Eagle GX AXS zickt auf groessten Gaengen

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Moin Leute,

Ich versuch's nochmal hier, da mein Latein am Ende ist. Es geht um meine Eagle GX AXS Schaltung, welche zusammen mit Eagle-Kassette sowie Eagle-Kette an meinem Gravel montiert ist und dort ueber die Rival AXS trigger angesteuert wird, was aber egal sein sollte.
Das Problem: Sie schaltet extrem unzuverlaessig, verzoegert und oft auch gar nicht zwischen den 2 groessten Gaengen (also kleinsten Ritzeln). Auf allen anderen Ritzeln schaltet sie relativ smooth.

Was ich schon alles erfolglos probiert habe:
  • Schaltwerksausrichtung links/rechts feinjustiert. Das kann man natuerlich soweit treiben, dass es entweder runter under hoch besser schaltet. Es existiert aber kein setting, so dass beides gleichzeitig sauber funktioniert
  • Die Anschlagsschraube fuer die grossen Gaenge habe ich vollstaendig geloest, das Schaltwerk hat also freies Spiel
  • Schaltauge gerichtet
  • Neues Schaltauge verbaut
  • Auch dieses gerichtet
  • Neues Park Tool Richtwerkzeug gekauft und wieder gerichtet, alles vergebens
  • Testweise Kette & Kassette getauscht
  • Schaltwerk und Kette gereinigt
  • Umschlingung penibel mit dem weissen SRAM Plastiktool eingestellt (nicht im Sag, ist ja ein HT)
  • Umschlingung auf moegliche Minimum verringert, so dass das Schaltwerk beim runter schalten gerade nicht mit dem 52er Ritzel kollidiert
  • Kettenlinie 3mm weiter nach aussen gespacert
Es hilft alles nix. Die kleinen Gaenge schalten normal. Auf's kleinste Ritzel will die Kette dann nur widerwillig. Und wenn sie dann drauf ist, will sie nicht zurueck auf's 2. kleinste.
Ich fahre auch meisst bergauf, so dass ich die groessten Gaenge nur sehr selten brauche. Da sollte also auch nichts abgenutzt sein.

Danke fuer's zuhoeren, vielleicht hat ja wer noch eine Idee...
 
Ich kenn jetzt die Kassette nicht im Detail, aber falls es einen gibt, sitzt der Spacer zum letzten Ritzel richtig und die Kassette ist mit dem Verschlussring richtig (und fest genug) und ohne Verkanten angezogen?
 
Freilauf ist ein XD, bei diesem komme so weit ich weiss kein Spacer vor die Kassette. War auch keiner dabei, weder beim Freilauf noch bei der Kassette. Ich hatte die Kassette auch paar mal ab und dann mit mit de vom anderen Bike getauscht usw. Ich denke schon, dass ich sie fest genug montiert habe.

Was mir beim verzweifelten rumprobieren auffaellt: Je weiter ich die B-Schraube rausdrehe ud damit die Umschlingung vergroessere sowie die Kettenspannung verringere, desto besser schalten die beiden groessten Gaenge. Das ist dann halt schon sehr deutlich unter der Vorgabe (weisses Tool) von SRAM. Irgendwann haengt dann halt die Kette zu locker durch bzw kollidiert das Schaltwerk beim runterschalten mit dem 52er Ritzel.
 
Zur Aufloesung, falls nochmal wer das Problem hat:
Die Kette war ein Glied laenger als von SRAM in der Montageanleitung beschierben (2+2 Glieder Ueberlappung).
Habe sie entsprechend gekuerzt und dazu die B-Schraube soweit reingedreht, dass das Schalten auf's groesste Kettenblatt gerade noch auber funktioniert. Das ergibt deutlich mehr Umschlingung, als wenn man nach der weissen SRAM-Schablone geht.
Jetzt schaltet sie perfekt auf allen Gaengen!
 
Me too. Selbes Problem nach wechsel von mechanische GX auf AXS , Kettenglied rausgenommen. Bei mir schaltet es nach Feineinstellung nun perfekt, Abstand eingestellt mit der SRAM Lehre... Die AXS scheint mehr Zug auf dem Kettenspanner zu benötigen.
LG Holger
 
Jap, passiert wohl, wenn man zu konservativ ablaengt ("lieber etwas zu lang als zu kurz") anstatt sich exakt an die SRAM Anleitung zu halten.
 
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