Die Zukunft des bikens im Pfälzer Wald

bastl-axel

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Jo, vorne bis zu 220er-Scheiben und 4-Kolbensattel und dann bergab vorn nicht bremsen, aus Angst vor Überschlag. o_O 🤪
Na ich hoffe mal in den letzten beiden Posts ist ne ordentliche Portion Ironie versteckt!
Meinen Post meinte ich aber ernst. Ich habe immer Angst, dass mir einer hinten ins Rad fährt, weil er bergab Angst hat, vorne zu bremsen. Da wird dann mit blockiertem Hinterrad an mir vorbeigeschlittert.
 

THBiker

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Dachte ALLE Waldbesucher sollen sich nur auf legalen Wegen bewegen?!?

Das Betreten des Waldes, auch abseits befestigter Wege, ist tatsächlich gestattet. Natürlich gibt es hier auch wieder einige Ausnahmen wie z.B. Naturschutzgebiete, Naturverjüngungen, Forstkulturen und Pflanzgärten.... und so einiges mehr. Aber aus Eigenverantwortung sollte man es vielleicht nicht unbedingt tun, wenn es nicht zwingend erforderlich ist.
 
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Insofern sehe ich hier keine Spaltung zwischen den Bikern sondern zwischen buddelnden Bikern und nicht buddelnden Bikern. Da erstere im Vergleich zu letzteren eine sehr kleine Randgruppe darstellen dürften (leider mit gravierenden Folgen für Alle), ist der vielfach herbeigeredete Riss in der Bikegemeinde m.E. gar nicht wirklich vorhanden.
Meines Erachtens ganz gut zusammengefaßt, allerdings wird verkannt, dass die buddelden Biker und die Biker die vielleicht nicht buddeln aber die gebuddelten Trails befahren keineswegs eine kleine Randgruppe mehr sind. Ich denke auch hier im Forum sind genügend Leute die zwar nicht buddel aber gebuddelte Trails mit einem Grinsen im Gesicht befahren. Wenn ich sehe was zwischenzeitlich für Massen am Stabenberg aufschlagen und fast alle, ob Enduro oder XC Bikes die gebauten Trails fahren, kann man nicht sagen, dass es nur eine kleine Randgruppe ist.
 
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Wenn mir jemand Beweise vorlegen kann, dass der illegale Trailbau die Genehmigungsbemühungen positiv beeinflusst, und es sogar beschleunigt, immer her mit den Informationen 😁
Und solange bleibe ich bei meiner Haltung, dass ein Einlenken und ein Distanzieren bzw. ein Bau-Stop in einigen Hotspots angebracht wäre.
✌️
Bei der DH Strecke in HD war dies zBsp so. Ohne die illegalen Strecken hätte es die DH Strecke nicht gegeben.
 

bastl-axel

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Wenn ich sehe was zwischenzeitlich für Massen am Stabenberg aufschlagen und fast alle, ob Enduro oder XC Bikes die gebauten Trails fahren, kann man nicht sagen, dass es nur eine kleine Randgruppe ist.
Ja, weil die das wissen, fahren mehr dahin, ist aber trotzdem eine Randgruppe, in der Masse gesehen. Wie bei den Skatebordern. Wo ein Skatebord-Platz ist, sind auch mehr Skateborder auf einem Haufen, als in der ganzen Stadt und noch welche aus den Nachbargemeinden. Das bedeutet also gar nix.
 
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Entgegengesetzt anderer Meinungen (Jan) bleibe ich meiner Linie treu. Ich fahre viel aber keinen illegalen Trail. Ich wandere ab und an und da gehe ich gerne diese hoch. ZB am Weinbiet oder auch am Stabenberg. Beeindruckend hier ist, wie viel Wurzelwerk durch das Räderwerk abgeschnitten wird. Kolateralschaden? Der Boden ist nicht verdichtet, die Biker schaufeln sehr viel Sand (durch Hinterradpanikbremsungen) auf den Forstweg. Klar ist schon, das Nachhaltigkeit bei Trailbuddlern hinten ansteht. Muss das aber so laufen?
Sorry , wenn man mit offenen Augen durch den Wald fährt und die Spuren der Holzernte sieht dann kann man das nicht nachvollziehen
 
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Ok, die “Strategie“ des illegalen Buddelns, um an legale Trails zu kommen, ist somit nix Neues.

Bleibt zu hoffen, dass diese Strategie auch in der Pfalz fruchtet.

Ich habe aber arge Zweifel. Was, wenn noch mehr Gebiete durch Schilder gesperrt werden und immer mehr Wanderer Sturm laufen gegen Biker auf normalen Wanderwegen?

Ich hab manchmal das Gefühl, dass nur das eine Ziel (legale Trails zu bekommen) verfolgt wird aber die sich zuspitzende Situation drumherum unterschätzt und ausgeblendet wird.

Unschöne Seiteneffekte des Bauens gibt es, siehe Stabenberg. Wanderer werden offensiv und berufen sich auf die Schilder, egal wo sie einen Biker treffen. Das Verhältnis zw. Wanderer und Biker verschlechtert sich zunehmend

Das Horrorszenario wäre tatsächlich, wenn alle Wanderwege für das Radfahren gesperrt werden (indem zB. großflächig Bikeverbotsschilder aufgestellt werden) und das ganze auch geahndet und kontrolliert wird.

Also was konkret dagegen tun?

✌️
 
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@Sun on Tour: Danke!

Ich habe in den letzten Tages einiges an Feedback aus den verschiedenen Runden bekommen, aber ich denke, da sollten die Teilnehmer berichten, zumindest wird noch mit einander gesprochen.

Habe übrigens eine Antwort der MUEEF bekommen...Auszug:

Straßen und Waldwege im obigen Sinne sind nicht dem öffentlichen Verkehr gewidmet. In § 3 Abs. 3 des Landeswaldgesetzes ist der Waldweg als dauerhaft angelegter oder naturfester forstlicher Wirtschaftsweg definiert. Der Gesetzgeber orientiert sich damit bei der Einordnung an der Zweckbindung des Weges und stellt bei seiner Definition auf die Erschließung des Waldes für den forstwirtschaftlichen Verkehr ab. Forstwirtschaftliche Fahrzeuge sind in der Regel zweispurige Fahr-zeuge (PKW, LKW, Schlepper, Forwarder, Harvester etc.).
 
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Das Verhältnis zw. Wanderer und Biker verschlechtert sich zunehmend

Das dürfte aber nicht nur dem illegalen Trailbau sonder eher der aktuellen Situation in der Pandemie geschuldet sein. Es gehen einfach mehr Menschen in den Wald und ein Teil dieses Mehr, denkt nachdem sie einmal im Wald waren, der Wald gehört ihnen und verhalten sich auch so.
 
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Es gehen einfach mehr Menschen in den Wald und ein Teil dieses Mehr, denkt nachdem sie einmal im Wald waren, der Wald gehört ihnen und verhalten sich auch so.
Und das gilt ebenso für die Mountainbiker...

Sicher nicht ursächlich, aber der Illegale Trailbau wird von Behörden und Presse instrumentalisiert.

Die Pandenie ist nur der Verstärker von Konflikten, nicht der Auslöser, eines seit Jahren ungelösten Problems.
 
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Und das gilt ebenso für die Mountainbiker...

Sicher nicht ursächlich, aber der Illegale Trailbau wird von Behörden und Presse instrumentalisiert.

Die Pandenie ist nur der Verstärker von Konflikten, nicht der Auslöser, eines seit Jahren ungelösten Problems.
Der Beitrag war ja nicht nur auf Wanderer bezogen sondern auf Menschen. Da gibt es denke auch auf beiden Seiten genug die das so meinen. Gerade von der "neuen" Nutzergruppe des Waldes.

Ja sowas wurde ja auch schon länger instrumentalisiert aber gefühlt haben die Meldungen da im letzten Jahr auch zugenommen.

Denke auch das da viel Frustration durch die Pandemie mitschwingt und es dadurch halt auch verstärkt. Macht es natürlich nicht besser, aber evtl. wird so eine Lösung mal etwas eher forciert. Wie auch immer die dann aussehen mag.

Ich sehe es eigentlich wie @DerandereJan es schon gesagt hat. Potential ist im Pfälzerwald genug vorhanden um Enduro/AllMountain Leute anzuziehen und das ganze auch touristisch zu nutzen. Daher verstehe ich auch die Haltung nicht so ganz.
 
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Ihr habt die Probleme erkannt. Als viele Einzelpersonen wird sich über Jahrzehnte nichts zum positiven ändern. Deshalb ist es für jeden Biker jetzt Zeit, sich einem Verband (Verein?) anzuschließen. Und wenn er nur den Beitrag bezahlt.

Denn nur mit hohen Mitgliederzahlen werden die Vereinigungen Einfluss erhalten und etwas bewirken können.
 

Karolus

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Das dürfte aber nicht nur dem illegalen Trailbau sonder eher der aktuellen Situation in der Pandemie geschuldet sein. Es gehen einfach mehr Menschen in den Wald und ein Teil dieses Mehr, denkt nachdem sie einmal im Wald waren, der Wald gehört ihnen und verhalten sich auch so.
Bezüglich der Konflikte mit den Wanderern mag das stimmen, wobei die Biker sich natürlich im Bereich der illegalen Trails auch stark konzentrieren und dort dann wieder mehr Konflikte auftreten könnten. Der illegale Trailbau führt aber vorrangig zu Konflikten mit dem Forst und dem Naturschutz und das ist aus meiner Sicht deutlich schlimmer, da es dadurch eben viel schneller zu Sperrungen kommen kann, als wenn sich ein paar Wanderer beschweren.

Also was konkret dagegen tun?
Eigentlich wäre es doch ganz einfach. Keine illegalen Trails mehr bauen und sich auf dem offiziellen Weg für legal gebaute Trails und die Legalisierung des Radelns auf den bestehenden Wegen stark machen. Ansonsten die Trailrules beachten und an Wochenenden möglichst die Hotspots meiden. Ich bin überzeugt, dass die Entscheidungsträger früher oder später erkennen werden, dass MTB inzwischen Breitensport ist und legale Angebote her müssen. Bedingung dafür ist aber, dass wir als ernstzunehmende Interessengemeinschaft auftreten. Und diesbezüglich ist der illegale Trailbau einfach kontraproduktiv.
 

DerandereJan

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Eigentlich wäre es doch ganz einfach.
Das ist für DICH ganz einfach.
Keine illegalen Trails mehr bauen und sich auf dem offiziellen Weg für legal gebaute Trails und die Legalisierung des Radelns auf den bestehenden Wegen stark machen[...] früher oder später erkennen werden, dass MTB inzwischen Breitensport ist und legale Angebote her müssen.
Ich trainiere Kinder und Jugendliche mit Ziel auf Enduro-Rennen. 10-18 jährige können im KOMPLETTEN Pfälzerwald und weit darüber hinaus, auf nicht einer richtigen Strecke trainieren. Ich kann es verstehen, dass die sich ihre eigenen Angebote schaffen, bekommen sie doch medial endlich mal vorgelebt, dass Sport cool ist. Würden sie warten, bis "früher oder später"... ist ihre Jugend rum. Nur ein Beispiel, warum hier schnell was passieren muss...
 

Karolus

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Nur ein Beispiel, warum hier schnell was passieren muss...
Da bin ich doch bei dir! Nur ist es eben nun mal leider so, dass sich die behördlichen Mühlen in Deutschland sehr langsam drehen und da auch viele...wie soll ich sagen...geistig unbewegliche Menschen sitzen.

10-18 jährige können im KOMPLETTEN Pfälzerwald und weit darüber hinaus, auf nicht einer richtigen Strecke trainieren.
Mal davon abgesehen, dass diese Altersgruppe nicht die einzigen sind die illegal bauen, ist denen doch aber auch nicht geholfen, wenn sie aufgrund der Bauerei zukünftig vielleicht nicht mal mehr die bestehenden Wege nutzen dürfen, oder?
 
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Eigentlich wäre es doch ganz einfach. Keine illegalen Trails mehr bauen und sich auf dem offiziellen Weg für legal gebaute Trails und die Legalisierung des Radelns auf den bestehenden Wegen stark machen.
genau das machen wir jetzt auch, ist zwar nicht in der Pfalz sondern Saarland, wir haben auch bis jetzt nur positive Rückmeldungen bekommen, besonders dem Saarforst ist daran gelegen das endlich was passiert.
Die haben auch die Schnauze voll auf das Katz und Maus spiel, bei uns hängt es wohl alleine vom Umweltamt ab ob wir dürfen oder nicht.
bin gespannt
 

DerandereJan

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Da bin ich doch bei dir! Nur ist es eben nun mal leider so, dass sich die behördlichen Mühlen in Deutschland sehr langsam drehen und da auch viele...wie soll ich sagen...geistig unbewegliche Menschen sitzen.
Ein Bekannter von mir hat mal gesagt "so lange die diskutieren, fahre ich...wenn die Lösung gebaut wird, bin ich zu alt dafür."
Da liegt schon auch ein Fünkchen Wahrheit drin.
Mal davon abgesehen, dass diese Altersgruppe nicht die einzigen sind die illegal bauen, ist denen doch aber auch nicht geholfen, wenn sie aufgrund der Bauerei zukünftig vielleicht nicht mal mehr die bestehenden Wege nutzen dürfen, oder?
Ist nur ein kleiner Teil der bauenden Biker, ja.
Ein SCHNELL umgesetztes TrailKonzept, würde die Wege so entlasten, dass es keiner Sperrungen bedarf.
Und zB ein Sperren von ein oder zwei neuralgischen Wanderwegen am Wochenende mit gleichzeitigem Bypass für Biker, fänd ich gut, würde ich nicht als wirkliche Sperrung empfinden. Das ist aber wiederrum mein persönliches Empfinden, das werden andere wieder ganz anders sehen.
Tatsache ist, es muss was passieren... ein "des is vaboode" reicht nicht. :daumen:
 
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bei den Trails
Ein Bekannter von mir hat mal gesagt "so lange die diskutieren, fahre ich...wenn die Lösung gebaut wird, bin ich zu alt dafür."
Da liegt schon auch ein Fünkchen Wahrheit drin.
den Eindruck hatte ich auch Jahrelang, bin auch schon ü50, bis letztes Jahr vor Corina war ja auch noch alles entspannt, was aber seid März letzten Jahres abgeht im Wald ist nicht mehr normal, es muss sich was ändern, sonst eskaliert das ganze irgendwann.
Mann hat aber bei uns zumindest den Eindruck das alle darauf warten das sich jemand dafür stark macht, genau das versuchen wir halt mal, wenn sich bis ende diesen Jahres natürlich nichts bewegt, geht es halt so weiter wie bisher.
 

DerandereJan

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wenn sich bis ende diesen Jahres natürlich nichts bewegt, geht es halt so weiter wie bisher.
Wenn man nur mal die ersten 4 Posts in diesem Thread liest, sieht man a) wer sich schon bald 15 Jahre einsetzt, und b) wie unverschämt eigentlich die Haltung der Entscheidenden ist, sämtliche Bemühungen seitdem zu ignorieren.

Da brauchte es dann wohl eben erst "Fakten"... :rolleyes:
 
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Aktuell haben wir angespannte Zeiten auf beiden Seiten. Die Wanderer werden immer mehr im PW, die E-Biker nehmen zu und daher ist mittlerweile so viel Potenzial, dass es unumgänglich ist, das es zu Spannungen kommt. Wenn ich manche "spazierenden Menschen" sehe, weiß man sofort, dass diese eigentlich eher für einen Stadtbummel geeignet sind als für einen Wanderung im Wald. Ebenso bei den Bikern. Manche sitzen auf ihren E-bikes, das man denkt die fallen gleich runter. Kleine Anekdote am Rande. Gelbes Kreuz von Lambrecht hoch. Etwa in der Mitte von hinten, he mach mal Platz. Kein hallo o.ä. Vorbei fährt ein jungen Kerl auf einen Haibike E. Gleiche Person habe ich dann am wolkenbruchweg getroffen, wie er versuchte den Steinen auszuweichen. An passender Stelle überholt. Kurzes Hallo und noch viel Spaß und vorbei. Von hinten, he kannste nicht warten bis ich unten bin. Das spiegelt für mich die momentane Situation im Wald wieder. Meine Hoffnung ist, dass sich die Wogen nach der Pandemie wieder glätten, die Leute ihren normalen Bedürfnissen wieder nachgehen und zwischen Bikern und Wanderern Normalität eintritt. Ich fahre mittlerweile jahrzente im Wald und mit ein paar kleinen Ausnahmen ist es immer zu einer Verständigung gekommen, auch ohne Gesetz, Verordnungen und sonstige Vorgaben.
In diesem Sinne open Trails.
 
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Ich trainiere Kinder und Jugendliche mit Ziel auf Enduro-Rennen. 10-18 jährige können im KOMPLETTEN Pfälzerwald und weit darüber hinaus, auf nicht einer richtigen Strecke trainieren. Ich kann es verstehen, dass die sich ihre eigenen Angebote schaffen, bekommen sie doch medial endlich mal vorgelebt, dass Sport cool ist. Würden sie warten, bis "früher oder später"... ist ihre Jugend rum. Nur ein Beispiel, warum hier schnell was passieren muss...
Ich finde es wichtig und richtig Kinder und jugendliche an Sport oä heran zu führen, aber ob das die richtige Erziehung ist?

Überspitz ausgedrückt, was die Jugendlichen lernen:
  • scheiß auf fremdes Eigentum
  • scheiß auf Regeln
  • scheiß auf Naturschutz

Hauptsache wir betreinben coolen Sport...

Baut Ihr wenigstens in nicht geschützen Gebieten? Sprecht ihr vorher mit den Besitzern? Wissen die, dass es illegal ist?
 
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Eigentlich wäre es doch ganz einfach.
schön wäre es
Ich bin überzeugt, dass die Entscheidungsträger früher oder später erkennen werden, dass MTB inzwischen Breitensport ist und legale Angebote her müssen. Bedingung dafür ist aber, dass wir als ernstzunehmende Interessengemeinschaft auftreten. Und diesbezüglich ist der illegale Trailbau einfach kontraproduktiv.
was ist früher oder später??? ! Wenn ich es recht in Erinnerung habe saßen wir ca. vor 15 Jahren wegen einer illegalen DH Strecke an der Kalmit mit der Gemeinde Maikammer, dem Forst und den Eigentümer an einem runden Tisch und bis heute gibt es keine offizielle legale Strecke. Nach dem sich die Pfalzbiker weiter darum gekümmert haben, hat sich wieder was bewegt. Jetzt müssen noch Vogelgutachten etc. eingeholt werden. Früher oder später werden wir wohl irgendwann mal legale Trails haben, ob ich diese dann noch befahren kann wage ich jedoch zu bezweifeln.
 
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