Ein Bike für alles - Tyee oder Spindrift

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Servus Miteinander,

ich habe mir letzte Woche - pünktlich kurz vor der Veröffentlichung des neuen Spindrift - ein Tyee bestellt. Einsatzbereich: one for all. Das heißt von Hometrails über Tagestouren auf den Berg bis hin zum Bikeparkeinsatz soll das Rad ein guter Kompromiss sein.

Am meisten Spaß hab ich sicherlich im Bikepark (im Prinzip fahre ich da alle Strecken, das schließt sowohl Flowtrails als auch Downhill mit ein), am meisten unterwegs sein werde ich wohl auf Hometrails...

Nun gibt’s das neue Spindrift und ich frage mich welches Bike der bessere Kompromiss für mich ist. Ist das Tyee zu „klein“ für den Bikepark oder ist eher das Spinny zu potent für Hometrails und Tagestouren?

Schick sind ja mal definitiv beide Fahrräder! 🤤

Bis jetzt bin ich mit dem Tyee 2019 ganz gut zurechtgekommen, allerdings hätte ich mir manchmal mehr Federweg gewünscht wenn’s mal verblockter wurde.

Ich bin gespannt auf Eure Meinungen! 😁
 
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Meine Wahl an deiner Stelle: Spindrift 180/180
Warum? Weil das neue SD endlich einen steilen Sitzwinkel hat und sich dadurch bergauf leichter als das alte Tyee und alte SD treten lassen sollte. Sieht man ja auch in den bisherigen Testberichten beider Räder.

Auf den Hometrails wird es sich wohl meistens etwas langweilen, dafür wird es im Bikepark eine bessere Figur machen, vor allem auf den FR und DH Strecken.

Ob 27,5 oder 29 kann ich dir leider nicht beantworten. Ich würde beim Tyee wahrscheinlich zu 29" und beim SD zu 27,5 tendieren. Wobei ich es vorher Probe fahren will um zu sehen, ob 29" was für mich ist.
 
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Ich kann die nur von meiner Entscheidung pro Tyee berichten. Wobei die Bestellung lange vor dem neuen Spindrift rausgegangen ist. Ich fahre hauptsächlich Hometrails, bei denen ich in Regel keine 170/160mm brauche. Da aber dem Tyee eine sehr lebendige Fahrweise mit viel Pop nachgesagt wurde und es eben nicht alles gelangweilt wegbügelt habe ich mich fürs Tyee entschieden. Denn ich will auch auf den hometrails noch etwas vom Untergrund mitbekommen. Trotzdem bietet es genügend Reserven für auch ruppigeres Terrain und Bikepark Freigabe. Und in meiner Gegend gibts häufiges auf und ab und ich habe gemerkt dass es mit einem leichter zu tretenden Rad einfach mehr Spaß macht.

Ich fahre aber auch in der Regel keine Downhill Strecken. Ich weiß nicht ob das Spindrift sich so extrem langweilen wird auf Hometrails. Das SD sieht aber nach nem super Gesamtpaket aus.
 
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Tyee oder Spindrift - eine Frage die derzeit wohl viele umtreibt, die im Propain-Herstellerforum unterwegs sind. An und für sich war ich eigentlich bisher immer der Meinung, dass im Zweifel underbiked für mich subjektiv besser als overbiked funktioniert, indem es mir auf eine gewisse Art mehr Spaß macht (fordert?) und darum geht es ja am Ende. Von daher im Zweifel eher Tyee als Spindrift.
Die Unterschiede bei den Klettereigenschaften der beiden bikes sollten eigentlich theoretisch nicht allzu groß sein, aufgrund der hohen Antisquatwerte, sehr ähnlicher Geometrie und nicht allzu großer Unterschiede beim Gewicht (300g? beim 29er CF-Rahmen, dazu ähnliche Komponentenauswahl).
Oder fallen 2cm Federweg-Differenz beim Treten trotz hohem Antisquat nach einer gewissen Zeit doch merklich ins Gewicht?

Frage in die Runde:
Wer schon ein oder mehrere Male im Vinschgau zum Biken war: Angenommen ihr würdet dort arbeiten oder wohnen und angenommen, ihr würdet Euch in der Regel die Höhenmeter zu den Einstiegen eurer Hometrails dort selbst erarbeiten: welches der beiden würdet ihr nehmen?
(ohne Berücksichtigung von weiteren persönlichen Vorlieben wie Bikeparkbesuche, ausgedehnte, höhenmeterfressende Touren, neiderweckende Auftritte vor der Eisdiele😉 u.ä.) btw "Ekano" als Anwort ist OT🙃
 
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Ort
Bergisch Gladbach
300g am Rahmen + 200g an der Zeb machen schon ein halbes Kilo.

Hier im Flachland würde ich mir heute statt des Tyee eventuell ein Spindrift mit Doppelbrücke aufbauen. Wenn es nicht um die Zeit geht, kann man den 150hm Anstieg quasi mit allem fahren und es spricht bei dem Fahrwerk und der Geometrie nichts dagegen, viel Federweg (und Gewicht) mitzuschleppen. Man kann sich gewissermaßen den Luxus leisten, ein Downhill-Monster bergauf zu fahren.

Wenn der Anstieg zum Trail allerdings 1000+ hm hat, dann sieht das möglicherweise anders aus. Man verbringt am Ende wesentlich mehr Zeit Uphill als Downhill und der Downhill macht auch nur Spaß, wenn man noch die Kraft dafür hat. Je mehr Höhenmeter, umso mehr sind Tourer-Qualitäten gefragt. Und da dürfte das Tyee vorne liegen.
 
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Kann ich nachvollziehen die Argumentation, andererseits: Ein gutes halbes Kilo nicht rotierende Masse am Rad entspricht gewichtsmäßig etwa einer vollen 600ml-Trinkflasche. Habe diese Gewichtsdifferenz (im Gegensatz zu gut oder schlecht rollenden Reifen) auch auf langen Touren eigentlich noch nie gespürt. Doppelbrücke wäre dann auch IMO wirklich zu viel des Guten für den angestrebten Einsatzbereich in den Bergen.
 
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Das Problem ist, dass man sich immer am größeren orientiert und so gerne mal den Fokus verliert. Ich fuhr bis vor kurzem noch ein Tyee 2014 (habs verkauft und ein Tyee20 bestellt). Mit dem bin ich Bikepark, klassische Endurotouren und auch Hometrails gefahren. Letzteres aber schon nach weniger Monaten nicht mehr, da mir nach der Anfangseuphorie doch schnell deutlich wurde, dass solche Sachen mit nem kleineren Bike viel mehr Spaß machen. Das Resultat war, dass ich "normale" Trails inkl. kleinen Sprungeinlagen nur noch mit meinem 150mm Hardtail gefahren bin.
Selbst die Enduro Touren machten mit einem geliehenen Trailbike (130-140mm) fast mehr Bock.

Was ich sagen will, weniger ist manchmal mehr. Und für das Dutzend Bikeparkbesuche im Jahr, reicht ein Tyee noch völlig aus. ;) Den einzig wirklichen Unterschied machen doch die 2cm Federweg bei den beiden Bikes aus. Und die sind sicherlich nicht ausschlagegebend, ob man den 2m Drop jetzt fährt oder nicht...
 
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Hab mir ein Tyee bestellt, bevor das neue Spindrift vorgestellt wurde. Als die Vorstellung kam, hab ich lurz überlegt, dass Tyee zur stornieren und ein Spindrift zu bestellen. Ich habs dann am Ende nicht gemacht, weil ich zwar super gerne im Bikepark unterwegs bin, aber mindestens 90% der Zeit auf dem Rad auf den Hometrails verbringe.
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass ein Rad mit mehr Federweg zwar dazu führt, dass man auf den Hometrails ordentlich bolzen kann. Dafür machen am Ende aber auch nur noch die wirklich anspruchsvollen Strecken wirklich Spaß. Da es davon bei mir nur eine Hand voll gibt, würde das wohl dazu führen, dass ich ständig die selben Strecken fahre, was mir wahrscheinlich auf Dauer langweilig wird.

Mein Tyee kommt erst morgen. Über die Eignung für die Strecken im Bikepark (haben ein ähnliches Fahrprofil) kann ich deshalb noch nichts sagen. Aber wenn man mal in die EWS schielt wirds schon klappen - nur halt viel langsamer x)
 
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