DVO Onyx 38 WP mit cone Valve

RealNBK

NFW No ****ing Way
Registriert
28. März 2003
Reaktionspunkte
1.298
Ort
Darmstadt
Hi, ich wollte mal fragen ob bei Euch Zug- und Druckstufe auch so hoffnungslos überdämpft sind.
Evtl liegts an dem Cone valve der WP varianten, aber andere reviews sprechen auch bei der D1 von zu viel Dämpfung.
Wie nehmt ihr das wahr?

Ich wiege 92kg und das ebike hat 25kg. Bei der druckstufe geh ich ja mit ,von wegen geschmackssache. Fox grip 2 fahre ich auch fast ganz offen. Aber bei der dvo ist sogar die zugstufe auch komplett offen , mir aber einen tick zu lahm, was bei dem Gewicht nicht sein kann.

-> bin ich komischer Typ, oder braucht die Gabel einfach leichteres öl WT 2,5 oder 5er und gut is?
 
Nee, wegen defektem airshaft hatte ich die gabel schon zweimal auseinander. Mechanisch läuft meine supergeil. Da ist meine fox holpriger unterwegs bei der montage.
Wenn der druckstufen einstellbereich grösser wäre, hätte ich schon längst dünneres öl reingemacht, aber da tut sich fast garnichts wenn ich zudrehe.
 
Vielleicht solltest du in den Gabelbeinen dünnflüssigeres Öl verwenden.
Da es draußen jetzt kalt ist, ist das Öl nicht so dickflüssig wie im Sommer, und das beeinträchtigt auch die Funktion der Gabel.
 
By the way, I'm from Croatia and I use Google Translate. Therefore, there may be misunderstandings in the translation.
I'd like to tell you that the problem is likely with the oil in the lower legs, rather than the oil in the damper itself. The 2.5W and 5W oils you mentioned refer to the oil that goes into the damper itself. These oils aren't suitable for the lower legs. I don't have any experience with DVO forks. (I'm interested in buying a DVO Onyx WP, which is how I came across this forum.) However, I do have experience with Fox and RockShox. In both cases, the forks perform worse in lower temperatures. I'm currently riding an RS Lyric and, in colder temperatures, I use Schell 5W-40 synthetic oil (I had some left over from my car), which has definitely proven to be a better choice than Motorex Supergliss 100K, which, while good in summer temperatures, still performs well. From this experience, I conclude that the bigger issue is the oil in the lower fork legs performing poorly in winter, rather than the oil in the damper itself.
 
Übrigens, ich komme aus Kroatien und benutze Google Translate. Daher kann es bei der Übersetzung zu Missverständnissen kommen.
Ich möchte Ihnen sagen, dass das Problem wahrscheinlich am Öl in den Tauchrohren liegt und weniger am Öl im Dämpfer selbst. Die von Ihnen erwähnten 2,5W- und 5W-Öle beziehen sich auf das Öl, das in den Dämpfer selbst kommt. Diese Öle sind nicht für die Tauchrohre geeignet. Ich habe keine Erfahrung mit DVO-Gabeln. (Ich interessiere mich für den Kauf einer DVO Onyx WP, daher bin ich auf dieses Forum gestoßen.) Ich habe aber Erfahrung mit Fox und RockShox. In beiden Fällen funktionieren die Gabeln bei niedrigeren Temperaturen schlechter. Ich fahre derzeit eine RS Lyric und verwende bei niedrigeren Temperaturen Schell 5W-40 Synthetiköl (ich hatte noch etwas von meinem Auto übrig), was sich definitiv als bessere Wahl erwiesen hat als Motorex Supergliss 100K, das zwar bei Sommertemperaturen gut ist, aber dennoch gut funktioniert. Aus dieser Erfahrung schließe ich, dass das größere Problem das Öl in den unteren Gabelholmen ist, das sich im Winter schlecht verhält, als das Öl im Dämpfer selbst.
 
Habe das manual der normalen SL aber auch der WP angeschaut. Dämpfungsöl ist leider bereits wt3, viel dünner gehts leider nicht. 7,5er soll luft und lowers schmieren, da würde ich aber eh ein richtiges schmieröl und kein dämfungsöl nehmen.
Hat sonst irgendwer Erfahrungen mit dem dvo tuning gemacht?
 
In diesem Video bestätigt jemand, dass die Gabel mit Motorex 2,5er Öl deutlich geschmeidiger arbeitet. Es stimmt, dass es sich hier um einen normalen D1-Dämpfer und nicht um ein WP-Kegelventil handelt. Möglicherweise würde die Verwendung von 2,5er Öl im Dämpfer die Sensibilität tatsächlich verbessern.
 
Können Sie mir beschreiben, wie sich die Gabel verhält, wenn Sie das Fahrrad zwischen Ihre Beine klemmen, also auf dem Boden stehen, nicht auf den Pedalen? Sie legen Ihre Hände an den Lenker und drücken mit etwa 50 % Ihres Körpergewichts auf die Gabel. In dieser Position erhöhen Sie den Druck auf die Gabel und beobachten, wie viel zusätzliche Kraft Sie aufwenden müssen, damit die Gabel weiter einfedert. Genauer gesagt, suchen wir nach der Losbrechkraft, der minimalen Kraft, die benötigt wird, um die Haftreibung zu überwinden und die Federung in Bewegung zu setzen.
Ist diese Kraft recht hoch, liegt das Problem eher am Gabelrahmen als am Dämpfer selbst.
Es kann an den Buchsen, den Staubdichtungen, der Luftfederung, dem Schmieröl oder an einer Kombination dieser Komponenten liegen.
Ich weiß, dass bei meiner RS Lyric die Staubdichtungen viel Reibung erzeugen, wenn die Gabel um 50 % eingefedert ist.
Beim Einfedern der Gabel entsteht Druck in den Unterschenkeln. Dadurch wird die Staubdichtung an den Tauchrohren fester angezogen, wodurch Reibung entsteht.
Um das auszugleichen, kann man in den Tauchrohren einen Unterdruck erzeugen.
Wie geht das?
An den Tauchrohren befinden sich zwei Schrauben zum Druckausgleich. Man kann die Gabel auf 30–50 % des Federwegs komprimieren und dann den Ausgleichsvorgang durchführen.
Der einzige Nachteil ist, dass man das vor jeder Fahrt machen muss, da sich die Drücke mit der Zeit durch die undichte Staubdichtung ausgleichen.
Und vielleicht sollte man den Druck in der Luftfederung anpassen, da dies das Fahrgefühl beeinflusst und die Gabel ein paar Millimeter einsinken kann. Man kann das einfach mal ausprobieren.
Und ist deine Gabel eine SL- oder eine OTT-Version? Die OTT-Version hat normalerweise eine schlechte Sensibilität, wenn sie falsch eingestellt ist.
 
Interesting. Unfortunately, I can't post the video link. Try searching for the following:
Otter MTB Tech: DVO Onyx 38 Deep Dive Review (explanation from minute 11 and 20 seconds)
 
Sie legen Ihre Hände an den Lenker und drücken mit etwa 50 % Ihres Körpergewichts auf die Gabel. In dieser Position erhöhen Sie den Druck auf die Gabel und beobachten, wie viel zusätzliche Kraft Sie aufwenden müssen, damit die Gabel weiter einfedert. Genauer gesagt, suchen wir nach der Losbrechkraft, der minimalen Kraft, die benötigt wird, um die Haftreibung zu überwinden und die Federung in Bewegung zu setzen.
Ist diese Kraft recht hoch, liegt das Problem eher am Gabelrahmen als am Dämpfer selbst.
Es kann an den Buchsen, den Staubdichtungen, der Luftfederung, dem Schmieröl oder an einer Kombination dieser Komponenten liegen.
Hi, das ist ein wirklich guter Test um zu prüfen ob die gabel mit eingebautem Vorderrad auch unverspannt mechanisch gut läuft. Bei meiner Onyx 38 läuft alles extrem sanft und ein losbrechmoment ist kaum zu spüren. Bei meiner fox 36 habe ich zumindest ein deutlich schlechteres Verhalten festgestellt. Diese Gabel muss evtl kalibriert oder zumindest neu geschmiert werden. Die Onyx ist im direktvergleich mechanisch top.
Daher denke ich eher dass mein Gefühl eher dynaischer Natur ist und mit der dämpfung, speziell der cone valve druckstufe zusammen hängt. Angeblich ist schon 2,5WT öl im Dämpfer. Bei nächster Gelegenheit werde ich es aber gegen neues tauschen. Mal sehen wann ich Lust dazu habe. Die Zugstufe ist mir zwar ganz offen gefühlt noch zu stark, aber unfahrbar ist es nicht. Nur suboptimal für mich.
 
Ich hoffe und glaube, dass du die Low-Speed-Druckstufe auf offen gestellt hast, denn das beeinflusst (soweit ich weiß) auch die Zugstufendämpfung.

Falls das nicht der Fall ist, deutet leider alles darauf hin, dass das Problem nur durch eine Dämpferabstimmung gelöst werden kann.

Bei der Recherche im Internet zu dieser Gabel habe ich festgestellt, dass sie entweder sehr beliebt ist oder aufgrund der zu starken Druckstufe abgelehnt wird.

Ich frage mich, ob diese Gabel je nach Fahrradmodell serienmäßig unterschiedlich abgestimmt ist?
Or is it simply a matter of personal taste?

Sag mir auf jeden Fall Bescheid, falls du es schaffst, dass deine Dämpfungsgabel zufriedenstellend funktioniert.
 
Ich habe noch eine Idee, die das Problem lösen könnte.
Vor ein paar Jahren habe ich Putoline HPX R 2.5W Öl gekauft. Laut Internet kann dieses Öl das ungleichmäßige Hebelgefühl bei Shimano-Bremsen verbessern – und es hat tatsächlich funktioniert.
Ursprünglich ist das Öl für Dämpfergabeln gedacht. Ein Vergleich mit Motorex 2.5WT zeigt, dass Putoline deutlich dünnflüssiger ist:
Putoline HPX 2.5W cSt @ 40° ~ 6,7
Motorex 2.5WT cSt @ 40° ~ 14,5
Der größte Effekt zeigt sich beim Rückstellverhalten, gefolgt von der Niedriggeschwindigkeits-Kompression; bei der Hochgeschwindigkeits-Kompression ist der Effekt am geringsten.
Informiere dich online ein wenig darüber – vielleicht ist es die einfachste Lösung für dich.
 
Zurück