Die Großen: 700er Klassiker in Bild & Text

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Text:
Zufällig auf KA gefunden. Ganz hübsch (Geschmackssache), günstig und mit Low Rider Ösen.

Hät lust, aber weder Platz noch Geld locker.

Lasst mich gern wissen wenn sowas nicht hier rein gehört (PN, dann lösch ich das unauffällig).
Ich weiss es gibt den "...was gesehen, sucht das nicht noch wer..." fing aber an nervig zu werden ;)
 
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Hier mal mein aktueller Umbau eines 1993er (?) Marin Stinson.

Vorher:


Eher klassischer Aufbau, mit kompletter LX. Fuhr sich auch nicht schlecht...
Aber ich wollte mal dieses Graveldingens testen, warum also nicht das Marin nehmen und umbauen. Da ich vom Upgrade meines 29ers noch eine SRAM NX übrig hatte, bot sich diese natürlich an:



Die Kurbel ist ja auch schon fast klassisch, eine NX hatte ich zwar auch noch, aber da hatte irgendwas nicht gepasst. Schon vergessen... Das Kettenblatt ist ein NarrowWide aus China mit 38Z.

Shifterpods? Not needed! :D



Die HR Bremse ist auch nicht wirklich klassisch, bremst aber hervorragend. Vorne ist wg. der Gepäcktrageraufnahme die AVID 2.0 geblieben. Da ist deren Bremsleistung ausreichend.









Schön, was von dem neumodischen Zeux doch immer noch an einen 17 Jahre alten Rahmen passt.

Harald
 

reseda

Хармс
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Wie fahren sich Vredestein Aventura? Bist du zufrieden?
Die Aventuras fahren sich sehr gut, ein bisschen wie breitere Paselas.
Tubeless (auf der modernen Gravelkiste) nicht gut dicht zu bekommen, hier unauffällig.
 
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Hi,
Ich lese gerade die 93ziger Bicycling Ausgabe die mir @DEAN48 letztens verkauft hat und habe mich über einen Bericht zum ultimativen Durango Bike gefreut. Der Autor ist nach Colorado gezogen und hat erkannt dass es einige guten Trails gibt aber viel mehr Dirt-Roads. Dafür wollte er ein effizienteres Bike und hat sich ein, heute nennt man es Gravel-Bike aufgebaut.
Basierend auf einen Bruce Gordon Rock'n Road 700c Rahmen (gibts noch heute https://bikerumor.com/2013/02/14/br...-grinder-with-limited-o-g-g-25th-anniversary/ )

Es ist ein interessanter Aufbau rausgekommen:
20200702_122536.jpg

Gefällt mir gut...

Die Geschichte fand ich auch interessant:
20200702_122500.jpg
20200705_140244.jpg
 
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So und als zweites Marin ein 1997er Redwood. Sah nach vielen Jahren in einem Keller nicht gut aus, viele weißliche Flecken im Alu. Mit Polierpaste aber relativ leicht wieder strahlend bekommen.
20200902_112052.jpg
20200902_114912.jpg
 
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Hi, hatte das Rad schon letztes Jahr mal gezeigt, ein 1992ger DB Overdrive (wie im ersten Post in diesem Thread hier vorgestellt, neben den GF Sphinx eben das Ur-29er, mit Panaracer Smoke 700x45c ausgestattet).
Da ich sowieso immer auf den Bullbar "bar-ends" gefahren bin und der Rahmen für mich gerade groß genug, und damit auch schön kurz ist, war der Umbau auf dropbar naheliegend, ich will ja auch ein wenig bei der coolen Gravel-Bike Welle dabei sein... 8-)

Gestern fast schon meditativ das Lenkerband gewickelt und damit dann endlich fertig (leider heute ordentlich aber artgerecht eingestaubt):
20200916_201301.jpg
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Geschaltet/gebremst wird mit Gevenalle/Retroshift Hebeln mit Microshift Daumie 1x10fach kombiniert mit 10fach 11-36 Kassette aber alten XT II Schaltwerk und Cook's Kurbel und Acor Taiwan Cantis (wenn interessant kann ich gerne mal woanders mehr dazu schreiben).

20200916_185203.jpg
20200916_185104.jpg

20200916_185119.jpg

Das ganze ist ziemlich ausgereizt, habe selten so lange justieren&optimieren müssen damit alles funktioniert und der Bashguard notwendig um Kettenabwürfe zu vermeiden, da damit die gute Kurbel aber langweilig aussieht kommt da lieber noch ne Kettenführung hin.

Das Ding ist analog zum neulich geposteten Ultimate Durango-Bike eben mein "ultimatives Isarauen Bike".
Gefühlt deutlich schneller als meine 26"MTBs und recht bequem weil die Sitzposition auch für längere Strecken taugt, Rahmen, 25,4mm Lenker und filigraner Vorbau schön flext und so ein alter, eingesessener Turbo halt super ist.
Ach ja, an die Waage hab ich's auch mal gehängt, ~10,9Kg. Heutige Gravelbikes sind schon >1Kg leichter, aber schwer ist das Ding auch nicht wirklich.
Nach den ersten Fahrten sieht's so aus als ob das so eindeutig mein Lieblingsbike werden könnte...

Optisch wollte ich ursprünglich etwas zuviel des guten und hatte Gravelking in burgundy und anderes Zeugs aufgetrieben.
So wie aktuell aufgebaut gefällt mir aber gerade das klassische Understatement.

Was meint Ihr?
 
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Ich finde das Rad super und frage jetzt mal
wann der Übergang vom 28er zum 29er ist, was macht dieses DB Deiner Meinung nach zum 29er?
Felgendurchmesser ist identisch, Reifen 700x45c werden doch heute als 28x1,75 gehandelt.
Naja, der Begriff 29er ist ja eigentlich ein von Marketing getriebener Name einer Bike-Gattung, eingeführt um neue/weitere Fahrräder zu verkaufen 😜
Für mich steht 29er halt auch einfach für ein Mountain-Bike mit dicken Reifen (Fat-tire hat man ja auch zu den MTBs der 90ziger gesagt, nicht zu verwechseln mit Fat-bikes von heute) die größer im Durchmesser sind.

Damals 1992 war der Panaracer mit der französischen Größenbezeichnung 700x45c schon ein viel großvolumigerer Reifen als die üblichen 28ziger Pellen für Rennrad, Querfeldeinrad oder Trekkingbikes (auch wenn die damals auch noch anders hiesen) und die umgerechnete Breite mit 1.75" halt eine typische Breite die eigentlich damals einzig bei MTBs benutzt worden ist.
Deshalb habe ich jetzt mal das Overdrive oder Sphinx als Ur-29er bezeichnet.

Rein rechnerisch ist der Außendurchmesser 700x45c / 28x1,75 / ETRO 47-622 näher an 28" also an 29" dran.
Wenn ich richtig rechne, 622mm für Felgendurchmesser + 2x Reifenbreite 47mm aus der ETRO Bezeichnung sollte am ehesten Sinn machen und resultiert in insgesamt 716mm = 28,2Zoll.
Wenn die Methode stimmt, dann ist erst ein Reifen größer 50mm = 2.0 Breite/Höhe ein 29er weil dann der Außendurchmesser >28.5" und zumindest mit Augen zu und aufrunden es ein 29er wird.

Üblicherweise tauchen aber ein und die selben Reifen z.B. eben die 50-622 ETRO in den Onlineshops der Bike-Händler oft auch in den Rubriken Trekking als 28x2.0, bei Gravel-bikes als 700x50c und bei MTBs als 29x2.0 auf... Also eine genau definierte Grenze zu ziehen scheint schwer.
 
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Vielen Dank Joglo für die detaillierte Aufklärung!
Ich sehe das genauso, die Grenzen zwischen den Gattungen sind fließend und können nicht genau definiert werden. Sie hängen auch von der jeweiligen Kombination Rahmen-Fahrer ab.
 
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