Downhill World Cup 2022 – Snowshoe: Ergebnisse des Finales

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Gibt es eigentlich irgendeine Regel, die besagt bei welchen Verhältnissen so etwas abgebrochen wird? Bzw. wurde schonmal irgendein DH Rennen wegen widriger Wetterverhältnissen abgesagt?
 

xMARTINx

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Gibt es eigentlich irgendeine Regel, die besagt bei welchen Verhältnissen so etwas abgebrochen wird? Bzw. wurde schonmal irgendein DH Rennen wegen widriger Wetterverhältnissen abgesagt?
Ich wüsste keins. WM in Leogang war kurz davor...da hat es immerhin sogar geschneit. Absolut unwürdigen Rennen.
Gestern war Snowshoe im Gegensatz zu den Tagen vorher ja gut fahrbar, also verhältnismäßig. Die Gefahr steigt natürlich wenn man ans Limit geht. Bei den Frauen sind fast alle gegen den gleichen Baum gefahren, bei den Männern ging ja auch einiges schief, aber gehört eben auch dazu. Die Tage vorher wäre ein Rennen auf Zeit Wahnsinn gewesen. Allerdings hätte man das Rennen evtl noch nen Tag schieben können um noch bessere Verhältnisse zu haben...aber da ist der Aufwand wohl zu gross
 

xMARTINx

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Ist wohl mit RB nicht möglich. Als der Sturm vor paar Jahren in Lourdes bei den top 10 kam, hat Bruni richtig über insta gegen RB geschossen, RB hat unser Rennen kaputt gemacht...
Da war jeden Tag um die gleiche Zeit Unwetter, man hat es gewusst und hätte Rennen ne Stunde vorverlegen können und alles wäre schick gewesen. Die top10 sind hakt bei wirklich richtig starken Wind und Regen gefahren, das war eben kein Rennen mehr. Schade für nen Weltcup da geht's eben auch um etwas
 

Skunkworks

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M.M ist eine gute Strecke die mit vielen verschiedenen Linien und den entsprechenden Vorteilen. Das hat Snowshoe. Und: es ist ein Outdoor Sport, wenn es eine Wettersituation gibt, die zum Abbruch führen sollte, dann vll Blitzeis.

Edit: Verschieben um 1-2h in die eine oder andere Richtung sollte schon möglich sein im Sinne eines fairen Wettbewerbs
 

iRider

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Für mich sollten Downhill Strecken überall viel technischer sein. Noch besser fänd ich mal ne Strecke mit richtigen Kurven!

Da bin ich voll bei Dir. Allerdings sind Strecken wo ein sturzfreies Durchkommen viel vom Glück abhängt nicht mehr fair. Myriam ist mit 2 Stürzen Zweite und Nina mit einem Dritte geworden. Stell Dir mal vor die würden zufällig Krähenfüße auf eine Formel 1 Strecke schmeissen und wer sich halt keinen Platten einfängt gewinnt. Wäre auch kein guter Wettbewerb.
 

xMARTINx

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Da bin ich voll bei Dir. Allerdings sind Strecken wo ein sturzfreies Durchkommen viel vom Glück abhängt nicht mehr fair. Myriam ist mit 2 Stürzen Zweite und Nina mit einem Dritte geworden. Stell Dir mal vor die würden zufällig Krähenfüße auf eine Formel 1 Strecke schmeissen und wer sich halt keinen Platten einfängt gewinnt. Wäre auch kein guter Wettbewerb.
Und Balanche ohne Sturz erste...that's racing
 
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Ich hoffe immer das sich niemand verletzt, aber wenn keiner stürzt hat wahrscheinlich auch kein Fahrer versucht bis an sein Limit zu gehn.
Und Wetter oder ein tracknder sich ändert gehört zu einem Outdoor Sport eben dazu.
Ansonsten Bahnrad fahren gucken..ist auch schnell und spektakulär ;)
 

hellmono

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Nee, Racing ist wenn kein/e Fahrer/innen stürzt und alle ihren besten Lauf abliefern können. Sonst regen sich alle Leute wegen Sicherheit auf, hier wird akzeptiert daß sauviele Fahrer/innen stürzen. :confused:

Sorry, aber das ist doch Unsinn.

Stürze gehören dazu, sind das Ergebnis wenn ein/e Fahrer*in überzockt. Etwas Glück hat auch schon immer dazu gehört. Selbst im Straßenradsport wird im Eifer des Gefechts gestürzt*.

Ja, die Strecke in Snowshoe ist anspruchsvoller als vermutlich alle anderen Strecken. Aber wie willst du für sturzlose und sichere Rennen sorgen? Weniger Gefälle, keine Steinfelder, kleine Sprünge, nur Anliegerkurven?
Ein gewisser Sam Hill hat 2008 "nur" den dritten Platz geholt, nachdem er in einer offenen aber technisch einfachen Kurve gestürzt ist. Wie hätte man das verhindern sollen? Mit einem Tempolimit? Finde eben auch: das ist racing.

*damit meine ich nicht, wenn depperte Zuschauer die Fahrer behindern oder zum Sturz bringen. Vor externen Einflussfaktoren muss man Fahrer (besser) schützen. Dafür gibts ein Glück im DH Flatterband.
 
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Über die gesamte Saison passen die Bedingungen doch immer recht gut.

1 Matscherennen pro Saison ist doch voll akzeptabel...
Matschrennen gehören halt zum DH-Sport untrennbar dazu. Einige der bis heute legendären Runs waren solche bei übelsten Bedingungen...

So extreme Unterschiede wie eine Woche zuvor im Staubtrockenen zu jetzt in übler Pampe...
Das ist ja auch die Faszination an dem Sport...

Das der Sport generell sehr gefährlich ist kann man natürlich diskutieren. Aber heftige Crashs passierten in der Vergangenheit ja bei allen möglichen Bedingungen. Nicht nur bei Regen...
 

nobss

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Nee, Racing ist wenn kein/e Fahrer/innen stürzt und alle ihren besten Lauf abliefern können. Sonst regen sich alle Leute wegen Sicherheit auf, hier wird akzeptiert daß sauviele Fahrer/innen stürzen. :confused:
Wo auf Zeit gefahren wird, egal mit oder ohne Motor. Schiessen manche übers Ziel hinaus und landen neben der Strecke oder bleiben an einem Hindernis hängen. Das gehört zum Sport dazu.

2021 Lenzerheide, Unfall von Brendan Fairclough. Der ist beim Sturz sehr Unglücklich über einen Scharfkantigen Stein gerutscht und hat sich de Oberschenkel aufgerissen. Musste per Heli von der Strecke abtransportiert werden und wurde dann mit 100 Stichen zusammengeflickt.
Soll man jetzt alle Steine mit einer Scharfen kannte vom Track entfernen :ka:
Man kann so eine Strecke ja nicht in Watte einpacken.

Bei Actionsportarten, passieren solche Vorfälle leider. Braucht Keine/r, aber passiert halt im Kampf um die Weltspitze.

Bei Schön Wetter und Top Bedingungen, sind halt fast alle ziemlich Schnell.
Aber bei Schlecht Wetter trennt sich dann die Spreu vom Weizen.
Da kommen halt nur die ohne Fehler ins Ziel, die ihr Bike/Können/Fähigkeiten entsprechend einschätzen können.
Über eine ganze Saison zahlt sich das dann am Ende eventuell aus.
 
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JensDey

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Wo auf Zeit gefahren wird, egal mit oder ohne Motor. Schiessen manche übers Ziel hinaus und landen neben der Strecke oder bleiben an einem Hindernis hängen. Das gehört zum Sport dazu.
Problem: DH ist sehr schwierig sicherer zu machen.
Es wird ja bei allen High-Speed-Sportarten mit unterschiedlichsten Mitteln versucht.
Bedeutet im Umkehrschluß, dass man bei DH vllt auch konsequent absagen muss, weil man eben nicht immer für ausreichend Schutz sorgen kann.
 

iRider

Rettet die Rinne!
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Stürze gehören dazu, sind das Ergebnis wenn ein/e Fahrer*in überzockt. Etwas Glück hat auch schon immer dazu gehört.

Ja, aber bei so wenigen sauberen Läufen die wir gesehen haben kann ich mir nicht vorstellen daß die alle nur "überzockt" haben. Anzahl der Leute die gestürzt sind zu denen die sauber durchgekommen sind war halt schlechter als bei anderen Rennen mMn.
 
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Ja, aber bei so wenigen sauberen Läufen die wir gesehen haben kann ich mir nicht vorstellen daß die alle nur "überzockt" haben. Anzahl der Leute die gestürzt sind zu denen die sauber durchgekommen sind war halt schlechter als bei anderen Rennen mMn.
Liegt natürlich hauptsächlich an den Streckenbedingungen die an dem WE vorlagen... Das ist klar

Aber so ist das ja schon auf meinem Lieblingshomespot. Wenns tagelang geschifft hat bekommst kaum einen schnellen und sauberen Run hin, zusätzlich steigt die Sturzgefahr drastisch an.
Aber wenn wir den Trail jetzt so umbauen würden, dass er bei richtig nassen Bedingungen völlig safe fahrbar ist, würde er halt im trockenen viel zu langweilig und einfach.
Und übers die Radsaison gesehen, ist er zum Glück meistens gut fahrbar.

Analoges gilt halt auch für eine WC-Strecke...
 

ufp

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Auch Pierron hat es schon oft verkackt. Aber bei den Männer kaum ein Rennen mit einem Save-Run gewonnen. Ein Verrückter kommt doch durch.
Pierron zählt sicher zu den Verrücktersten und Mutigsten. Wobei das bei vielen französischen DH der Fall ist; alle ein wenig verrückter als die Anderen.
Kolb dagegen fast unspäktakulär. Dafür sicher durch und auf dem Stockerl.

Die überdrehen alle regelmäßig. Wer in diesem Sport auf ankommen fährt sieht kein Land.
Sehe ich auch so.
Der Fahrstil muss zwar nicht unbedingt etwas aussagen, aber wenn ich mir va A. Pierron und auch seinen Bruder ansehe sowie die anderen Franzosen, muss ich sagen, die schauen alle schneller aus als die anderen. Und oftmals zeigen es die Ergebnisse auch.

und beim Damenrennen echt ungute Bilder wie Fahrerrinnen, gefühlt mit Schrittgeschwindigkeit, durch die felsige Kurve stolpern.
Das war teilweise wirklich grauslich und furchtbar anzusehen. Wahrlich mit Schrittgeschwindigkeit und Stolperbiken. Der Unterschied zu den Männern war und ist halt schon sehr groß (Lichtgeschwindigkeit ;)).

Und was mit Vali Höll zur Hölle los ist :confused::ka: ?

Das sie es kann und mithalten kann, steht außer Frage. Aber heuer hat sie leider keine Chance gegen Balanche.
Bei ihren Läufen habe ich immer Angst, dass sie stürzt, ausrutscht oder wo dagegen fährt. Das Gefühl hab ich bei Kolb oder eben Balanche fast nie.

Sie und ihre Betreuer wissen es offensichtlich auch nicht: ich weiß auch momentan nicht was ich ändern soll.

Pro Forums Tipp: Einfach mit Spaß und ohne Druck weiterfahren (den Weltcup kann sie wohl eh abschreiben) und nach dem Ende des Weltcup und einer Erholungspause, wieder ehrgeizig und brav weiter trainieren.
 
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