Diagnostizierte Retropatellare Chondropathie und Tendinitis ohne Schmerzen... Wie verhalten?

KnorzForx

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Hallo!

Ich habe vor etwa einem Jahr bei beiden Knien eine retropatellare Chondromalazie Grad 1-2 diagnostiziert bekommen mit Tendinitis des Quadrizepssehnenansatzes.
Seither übe ich 2-3x pro Woche Schwimmen als Ausgleich zum Radfahren aus, bin also sportlich recht aktiv. Augenmerk liegt auf dem klassischen Brustschwimmen, durchschnittlich 600-700m, je nach Kondition.
Übe drei mal die Woche eine Tätigkeit aus, bei der ich manchmal hinknien muss und auch schwer tragen (20kg im Durchschnitt, 4-6x am Tag für ein paar Meter). Seit der Diagnose lebe ich weitaus bewusster, was die Knie betrifft. Das Hinknien auf der Arbeit versuche ich beispielsweise durch ein Sitzen auf einem Klapphocker zu umgehen. Außerdem supplementiere ich mit MSM, Chondroitin und Glucosamin.

Seit Monaten bin ich komplett schmerzfrei und übe den Radsport nun wieder verstärkt aus. Genauer gesagt reden wir hier von dem Endurofahren.

Zur Verlaufskontrolle habe ich nun beide Knie erneut im MRT checken lassen.
-Rechtes Knie ohne Befund.
-Linkes Knie:
"Keine knöchernen Läsionen abgrenzbar. Der Knorpelbelag femorotibial und retropatellar ohne tiefer gehende Defekte. Grad II Chondropathie an der medialen retropatellaren Facette. Unauffällige Darstellung der Meniski der Kreuz- und der Kollateralbänder. Ausgeprägte Insertionstendinitis der Quadrizepssehne medialseitig an der Patella."

Ich hatte zufällig einen Tag vor dem MRT eine ausgedehnte Ausfahrt im Gelände. Könnte der Muskelkater o.ä. eine Insertionstendinitis vorgetäuscht haben? Weil ich wie gesagt so weit beschwerdefrei bin. Keine Schmerzen vorhanden...

Ansonsten kann ich es mir nicht so recht erklären, wieso rechts nun alles in Ordnung ist, und links angeblich noch was schlummert, obwohl es keine Probleme macht?

Wie soll ich mich nun weiter verhalten? Jeglichen Sport pausieren wegen der Tendinitis?

Ansonsten steht ab Mitte Januar der Besuch beim Osteopathen an, um mehrere Baustellen zu bearbeiten. Darunter eine leichte Beinlängendifferenz, welche im Rahmen eines Bikefittings festgestellt wurde. Die Aufgabe an den Osteopathen lautet folgendermaßen:
"Manuelle Therapie bei HWS/ Schultersyndrom, Humerus zentralisieren, leichtgradig BWS Skoliose und a.e. funktionelle Beinlängendifferenz, verkürzte Beckenmuskulatur und, was ich aus der Schrift entziffern kann, "Tractus it. bds überspannt".
Kann in der Fachsprache schon die Ursache für meine Probleme liegen?


Mir geht dieser ganze Mist sowas von auf den Keks...
 

Mausoline

ganz oder gar nicht
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Ein Osteopath wird bei der ersten Sitzung eine Anamnese machen bzw./und dich von unten bis oben anschauen und gewisse Dinge sofort erkennen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass vieles miteinander zusammenhängt und dass vor allem im Alter gewisse Übungen/Dehnungen fast täglich notwendig sind.
 
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