DIMB IG München und Umland

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n.tobis Kommentar unterstütze ich. Ohne Vereine und Lobby kommt der Sport hier in Bayern nicht weiter bzw. verliert merklich an Boden. Ein Problem ist hierbei allerdings (wenn man keine direkt angrenzenden geeigneten Gebiete hat wie als Münchner), dass die wenigsten aktuell bereit sind, sich bei x lokalen Vereinen für jeweils 30EU+ /Jahr anzumelden (ohne entsprechende Leistungen zu haben bzw. in Anspruch zu nehmen). Wäre es als Folge der neuen VwV nicht eine Option bei der DIMB eine bayrische Mitgliedschaft anzubieten, welche zwar teurer sein müsste jedoch dadurch auch eine direkte Unterstützung bzw. Mitgliedschaft mit ausgewählten oder nennenswerten lokalen Vereinen beinhaltet bzw. bündelt?
Deshalb sind ja viele lokale MTB-Vereine die Mitglied bei der DIMB sind. Damit sind auch alle Mitglieder dieser MTB-Vereine auch automatisch Mitglieder in der DIMB.
Das auch in die andere Richtung zu Organisiern, halte ich für schwierig.

Dazu gibt es ja auch die DIMB IG's die sich nicht nur um die politischen Themen kümmern, sondern auch ein Vereinsleben bieten. Was aber wie in jedem anderen Verein vorraussetzt, das sich Leute bereit erklären zu engagieren. Z.B. Touren ausarbeiten und anbieten! Wenn es diese Personen nicht mehr gibt, leidet jedes Vereinsleben. Siehe DIMB IG München und Umland.


Von einem Kommentator hätte ich schon etwas mehr erwartet als nur eine Floskel anzuprangern. Ich bin (trotz der Verwendung des Wortes) auch kein Befürworter von (oftmals durch Strava angefachten) Rumgeballere ohne Rücksicht auf Verluste.
Dann solltest Du Dir überlegen, ob es für Dich Sinnvoll ist diese Floskel weiter zu verwenden. Sie wird halt mit der entsprechenden Klientel assoziiert. Ging mir auch so, als Ich Deinen Gruß gelesen habe.
Wir sind doch keine Umweltrowdys, wie es die MTB Gegner gerne darstellen!
Das Hauptproblem beim Fahren im lokalen Wald war und ist die Haftung der Grundstückseigentümer trotz fast immer selbstverschuldeter Unfällen durch Einzelne.
dazu kannst Du mehr hier lesen, wo sehr mit dem Vorurteil der Haftung von Grundeigentümer aufgeräumt wird. Es dürfen halt keine Anlieger usw. gebaut werden. Das ist dann eine andere Geschichte.
Eine andere Geschichte ist halt auch, das es immer wieder Leute gibt, die wenn sie sich weh getan haben, gleich nach einem andern als Verantwortlichen suchen und klagen. Das die Grundeigentümer darauf keinen Lust haben, ist für mich auch verständlich.
 

ghostmuc

bergauf is geil
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Das nach jemand der die Haftung übernimmt gesucht wird muss nicht unbedingt die Schuld des Opfers sein. Sobald ein Rettungsdienst im Spiel ist kriegt die eigene Versicherung davon Wind, inklusiver aller Daten. Und die forschen dann schon von selbst nach von wem sie sich die Rettungskosten wieder holen können.
Und wenn einem der Sanka oder Hubschrauber vom Berg holt und das Rad im Spiel ist lässt sich da nicht viel leugnen
 
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Das auch in die andere Richtung zu Organisiern, halte ich für schwierig.
Leicht ist es nicht jedoch würde es mehr Mitglieder und somit eine größere organisierte lokale Lobby ergeben.
Wenn man es den "schwer zu erreichenden" Individualsportlern nicht ein bisschen leichter macht sich zu organisieren, wird sich auch nicht so schnell viel ändern. Nach Gesprächen mit anderen Bikern gehe ich nicht davon aus, dass sich die Leute zu mehreren Vereinen bekennen würden. Einem Überregionalen Verein (der dann aber die lokalen Vereinsbeiträge zumindest erheblich reduzieren würde) schreibe ich größere Chancen zu.
Dann solltest Du Dir überlegen, ob es für Dich Sinnvoll ist diese Floskel weiter zu verwenden. Sie wird halt mit der entsprechenden Klientel assoziiert. Ging mir auch so, als Ich Deinen Gruß gelesen habe.
Da es hier so aussieht als wären Shredder die Sündenböcke, frage ich mich warum genau Schnellfahrende hier pauschal angeprangert werden. Ich bin wohlgemerkt kein Stravanutzer. Allerdings sehe ich schon, dass es vielen ambitionierten MTBlern (auch) darum geht sich mit Anderen zu messen bzw. steigt die Geschwindigkeit letztendlich auch einfach mit dem Können. Rennen fahren ist nun mal ein nicht unerheblicher Teil dieses Sports und sollte auch gefördert werden. Auf geeigneten Strecken sollte Schnellfahren auch kein Problem sein.
Es dürfen halt keine Anlieger usw. gebaut werden.
Tja. Nicht wild gebaut. Wenn der Sport ordentlich unterstützt werden würde, gäbe es mittlerweile zumindest für ein paar mehr lokale Strecken die Freigabe, dass auch verträglich gebaute Elemente beinhaltet sein dürfen (ohne dass es Mensch oder Natur weiter stört). Diese müssten dann natürlich von Vereinen oä gepflegt und von den Förstern oä mit abgenommen werden. Gänzlich ohne Elemente (und wenn sie nur natürlicher Natur sind) ist nicht durchsetzbar. Hindernisse sind verständlicherweise Teil des Sports. Da es genau das ist was die vielen MTBler wollen, sollte genau hier mit der Förderung angesetzt werden. Solange beim Bau der Strecke dann die Regeln der Technik nachweislich eingehalten worden sind, müsste der Eigentümer auch nicht haftbar gemacht werden bzw. könnte die Haftung über eine Versicherung des lokalen Vereins laufen. Bei Spielplätzen, Dirtparks etc läuft es doch ähnlich.
 
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Leicht ist es nicht jedoch würde es mehr Mitglieder und somit eine größere organisierte lokale Lobby ergeben.
Wenn man es den "schwer zu erreichenden" Individualsportlern nicht ein bisschen leichter macht sich zu organisieren, wird sich auch nicht so schnell viel ändern. Nach Gesprächen mit anderen Bikern gehe ich nicht davon aus, dass sich die Leute zu mehreren Vereinen bekennen würden. Einem Überregionalen Verein (der dann aber die lokalen Vereinsbeiträge zumindest erheblich reduzieren würde) schreibe ich größere Chancen zu.
Davon bin ich nicht überzeugt. Ich war mal in einem Sportverein Mitglied, der ein großen Angebot hat.
Das waren so ca 250€ im Jahr. Obwohl ich nur eine Sparte genutzt habe. Hätte aber auch alles andere nutzen können. Wollte ich aber nicht. Trotzdem hat sich am Beitrag nicht geändert.
Wenn ich mir jetzt an anschaue was ein MTB-Verein nimmt, dazu den DIMB Beitrag, bin ich bei weitem nicht da. Der Beitrag bei der DIMB müsste aber dann erhöht werden. Dabei stellen die Vereine die eigentliche Arbeit und Ausbildung bereit. Was auch entsprechende Kosten mit sich bringt.
Übungsleiter-Aufwandsentschädigungen und Ausbildungskosten usw.
Siehe z.B. die Ausbildungsseite der DIMB was da an Kosten zusammen kommt. Das müssen die Vereine auch aufbringen.
Nicht missverstehen, ich guide ungeldlich in meiner IG. Nur aus Spaß mit anderen zu biken.

Wenn Du mal in anderen Regionen Biken willst, frag doch mal bei den Örtlichen Vereinen nach ob sie auch Gäste mitnehmen. Einige machen das. Meistens sind ja auch "Probetrainings" möglich ohne das man gleich einterten muss. Dazu kann man auch immer eine kleine Spende an die Vereinskasse manchen, wenns mal mehr wird.

Da zu gibt es genug professionelle Anbieter die einem mit auf Tour nehmen.

Da es hier so aussieht als wären Shredder die Sündenböcke, frage ich mich warum genau Schnellfahrende hier pauschal angeprangert werden. Ich bin wohlgemerkt kein Stravanutzer. Allerdings sehe ich schon, dass es vielen ambitionierten MTBlern (auch) darum geht sich mit Anderen zu messen bzw. steigt die Geschwindigkeit letztendlich auch einfach mit dem Können. Rennen fahren ist nun mal ein nicht unerheblicher Teil dieses Sports und sollte auch gefördert werden. Auf geeigneten Strecken sollte Schnellfahren auch kein Problem sein.
Tja, woran das wohl liegt. Erfahrungen? Rennen gehören für mich nicht in den normalen Verkehr, sondern auf abgesperrte Strecken. Im Normalen Verkehr muss man immer mit anderen Nutzern rechnen und auf sie rücksicht nehmen. Spaziergänger, Kinder, Gegenverkehr, Hunde usw. aus allen Richtungen. Da verbietet es sich für mich zu rasen.

Tja. Nicht wild gebaut. Wenn der Sport ordentlich unterstützt werden würde, gäbe es mittlerweile zumindest für ein paar mehr lokale Strecken die Freigabe, dass auch verträglich gebaute Elemente beinhaltet sein dürfen (ohne dass es Mensch oder Natur weiter stört). Diese müssten dann natürlich von Vereinen oä gepflegt und von den Förstern oä mit abgenommen werden. Gänzlich ohne Elemente (und wenn sie nur natürlicher Natur sind) ist nicht durchsetzbar. Hindernisse sind verständlicherweise Teil des Sports. Da es genau das ist was die vielen MTBler wollen, sollte genau hier mit der Förderung angesetzt werden. Solange beim Bau der Strecke dann die Regeln der Technik nachweislich eingehalten worden sind, müsste der Eigentümer auch nicht haftbar gemacht werden bzw. könnte die Haftung über eine Versicherung des lokalen Vereins laufen. Bei Spielplätzen, Dirtparks etc läuft es doch ähnlich.
Dann Informier Dich mal, was für ein Aufwand hintersteckt so was zu realisieren.
 
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Dazu kann man auch immer eine kleine Spende an die Vereinskasse manchen, wenns mal mehr wird.
Wenn es lokale Vereine ermöglichen könnten die Streckennutzung für Gäste gegen eine(n) Spende/festen Betrag zu erlauben (und damit dann auch die Haftung geklärt wäre) wäre das natürlich die einfachere Lösung als sich gleich bei dem Verein anmelden zu müssen nur weil man 5x/Jahr dort fahren möchte. Es geht dem Individualsportler ja nicht darum einem Verein zuzugehören zu wollen. die Bürger wollen einfach nur weiter Geländeradfahren (idealerweise lokal, ökologisch verträglich, ohne lange Autofahrten). Grundsätzlich verstehe ich deine Argumentation. Allerdings ist es eine nicht ganz passende Analogie. Zumindest aus Sicht eines Münchners (wenn es denn dann MEHRERE Vereinsstrecken im Umland gäbe die man regelmäßig besuchen möchte), würde eine Art Dachverein schon Sinn machen wenn es um die Haftungsregelung und Unterstützung bzw. Pflege der Strecke geht.

Da verbietet es sich für mich zu rasen.
Da stimme ich dir absolut zu. Allerdings stellt sich die Frage wo zügiges fahren aufhört und wo rasen anfängt. Das ist subjektiv. Auf gemeinschaftlich genutzten hoch frequentierten Wegen sollte man natürlich ganz grundsätzlich nicht schnell bergab fahren um niemanden zu gefährden. Sollte jedem klar sein. Möglicherweise läuft es mit der VwV jetzt ja darauf hinaus, dass das MTB auf gemeinschaftlich genutzten Wegen seltener wird weil es statt dessen (als Lösung der Problematik) mehr explizit ausgewiesene MTB Strecken geben wird (wie auch in anderen Ländern üblich).
Dann Informier Dich mal, was für ein Aufwand hintersteckt so was zu realisieren.
Ein bisher offiziell kaum zu realisierendes Unterfangen! Allerdings möchte ich nur nochmals auf die aktuelle missliche Lage und den Grund meiner Posts hier hinweisen:
Wir sollen uns einerseits (um unserer Gesundheitswillen) mehr (in der Natur) bewegen, sollen andererseits die Natur jedoch nicht weitreichend negativ beeinflussen.
Also denken sich immer mehr Bürger: lass Fahrrad fahren. Lokal. Weil es besonders viel Spass macht am liebsten im Wald.
Da Massen von Menschen im Wald natürlich auch Auswirkungen auf die lokale Natur haben wurden jetzt auf Basis der VwV fast alle bis dato tolerierten lokalen tauglichen Trails um München in 2020 kurzerhand abgebaut.
Statt lösungsorientierte Regelungen durch Unterstützung von dezidierten Pfaden für Radfahrer im Wald, Klärung der notwendigen Haftung und mehr Aufklärung hinzu mehr verantwortungsvollen Handelns in der Natur zu schaffen, wurde (konservativ wie Bayern halt ist) jetzt erst einmal (für den Bürger fast unsichtbar in der Zeit einer Krise) so schwammig pauschal über eine VwV eingeschränkt, dass die lokalen verantwortlichen Behörden ausreichend Handlungsspielraum hatten um erstmal alles lokale zunächst zu zerstören.
Die berechtigte Frage ist ob mit der prompten Umsetzung der VwV durch unteren Naturschutzbehörden, gertiggert durch die sich durch MTBler gestörten Wanderer, das Problem jetzt zunächst nicht lediglich (auf Gebiete außerhalb Bayerns) verlagert wurde und absolut gesehen, auch für den lokalen Wald hier, sogar vergrößert wird (weil jetzt viele Biker wieder mehr mit dem Auto fahren müssen).

Also entweder die Gesellschaft entscheidet, dass Geländeradfahren für die Massen von Bürgern grundsätzlich nicht unterstützt werden sollte weil moralisch verwerflich, da es (wenn auch nur sehr überschaubare) Auswirkungen auf die Natur hat.
Oder man anerkennt das Fahrradfahren grundsätzlich dem Gemeinwohl dient und Lösungen durch geförderte lokale (und somit gesamtökologisch gesehen verträgliche) Trails, Klärung der dortigen Haftung benötigt werden und sichert durch mehr Aufklärung für verantwortungsbewusstes Verhalten in der Natur und Förderung der Vereinskultur, dass sich die Menschen in der Natur ordnungsgemäß verhalten.
Einem so großen Trend wie MTB nur mit Einschränkungen zu begegnen ist tatsächlich peinlich für die Regierung und führt zu nichts außer Spaltung und dass MTBler jetzt möglicherweise tatsächlich kriminalisiert werden und sich Gedanken über eine (bessere) Rechtsschutzversicherung machen müssen.
 
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Wenn es lokale Vereine ermöglichen könnten die Streckennutzung für Gäste gegen eine(n) Spende/festen Betrag zu erlauben (und damit dann auch die Haftung geklärt wäre) wäre das natürlich die einfachere Lösung als sich gleich bei dem Verein anmelden zu müssen nur weil man 5x/Jahr dort fahren möchte. Es geht dem Individualsportler ja nicht darum einem Verein zuzugehören zu wollen. die Bürger wollen einfach nur weiter Geländeradfahren (idealerweise lokal, ökologisch verträglich, ohne lange Autofahrten). Grundsätzlich verstehe ich deine Argumentation. Allerdings ist es eine nicht ganz passende Analogie. Zumindest aus Sicht eines Münchners (wenn es denn dann MEHRERE Vereinsstrecken im Umland gäbe die man regelmäßig besuchen möchte), würde eine Art Dachverein schon Sinn machen wenn es um die Haftungsregelung und Unterstützung bzw. Pflege der Strecke geht.
Also wenn Dir eine Lösung ala Flowtrail Stromberg vorschwebt, so sollte dies nicht unser Ziel sein.
Das Ziel sollte sein möglichst viele Trails offen zu halten. Ohne das sich ein "Betreiber" um diese Trails kümmert. Dann heißt es schnell da habt Ihr 5 Trails, die dürft Ihr fahren und der Rest wird gesperrt.

Zu mal ich noch den Unterschied zwischen einer Arbeitsanweisung für die Verwaltung(VWV) und den in Bayern geltenden Gesetzen sehe.
Die VWV wurde vom Ministerum erlassen, die Gültigen Gesetze vom Landtag beschlossen. Wie man aber in der C-Krise immer wieder sehen konnte, waren selbst nicht alle Beschlüsse des Landtags/Regierung Konform mit den gültigen Gesetzen und wurden von den Gerichten gekippt.
Ob die VWV gesetzes Konform ist, kann man letzendlich aber nur auf den Klageweg klären lassen. Bzw. wenn ein Trail auf Grundlager der VWV gesperrt wird, ob das auch rechtes ist.
 
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Das Ziel sollte sein möglichst viele Trails offen zu halten
Verstehe. Ist nur leider rum ums eck. Viele Trails sind jetzt wie gesagt bereits weg. Mal schauen wie lange es dauert bis es wieder welche gibt.

kann man letzendlich aber nur auf den Klageweg klären lassen
Das wird mühsam und es wird sich wohl keine Einzelpersonen proaktiv bereit erklären. Wenn es dann mehr Bußgelder hagelt, wird es dann soweit sein. Traurig.

Ich finde die meisten Argumente zu den angeblich schwerwiegenden Auswirkungen auf die Natur durch Fahrradfahren im Wald äußerst fragwürdig.
In tatsächlichen Naturschutzgebieten hat grundsätzlich kein Mensch was zu suchen. Jetzt den Mtbler als Störenfried im Wald darzustellen ist größtenteils einfach nur eine Art von Umweltpopulismus.
In Bonn wird aktuell ja wie folgt argumentiert: https://www.bonn.de/mountainbiken
Flora
"Der Waldboden verdichtet sich im Bereich der häufig genutzten Trails stark, so dass Regenwasser dort nicht mehr aufgenommen werden kann und oberflächlich abfließt. Somit können die Bäume das Wasser nicht verwerten, was mit Blick auf immer häufiger auftretende Trockenphasen problematisch ist."
(das kann doch bei der geringen Fläche von ein paar singletrails nicht ernsthaft als Argument herangezogen werden. Die durch die Treibhausgase erzeugten Trockenphasen sind doch DAS Problem! Ich denke, dass es die nicht-mtbler einfach vornehmlich optisch stört und die gemeinschaftlich genutzten Wege zu Problemen führen.
"Zudem können Wurzelschäden dazu führen, dass Bäume wichtige Nährstoffe nicht mehr aufnehmen und dadurch absterben können." (welcher gesunde Baum stirbt bitte wenn ein paar wenige seiner vielen Wurzeln an wenigen kleinen Stellen oberflächlich abgetragen werden?)
"Beim Anlegen von Tracks werden häufig Äste und kleinere Bäume beseitigt, um den Weg nutzen zu können. Wenn Äste entfernt werden, kann das aber zu dauerhaften Schäden an den Bäumen führen. Insbesondere Naturverjüngungen – die nächste Generation der Bäume – sind hier die Verlierer."
(das ist einfach überzogen dargestellt. Als wäre der Wald durchsetzt von lauter meterbreiten trails. Abgesehen davon wächst an einer anderen Stelle zumeist direkt daneben im nächsten Jahr dann ein neuer Trieb)
Fauna
" Hinzu kommt, dass Wildtiere gestört werden: Manche sind so scheu, dass sie die häufig genutzten Trails nicht mehr passieren, wodurch ihr Lebensraum kleiner wird. Die meisten Tiere sind nacht- und dämmerungsaktiv und brauchen vor allem tagsüber ruhige Schutzzonen."
(wenn hier so scheue Tiere leben die schützenswert sind, sollte sich dort gar kein Mensch aufhalten. Das hat nichts mit mtb zu tun. Es könnte sogar sein dass scheue Tiere von schnell vorbei ziehenden mtblern weniger gestört werden als von langsam vorbei ziehenden Wanderern (va die mit Hunden))
"Die Wildkatze beispielsweise ist eine besonders geschützte und störempfindliche Tierart in den Bonner Wäldern, die zusammenhängende und ungestörte Waldbereiche braucht" (dann sollte sich dort konsequenterweise einfach kein Mensch aufhalten.)

Im Isartal zb werden ja ähnliche Argumente aufgeführt.
Flora
  • Vernichtung der Vegetation
  • Verdichtung des Wurzelraumes, dadurch Beeinträchtigung des Wachstums
  • Entstehen dauerhaft durchgewalkter, toter Schlammflächen
-Erosion an Hängen durch „Downhill“-Fahrten und artistisches Steilwandfahren
-Wurzel- und Stammverletzungen durch Zahnräder, Spikes
(Alles vermeidbar wenn es trails gäbe die gepflegt werden würden. Insgesamt jedoch va optische Störfaktoren für Wanderer)

Fauna
-Störung des Brutgeschäftes von Boden- und Gebüschbrütern sowie der unverzichtbaren Nachtruhe von Tierarten durch Nachtfahrten mit LED-Fahrradleuchten
- Störung, Verletzung und Tötung ruhender Tiere (Kleinsäuger, Reptilien, Amphibien).

Das einzig tragbare Argument ist hier in meinen Augen die unnötigen Nachtfahrten. Als würden die bodennah lebenden kleinen Tiere von ein paar Singletrails mehr gestört oder gar getötet werden als von Wanderern (die sich ja auch auf denselben Pfaden bewegen).

In tatsächliche Naturschutzgebiete sollte einfach kein Mensch rein, weder Biker noch Wanderer. Fertig.
Wie seht ihr das alles mit unserem schlechten Image wegen des angeblich schwerwiegenden impacts auf die natur?
Danke u sry für die langen posts.
 
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Sry ich mal wieder aber ich kann es einfach nicht fassen. Im südlichen Isartal wurde jetzt auch noch das von der Stadt aus vorletzte ohne Auto erreichbare Trailgebiet (mit ein paar wenigen Tiefenmetern) durch Förster bereinigt. Zum Schutz der Umwelt wurden dort haufenweise frische Bäume gefällt und quer über die Trails gelegt. Was für eine Hohn! Das kann doch nicht deren Ernst sein. Ich fall vom Glauben ab. Die Saison beginnt jetzt aber es gibt mittlerweile keine Möglichkeit mehr lokal um München ohne Autoanfahrt MTB fahren zu gehen. Entweder man muss den Sport hier bald aufgeben oder man muss (wegen ständig notwendiger Autofahrten) tatsächlich ein schlechtes Gewissen bekommen die Umwelt unnötig zu belasten. Wo bleibt die Lobbyarbeit? Mittlerweile wird man auch immer häufiger von Wanderern blöd angemacht (ohne die irgendwie davor ansatzweise bedrängt zu haben). Das gefällt mir alles überhaupt nicht.
Liebe DIMB IG München und Umland, wie soll das Thema um München weiter gehen???
 
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Wo bleibt die Lobbyarbeit unter den Bikern? Ich hab gestern wieder Menschen mit Klappspaten Schanzen bauen sehen an der Isar. Erst wenn der letzte Trail geschlossen ist, wird man verstanden haben, dass es keine gute Idee war den Wald umzugraben. Das man fanatische Naturschützer gegen sich aufbringt ist ja keine Kunst, aber es sich auch mit dem Forst und den Gemeinden zu verscherzen ist ein dummer Fehler.
 
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"Den Wald umzugraben". Ich befürworte das auch nicht aber genau wegen solcher übertriebenen Darstellungen und Meinungen sind wir in diese Miesere geraten. Wo sollen denn bitte die Jugendlichen Ihren Spass an Bewegung und Natur finden wenn nicht im Wald? Was genau ist denn bitte ökologisch gesehen so verwerflich daran, dass es im Wald ein paar schmale Pfade mit ein paar kleinen Schanzen gibt? Was bleibt den Jugendlichen denn bitte anderes übrig als selber einen Sprung zu bauen wenn die fanatischen Naturschützer in den Forstämtern und Gemeinden ALLE Trails mit den paar Sprüngen um die Millionenstadt zu machen ohne Alternativen zu schaffen? Wo genau ist denn bitte das miteinander und die Kompromissbereitschaft im Wald hin gekommen? Warum gibt es denn hier eigentlich nur so wenige MTB Verfechter?
 

ghostmuc

bergauf is geil
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"Den Wald umzugraben". Ich befürworte das auch nicht aber genau wegen solcher übertriebenen Darstellungen und Meinungen sind wir in diese Miesere geraten. Wo sollen denn bitte die Jugendlichen Ihren Spass an Bewegung und Natur finden wenn nicht im Wald? Was genau ist denn bitte ökologisch gesehen so verwerflich daran, dass es im Wald ein paar schmale Pfade mit ein paar kleinen Schanzen gibt? Was bleibt den Jugendlichen denn bitte anderes übrig als selber einen Sprung zu bauen wenn die fanatischen Naturschützer in den Forstämtern und Gemeinden ALLE Trails mit den paar Sprüngen um die Millionenstadt zu machen ohne Alternativen zu schaffen? Wo genau ist denn bitte das miteinander und die Kompromissbereitschaft im Wald hin gekommen? Warum gibt es denn hier eigentlich nur so wenige MTB Verfechter?
Mich freut es eigentlich auch wenn die Kids sich Sprünge bauen.
Das Problem sind die Umweltschützer und Isartrailgegner. Die sehen nicht die Kids, die sehen was sie sehen wollen, nämlich DIE Mountainbiker die alles kaputtfahren und jetzt auch noch rumbauen
 
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heißt das jetzt, dass illegales Buddeln allgemein toleriert und akzeptiert, ggf. auch unterstützt wird? Kann man machen, ob es zielführend für ein langfristiges Mountainbiken auch außerhalb der Forstautobahnen und künstlich angelegten MTB-Parks ist, sehe ich kritisch...
 

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Nabennarben
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Warum gibt es denn hier eigentlich nur so wenige MTB Verfechter?

Weil einfach zuwenige Leute diesen Sport ausüben und sich der Rest von den Scheinargumenten überzeugen lässt, weil er sich auch selber gestört fühlt.

Das Bäume an Wegen gefällt werden ist nicht ungewöhnlich, vielleicht werden die noch weggeräumt
 
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ghostmuc

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heißt das jetzt, dass illegales Buddeln allgemein toleriert und akzeptiert, ggf. auch unterstützt wird? Kann man machen, ob es zielführend für ein langfristiges Mountainbiken auch außerhalb der Forstautobahnen und künstlich angelegten MTB-Parks ist, sehe ich kritisch...
Nein, meinerseits nicht.
Aber es ist halt ein Unterschied ob sich ein paar Kids einen Erdhügel schaufeln oder ob komplette Sprunganlagen mit Holzverstärkung usw gebaut werden
 
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