lift bergab zufahren.
(für den besonderen Srill werden Globuli vom Liftboy gereicht) :D
 

xMARTINx

Echter (Ex) Nordhäuser!
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S
Überraschende aussage von gregor zum FA system. Ein ständig offenes knapp 13kg wald wiesen? trailbike geht nochmal deutlich besser und spritziger berghoch wie ein knapp 10k von pinkbike gelobtes kletterenduro mit fast einem jahrzehnt entwickeltem automaticlockout und für 170mm fantastischen 14,6 kg?
Das hört sich für mich an als sollte sram besser doch noch reifen entwickeln die mehr können.

Aber interessante folge mit guten themen. Beim dh test hätt mich noch interessiert wer jetzt mit welchem rad am schnellsten war. Weil gregor ja oft davon sprach das er für das cube zuwenig fit ist und lucas super damit klarkam. War das cube dann bei ihm schneller als das session?
Ja 2 kg sind 2kg. Dazu Reifen die leichter rollen...

Ich würde mich anbieten die Dorado über den Winter einzufahren

Spannend finde ich, das in Podcast das Fazit zum Cube sich deutlich positiver anhört als es sich liest im Test
 

null-2wo

...ist kurz kippen holen.
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naja, der herr @Moritz scheint der idee des DC-bikes gar nicht so abgeneigt... vielleicht wird es ja das übernächste? beim 160 mm 29er-enduro is das feld so breit :ka: anscheinend wirds zumindest ein low-pivot :bier:

was @Gregor über das flight attendant erzählt, kann ich gut nachvollziehen. ich hatte ein vergleichbares aha!-erlebnis schon 2014, als ich zum ersten mal seit ewigkeiten wieder auf nem (longtravel-) hardtail unterwegs war. irgendwie erlaubte mir das einen viel verspielteren fahrstil - das fand ich so geil, dass ich kein fully mehr besitze... die aufarbeitung des hardtailtests letztes jahr im podcast is ja irgendwie im sande verlaufen, da hätte mich der allgemeine vergleich zum fully schon noch interessiert :D

btw, warum hat es das berühmte foto von lukas nicht in die show notes geschafft?
 

Gregor

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Überraschende aussage von gregor zum FA system. Ein ständig offenes knapp 13kg wald wiesen? trailbike geht nochmal deutlich besser und spritziger berghoch wie ein knapp 10k von pinkbike gelobtes kletterenduro mit fast einem jahrzehnt entwickeltem automaticlockout und für 170mm fantastischen 14,6 kg?
Das hört sich für mich an als sollte sram besser doch noch reifen entwickeln die mehr können.

Aber interessante folge mit guten themen. Beim dh test hätt mich noch interessiert wer jetzt mit welchem rad am schnellsten war. Weil gregor ja oft davon sprach das er für das cube zuwenig fit ist und lucas super damit klarkam. War das cube dann bei ihm schneller als das session?
Naja, das 13 kg Wald und Wiesen Trailbike würde sicherlich auch 10.000 € kosten, wenn man alles zusammenrechnet. Und ja, es sind Michelin Wild Trail-Reifen drauf, die sicherlich wesentlich besser rollen als die Maxxis DD-Reifen. Wobei ich vorne und hinten den grobstolligen VR-Reifen fahre.

Aber ja, ich weiß, dass kolportiert wird, dass ein paar kg mehr oder weniger nichts ausmachen … aber da würde ich streng widersprechen. Diese Milchmädchen-Rechnung, dass ein xx kg schwerer Fahrer ja für 1 kg Zusatzgewicht bergauf nur wenige Prozent mehr leisten muss, hinkt ja schon dahin gehend, dass ein Mountainbiker sein Rad aufgrund der langsamen Trittfrequenz konstant beschleunigt und ausrollen lässt. Selbst Klick-Fahrer mit einem runden Tritt … wenn dann noch Wurzeln und natürliche Hindernisse dazukommen, verrichtet man konstant Arbeit, bei der das Gewicht ständig eine Rolle spielt.

Ich wollte damit nicht sagen, dass Flight Attendant sinnlos ist, natürlich macht es ein Enduro-Bike spritziger und vielseitiger, was ich ja im Podcast ziemlich lang und breit erklärt habe. Mein Punkt war eher, dass ein leichteres Rad mit weniger Federweg auch spritzig ist und viele Vorteile bietet und vielleicht wollte ich etwas andeuten, dass die Leute manchmal einfach „overbiked“ sind, um noch einen weiteren Anglizismus zu bemühen.

Zum DH-Test:
Wir haben keine Zeiten genommen. Das hätte in dem Fall zeitlich nicht hingehauen und ich sehe das Thema sehr kritisch. Ich hab's ja beim 29" vs Mullet Test gemacht, das war aber recht aufwendig und es waren nur 2 Räder und ein Fahrer. Tests à la "ich bin mal jedes Rad worunter gefahren und das ist rausgekommen" sind einfach Beschiss, da sie eine wissenschaftliche Basis suggerieren, die überhaupt nicht da ist. Wenn man sich mal mit professionellen Entwicklungs-Fahrern unterhält und erfährt, wie die an so etwas herangehen, merkt man mal, was für ein Aufwand dafür betrieben wird. Aber wir machen uns durchaus Gedanken darüber und werden so etwas in bestimmten Formaten, wo es sich durchführen lässt, sicherlich noch mal machen.

Zurück zum Thema: Wir haben uns beide auf dem Trek am wohlsten gefühlt und konnten damit auch die anspruchsvollsten Linien fahren. Das Canyon denke ich, ist ähnlich schnell, aber anstrengender zu fahren. Das Cube hat Lucas beim Fotografieren total Spaß gemacht, wenn er nur 50 m vollgas fahren musste, aber er war auch der Meinung, bei einem echten Rennlauf echt Probleme zu bekommen. Ihn hat das Potenzial aber ziemlich gereizt, dieses leichtfüßige, spritzige Fahrgefühl hat natürlich positive Seiten. Mir als weniger aktivem Fahrer, der es gerne mal laufen lässt, kam das nicht so entgegen.
 
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Naja, das 13 kg Wald und Wiesen Trailbike würde sicherlich auch 10.000 € kosten, wenn man alles zusammenrechnet. Und ja, es sind Michelin Wild Trail-Reifen drauf, die sicherlich wesentlich besser rollen als die Maxxis DD-Reifen. Wobei ich vorne und hinten den grobstolligen VR-Reifen fahre.

wald wiesen war auf das gewicht bezogen. da ist 13kg für ein trailbike der königsklasse (und da seh ich das capra im bereich enduro) noch nicht aussergewöhnlich leicht. will sagen, es sind nicht alle register gezogen. vor allem wenn du es mit michelin reifen fährst (die ich auch schon hatte). im vergleich zu vittoria trailreifen z.B.

Aber ja, ich weiß, dass kolportiert wird, dass ein paar kg mehr oder weniger nichts ausmachen … aber da würde ich streng widersprechen. Diese Milchmädchen-Rechnung, dass ein xx kg schwerer Fahrer ja für 1 kg Zusatzgewicht bergauf nur wenige Prozent mehr leisten muss, hinkt ja schon dahin gehend, dass ein Mountainbiker sein Rad aufgrund der langsamen Trittfrequenz konstant beschleunigt und ausrollen lässt. Selbst Klick-Fahrer mit einem runden Tritt … wenn dann noch Wurzeln und natürliche Hindernisse dazukommen, verrichtet man konstant Arbeit, bei der das Gewicht ständig eine Rolle spielt.

ich weiss das immer der vergleich mit einem besonders komplexen wurzelanstieg herangezogen wird (ob das die realität ist sei dahingestellt ist) aber das capra sollte hier ja vorteile haben. alleine durch die reifen die sich dem untergrund auch bei gesperrtem dämpfer besser anpassen.
was man berechnen kann sind die watt pro kg die du mehr beschleunigen musst. das wären bei mir 99,6kg vs 98kg gesamtgewicht.
bei 300w wären das 3,012 w\kg vs 3,061 w\kg
bei 3 w\kg wären das 298,8w vs 294w



Ich wollte damit nicht sagen, dass Flight Attendant sinnlos ist, natürlich macht es ein Enduro-Bike spritziger und vielseitiger, was ich ja im Podcast ziemlich lang und breit erklärt habe. Mein Punkt war eher, dass ein leichteres Rad mit weniger Federweg auch spritzig ist und viele Vorteile bietet und vielleicht wollte ich etwas andeuten, dass die Leute manchmal einfach „overbiked“ sind, um noch einen weiteren Anglizismus zu bemühen.

ja, so habe ich es auch verstanden. FA macht noch kein Trailbike aus einem Enduro. und bringt nicht die vorteile die ein trailbike hat. das ist es gerade was ich überraschend finde. wie wenig es kann.
evtl. würde ein vergleich mit manuellen systemen sinn machen. scott ransom mit twin lock und canyon mit dem shape shifter. diese systeme werden ja auch sinnvoll und bewusst in rennen eingesetzt. shape shifter in der ews und twin loc auf anspruchsvollen xc kursen die der realität der normal endurofahrer ja nicht unähnlich sind.
 
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