Diese verfluchten 1x12 Schaltungen bzw. sollte ich lieber ein gebrauchtes MTB mit 2x11 kaufen?

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Also nicht, dass das so rüberkommt als wenn ich reich wäre das waren meistens Mercedes/8 die ich in bemitleidenswertem Zustand für ein paar hundert Euro gekauft habe.
 

Edith L.

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Ich würde an Deiner Stelle eher auf die 1x12 Ausstattungen setzen. Die sind geeignet, dass man gegebenenfalls zukünftig im Bereich der Schaltung auch nachrüsten kann. Du willst das Ding offenbar auch länger fahren. Als Stichwort nur mal microspline.

Das Sonora könnte zumindestens noch ne Option sein, dass man auf 2-fach vorne umrüsten kann, wenn man mit 1x12 gar nicht klarkommt. Dann hinten die 10-46er Kassette und dass passende Schaltwerk.
Ich glaube aber mit nem 32er/34er oder 36er Kettenblatt findest Du mit Sicherheit im 1x das Passende für Dich. Ich würde mir sogleich ein 34er Kettenblatt mitbesorgen.
 
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Habe das mal schnell nachgerechnet.

Wenn man bei 60km/h noch treten will, müßte man bei 34 zu 9 114 Umdrehungen pro Minute treten.
mit 36 / 9 sinds 108 U/min also geht doch.

Korrigiert mich wenn ich einen Fehler gemacht habe.
 

Heiko_Herbsleb

Nicht ungespritzt. Aber ich hab Dich lieb.
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Was wiedermal fast keiner weiß, so um die 60 km/h, da kann es passieren das ein Nabendynamo anfängt die ein oder andere Diode im Scheinwerfer dazu zu "überreden" doch mal zu transgendern.
Ich habe es schon erlebt da wurde eine Z-Diode zur Suppressordiode.
 

McDreck

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Habe das mal schnell nachgerechnet.

Wenn man bei 60km/h noch treten will, müßte man bei 34 zu 9 114 Umdrehungen pro Minute treten.
mit 36 / 9 sinds 108 U/min also geht doch.

Korrigiert mich wenn ich einen Fehler gemacht habe.
Passt.

 
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So, ich habe nochmal darüber geschlafen...

Da ja der "Fortschritt" dazu führt, dass es keine hochwertigen MTBs mit mehr als 12 Gängen gibt und ich aber bei meinen längeren Touren durch den Harz schon ein bisschen mehr Geländegängigkeit als bei einem Gravelbike brauche, wird es wohl das gebrauchte Scott Scale 910 werden, das ich im Auge habe. Wiegt knapp über 10 kg und ist ein gutes Bike. Ein teures neues MTB kaufen und dann noch mal für teuer Geld umbauen, kann es irgendwie auch nicht sein.

Schade, dass ich irgendwie bei der neuen Entwicklung in die Lücke zwischen MTBs und Gravelbikes falle. Ich würde ja mal denken, dass ich nicht der einzige bin. Nicht jeder Mountainbiker ballert ständig irgendwelche Trails runter. Gibt viele, die auch Strecke machen wollen.

Wenn ich es brauche, kann ich vorn die 34/24 günstig zu 36/24 oder 34/22 machen oder hinten von 11-42 auf 11-46 tauschen. Für das gesparte Geld könnte ich noch ein bisschen Tuning machen: Carbon-Felgen, Carbon-Sattel, Dropper Post etc. Wenn ich's habe, mache ich gleich ne Testfahrt an meinem Referenzberg und ner schönen steilen Rampe. Mal sehen, wo es fehlt. Ich berichte ... :)
 
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Darth Happy

26,5" 4ever <3
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Hatten wir HammerSchmidt schon?
Ein Kettenblatt zwei Gang

Das einzig wahre für den artgerechten MTB-Einsatz :D👍

Aber mal im Ernst, wenn ich immer dieses "artgerecht" lesen muss... Halte ich für einen sehr doofen Begriff, weil nicht jeder Einsatzzweck passt auf jede Schaltung.

Für meine Zwecke will ich z. B. am Aggro Hardtail tatsächlich nix anderes mehr fahren als die HammerSchmidt. Wozu irgendwie durch die Gänge ratschen, wenn es mit einem Klick geht... Es gibt viele Stellen auf meinen Trails, wo die Vorteile gegenüber 1-fach deutlich werden. Mehr Bodenfreiheit hat sie auch noch.
Mit Umwerfer hab ich zwar auch nie die Kette verloren (da mit Kettenführung gefahren), aber die HammerSchmidt ist bis aufs Gewicht dann doch überall besser.
Am alten Tourenbike dagegen würde es mir nicht viel bringen, auf 1x12 zu wechseln. Die 3x9 hat deutlich mehr Bandbreite und ist deutlich günstiger zu unterhalten (wobei, momentan sind die Preise auch nicht mehr feierlich xD). Und auch hier, mit einer billigen Kettenführung nie was verloren.
Also lange Rede, kurzer Sinn: Manchmal sollte man sich nicht zu viele Gedanken machen, weil viele Wege führen ans Ziel.
 
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5Nicht jeder Mountainbiker ballert ständig irgendwelche Trails runter. Gibt viele, die auch Strecke machen wollen.
Ja, gibt es durchaus und deshalb ist es mir auch vollkommen egal, ob ich bei 60 km/h noch mittreten kann oder nur 55 km/h rollend erreiche. Der Zeitverlust liegt bei wenigen Sekunden und wenige Sekunden sind mir gleichgültig auf einer mehrstündigen Tour. Und ich dürfte da wohl auch nicht der einzige sein. Es gibt genug MTB Langstreckenrennen bei denen mindestens 80% der Teilnehmenden mit einer 1fach Schaltung unterwegs sind, weil es relativ unwichtig ist, selbst wenn man möglichst viele Kilometer machen möchte, ob man für schnellen Abfahrten noch einen Gang hat. Die Zeitunterschiede sind minimal und es macht einen deutlich größeren Unterschied für die Gesamtfahrtzeit, wenn man sich bergab ausruht und dafür bergauf etwas mehr anstrengt. 1fach Schaltungen funktionieren entsprechend auch bei Leuten die Kilometer machen wollen und zwar möglichst schnell.
 
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So, ich habe nochmal darüber geschlafen...

Da ja der "Fortschritt" dazu führt, dass es keine hochwertigen MTBs mit mehr als 12 Gängen gibt und ich aber bei meinen längeren Touren durch den Harz schon ein bisschen mehr Geländegängigkeit als bei einem Gravelbike brauche, wird es wohl das gebrauchte Scott Scale 910 werden, das ich im Auge habe. Wiegt knapp über 10 kg und ist ein gutes Bike. Ein teures neues MTB kaufen und dann noch mal für teuer Geld umbauen, kann es irgendwie auch nicht sein.

Schade, dass ich irgendwie bei der neuen Entwicklung in die Lücke zwischen MTBs und Gravelbikes falle. Ich würde ja mal denken, dass ich nicht der einzige bin. Nicht jeder Mountainbiker ballert ständig irgendwelche Trails runter. Gibt viele, die auch Strecke machen wollen.

Wenn ich es brauche, kann ich vorn die 34/24 günstig zu 36/24 oder 34/22 machen oder hinten von 11-42 auf 11-46 tauschen. Für das gesparte Geld könnte ich noch ein bisschen Tuning machen: Carbon-Felgen, Carbon-Sattel, Dropper Post etc. Wenn ich's habe, mache ich gleich ne Testfahrt an meinem Referenzberg und ner schönen steilen Rampe. Mal sehen, wo es fehlt. Ich berichte ... :)
Mit der Übersetzung kannst du 12 fach fahren. Mit 30er Ritzel bist du auch da. Leichter Gang 0,58 schwerster Gang 3.0
Und wenn du vorn 32 er fährst kommst du überall rauf und als Rennradfahrer sollte das erst recht kein Problem darstellen.
 
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So, ich habe nochmal darüber geschlafen...

Da ja der "Fortschritt" dazu führt, dass es keine hochwertigen MTBs mit mehr als 12 Gängen gibt und ich aber bei meinen längeren Touren durch den Harz schon ein bisschen mehr Geländegängigkeit als bei einem Gravelbike brauche, wird es wohl das gebrauchte Scott Scale 910 werden, das ich im Auge habe. Wiegt knapp über 10 kg und ist ein gutes Bike. Ein teures neues MTB kaufen und dann noch mal für teuer Geld umbauen, kann es irgendwie auch nicht sein.

Schade, dass ich irgendwie bei der neuen Entwicklung in die Lücke zwischen MTBs und Gravelbikes falle. Ich würde ja mal denken, dass ich nicht der einzige bin. Nicht jeder Mountainbiker ballert ständig irgendwelche Trails runter. Gibt viele, die auch Strecke machen wollen.

Wenn ich es brauche, kann ich vorn die 34/24 günstig zu 36/24 oder 34/22 machen oder hinten von 11-42 auf 11-46 tauschen. Für das gesparte Geld könnte ich noch ein bisschen Tuning machen: Carbon-Felgen, Carbon-Sattel, Dropper Post etc. Wenn ich's habe, mache ich gleich ne Testfahrt an meinem Referenzberg und ner schönen steilen Rampe. Mal sehen, wo es fehlt. Ich berichte ... :)
Die Links zum Ritzelrechner hast du nicht angeschaut? Muss man ja auch nicht...
Bei der 36/11 im größten Gang bist du immer noch 10% langsamer als mit 36/11 bei 1x12, so wird das nix mit 60 km/h mittreten😉
 
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Ich verstehe es auch einfach nicht so ganz. Mit einer 9-52 iger 12x Kasette hat man 578% (!) Bandbreite! Das mit dem passenden KB vorne kombiniert reicht doch auf jeden Fall für alles aus.

—-> Siehe Ritzelrechner<—-

Da müsste man nur das passende Rad aussuchen, kaufen und die Kasette für ca. 220€ nachrüsten.
Das sollte dann auch eine zukunftssichere Investition sein, man will ja schließlich auch in ein paar Jahren noch Ersatzteile bekommen.
Ich würde bei einer Neuanschaffung nicht in ausgelaufene, nicht mehr aktuelle Technik investieren.
 

AnAx

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Ich verstehe es auch einfach nicht so ganz. Mit einer 9-52 iger 12x Kasette hat man 578% (!) Bandbreite! Das mit dem passenden KB vorne kombiniert reicht doch auf jeden Fall für alles aus.

—-> Siehe Ritzelrechner<—-

Da müsste man nur das passende Rad aussuchen, kaufen und die Kasette für ca. 220€ nachrüsten.
Das sollte dann auch eine zukunftssichere Investition sein, man will ja schließlich auch in ein paar Jahren noch Ersatzteile bekommen.
Ich würde bei einer Neuanschaffung nicht in ausgelaufene, nicht mehr aktuelle Technik investieren.

Richtig, aber man vergleicht ja lieber 3-fach mit 1x11 mit 11-46-Kassette, die weniger Bandbreite hat als die 10-42... 🤦‍♂️
 
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Schade, dass ich irgendwie bei der neuen Entwicklung in die Lücke zwischen MTBs und Gravelbikes falle. Ich würde ja mal denken, dass ich nicht der einzige bin. Nicht jeder Mountainbiker ballert ständig irgendwelche Trails runter. Gibt viele, die auch Strecke machen wollen.
Also ich bezweifle, dass es so viele sind. Gäbe es einen echten Markt für 2-fach MTBs, gäbe es auch noch Produkte.
Die Use-Cases sind auch sehr speziell.
Im Gelände/Trail gibt es fast nichts, wo der gewöhnliche MTBer bei über 50 km/h noch meint reintreten zu müssen.
Aber gute Fahrt trotzdem, egal mit welchem System!
 
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Zumal es bei 2x11 in den Mountainbike Gruppen bei 38 Zähnen Schluss ist. Das entspricht so in etwa 1x12 mit 34 Zähnen 😉
 
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Also erstmal zu der 9-52. Kein Standard-Bike hat die verbaut. Da würde ich erstmal mal sehen wollen, wie die so funktionieren und im Verschleiß sind. Shimano hat 10-51. Die Spreizung wird zwangläufig recht groß.

@moggale Ich habe natürlich den Ritzelrechner hoch und runter benutzt :)

Mein Bike mit 26", mit 44-22 vorn und 11-32 hinten:
  • vmin: Übersetzung 22/32 , 60 U/min, 5.1 km/h
  • vmax: Übersetzung 44/11, 120 U/min, 60 km/h (wie geschrieben, nur kurze Spitze)

Das Scott 910 mit 29", mit 34-24 vorn und 11-42 hinten:
  • vmin: Übersetzung 24/42, 60 U/min, 4.8 km/h
  • vmax: Übersetzung 34/11, 120 U/min, 51.8 km/h
Also ziemlich kurz übersetzt. Jetzt kann ich aber beliebig spielen. Wenn ich z.B. vorn 38-26 montiere:
  • vmin: Übersetzung 26/42, 60 U/min, 5.2 km/h
  • vmax: Übersetzung 38/11, 120 U/min, 57.9 km/h
Das ist fast wie beim aktuellen Bike. Wenn ich mit der Bandbreite noch weiter nach unten will, dann kann ich auch vorn 38-24 oder hinten 11-46 montieren. Muss mich dann mal damit beschäftigen, was praktisch besser geht, aber vermutlich brauche ich das gar nicht.

Ein aktuelles Scott Scale 920 mit 29", mit 34 vorn und 10-52 hinten:
  • vmin: Übersetzung 34/52, 60 U/min, 5.2 km/h
  • vmax: Übersetzung 34/10, 120 U/min, 54.2 km/h
Wenn ich nun von ein größeres Blatt montiere, dann geht halt auch vmin hoch:
  • vmin: Übersetzung 36/52, 60 U/min, 5.8 km/h
  • vmax: Übersetzung 36/10, 120 U/min, 60.3 km/h
Wüsste da ein paar Stellen, wo es hochwärts vermutlich eng werden würde. So oder so habe ich aber in der Bandbreite von 520 % "nur" 12 Gänge. Bei 2x11 habe ich in der Bandbreite von 560 % 18 Gänge, wenn ich jeweils die letzten 2 weglasse. Wenn's mal sein muss, dann halt die vollen 22 Gänge.
 
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Wenn ich nach zähle komme ich nur auf effektiv 14 Gänge, weil ich nicht denke dass wegen 4% jemand hin und her schaltet. Dazu haben beide Schaltungen quasi die gleiche Bandbreite mit 558 zu 556%. Bleibt die etwas feinere Abstufung mit zwei Gängen mehr. Verglichen mit der Helix R12.
 

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MarkMcGrain

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Also erstmal zu der 9-52. Kein Standard-Bike hat die verbaut. Da würde ich erstmal mal sehen wollen, wie die so funktionieren und im Verschleiß sind. Shimano hat 10-51. Die Spreizung wird zwangläufig recht groß.

@moggale Ich habe natürlich den Ritzelrechner hoch und runter benutzt :)

Mein Bike mit 26", mit 44-22 vorn und 11-32 hinten:
  • vmin: Übersetzung 22/32 , 60 U/min, 5.1 km/h
  • vmax: Übersetzung 44/11, 120 U/min, 60 km/h (wie geschrieben, nur kurze Spitze)

Das Scott 910 mit 29", mit 34-24 vorn und 11-42 hinten:
  • vmin: Übersetzung 24/42, 60 U/min, 4.8 km/h
  • vmax: Übersetzung 34/11, 120 U/min, 51.8 km/h
Also ziemlich kurz übersetzt. Jetzt kann ich aber beliebig spielen. Wenn ich z.B. vorn 38-26 montiere:
  • vmin: Übersetzung 26/42, 60 U/min, 5.2 km/h
  • vmax: Übersetzung 38/11, 120 U/min, 57.9 km/h
Das ist fast wie beim aktuellen Bike. Wenn ich mit der Bandbreite noch weiter nach unten will, dann kann ich auch vorn 38-24 oder hinten 11-46 montieren. Muss mich dann mal damit beschäftigen, was praktisch besser geht, aber vermutlich brauche ich das gar nicht.

Ein aktuelles Scott Scale 920 mit 29", mit 34 vorn und 10-52 hinten:
  • vmin: Übersetzung 34/52, 60 U/min, 5.2 km/h
  • vmax: Übersetzung 34/10, 120 U/min, 54.2 km/h
Wenn ich nun von ein größeres Blatt montiere, dann geht halt auch vmin hoch:
  • vmin: Übersetzung 36/52, 60 U/min, 5.8 km/h
  • vmax: Übersetzung 36/10, 120 U/min, 60.3 km/h
Wüsste da ein paar Stellen, wo es hochwärts vermutlich eng werden würde. So oder so habe ich aber in der Bandbreite von 520 % "nur" 12 Gänge. Bei 2x11 habe ich in der Bandbreite von 560 % 18 Gänge, wenn ich jeweils die letzten 2 weglasse. Wenn's mal sein muss, dann halt die vollen 22 Gänge.
Rechne Dich nicht kaputt. Geh radeln.
Wichtiger als das letzte Ritzel mit 9,7314 Zähnen oder Pizzakettenblatt vorne sind (auch) bergab die richtigen Schlappen.
Das macht mal gute 5-10 km/h nur beim Highspeed bergabrollen aus. Selbst getestet auf meiner Hausstrecke.

Bin 20 Jahre Shimano Dreiblatt vorn und 11 bis 34 hinten gefahren. Das Rad steht immer noch hier und fahre es ab und zu. Im direkten Vergleich zu 1x 12 mit 30 / 10-52 auf meinem Alltagsgerät brauche ich nicht lange überlegen.
Auch Wartung und Pflege.
Anyway viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung.

Grüße
Mark
 
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Ich habe fahre seit über 3 Jahren das oneup switch Kettenblatt. Da kann man schnell wechseln, aber auf Grund der Kettenlänge/Schaltwerk Stellung nur 2 Zähne rauf oder runter. Die Idee war in den Alpen ein kleineres Kettenblatt zu fahren und wenn es mal flacher ist ein größeres. Was soll ich sagen, es ist jetzt immer das kleinere montiert und ich kann bergab manchmal nur Rollen. Ein Bekannter wechselt immer hin und her (2 Zähne), vor allem beim letzten Alpencross hat er gemeint er war heilfroh gewesen das kleinere Kettenblatt gefahren zu sein. Mir ist noch nie die Kette abgesprungen, obwohl ich auch viel im Bikepark unterwegs war. Auch der Preis wenn man ein neues Kettenblatt braucht ist unschlagbar. Es ist auch sehr leicht.
 
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Also erstmal zu der 9-52. Kein Standard-Bike hat die verbaut. Da würde ich erstmal mal sehen wollen, wie die so funktionieren und im Verschleiß sind. Shimano hat 10-51. Die Spreizung wird zwangläufig recht groß.

@moggale Ich habe natürlich den Ritzelrechner hoch und runter benutzt :)

Mein Bike mit 26", mit 44-22 vorn und 11-32 hinten:
  • vmin: Übersetzung 22/32 , 60 U/min, 5.1 km/h
  • vmax: Übersetzung 44/11, 120 U/min, 60 km/h (wie geschrieben, nur kurze Spitze)

Das Scott 910 mit 29", mit 34-24 vorn und 11-42 hinten:
  • vmin: Übersetzung 24/42, 60 U/min, 4.8 km/h
  • vmax: Übersetzung 34/11, 120 U/min, 51.8 km/h
Also ziemlich kurz übersetzt. Jetzt kann ich aber beliebig spielen. Wenn ich z.B. vorn 38-26 montiere:
  • vmin: Übersetzung 26/42, 60 U/min, 5.2 km/h
  • vmax: Übersetzung 38/11, 120 U/min, 57.9 km/h
Das ist fast wie beim aktuellen Bike. Wenn ich mit der Bandbreite noch weiter nach unten will, dann kann ich auch vorn 38-24 oder hinten 11-46 montieren. Muss mich dann mal damit beschäftigen, was praktisch besser geht, aber vermutlich brauche ich das gar nicht.

Ein aktuelles Scott Scale 920 mit 29", mit 34 vorn und 10-52 hinten:
  • vmin: Übersetzung 34/52, 60 U/min, 5.2 km/h
  • vmax: Übersetzung 34/10, 120 U/min, 54.2 km/h
Wenn ich nun von ein größeres Blatt montiere, dann geht halt auch vmin hoch:
  • vmin: Übersetzung 36/52, 60 U/min, 5.8 km/h
  • vmax: Übersetzung 36/10, 120 U/min, 60.3 km/h
Wüsste da ein paar Stellen, wo es hochwärts vermutlich eng werden würde. So oder so habe ich aber in der Bandbreite von 520 % "nur" 12 Gänge. Bei 2x11 habe ich in der Bandbreite von 560 % 18 Gänge, wenn ich jeweils die letzten 2 weglasse. Wenn's mal sein muss, dann halt die vollen 22 Gänge.
Also ich fahr, wie schon gesagt, 36er bei 10/50 12 fach und bei 20 % Steigung trete ich halt dann bloß mit 47 U/min und es geht auch. Weis ja nicht was du am Rennrad fährst aber wie machst du das da die Berge hoch? Das geht doch auch oder? Oder hat das nen Motor? 🧐
 
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